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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wartezeitdepression? Laß es raus..!!!



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LaTraviata
07.06.2006, 18:39
hehehe---> *isch liebe diese fred* :-top!!! ihr seid alle an irrsinn, sarkasmus, ironie und letztlich doch lebensfreude nicht zu überbieten :-)!!!
freu' mich einige bald mal kennenzulernen!!!
ciao...
l.*
a propos bild von mir... da werde ich erst mal das netzt durchstöbern müssen.... jetzt muss ich ja auch so ein bildsche à la "und-ich-wette-du-erblindest-binnen-drei-sekunden" hier einstellen ;-)!

DeKl
07.06.2006, 20:00
konterfei von mir zu sehen auf: www.hättest-du-wohl-gern.de

Adrenalino
08.06.2006, 17:14
Mal wieder n Thema in Sachen Depression:

Heute war bei uns Neurologie Test angesagt.
Und wir haben allen ernsts in Gruppenarbeit Prüfung geschrieben und bei Fragen, die nicht so klar waren, half uns unsere Dozentin (Dr.med.) natürlich weiter. So mancher fragt sich, was das Ganze dann noch soll. (Heute bekam wahrscheinlich drei viertel der Klasse ne 1,0 ...)
Ich hab langsam auch irgendwie ein schlechtes Gewissen, von mir aus so wenig zu lernen (wozu auch?) und mich hauptsächlich nur unter Prüfungsdruck zu motivieren. Und jetzt fällt dieser Druck etwa auch noch weg...
Dann sollten wir noch auf die medikamentöse Therapie bez.Parkinson eingehen; ich wusste nicht so recht Bescheid und unsere Dr.med.Dozentin meinte "Na, ihr habt doch Medikamentenlehre, ihr müsst doch Bescheid wissen.." Ich entgegnete ihr, dass wir eher lernen, wie der Schrank eingeräumt wird, wie die Tabletten verabreicht werden; aber das ich über die eigentliche Wirkungsweise von Medikamenten kaum Ahnung hätte. In diesem Moment wurde ich doch tatsächlich ziemlich laut; überrollt vom aufgestauten Frust, der sich plötzlich während des Test zu entladen drohte;auf ein mal völlig am Ende mit den Nerven.

Nach der Stunde wollte die Dozentin, die zufällig nicht nur Neurologin ist, sondern auch Psychiaterin und Psychotherapeutin.., ein Gespräch mit mir..

Im Einzelzimmer gestand ich ihr, völlig frustriert zu sein, und eigentlich Medizin studieren zu wollen.
Die Ausbildung geht völlig an der Praxis vorbei. In der Realität hab ich mit den Krankheitsbildern so wenig zu tun, hauptsache, ich kann in einigen Minuten korrekt den Patienten runterwaschen.
Die Neurologie-Dozentin meinte, dass so eben das Leben nun mal ist und ging direkt aufs Medizin Studium ein: Da muss man soo viel lernen, was man noch niiie irgendwo am Patienten erlebt hat.. das Ganze gleicht eher einem Telefonbuch, und Probleme mit der Verknüpfung von Praxis und Theorie wird es dort auch geben. Also soll ich jetzt lieber versuchen zu lernen den Moment möglichst zu genießen und die Vorteile meiner Arbeit sehen. Sie nannte ein Beispiel: Dem Radiologen hängt es vielleicht als "toller Arzt" sowas von aus dem Hals, dass er JEDEN beschissenen Tag Röntgenbilder anschauen muss, das ist auch irgendwann mal richtig langweilig. Ich sollte mir lieber vorstellen, wie wichtig meine Arbeit am Patienten ist, und dass es dem Patienten so sehr helfen würde, wenn jemand auf eine liebe Art und Weise ihm die Bettpfanne unterschiebt, wenn er mal muss. Das Menschliche hat sie sehr betont und meint, dies gilt es zu festigen und zu erhalten. Ich solle doch sehen, daß ich als Pfleger schon einen so tollen Einblick in die Patienten bekomme und immerhin schon mal beim Waschen nen Schlaganfallpatienten, nen Parkinsonpatienten, etc gesehen habe. Was viele Abiturienten (mit 1,0er Schnitt nicht haben...) Ich soll nicht so viele Erwartungen an die Ausbildung haben und nicht so eine große Hoffnung in das Studium, weil das manchmal auch ganz schön assig wird.
Ich meinte, dass sie mir da nichts neues sagt, aber was soll ich denn machen!? Es sagt sich leicht, dass man in der Pflegeausbildung versucht das Leben etwas positiver zu sehen... Soll ich etwa kein Medizin studieren!? Nein, so meinte sie das angeblich auch nicht...
Da baute sie mich sogar auf und meinte, das wäre eigentlich genau mein Ding, ich hätte das Zeugs dazu. Aber ich solle mir eben keine großen Erwartungen machen..
Ich war schon ziemlich verzweifelt; was zum Teufel soll ich denn machen in meinem Leben?
Ich bin weder ne Learning-Maschine, noch n Workaholic, noch n Telfonbuchauswendiglerner und erst recht kein Pfleger aus Lebenszeit... Und kein Lehrer und kein Jurist, und kein BWLer und kein Maschinenbauer..undund und... *nerv*
Sie erzählte mir noch nebenbei, dass auch sie mit 2,4 *damals" ganz knapp durch den Medizinertest reingekommen ist. Sie würde, trotz der Widrigkeiten immernoch Medizin studieren, aber als Arzt, nein, da würde sie nicht mehr arbeiten..

Tja... worauf wollte meine Dr.med.Psychiotherapeutin hinaus..? Das Leben ist überall frustig und nervig. Versuchen wir nicht so kritisch zu denken; das Ganze eher positiv zu sehen. (Was auch immer..)
Das sagt sich so leicht...

Ich weiß ehrlich gesagt genau gar nicht recht, wieso ich das hier alles hineinschreibe, aber es ist einfach auf jedenfall mal wieder ein "Tag der Depressionen". Vielleicht kommt dem/der ein oder anderen da etwas bekannt vor...
Das klingt alles so derart konfus..und ist es auch. Ich habe manchmal schon gar keine Lust mehr, auf das stressige Leben als Med.student und Arzt. Aber deswegen etwas anderes machen, das einen eigentlich gar nicht so sehr interessiert wie die Medizin?!
Das ist manchmal fast noch frustrierender wie die Tatsachen, keinen Studienplatz zu bekommen: Ich seh mich schon ins Verderben rennen: ein Leben voller Streß und Ausbeutung, worauf ich eigentlich ABSOLUT keine Lust habe!!!
Und dafür momentan noch 3Jahre Pflegeausbildung in kauf nehmen.....

*totalkomplettverwirrtdeprimiertdepressivundversti mmt* :-??? :-nix

Josef55
08.06.2006, 18:13
@adrealino
Mein Sohn (Krankenpflegeschüler im 1. Ausbildungsjahr, Abi 2004,
3WS ) hat mir vorhin am Telefon von seinem heutigen Unterrichtstag
erzählt. Der Lehrer (Chirurg) hatte ein totes Schwein mit im Unterricht
dabei. An diesem Teil durften die Schüler eine LungenOP durchführen.
Mein Sohn hat operiert, Lehrer war Oberschwester, Mitschüler haben
assistiert. Er war voll begeistert.

Lisel
08.06.2006, 18:17
@Adrenalino:

O je, heute fliegen, glaub ich, Depri Pollen durch die Luft... :-(
Als Warter hat man wohl immer wieder schlecht Tage, an denen einen alles nervt..Die Ausbildung ist zwar sehr sinnvoll zur Wartezeitüberbrückung, aber dein Ziel ist eigentlich etwas Anderes.. Und wenn manche Leute einem meinen etwas erzählen zu müssen, weil sie angeblich alles besser wissen, am Besten nicht zuhören ;-)

Kopf hoch, du kommst deinem Ziel immer näher und die Sonne scheint, die Welt ist zu Gast bei Freunden.. ;-) :-))

Das rede ich mir auch gerade ein, bin heut auch schon eskaliert...und so langsam wirkt es.. :-D

DeKl
08.06.2006, 18:26
so wie du das erzählst, finde ich das gar nicht so schlimm, was sie gesagt hat, sondern eigentlich eher echt nett. sieh es doch mal so, da hat sich jemand mal 5 minuten zeit für deine wartezeitdepressionen genommen und dir zugehört und dir zumindest versucht was positives darin zu sehen. und es dir ausreden hat sie auch nicht versucht. ich finde das durchaus positiv! weiter so chefwäscher ;-) :-top

little_lunatic
08.06.2006, 22:19
klingt nach nem miesen tag... :-keks kommt mir einiges auch seeeeehr bekannt vor.
aber immernoch besser die willst-du-reden reaktion als ist-mir-doch-egal. ist doch lieb gemeint. aber vielleicht ist das auch gerade der punkt. lieb gemeint aber in dem moment ein griff ins klo und salz in der wunde. gibt sicherlich oft auch schüler die denken das studium wär supereinfach und ewig viel freizeit und prestige und ferrari. hey, nicht verunsichern lassen! hör auf deinen bauch!
den perfekten beruf gibts nicht und wenn dich dein herz wo hinführt: go for it!


mich hat heute genervt, dass leute die in der gleichen warte-situation sind total pissig reagieren seitdem sie wissen dass ich auch warte.

edit: kennt ihr das gefühl euch manchmal bei familie und freunden für das warten fast schon entschuldigen müsst? ist mir neulich so gegange wo ich dachte "was mach ich hier eigentlich?!"

HonorisCausa
08.06.2006, 23:12
Am härtesten trifft einen dieser Wartezeitschlag, wenn man die ersten sechs Wartesemester hinter sich hat (zumindest war das so bei mir):

Zu dieser Zeit kann man bei seinen alten Schulkollegen die ersten Studiumserfolge sehen und bei mir war es so, dass zu dem Zeitpunkt meine Lust an der Ausbildung gegen Null ging, zumal kein Ziel in Sicht war und die Einsätze einfach nur öde waren.

Wir müssen das jetzt durchhalten!! Egal was kommt!!
(Das muss ich mir selber jeden Tag aufs neue sagen - es gibt Tage, da will man alles hinwerfen, einfach nur studieren und diesen ganzen Pflegekram weit weit hinter sich lassen, aber das wäre zu EINFACH!!!!)

Schacke, wir schaffen das!! :-winky :-winky

agouti_lilac
08.06.2006, 23:46
Am härtesten trifft einen dieser Wartezeitschlag, wenn man die ersten sechs Wartesemester hinter sich hat (zumindest war das so bei mir):

Zu dieser Zeit kann man bei seinen alten Schulkollegen die ersten Studiumserfolge sehen und bei mir war es so, dass zu dem Zeitpunkt meine Lust an der Ausbildung gegen Null ging, zumal kein Ziel in Sicht war und die Einsätze einfach nur öde waren.

Genau so wars: Da war ich etwa Ende des 1. Ausbildungsjahres. Es war einfach nur noch langweilig und man durfte jeden Tag dasselbe machen: Waschen, Toiletten- und Botengänge, auffüllen, Hol- und Bringedienst spielen, ... . Da kam nichts Neues. :-?

Adrenalino, ich weiss nicht, in welchem Jahr du jetzt bist, aber glaube mir: es geht voran! Mit der Zeit kommen auch die interessanteren Dinge. Suche dir kleine Herausforderungen im Pflegealltag; ich hab z. Bsp. versucht, mir die Wirkstoffe der Medis zu merken, bzw. die Generika. Oder in der Kurve angeschaut, welche Medis der Patient bekam und dann versucht herauszufinden, warum er die bekommt, etc. . Ist natürlich auch nicht sooo toll, aber immerhin.

In welchem Jahr bist du denn jetzt?

Ich denke, diese Ärztin hat schon recht, wenn sie meint, danach sei auch nicht alles FriedeFreudeEierkuchen, aber es ist schon etwas anderes, intellektuell mehr gefordert zu sein, auch wenn sich das etwas arrogant anhört (also bitte nicht so auslegen).

Durchhalten!! :-top

(Hab heute übrigens meinen alten Personalchef an meiner neuen Arbeitsstelle getroffen (blöder Ar$ch). Kannte mich sogar noch mit Namen:
Er so: "Ist jetzt nichts mehr mit Pflege?"
Und das Beste: Habe zwischenzeitlich herausgefunden, dass er meine Bewerbung für unsere Rehaklinik damals DIREKT ans Altenheim weitergeleitet hat, ohne dass die PDL sie zu Gesicht bekommen hat. Scheiss-Kungelei. Blöder Wichser. Kam heute alles wieder hoch :-kotz :-kotz :-kotz ).

lilac

blondesengelchen31
09.06.2006, 08:32
edit: kennt ihr das gefühl euch manchmal bei familie und freunden für das warten fast schon entschuldigen müsst? ist mir neulich so gegange wo ich dachte "was mach ich hier eigentlich?!"
Ja, und wie ich das kenn...
Diskutier gestern mit meiner Mutter so über Medizin und Wartezeit, da erzählt sie mir doch tatsächlich, dass sie bei sich in der Arbeit erzählt hat, dass ich bereits in nem Krankenhaus aushelfe, was ich eigentlich erst ab Juli mach!
Da frag ich sie mal ganz schüchtern, warum sie denn so was macht?!
Antwort: Weil IHR das peinlich ist!!!! :-nix
Hör ich noch recht???? IHR ist es peinlich, dass ICH warten muss!
Also da geht mir doch der Hut hoch, wenn ich mich jetzt schon entschuldigen soll, dass ich es wage zu warten! :-kotz
In dem Moment hat mich das echt getroffen, da sie mich sonst in meinem Wunsch doch sehr unterstützt!
Gut, ab und zu verfällt auch sie wieder in die ewige Fragerei, aber sowas hat selbst sie noch nie gebracht! :-(
Ahhhhhh...ich will endlich studieren!!!

LaTraviata
09.06.2006, 11:12
Ich weiß ja nicht, was derzeit mit mir los ist, aber mir ist diese Warterei so was von egal... ich fühle mich so wohl, wie lange nicht mehr! Ich habe nen neue Job und dann hospitiere ich jetzt in einer allgemeinmedizinischen Praxis. Ich freu' mich und irgendwie finde ich es gerade im Moment sehr toll, die Zeit zu haben, das alles zu tun, wofür mir vielleicht im Studium nicht mehr die Freizeit bliebe...

Bin ich bescheuert? Geht es Euch manchmal auch so?

DeKl
09.06.2006, 11:16
mir geht es seit 5 jahren so :-)

HonorisCausa
09.06.2006, 11:30
Ich weiß ja nicht, was derzeit mit mir los ist, aber mir ist diese Warterei so was von egal... ich fühle mich so wohl, wie lange nicht mehr! Ich habe nen neue Job und dann hospitiere ich jetzt in einer allgemeinmedizinischen Praxis. Ich freu' mich und irgendwie finde ich es gerade im Moment sehr toll, die Zeit zu haben, das alles zu tun, wofür mir vielleicht im Studium nicht mehr die Freizeit bliebe...

Bin ich bescheuert? Geht es Euch manchmal auch so?


mir leider nicht... Habe eine 41h/Woche mit sehr schlechten Dienstzeiten und mindestens sieben Nachtdiensten im Monat. Heute verpasse ich zum Beispiel das WM-Eröffnungsspiel, weil ich Spätdienst habe :-kotz

ich habe kein Problem damit viel und lange zu arbeiten aber trotzdem - ich will studieren

DeKl
09.06.2006, 11:47
die arbeitszeiten werden besser, wenn du arzt bist, ehrenwort!

LaTraviata
09.06.2006, 11:52
lol :-)) :-D

Hawkeye
09.06.2006, 11:55
Ich kann mich eigentlich auch nicht beklagen, ich hab nen Job... wenig Langeweile... Bleibt nur die Angst, im Herbst doch keinen der heiß begehrten Wartezeitplätze zu bekommen... Und natürlich die dummen Fragen der ganzen Idiote, die keine Ahnung vom ZVS- System haben ;)

BL4
09.06.2006, 12:50
Also mir gehts eigentlich momentan auch sehr gut...Geniesse noch die resttage meines urlaubs und plane schon eine reise, die ich erst nach der ausbildung machen kann, aber trotzdem :-)) also mir fehlt es momentan eigetnlich an nichts, eigentlich auch nicht am studienplatz, trotzdem hofft man aber weiter. nun ja....... :-)

Xerxes
09.06.2006, 13:50
Ich weiß ja nicht, was derzeit mit mir los ist, aber mir ist diese Warterei so was von egal... ich fühle mich so wohl, wie lange nicht mehr! Ich habe nen neue Job und dann hospitiere ich jetzt in einer allgemeinmedizinischen Praxis. Ich freu' mich und irgendwie finde ich es gerade im Moment sehr toll, die Zeit zu haben, das alles zu tun, wofür mir vielleicht im Studium nicht mehr die Freizeit bliebe...

Bin ich bescheuert? Geht es Euch manchmal auch so?

Ja das kenn ich so gehts mir manchmal auch. Zurzeit zum Beispiel, neuer Job, gutes Wetter, WM usw. usw.

Aber das ist gefährlich denn genau aus diesem Gefühl entstehen dann die Fragen wie: Ich weiß gar nciht genau wieso ich mir ein Medizin Studium antun will, schaff ich das? Was will ich überhaupt? ect.
So wie ich es immer wieder in diesem Forum bei Wartern lese.
Auch ich spüre wie diese Gedanken gelegentlich in mir aufkeimen und wieder vergehn, aufkeimen und wieder vergehen, sodass ich gelegentlich sogar andere Fächer in Betracht gezogen habe (NEIN!!! NICHTS AUF LEHRAMT ;-) )

Aber es ist so schwer umzuschwenken wenn man sich seit der 10. Klasse darauf festgebissen hat Medizin studieren zu wollen. Beim Gedanken daran einfach umzuschwenken und was anderes zu studieren spüre ich wie ich mich unwohl dabei fühlen würde, angst was zu verpassen vll.
Der Gedanke Medizin zu studieren hat sich schon ins ZNS eingebrannt...
Ich kann mich von den Gedanken wie "Wieso überhaupt Medizin fuck, bei so vielen Nachteilen, wieso ncihts anderes uhnd wenn ja dann was??" ablenekn indem ich mir vor Augen halte was ich getan hätte wenn cih die Möglichkeit hätte nach dem Abi zu studieren. Da gab es keine Zweifel.
Das ist der Stoff aus dem Schicksale gemacht werden...
Nciht die unnützen Fragen die jeder zweite Wartezeit Psycho (mich einbegriffen) hat

regards

Xerxes

Mr.Evita4
09.06.2006, 15:37
Mir gehts genauso.
Ich habe jetzt für's WS 8 Wartesemester und rechne mit einem Studienplatz, obwohl ich in letzter Zeit glücklich mit meinem beruflichen Leben bin.
Es läuft da gerad alles so gut.

Und dann wirklich diese Paranoia - Fragen : WIeso tu ich mir sowas an?
Hätte ich nicht schon anfangen sollen was anderes zu studieren?
=> die typischen Fragen eines Warters :-))

Naja. Das macht es manchmal schwierig, aber trotzdem will ich Medizin studieren - egal wieviel Geld & Zeit es (noch) kosten wird .

MfG
Mr.Evita4

Ollie1982
09.06.2006, 16:47
Wollte den Wartern nur Mut machen... und Grüße überbringen, mir gehts im Geschichtsstudium immer noch gut, habe den Schritt nicht bereut :)




Oliver Z! Z!