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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : molekulare Wechselwirkung Alkohol



Unregistriert
17.08.2005, 10:53
Hallo zusammen!
Kann vielleicht jemand möglichst präzise erklären wie ASS mit den OH Gruppen interferiert bzw. warum es bei indirekten COX Hemmern wie Paracetamol nicht zu Nebenwirkungen kommt? vielen Dank!

Loewenzahn
17.08.2005, 11:28
schau doch mal hier nach!
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi
Ich glaube das wird hier irgend wo erlärt, weiß aber nicht mehr genau wo.

Froschkönig
18.08.2005, 00:14
Hallo zusammen!
Kann vielleicht jemand möglichst präzise erklären wie ASS mit den OH Gruppen interferiert bzw. warum es bei indirekten COX Hemmern wie Paracetamol nicht zu Nebenwirkungen kommt? vielen Dank!
Welche Wirkung meinst du genau....bezieht sich das Wort "Alkohol" im Titel auf die OH-Gruppe oder meinst du eine Wechselwirkung von ASS mit Alkohol ?
So im Moment könnte ich dir nur die molekulare Wirkung von ASS auf die COX sagen, es acetyliert einen Serinrest an Position 195 (oder so... ;-) ) der Peptidkette aber das hilft Dir wohl kaum weiter....

Gruß,
Der Frosch

Unregistriert
18.08.2005, 17:14
Dein Link ist leider schon aus dem Speicher, vielleicht kannst Du ja mal schreiben, welches Deines Such-Stichworte waren.
Katrin

Loewenzahn
19.08.2005, 13:06
Ja, das ganze ist schon etwas länger her :-notify
Ich hatte damals folgende Begriffe eingegeben alcohol acetylsalicilsaure und noch einen ein Stichwort das ich leider vergessen habe :-((
Ich hoffe das bringt dich irgendwie weiter :-)

ernestine
20.08.2005, 12:51
Also ich schreibe mal was ich gefunden habe.
ASS: Hemmung der Zyklooxygenase, ASS acetyliert die Aminosäure Serin-529 in der Nähe des katalytischen Zentrums der COX-1. Daraus resultiert eine Behinderung der Anlagerung von Arachidonsäure an das katalytische Zentrum. Durch die Acetylierung kommt es zu einer irreversiblen Schädigung der COX-1. Acetylierung führt zu einer sterischen (räumlichen) Hinderung, welche die Anlagerung des Enzymsubstrates Arachidonsäure unmöglich macht.
Durch die Zyklooxygenase wird Arachidonsäure zyklisiert und oxygeniert. Dabei ensteht ein hochreaktives instabiles Intermediärprodukt: zyklisches Endoperoxid PGG2. Dieses wird dann durch eine Peroxidase zu dem Derivat PGH2 umgewandelt. Erst jetzt erfolgt die differenzierte Synthese zu den 5 Grundtypen von Prostaglandinen.
Zu Paracetamol habe ich nur gefunden, daß es mehr die zentralen Zyklooxygenasen hemmt als die peripheren. Und in peripheren Geweben gibt es mehr Peroxidasen, die die Wirkung von Paracetamol verhindern.
Ich hoffe das reicht Dir erstmal.