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Hellequin
20.08.2005, 18:25
1. Allgemeine Daten zur Klinik
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- Stadt
Neu-Ulm

- Klinik
Donauklinik

- Abteilung
Innere Medizin

- Chefarzt
Dr. Müller

- Ansprechpartner
Sekretariat Innere Medizin

- Postalische Adresse der Klinik
Donauklinik Neu-Ulm
Krankenhausstraße 11
89231 Neu-Ulm

- Internetadresse der Klinik
Donauklinik (http://www.landkreis.neu-ulm.de/landkreis/krankenhaus/donau/donau.html)

2. Betreuung und Arbeitsklima
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- Von wem wurdest du betreut?
Von den beiden Assistenzärzten der Station, dem zugehörigen Oberarzt und der Assistenzärztin in der Ambulanz.

- Wie schätzt du die Betreuung ein?
Ich fand die Betreuung sehr gut. Die Ärzte hatten eigentlich immer ein offenes Ohr für meine Fragen und haben auch häufig von sich aus Dinge erkärt.

- Gibt es Famulanten, PJler oder AiPler auf Station im Haus?
Nur Famulanten.

- Wie war der Umgang im Team?
Die Ärzte waren allesamt nett, ebendso das Ambulanzteam. Das Pflegeteam war Anfangs leicht gewöhnungsbedürftig:-)) , mit der Zeit hat sich das aber auch besser eingespielt.

3. Praktische Tätigkeiten / Aufgaben / Tagesablauf
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- Welche Vorkenntnisse hattest du?
Alle tollen Sachen die man so im 1. klinischen Semester beigebracht bekommt + U-Kurs.
- Dein Aufgabengebiet
Blutabnehmen; Pat. in der Ambulanz aufnehmen; Assistenz bei Sachen wie ZVK legen, Pleurapunktion etc; Befunde von den Hausärzten organisieren etc.
- Arbeitszeiten
7 bis ca. 15-16 Uhr
- Beschreibe kurz deinen Tagesablauf
Morgens bin ich als erstes losgezogen um die Pat. mit Blutabnehmen und Zugänge legen zu quälen. Danach hat sich meistens die Visite angeschlossen; wobei hier 2-3mal die Woche OA-Visite war. Danach folgte das Abarbeiten der Sachen die während der Visite angefallen sind und halt Sachen wie die Assistenz bei ZVK legen, Pleurapunktion etc.. Wenn dann nichts zu tun war, bin ich entweder in die Endoskopie zum zuschauen bei Gastro- und Coloskopien, ERCP oder in die Ambulanz zum aufnehmen der Pat. gegangen. Gegen 12 Uhr war meistens Mittagessen angesagt. Eine Stunde später war dann internistische Röntgenbesprechung. Diese läßt sich mit einem Wort beschreiben ... "Sterbenslangweilig". Hab mich auch so oft es ging zu der Zeit in der Ambulanz versteckt. ;-) Danach sind dann halt noch die übriggebliebenen bzw. neu aufgetauchten Arbeiten erledigt worden bevor ich in meinen wohlverdienten Feierabend gegangen bin.

4: Drumherum
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- Verpflegung
Mittagessen ist kostenlos.

- Möglichkeit der Unterkunft für Auswärtige/Verkehrsanbindung
Keine Ahnung.

- Arbeitskleidung
Wird auf Wunsch gestellt.

5: Resumee / Fazit
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- Was hat dir sehr gut gefallen?
Die Betreuung fand ich sehr gut. Von den Ärzten ist man auch als Teammitglied behandelt worden und hatte nie das Gefühl als Klotz am Bein betrachtet zu werden. Man hat Verantwortung übertragen bekommen und konnte streckenweise sehr selbstständig arbeiten, trotzdem war es nie ein Problem wenn man mal gesagt hat das es einem zu heavy ist etc..

- Was hat Dir überhaupt nicht gefallen?
Das die Verwaltung keine Schlüssel an Famulanten herausgibt, was zur Folge hat das man öfters jemanden suchen musste der einem das Dienstzimmer aufschließt. Sonst fällt mir nichts negatives ein.

- Wenn Du Deinen "Zustand" (emotional und in Bezug auf fachliche Kenntnisse) vor dem ersten und nach dem letzten Tag vergleichst, wie würdest Du die Entwicklung während der Famulatur einschätzen?
Man erhält einen sehr guten Überblick über grundlegende Krankheiten in der inneren Medizin. Das hat sich bei mir insoweit bemerkbar gemacht, als das ich am Ende der Famulatur schon die Basisdiagnostik und -therapie den jeweiligen Krankheiten zuordenen konnte und auch wusste, warum man halt ein bestimmtes Vorgehen wählt. Auch was die Anamnese und die körperliche Untersuchung bei Patienten angeht bin ich am Ende viel sicherer, strukturierter und routinierter gewesen. Ich kann einen Famulatur dort nur empfehlen.