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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Biochemie Lehrbücher



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09.05.2002, 12:16
Der einzige Nachteil am Stryer ist wohl, dass wirklich nicht soviel über die Biochemie der Organe drin steht. Ansonsten ist er meiner Meinung nach eines der besten Lehrbücher, die ich je gelesen habe. Ich hatte neben dem Stryer noch den Kreutzig, teilweise um Themen zu lernen, die im Stryer nicht drinstanden, teils um mal schnell über ein Thema einen Überblick zu bekommen. Den Kalsson kenne ich auch, aber den fand ich furchtbar.
Ich habe den Stryer übrigens auch sehr gut für das mündliche Physikum gebrauchen können, ich hatte einen ziemlich anspruchsvollen Prof. der teilweise sogar die Reaktionsmechanismen in den Zyklen wissen wollte. (warum klappt das N-Atom denn jetzt hier hin usw.) Das habe ich aller sehr angenehm aus dem Strye lernen können.

eva_luna
09.05.2002, 16:05
hi,

hab mich jetzt anstatt für die alternativen neuer englischer stryer oder alter deutscher stryer für den lehninger entschieden - und ich bin begeistert! biochemie kann tatsächlich spaß machen! der lehninger wiegt zwar ca. knapp eine tonne, und ist wirklich nicht zum konsequenten durcharbeiten gedacht, aber zum "nebenher-lesen" eignet er sich ausgezeichnet, auf einmal habe ich das gefühl, biochemie wenigstens zu verstehen. schon allein das vorwort hat mich total motiviert: "die 3. auflage (...) ist eine einführung in unser lieblingsfach - und unser versuch, dies auch zu ihrem lieblingsfach zu machen."

...jetzt kann ich nur noch hoffen, dass mir das regal mit den ganzen biochemie-büchern nie auf den kopf fällt, sonst dürfte ich wahrscheinlich ein mittelschweres schädelhirntrauma davontragen! :)

gruß,
eva_luna

Virus
10.05.2002, 15:40
Hi!
Ich studiere im 4.Semester Biochemie und im 2. Medizin; hoffe daher Dir etwas helfen zu können! Also mit den Biochemiebüchern ist das folgendermaßen: Der Stryer gehört definitiv zu den Bibeln des Faches. In ihm findet man eigentlich so gut wie alle wichtigen Stoffwechselkreisläufe. Genauso steht´s mit dem Voet. Beide Werke ergänzen sich perfekt, besonders, wenn man sich auch noch ein wenig mehr für das Fach interessiert, als man unitechnisch müßte. Ein Defizit beider Bücher ist zum einen der Preis, der aber bei allen Wälzern ungefähr gleich ist und zum anderen, daß in beiden der klinische Bezug ein wenig zu kurz kommt - den gibt´s am besten im Löffler, welcher allerdings inhaltlich nicht so ins Detail geht. Eine echte Alternative ist daher sich den Stryer als Standardwerk zu beschaffen und sich den kleinen Löffler/Petrides (Taschenbuch) zu kaufen. Damit ist man dann vollkommen versorgt!
Also Ciao :-)

Lava
10.05.2002, 19:02
Stryer teuer? Der neue englische kostet mit knapp über 60 EUR wesentlich weniger als der Löffler, der so um die 80 EUR kostet.

BC und Medizin gleichzeitig? Das klingt interessant! :-) Willst du in eine süezielle Richtung gehen später?

Virus
11.05.2002, 22:15
Hi Janine!
Genau das! Hoffe später mal im Bereich der Virologie arbeiten zu können - speziell in einem L3/L4 -Labor. Dafür braucht man eine gute naturwissenschaftl. Ausbildung und wie ich mir hab sagen lassen, sind die Chancen mit Medizin deutlich besser!
Ciao

Lava
12.05.2002, 16:51
Da mir das Proseminar Biochemie zur Zeit am meisten Spaß macht, werde ich mal abwarten, ob das beim Praktikum später noch genauso ist. Mein großes Manko ist, dass ich nicht der geborene Menschenkenner bin. Sollte ich es einfach nicht lernen, was man als guter Arzt auf der menschlichen Seite braucht, kann ich mir eine Stelle in der BC gut vorstellen.

14.05.2002, 08:21
MERKE DIR FOLGENDES, KREUZIG, dieses Buch hat schon viele Generationen begleitet und auch in einer Physikumsprüfung treue Dienste geleistet!!