Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ihr, die schon studenten seid...
Und wer hier sagt das mit diesem lächerlichen Pflegepraktikum genug Einblick bekommen zu haben dann sag ich nur Träum schön weiter und pass auf das du nicht so unsanft geweckt wirst wie zu befürchten ist
Dann mal bitte her mit Infos, was du da so tolles gelernt hast.
Sozialer Umgang ist Einstellungssache.
:-party
ach ja 6 J sind wie gesagt eine verdammt lange Zeit..aber wenn man schon tief drin sitzt dann merkt man das ja gar nicht mehr,wie schnell die zeit vergeht..
hab vor 2 J angefangen..und plötzlich bin ich schon hier vor meinem mündlichen examen
*seufz..muss wieder lernen..*seufz**
es geht nur darum, was du machen willst...ich will irgendwann arzt werden..und das studium ist mir schon irgendwie wert..=)
cheerz..
pappydee
03.09.2005, 13:58
Dann mal bitte her mit Infos, was du da so tolles gelernt hast.
Sozialer Umgang ist Einstellungssache.
:-party
das würde ich aber auch sagen, bitte doch nie die guten manieren vergessen. sowas sagt, wie ich finde, nämlich auch was über die reife der betreffenden person aus...
ich fand das pflegepraktikum nicht lächerlich, vielmehr hat es mir insofern geholfen, als dass ich nun weiß, dass ich NIE IM LEBEN pfleger sein wollte.
und wenn einer behauptet, er wäre, bloss weil er vorher eine medizinische ausbildung gemacht hat, der bessere arzt, sorry aber dann ist das meiner meinung nach ein abwehrmechanismus (irgendwas muss da bei den meisten ja mit der abinote schief gelaufen sein oder so...) und nicht mehr.
das soll jetzt nicht arrogant klingen oder so, versteht mich nicht falsch. aber ich finde auch die einstellung "ich hab vorher schwester gelernt, also bin ich besser und reifer als du" hat was mit arroganz zu tun.
ob man ein guter arzt wird oder nicht, hängt erstens vom fachlichen ab - und da haben "nicht-ausgebildete" mit sicherheit keinen nachteil - und zweitens vom charakter, und das hat mit ner ausbildung ja wohl auch nichts zu tun.
und jetzt erzählt hier nix von wegen, man würde in einer pflegeausbildung ja sooo reifen und so vieles sehen. als ob man das als arzt nicht alles auch mitkriegen würde.
der einzige punkt, den ich anerkennen würde, ist: man ist nach ner ausbildung im studium schlicht älter, und von daher vielleicht reifer. das wars dann aber auch schon.
Fibula25
03.09.2005, 15:54
Hallo!
Also ich denke, dass eine Ausbildung zur Überbrückung der Wartezeit sehr sinnvoll ist.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man durch eine Ausbildung z.B. im Pflegebereich, sehr viel Menschenkenntnis erlernt... Leider stellt man zu oft fest, dass die Ärzte / werdenden Ärzte überfordert sind oder sich zu fein sind, wenn sie mal selbst "Hand anlegen" müssen bei einem Patienten. Es kommt leider immer wieder vor, dass Ärzte die Arbeit der Krankenschwestern/Pflegern unterschätzen und meines Erachtens nicht genügend würdigen. Es gibt natürlich immer Ausnahmen.
Ich habe "lange Zeit" in der Pflege gearbeitet und bin froh, auch diese Seite kennengelernt zu haben. Ich weiß zwar, dass ich in der Pflege dauerhaft nicht gut aufgehoben bin, dennoch konnte ich viel im Umgang mit Menschen lernen. Menschlichkeit, Menschenkenntnis und und und. Auch das bleibt im Medizinstudium oft auf der Strecke...
Außerdem denke ich, dass es gar nicht schlimm ist, wenn man mit 26 noch 3 Jahre Studium vor sich hat. Ich bin 25 und hab noch 1,5 Jahre vor mir, dann erst PJ, bin aber ehrlich gesagt auch darüber froh. Ich könnte momentan noch nicht die Verantwortung tragen/übernehmen, die ein Arzt hat... Ich fühle mich noch nicht ganz reif dafür. Aber es gibt "sonne und solche". :-meinung
Ich finde schon, dass eine Ausbildung einen menschlich reifen läßt. Ich denke, das wird aber niemand beurteilen können, der diese Aubildung nicht genießen durfte. Es hat nichts damit zu tun wie viel man zu sehen bekommt... Es ist die Hierarchie des Krankenhauses, die man auch von einer anderen Seite mal kennengelernt haben muß. Man wächst durchaus und macht mit Sicherheit auch ganz andere Erfahrungen als im Studium. Meine Worte haben auch nichts mit Arroganz zu tun... Vielleicht spielt das Alter auch eine Rolle, dass man einfach reifer wird.
Ach so... und ob man ein guter Arzt wird hängt SICHERLICH NICHT nur vom fachlichen ab... Ein Arzt muß sowohl fachlich kompetent also auch menschlich gesehen "gut" sein... Patienten wollen keine Ärzte, die fachlich super, aber menschlich kaputt sind... Man sollte da immer von sich selbst ausgehen... Zu welchem Arzt geht man selber und warum gerade zu dem?
Ich finde schon, dass eine Ausbildung einen menschlich reifen läßt. Ich denke, das wird aber niemand beurteilen können, der diese Aubildung nicht genießen durfte. Es hat nichts damit zu tun wie viel man zu sehen bekommt... Es ist die Hierarchie des Krankenhauses, die man auch von einer anderen Seite mal kennengelernt haben muß.
"Ich mache meinen eigenen Geheimclub".
Dann jetzt bitte mal wirklich Beispiele der menschlichen Reife, die das Pflegepersonal während der Arbeit und Ausbildung erhält und niemand anders. Bin ja mal gespannt.
Und um die Hierarchie im Krankenhaus zu verstehen braucht man auch keine 3 Jahre? :-meinung
pappydee
03.09.2005, 21:26
"Ich mache meinen eigenen Geheimclub".
Dann jetzt bitte mal wirklich Beispiele der menschlichen Reife, die das Pflegepersonal während der Arbeit und Ausbildung erhält und niemand anders. Bin ja mal gespannt.
Und um die Hierarchie im Krankenhaus zu verstehen braucht man auch keine 3 Jahre? :-meinung
genau, das würd mich auch mal interessieren...
die krankenhaushierarchie hab ich nach 3 monaten nachttische putzen relativ gut verstanden glaub ich...
Hallo!
Also ich für meinen Teil hatte vor dem Studium eine Ausbildung gemacht und bereue es nicht. Ist auch sehr vorteilhaft, wenn du studierst und nebenbei arbeiten kannst. Außerdem kriegst du ziemlich schnell raus, ob es was für dich ist oder nicht.
Bei den Wartesemestern, die man momentan braucht, wäre Däumchendrehen reine Zeitverschwendung.
Viel Glück :-meinung
pappydee
04.09.2005, 20:11
irgendwie hör ich die ganze zeit hier nur von den leuten, dass ihnen die ausbildung soo viel gebracht hat, aber was genau sie gebracht hat (was man in einem medizinstudium nicht auch lernen würde, siehe menschenkenntnis etc...), sagt mir keiner...
Ich hab auch ne Ausbildung gemacht (verkürzter RA). Ich hab das aber nur gemacht, weil ich eh warten musste, hätte ich sofort nach der Schule mit dem Studium anfangen können, dann wär ich gleich an die Uni gegangen. Wenn Du sofort anfangen kannst, dann tu es. Wenn die Zweifel dennoch überwiegen, dann lass Dir den Platz aufheben und mach noch Zivildienst (Bzw. FSJ) vor dem Studium. Such Dir eine Einrichtung mit viel Patientenkontakt (à la Rettungsdienst oder Krankenhaus).
Ich denke ein paar Vorteile hab ich gegenüber "unbeleckten" Studis schon, aber die kann ich an einer Hand abzählen, dieser Vorsprung wäre mir den Aufwand einere Ausbildung nicht wert. Wenn Du im Laufe des Studiums merkst, daß es mit dem Arztsein doch nicht Dein Ding ist, kannst Du danach immernoch etwas anderes studieren, ein fertiger Med.-Abschluss macht sich in jedem Lebenslauf gut, auch als BWLer.
pappydee
04.09.2005, 20:48
Ich hab auch ne Ausbildung gemacht (verkürzter RA). Ich hab das aber nur gemacht, weil ich eh warten musste, hätte ich sofort nach der Schule mit dem Studium anfangen können, dann wär ich gleich an die Uni gegangen. Wenn Du sofort anfangen kannst, dann tu es.
danke für den tip - aber alles schon passiert *g*
hab ja das schlimmste schon rum *puuh*
danke für den tip - aber alles schon passiert *g*
hab ja das schlimmste schon rum *puuh*
War auch eher an den Verfasser des Threads gerichtet... ;-)
sers
also an den verfasser: es lohnt sich, für den fall von wartesemestern, auf jedenfall eine ausbildung zu machen.
allerdings nur wenn du denkst das es dir spass machen wird!!! es gibt unter ärzten und unter schwestern leider genug die fachlich und/oder persönlich ungeeignet sind.
an den rest: haltet ihr es für normal euch hier so anzuzicken? spricht nicht für die "soziale reife" über die ihr hier anscheinend zu sprechen versucht!
geht doch mit etwas mehr respekt mit einander um! und nehmt euch das auch für den weiteren verlauf der ausbildung zum medizinmann und zur medizinfrau mit! und dann wird aus euch (und mir) vielleicht eine generation von medizinern die etwas besser ist als die bisherigen
lg, fonzie
PS: fürs pflegepraktikum: wie man in den wald hineinschreit . . .
pappydee
06.09.2005, 10:14
PS: fürs pflegepraktikum: wie man in den wald hineinschreit . . .
das finde ich nicht. natürlich sind einige, bei denen das pflegepraktikum in putzdienste ausgeartet ist, selbst daran schuld, die meisten allerdings bestimmt nicht. es gibt halt einfach schwestern, die medizinstudenten schon von natur aus für arrogant halten und es denen, solange sie noch in der vorklinik sind, mal so richtig zeigen wollen (was ich für sehr kurzsichtig halte, denn eben diese medizinstudenten sind später mal ihre chefs...).
mir ist es einmal sogar so ergangen, dass ich, nachdem ich mich einer schwester grade vorgestellt hatte, den satz zu hören bekam: "medizinstudent, so? du denkst wohl auch, du bist was besseres!"
und die kannte mich noch gar nicht. da hats mir dann auch schon gereicht, gleich am ersten tag...
synosoph
06.09.2005, 10:22
Hmmm, bei vielen, die vor dem Studium eine Ausbildung gemacht haben, hatte ich den Eindruck, daß sie mit mehr ... naja.... Reife ins Studium gegangen sind. In einer Ausbildung lernt man eben über den reinen fachlichen Kram hinaus noch sehr viel mehr. Eben das "wahre böse Leben"... Wie gesagt, war nur mein Eindruck in meinem Semester.
Mir hat die Ausbildung auf jeden Fall nicht geschadet...Dem kann ich mich nur anschließen. Und würde die Leute mit einem Hochschulstudium noch einschließen. Schaden kann es meiner Meinung nach auf keinen Fall.
Stylomat100
06.09.2005, 15:48
etwas besser definiert
...
Ich stimme mit einigen überein, dass die Ausbildung zur Krankenschwester kaum ratsam ist, weil sie echt dauert ... und abbrechen wenn du einen Platz bekommst wäre dann wirklich umsonst ...
Ich finde kurze Ausbildungen z.B. zum Rettungssani gut, weil du wirklich was lernst ... hast bessere Chancen auf einen Nebenjob ... und es macht Spaß und du verdienst ein bisschen Geld vorm Studium.
Dennoch möchte ich hier ein wenig mit dem Vorurteil aufräumen, dass Krankenhausarbeit ätzend ist ... Krankenschwestern Medizinstudenten immer arrogant und nervig finden... und das Ärzte, die in der Pflegerischen Ecke tätig sind oder waren ... keinen Vorteil haben.
Ich arbeite seit Studienbeginn auf einer Internistischen Intensivstation und finde es hocherfreulich was ich alles dort gelernt habe ...
Sowohl was den Umgang mit Patienten betrifft ... man bekommt natürlich wirklich langsam Routine ... und auch was meidzinische Tätigkeiten betrifft, wie Blutabnehmen ... Braunülen legen... Pleura Punktion machen etc.
Alles in allem finde ich eine solche Nebentätigkeit sehr gut und mir persönlich bringt es sehr sehr viel Erfahrung und Fähigkeiten... die ich sonst wohl kaum gelernt hätte bis jetzt! Sogar Papierkram, der uns später wirklich beschäftigen wird ... ist mir jetzt nicht mehr so fremd.
Also denke ich schon das eine Ausbildung oder Nebentätigkeit in pflegerischen Berufen sehr sinnvoll ist und einem zukünftigen Arzt sehr gut zu leibe stehen!
Meine Meinung ist es nämlich auch, dass man das schon merkt, wenn ein Arzt solche Erfahrungen gemacht hat und diese Ärzte kommen meist wesentlich besser mit der Pflege zurecht als solche die nie in diesem Bereich tätig waren!
Grüße
Adieu
Stylomta
:-??? Ich kann es eigentlich kaum glauben, was man hier für Beiträge lesen kann.... Die Art,wie hier mit den Äußerungen und der Meinung anderer User umgegangen wird, finde ich echt unglaublich, mal abgesehen von den geäußerten Kommentaren, die zum Teil nicht nur unverschämt, sondern auch arrogant und falsch sind!.... Und sowas will Arzt werden, mit Menschen arbeiten? Hoffentlich verschlägt es mich nie in Euren Wirkungskreis!
Eine von solchen Medizinstudenten geplatgte KiKraSr! :-(
Ich habe vor dem Medizinstudium eine Ausbildung als Arzthelferin gemacht- nicht wg. Wartesemestern etc., sondern aus anderen Gründen (hatte damals Pläne wieder ins Ausland zu verschwinden und wollte schnell damit durch sein).
Da hier immer wieder gefragt wird wo denn der Vorteil nun liegt- einmal in der Routine, die man erwirbt. Die man so im Medizinstudium trotz Famulaturen und Pflegepraktikum zunächst mal nicht erwirbt. Sondern erst am Ende- also kurz vor Zwölf- im PJ....
Mit Routine meine ich den Umgang mit Patienten und all ihren Marotten. Nun mag mancher sagen "Das kann man oder eben nicht- das ist einfach Sozialkompetenz!". Ja und nein. Im Grundstock mit Sicherheit ja- aber wenn man sich im Alltag und jeden Tag mit massig Patienten über einen langen Zeitraum auseinandersetzt kann es noch mal ganz anders- frustrierender, anstrengender oder auch "belohnender"- sein als in einem Monat Famulatur.
Wo ich vor allem den Vorteil sehe ist am Anfang des Studiums. Man hat mehr Kentnisse der Anatomie, Untersuchungen und Diagnostik (wenn man eine gute Ausbiludng/ Arbeitsstelle hatte) als die, die direkt aus der Schule kommen. Und der Vorteil hält eine ganze Weile an. Und gibt einem eine noch andere Motivation Dinge zu lernen- weil man Sachen, die man schon länger kennt, noch mal von einer anderen Warte sieht.
Wenn ich an unsere U-Kurse (auch nach Pflegepraktikum und ersten Famulaturen) denke war schon manchmal ein deutlicher Unterschied zwischen denen mit Vorausbildung und denen ohne im Umgang/Rangehen an die Patienten zu bemerken.
Mit Sicherheit gleicht sich das im Verlauf des Studiums an.
Allerdings denke ich auch, das manchmal Ärzte/ Ärztinnen die von "der anderen Seite" kommen doch auch einen direkteren Draht zum Pflegepersonal haben. Nicht IMMER- aber doch oft genug.
Auf das Threadthema direkt bezogen: zum Wartezeit überbrücken kann eine Ausbildung nie verkehrt sein. Auch weil sie einem im Studium in so fern eine ganz andere Sicherheit gibt als das man immer was hat, auf das man zurückfallen kann wenn es nicht klappen sollte mit dem Doktor.
Wenn man einen Platz hat- dann aber sofort ran da!! ;-)
Denn auch wenn ich finde, das die Unterschiede am Anfang schon deutlich da sind, verwischen sie am Ende eben auch wieder.
Ich würde mich an deiner Stelle fragen, warum du eine Ausbildung machen willst. Wenn du sagst du, weißt nicht ob Medizin wirklich das richtige oder ob du es schaffst, dann ist das sicher der falsche grund eine Ausbildung vorher zu machen, denn ob du das Studium schaffst oder nicht und ob es das richtige ist, wirst du erst merken, wenn du studierst. Du wirst ja da am Anfang auch das Pflegepraktikum machen und neben der Uni auch zumindest ein wenig Einblick ins Krankenhaus kriegen. insofern sind die ersten Semester schon eine gute Prüfung, ob das Studium das richtige ist, da man viel lernen muß (Das muß man das ganze Studium) und im pflegepraktikum lernste gleich das Krankenhaus kennen. ;-)
Also, wenn du Medizin machen willst und gleich anfangen kannst, würde ich das direkt machen. :-meinung
Abbrechen kannst du immer noch. Außerdem würde ich persönlich vor dem Studium auch nur eine Ausbildung fertig machen, in der du dir vorstellen kannst später zu arbeiten. :-meinung
Also dann viel Glück bei der Entscheidung.
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