Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage - aber nicht auslachen
Ja, Susannchen, ich hab Dich auch nich so ganz verstanden... :-???
Susannchen
07.06.2002, 17:29
was könnte ich damit wohl meinen ? Und warum versteht Ihr mich nicht ?
Also das mit dem Statussymbol sollte nicht so schwer sein: ich erinnere zum Beispiel an einen Beitrag hier im Forum, wo einer Studentin gesagt wurde, wenns kein Littmann ist isses nich gut - oder so. Halte ich für Blödsinn - ich habe während meiner beruflichen Tätigkeit schon einige Male die Gelegenheit erhalten verschiedene Stethoskope auszuprobieren und Erklärungen und "Extrastunden" in Auskultation und Herzgeräusche an Patienten erhalten. Ich selbst habe auch ein KaWe für ca. 50.- DM.
Ausserdem gibt es in der Praxis unter Studenten oder Assis öfter mal die Diskussion, wer das bessere Instrument hat ....
Auf die zweite Frage gehe ich lieber nicht so ausführlich ein, schließlich will ich, und damit beantworte ich Eure Unterstellung, keine Unruhe stiften. Warum wohl sollte ich mir dann noch die Mühe machen Links zum Thema einzufügen !?
Resume: Es freut mich, dass Ihr diesbezüglich noch keine negativen Erfahrungen gemacht habt.
Und vielleicht zum Abschluss : ich gedenke nicht hier als Agressor zu wirken. Ich gebe aber zu, dass ich gelegentlich mit einem leichten Lächeln um die Mundwinkel kleine Kommentare abgebe, die man, wenn man mir freundlich gesonnen ist vielleicht als leichte kokette Provokation auslegen kann .... also setzt mich nich auf den elektrischen Stuhl bloß weil ich n Bonbon genommen hab.
Liebe Grüsse
Susanne
Eine "leichte kokette Provokation"?
Sowas hab ich ja noch nie gehört.
Glaube Du hälst Dich selber schon für ziemlich toll. Lächelst immer nur amüsiert über die einegbildeten PJ'ler, die alles liegen lassen, schlampig arbeiten oder sonstige Mediziner die die Qualität ihres was auch immer miteinander vergleichen.
Sag mal, warum schreibt Dein Freund eigentlich nicht selber über seine Erfahrungen? Wenn Du nicht sein Leben hier präsentieren könntest hättest Du wahrscheinlich gar nichts sinnvolles beizutragen.
Achja erinnerst Du Dich, ich habe Dir auch schonmal gesagt, daß ich Dich nicht verstehe. Spar Dir einfach Deine leichten Provokationen. Die Artikel in der Bildzeitung sind geistreicher und verständlicher.
Hochachtungsvoll
(ein unerfahrener Mediziner aus einem "kleinen Semester")
Susannchen
09.06.2002, 18:19
meine Antwort erhältst Du als private Nachricht - das wird jetzt zu persönlich und hat nichts mehr mit dem Forum zu tun.
Liebe Grüsse
Susanne
Original geschrieben von Susannchen
Resume: Es freut mich, dass Ihr diesbezüglich noch keine negativen Erfahrungen gemacht habt.
Wie können wir auch? Wir sind ja auch die Täter in deinen negativen Erfahrungen. Ach Susannchen, es soll auch arrogante klugscheissende Krankenschwestern geben, aber verurteile ich deswegen alle Krankenschwestern? (Ohne die mein zukünftiger Arbeitsplatz vorn und hinten nicht funktionieren würde, wohlbemerkt!)
hi sebastian1!
ist gar nich so schwer, das mit dem blutdruck ohne stehtoskop....
an guten manschetten kannst du die pulsationen auch an der nadel des manometers sehen....
ist insb. im rettungsdienst sinnvoll, wenn man direkt neben der autobahn versucht zu arbeiten, allerdings auch ungenauer....
aner zur groben orientierung reichts.....
ciao fs
Sebastian1
18.07.2002, 16:28
Hi,
erstens bezweifele ich, daß eine Arzthelferin, die offensichtlich in den ersten Tagen Ihrer Ausbildung steht, das kann, zweitens bezweifele ich, daß man an der Nadel syst. und diast. RR ablesen kann. Wie soll das denn gehen? Die Pulsationen der Nadel siehst du auch bei Werten >syst. RR und <diast. RR noch...
Gruß,
Sebastian
Hi Sebastian!
Hast Du Dir mal überlegt, wie die automatischen Blutdruckmeßgeräte, wie sie in OP und Intensivstation eingesetzt werden funktionieren?
Die arbeiten auch nach der oszillatorischen Messung, da gehen an die Manschette nur zwei Schläuche hin und keine Pulsmesser oder Mikrophone, die sich das anhören.
Und diese Messungen sind immerhin genau genug, daß sie ohne vorherige Nachmessungen von Hand Therapieentscheidungen (Medikamentengabe, Lagerung...) stützen können.
Du hast durchaus recht, daß die Oszillationen auch schon vor Unterschreiten des systolischen Drucks da sind und auch nach Unterschreiten des diastolischen nicht sofort verschwinden, das sind aber auch nicht "meßentscheidenen" Kriterien:
Bei Unterschreiten des systolischen Drucks werden die Oszillationen größer (z.B. 1 Skalenstrich solange der Manschettendruck über dem systolischen war auf plötzlich 3 Skalenstriche); die Ausschläge erreichen ihr Maximum beim diastolischen Druck. Klingt zwar jetzt nicht so zuverlässig, ist aber mit einiger Übung der auskultatorischen Methode sicher gleichwertig - wenn nicht in der "freien Wildbahn" oder in einem lauten Zimmer (Krankenhäuser werden ja notorisch umgebaut...) sogar überlegen.
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