PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pflegepraktikum - kein Bock auf Po wischen und Füße waschen



Seiten : 1 2 [3] 4 5 6 7 8 9

Justin Credible
08.09.2005, 20:18
Schon klar das die Bettpfannenfraktion das Praktikum für einsame Spitze hält.
Und am besten ist es natürlich, der Arzt hilft dann noch beim Kotze aufwischen.
Das ist nämlich extragut fürs Betriebsklima und zur Belohnung kocht die Stationsschwester auch mal nen Kaffee... Buahahahahaha :-))

Hessejung
08.09.2005, 21:55
Schon klar das die Bettpfannenfraktion das Praktikum für einsame Spitze hält.
Und am besten ist es natürlich, der Arzt hilft dann noch beim Kotze aufwischen.
Das ist nämlich extragut fürs Betriebsklima und zur Belohnung kocht die Stationsschwester auch mal nen Kaffee... Buahahahahaha :-))


Was für ein sinnvoller erster Beitrag... Bitte weiter so ;-) *lol*

Franka
08.09.2005, 22:09
Auch ich bin immer wieder überrascht welch hochintelligenten und qualifizierten Beiträge unsere zukünftigen Mediziner hier veröffentlichen!
Das zeugt doch wirklich mal von Kooperationsbereitschaft!

LaTraviata
08.09.2005, 22:16
@ Justin Credible: Zuviele "Cerebral-Laxantien" eingenommen oder wieso hast Du solche Logorhoen ;-) ? Hoffe, daß sich Dir noch genügend Möglichkeiten bieten werden, Deine Meinung entweder mit ausreichend Argumenten zu stützen oder aber diese grundlegend zu überdenken...

Grüße an alle...
Latraviata

Justin Credible
08.09.2005, 22:27
Wenn die Schwesternschülerinnen an ihrem ersten Tag auf Station von den Examinierten eingetrichtert bekommen dass sie einen Arzt nicht mit Dr. anzureden brauchen, dann IST EINE GRENZE ERREICHT! Dann muss einfach auch ne Schwester mit 20 Jahren Berufserfahrung mal kapieren das sie in der Hierarchie unter dem jüngsten, pickeligen AiP`ler steht der noch von nichts ne Ahnung hat. Und der Lichtblick des Tages von so einer Frustrierten ist doch wenn sie den Medizinstudenten im Pflegepraktikum erstmal durch die Station hetzen lassen kann!!!

DjBonsai
08.09.2005, 22:31
Wenn die Schwesternschülerinnen an ihrem ersten Tag auf Station von den Examinierten eingetrichtert bekommen dass sie einen Arzt nicht mit Dr. anzureden brauchen, dann IST EINE GRENZE ERREICHT! Dann muss einfach auch ne Schwester mit 20 Jahren Berufserfahrung mal kapieren das sie in der Hierarchie unter dem jüngsten, pickeligen AiP`ler steht der noch von nichts ne Ahnung hat. Und der Lichtblick des Tages von so einer Frustrierten ist doch wenn sie den Medizinstudenten im Pflegepraktikum erstmal durch die Station hetzen lassen kann!!!

Das mit dem "Dr." sollte schon dem Arzt überlassen sein. Aber bestehst du wirklich so auf die Hierarchie? Natürlich ist sie da...klar...aber man kann sich in der Hinsicht auch anstellen, denke ich :-nix

Franka
08.09.2005, 22:36
Tschuldigung mal, fällt mir nichts mehr ein zu.......(eigentlich fällt mir ne ganze Menge ein, aber ich glaube nicht dass das irgendwohin führen würde)

Naja, registriert am 9.8.05, erster, bzw. zweiter Beitrag...nicht dass jemand auf die Idee kommt dies könnte ein gefaketer User sein.....

Schade, fand den Thread bisher ziemlich interessant.

Justin Credible
08.09.2005, 22:45
Das mit dem "Dr." sollte schon dem Arzt überlassen sein. Aber bestehst du wirklich so auf die Hierarchie? Natürlich ist sie da...klar...aber man kann sich in der Hinsicht auch anstellen, denke ich

Merkt ihr was? Wenn dich jemand Unbekanntes im ersten Gespräch einfach mit du anhaut, denkst du dir deinen Teil über die Person. Aber sobald es um Schwestern und Ärzte geht ist der Arzt derjenige der sich anstellt und arrogant ist!!! Hinterfrag das mal! Viel Spass im Pflegepraktikum euch allen! Und vergesst nicht euch bei den Pflegekräften zu bedanken das ihr Betten schieben und Wasserkästen schleppen durftet!

Franka
08.09.2005, 22:54
So einen ausgekochten Schwachsinn hab ich echt selten gehört. Mann mann mann!
Und was ich sowieso nicht nachvollziehen kann, dieses ganze Gelaber vonwegen Hierarchie:
Pflegekräfte und Ärzte sind doch von Grund auf verschiedene Berufsbilder! Beide tragen ihren Teil dazu bei dass die Betroffenen nach besten Möglichkeiten betreut werden.
Es wäre wünschenswert, dass beide Berufsbilder zusammenarbeiten, und nicht dass einer dem anderen das Leben schwer macht nur weil irgendein Möchte-gern-Arzt sich für was besseres hält!!

Justin Credible
08.09.2005, 23:03
@ Franka
Warte es ab! Warte es einfach ab! Wenn du nach dem Studium als Ärztin ins Krankenhaus gehst und du jeden Tag von den vor Neid und Missgunst platzenden Schwestern ein Messer in den Rücken bekommst. Die sind dann auch bestimmt total beeindruckt von deiner abgeschlossenen Ausbildung. Dann kannst du dir ja nochmal deine Beiträge hier durchlesen... :-keks


und nicht dass einer dem anderen das Leben schwer macht nur weil irgendein Möchte-gern-Arzt sich für was besseres hält!!

So sieht es aus! Schuld sind immer die anderen die sich für was besseres, oder schlimmer: für Akademiker, halten. Möchte mal wissen wie du den Spagat zwischen deiner Rolle jetzt und später finden wirst. Viel Glück dabei

Franka
08.09.2005, 23:15
Nur um hier ganz kurz was klarzustellen:
Ich bin mit dem Arztberuf aufgewachsen, ich konnte mir nie, wirklich nie vorstellen in der Pflege glücklich zu werden. Selbst nach meinem Pflegepraktikum war ich mir sicher: Krankenschwester? NIEMALS!

Aber mittlerweile bin ich mit den Krankenhausstrukturen soweit vertraut dass ich sagen kann: In einem normal funktionierenden Krankenhaus würde weder eine Schwester einen Arzt einfach so duzen noch würde sich der Arzt dadurch in seiner Würde verletzt fühlen!

Hallo? Habt ihr es noch nicht mitbekommen? Arzt bedeutet nicht dass man alle von oben herab betrachtet, genausowenig wie man andere aufgrund ihrer Meinung oder ihrer Berufsausbildung niedermacht! Wie ihr in einem anderen Thread hier nachlesen könnt:
"DER DR. MED IST NICHT DER FREISCHEIN ZUR GLÜCKSELIGKEIT!"

Also macht verdammt nochmal Eure Arbeit so gut Ihr könnt und hört auf Euch für allwissend zu halten. Speziell Menschen, die noch nicht einmal ihr Pflegepraktikum hinter sich haben, sollten aufhören hier irgendeinen von Hierarchie zu erzählen!

Scrotum
08.09.2005, 23:22
Hört doch mal mit dem Hierarchie-Schwachsinn auf. Wo ich arbeite, duzen sich (jetzt mal bis auf den Big-Boss) alle - Schwestern, Ärzte, Studenten, Laborpersonal - gleichermassen. Zusammenarbeit ist genial, macht Spass und motiviert.

So sollte es sein! :-dafür

Im übrigen sind Ärzte doch nicht die Vorgesetzten der Schwestern!

Justin Credible
08.09.2005, 23:30
Sch... auf die Hierarchie. Den Dr.-Titel in Medizin kriegst du hinterhergeschmissen im Gegensatz zu Diplomen in manch anderen Studiengängen. Es geht um Respekt. Und die einzigen die ständig darauf hinweisen müssen das Schwestern und Pfleger auch wer sind sind Schwestern und Pfleger. Minderwertigkeitskomplexe! Und jeder der schreibt was in dreiviertel der Häuser herrschender Umgangston ist, muss ja wohl ein Fake Account sein...

Baru
08.09.2005, 23:32
Wenn die Schwesternschülerinnen an ihrem ersten Tag auf Station von den Examinierten eingetrichtert bekommen dass sie einen Arzt nicht mit Dr. anzureden brauchen, dann IST EINE GRENZE ERREICHT! Dann muss einfach auch ne Schwester mit 20 Jahren Berufserfahrung mal kapieren das sie in der Hierarchie unter dem jüngsten, pickeligen AiP`ler steht der noch von nichts ne Ahnung hat. Und der Lichtblick des Tages von so einer Frustrierten ist doch wenn sie den Medizinstudenten im Pflegepraktikum erstmal durch die Station hetzen lassen kann!!!


Kein Arzt ist während meines Zivildienstes auf die Idee gekommen mich mit Herr Blablabla anzureden, also gibt es keinen Grund für mich, selbstständig darauf zu achten die korrekte Anrede zu benutzen...


Und zu dem Kram mit AiPler und KSchwester, bei medizinischen Anordnungen steht die Schwester natürlich am Ende der Hierarchie, ist ja auch kein Arzt...
aber man sollte nie vergessen, dass zum einen die Schwester meistens doch sehr viel mehr Ahnung nach 20 Berufsjahren hat, als man selber nachm Studium hat.
Zum anderen besteht ein Krankenhaus immer aus Kooperation, ein Arzt wird niemals karriere-technisch überleben wenn er nicht auch mit den Mitarbeitern der KrankenPflege kooperiert....
Ich hab Zivildienst mitbekommen wie die Stationsleitung einen OberArzt zur Sau gemacht hat, weil der meinte gegen Türen zu treten oder Zivis anzuschreien und der war danach lammfromm, und dass garantiert nicht aus wirklicher Einsicht herraus.

Scrotum
08.09.2005, 23:33
Falsch! Du darfst so einiges machen - nur das nicht, wo du wahrscheinlich den höheren Benefit drin siehst.
Letztendlich darfst du all die Verrichtungen machen mit denen du nachher als Arzt, bzw. auch schon Famulant, nichts mehr zu tun hast. Was darfst du nicht? Spritzen (das lernste schon noch im Studium, hierfür ist das Praktikum sicher nicht da), Blutabnehmen (s.o.), Medikamente verteilen / stellen (was bringts dir wenn du's dürftest?, außerdem sind die Gefahren in dem Bereich wirklich zu groß als dass ich da einen Praktikanten ranlassen würde), Infusionen vorbereiten...
Aber du darfst dich in der gesamten Grundpflege austoben, darst betreuen, Patienten begleiten, einschleusen in den OP und natürlich auch aufräumen (was ja nunmal zur Pflege dazugehört). Außerdem noch einiges unter Aufsicht (RR-Messen etc.).

Ist aber auch nicht überall gleich. Ich durfte unter Aufsicht s.c. Spritzen, Blut abnehmen, Infusionen vorbereiten/wechseln, Verbandswechsel machen, etc. Blutzucker, RR, etc. selbstständig. War aber auch schon militärisch vorgebildet und machte wohl einen zuverlässigen Eindruck... ;-)

Dr.Nemo
08.09.2005, 23:43
Wenn die Schwesternschülerinnen an ihrem ersten Tag auf Station von den Examinierten eingetrichtert bekommen dass sie einen Arzt nicht mit Dr. anzureden brauchen, dann IST EINE GRENZE ERREICHT!

Wie kommst du darauf? Meinst du nicht, das ist ein bißchen sehr übertrieben???
Das hat doch nichts mit Berufen zu tun, sich mit Titel oder "Bezeichnungen" anzureden.. Gehört für mich in Sachen der Erziehung..
"Sie" "Ihnen" "Herr Doktor so-und-so" etc.... genauso möchte ich als erwachsene Frau von einem jungen PJler ge"siezt" werden und nicht pauschal ge"duzt"... Wo wir mal bei diesem Thema sind..

Generell habe ich das nicht erst in der Ausbildung gelernt zu sagen und auch nicht aufgetragen bekommen.... Respekt ist für mich selbstverständlich.
Und wenn ich dann mal ein "Doktor" vergesse, werte ich damit den Menschen nicht ab..., hege immernoch denselben Respekt..
Und ebenso muß man sehen, das man sich nicht derart aufwertet, bloß weil man den Dr. vor seinem Namen trägt.. Wert eines Menschen machen für mich andere Dinge aus..



Dann muss einfach auch ne Schwester mit 20 Jahren Berufserfahrung mal kapieren das sie in der Hierarchie unter dem jüngsten, pickeligen AiP`ler steht der noch von nichts ne Ahnung hat.

Meine direkten Vorgesetzten in der sogenannten "Hierachie" ist
1) Stationsleitung und ihre Stellvertretung
2) Pflegedienstleitung
3) Pflegedirektion

Mit der ärztlichen Direktion und sonstigen haben wir nichts hierarchisch zu tun.. Habe das bisher auch immer für interdisziplinäres Arbeiten in der Klinik gehalten, so wie es auch öffentlich geworben wird und werde das auch als "Ärztin weiter pflegen". (nettes Wortspiel btw *LOL*)

Finde deine Wortwahl schon recht anmassend.
Alles und jeden über einen Kamm scheren.. Spricht aus dir nicht vielleicht die Frustration?
Was machst du egtl grad? Studium? Medizinscher Beruf?

Generell find ich den Ton hier recht unangebracht...
Schwestern vs Ärzte... Muß das hier so recht unsachlich im Forum ausgetragen werden? Das das Thema eh zu keinem Ergebnis führen wird, ist doch klar, oder?? :-nix
Generell denk ich mir einfach, das ich es anders oder besser machen will... ;-)

Möchte nicht wissen, was "Neue", die bisher noch nicht im Krankenhaus gearbeitet haben, für einen ersten Eindruck erhielten :-nix


Und der Lichtblick des Tages von so einer Frustrierten ist doch wenn sie den Medizinstudenten im Pflegepraktikum erstmal durch die Station hetzen lassen kann!!!

Schade das du so denkst.

Steffi

Fresh Prince
08.09.2005, 23:52
Mal ehrlich, je länger ihr euch hier zofft, desto weiter schweift ihr vom Thema ab. Vor allem führt es zu nichts.
Aber gut, ich will auch meinen Senf dazugeben. Ich kann einerseits Justin verstehen, wenn er sich über die "Arroganz" vieler Schwestern beklagt. Ich habe mich mit meiner "Vorgesetzten" (nennen wir's mal so, auch wenn ich freiwillig und ohne Verträge da war) auch das ein oder andere Mal angelegt, weil ich es eine Frechheit fand, mich zum kopieren, faxen und Therapiepläne austeilen zu schicken, wenn sie in derselben Zeit lieber zum Frühstücken geht. Es ging mehrmals so, dass dir irgendeine Drecksarbeit aufgehalst wurde, weil sich die Schwestern dafür zu schade waren. Gemäß dem Motto, "ja nicht den Allerwertesten bewegen, er könnte durch die Bewegung ja schöne Formen annehmen!" Es war kein Dauerzustand, lediglich Einzelfälle. Aber ich muss einem Praktikanten, der absolut freiwillig da ist, nicht die A****-Karte ins Gesicht strecken und dadurch den Einblick in sein künftiges Berufsfeld derart zu versauen. Sowas gehört sich nicht!
Aber trotzdem hat mir das Praktikum Spaß gemacht. Ich fand es wegen diversen Streitigkeiten auch nicht sinnlos oder sonst was. Wo wären wir bitte, wenn alles im Leben easy und friedlich ablaufen würde? Ich muss halt mal in den sauren Apfel beißen können, und auch mal eine Niederlage hinnehmen.

Wie heißt es so schön: "Man trifft sich immer zweimal im Leben. Beim ersten Mal mag man zwar als Verlierer davonziehen, beim zweiten Mal ist der Sieg dafür umso deutlicher!"

Aber nun "back to topic" würd ich sagen :-top

Scrotum
08.09.2005, 23:55
Wie heißt es so schön: "Man trifft sich immer zweimal im Leben. Beim ersten Mal mag man zwar als Verlierer davonziehen, beim zweiten Mal ist der Sieg dafür umso deutlicher!"

Was soll denn das wieder heissen? Willst du dich dann als Assistenzarzt an den Schwestern rächen? Glaub mir, das geht nach hinten los!

Mal ganz allgemein: Wozu streiten, wenn man flirten kann? :-)) ;-)

Fresh Prince
09.09.2005, 00:06
Ach schmarrn, so war das doch nicht gemeint!! Nicht jedes Sprichwort zu ernst nehmen.

Ich finde die Streitereien hier nur sehr sinnlos. Jeder vertritt seinen eigenen Standpunkt, seine eigenen Erfahrungen. Keiner hat Recht oder Unrecht.
Dass der ein oder andere (damit ist auch Frau gemeint) mit seinem Umgangston etwas kürzer treten sollte, ist schonmal angesprochen worden.
Außerdem sollte man nicht alles verallgemeinern. Letztlich treffen subjektive Empfindungen aufeinander, bei denen es zu 100Proz keine Lösung geben wird.
Also was soll die Diskussion?

Ich denke mal der Autor dieses Fred's hat genug mitbekommen.
Lassen wir ihn doch abschließend zu Wort kommen. :-lesen

Dr.Nemo
09.09.2005, 00:07
Es ging mehrmals so, dass dir irgendeine Drecksarbeit aufgehalst wurde, weil sich die Schwestern dafür zu schade waren. Gemäß dem Motto, "ja nicht den Allerwertesten bewegen, er könnte durch die Bewegung ja schöne Formen annehmen!" Es war kein Dauerzustand, lediglich Einzelfälle.

Vielleicht bedarf es mal ein bißchen Aufklärung, weil ja irgendwie die Allgemeinheit zu denken scheint, wir seien zu schade, zu faul etc..
Mit Sicherheit GIBT es diese Leute, das möchte ich überhaupt nicht abschreiten.
In der Ausbildung noch, hab ich vielleicht in etwa so gedacht...
Warum muß ich das machen, warum kann ich nicht das machen, bis ich selbst dann plötzlich exmaniert war und dachte, ich hätte einen anderen Beruf gelernt..
Als exam. Schwester bist du nicht nur für die Pflege (das heißt sowohl Grundpflegerische Versorgung und spezielle Pflege mit Verbänden, Verabreichungen, etc) und ihre Abfälle zuständig, sondern trägt auch die Verantwortung für die Anordnungen der Ärzte, das heißt es ist neben der ganzen (erforderlichen!!!) Dokumentation auch noch der Ablauf zu managen...
- Medikamente ausarbeiten, ändern, verabreichen
- Untersuchungen veranlassen, so das die Befunde gesammelt wurden
und nebenbei hat der Pat dann auch noch mal was loszuwerden und ich meine nicht nur die Exkremente.. Gespräche führen, Visiten begleiten..etc

Das ALLES an einer exam Pflegekraft festzumachen ist einfach zuviel.. Daher werden die Aufgaben verteilt nach Kompetenzen.
Die Schüler wachsen darin und dürfen daher von Jahr zu Jahr mehr und je nachdem wie sie sich generell anstellen..
Zivildienst ist so ein bißchen die "gute Seele" auf der Station, ist der fit, gehört er einfach zum Team dazu..
Aber ein Praktikant hat KEINERLEI Wissen, Ahnung.. ist für mich nur auch mal notwenig, dass er oder sie, die Randaufgaben für mich erledigt, denn die Verantwortung für seine Tätigkeiten übernehme ich als exam. Kraft und mit Sicherheit werde ich nicht mit einem Bein im Knast stehen, bloß weil er lieber sterile Verbände unsachgemäß machen will, statt mal zu putzen.

Im übrigen weiß ich aus sicheren Quellen, das es generell so als Praktikum abläuft, in sämtlichen Berufssparten.. Botengänge, ordnen, kopieren.. Also, warum jetzt revolutionär werden wollen?? ;-)


Aber ich muss einem Praktikanten, der absolut freiwillig da ist, nicht die A****-Karte ins Gesicht strecken und dadurch den Einblick in sein künftiges Berufsfeld derart zu versauen.

Da hast du sicherlich zum Teil recht, aber wenn das schon dein Berufsbild versaut, dann warte ab, wenn du im PJ oder so bist.. :-nix