Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wahl 2005: Das Ergebnis
nee, das war nix !
Aber wir wissen ja alle wie das is, so mit dem kreuzen...
julliett
20.09.2005, 08:23
Aber wir wissen ja alle wie das is, so mit dem kreuzen... :-wow :-)) ja genau...
Also eins ist sicher egal wer die "Macht"haben wird, wird eigentlich genau das tun was er tun muss, bezüglich der EU-Politik-und Wirtschaftslage.
Der einzige Unterschied zwischen den 2 "großen" ist, daß die einen noch das letzte Hemd klauen wollen, und die anderen es uns lassen weil die ein wenig schlauer sind und wissen, daß wir mit dem Hemd uns weniger oft erkälten und somit produktiver für die Geselschaft sind.
Die Außenpolitik bleibt gleich, dies bedeutet auch Einsätze der Bundeswehr an Gegenden an denen es nichts zu suchen hat. Deswegen würde hier eine etwas linkere Partei für ein klein wenig Ausgleich sorgen, und nicht mit dem ersten Ruf der UNO hinterherspringen. Außerdem würde im Falle bei einer Koalition mit den Linken die bloede Hartz 4 Regelung weg vom Tisch sein.
Die Verhältnissen zu USA würden sich allerdings verschlechtern. Bei einem Land wie Deutschland sollte so etwas möglich sein,denn Deutschland ist nicht auf die Gnade von USA angewiesen. Seit langem nicht mehr
Im Allgemeinen wird für Leute die nicht gerade reich sind oder Großunternehmer, eine etwas linkere Koalition besser sein als eine etwas schwarzere....
Beugt euch nicht der schwarzen Seite der Macht :-)) ...soll Gerhard am Abend gesagt haben...oder zumindest sowas ähnliches :-)) :-))
Ich will bloß nicht daß die Grünen die Union unterstützen, ansonsten wäre eine Koalition mit SPD, Grünen und der FDP eine Not-Alternative, wobei Westerwelle daß nicht will
Aber auch die Grünen werden sich nicht so einfach übers Tisch ziehen lassen.
Also vielleicht doch Neuwahlen???
Alles wird gut
20.09.2005, 09:01
@ Janine
Das find ich auch. Außerdem find ich es auch interessant, dass bei ihr wegen jedem kleinen Mist auf ihr rumgetrammpelt wird.
Mundwinkel - Augenringe - Aussehen - blablabla
Bei Männern wird das nicht. Hab ich sonst in bei keinem anderen Politiker erlebt.
Das ist die wohl weitverbreitetste Legende in der Politik, seit es Angela Merkel (http://www.sinn-frei.com/exklusiv.php?bid=1986) gibt.
Denk mal an Kohls Gesamterscheinung als Saumagenbrine, Genschers Dumbo-Ohren, Blüms Größe, Waigels Augenteppich, Joschkas Kugelfisch-Diät.... alles äusserliche Merk(el)male, die parodiert wurden bis zum Erbrechen! Bisher hat es nur wenige gegeben, die im Gesamtbild so end-unästhetisch aussahen! :-))
Alles wird gut
20.09.2005, 09:15
Eben WEIL sie eine Frau ist, weil sie aus dem Osten kommt und weil sie keine mediale Lichtgestalt ist.
Die drei Lieblingsargumente für Angela Merkel.....
1. Für JedeN der/die für echte Gleichberechtigung ist, sollte dies kein Argument sein!
2. Das kann ja wohl auch keine ernste Basis für ein politisches Mandat in Führungsposition sein!
3. Nee, ist klar - anders übersetzt bedeutet das doch nur: Weil ihr die Fähigkeit fehlt, sich und ihr Programm überzeugend anderen zu präsentieren oder noch mal anders, eine absolut grundlegende politische Eigenschaft (noch) nicht besitzt.
julliett
20.09.2005, 09:23
Das hat doch alles gar nicht damit zu tun, daß sie eine Frau ist meine ich
Bloß...
sie hat eben nicht die nötige Courage um ein ganzes Land zu regieren.
Schon wie sie in der Elefantenrunde aufgetreten ist, so in sich hinein verkrochen, wie eine schüchterne Maus.
Und die soll Kanzlerin sein?
Frauen in der Politik?
ein klares JA
Aber bitte auch Frauen und keine Mäusschen :-))
Alles wird gut
20.09.2005, 09:52
*ROFLMAO*
Gerade bei german-bash.org passend zum Thema gefunden:
<Certus> WIE GEIL
<Certus> grade beim wählen
<Certus> ruft einer aus der kabine
<Certus> "sagt mal einer stop"
synosoph
20.09.2005, 10:40
Sehr verkürzend was hier geschrieben wird. Sowohl von denen, die auf die Anti-Linkspartei-Propaganda in den Medien hereinfallen und tatsächlich glauben, die anderen Parteien würden nicht mindestens genausoviel unrealistischen Quatsch erzählen, als auch von jenen, die in der Linkspartei DIE große Alternative sehen. Es ist einfach nur eine Partei - so wie die anderen auch, um Wählerstimmen kämpfend, gefangen im politischen Machtspiel, eben ein anderes Marktsegment besetzend.
Was ich uebrigens gar nicht ausstehen kann sind Aussagen, die die Wahlentscheidung des deutschen Volkes kritisieren.
1.Trifft jeder in der Kabine nur eine Entscheidung, eine Wahlentscheidung des Volkes im Kollektiv gibt es also gar nicht. Wer ist den hier gemeint bzw. wer hätte sich denn anders entscheiden sollen?
2.Haben sich nicht die Wähler nach den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der politischen Klasse zu richten, sondern die gewählten Vertreter, die Abgeordneten haben die Pflicht auf Grundlage des Wählerwillens einen Kanzler zu wählen, der eine stabile Regierung führen kann.
Wenn das unter Demokraten - und es sitzt nicht ein einziger Nichtdemokrat im Bundestag - nicht möglich sein sollte, dann ist das nur ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit der Parteipolitik verantwortungsvoll zu handeln.
Es geht eben um Macht und nicht um Verantwortung. Der Abschied vom Paradigma Max Webers ist leider noch nicht vollzogen.
Kann mich da nur anschliessen...mit Polemik und aus dem Zusammenhang reissen bzw. nur aus bestimmten Blickwinkeln beleuchten steht dieser Thread der aktuellen Politik bzw. dem Wahlkampf in nichts nach
recht hat auch nicht, wer am lautesten bruellt ;-)
Hysterektomie
20.09.2005, 10:53
Sehr verkürzend was hier geschrieben wird. Sowohl von denen, die auf die Anti-Linkspartei-Propaganda in den Medien hereinfallen und tatsächlich glauben, die anderen Parteien würden nicht mindestens genausoviel unrealistischen Quatsch erzählen, als auch von jenen, die in der Linkspartei DIE große Alternative sehen. Es ist einfach nur eine Partei - so wie die anderen auch, um Wählerstimmen kämpfend, gefangen im politischen Machtspiel, eben ein anderes Marktsegment besetzend.
dem ist nichts hinzuzufügen :-top , schade, dass es niemandem sonst aufzufallen scheint...
zotteltroll
20.09.2005, 12:48
Sowohl von denen, die auf die Anti-Linkspartei-Propaganda in den Medien hereinfallen und tatsächlich glauben, die anderen Parteien würden nicht mindestens genausoviel unrealistischen Quatsch erzählen, als auch von jenen, die in der Linkspartei DIE große Alternative sehen. Es ist einfach nur eine Partei - so wie die anderen auch, um Wählerstimmen kämpfend, gefangen im politischen Machtspiel, eben ein anderes Marktsegment besetzend.
Du schreibst prinzipiell in deinem Beitrag vieles, was ich unterschreiben würde. Wen allerdings der Begriff "Propaganda" besser trifft, ist die Frage.
Was ich uebrigens gar nicht ausstehen kann sind Aussagen, die die Wahlentscheidung des deutschen Volkes kritisieren.
Thema Linkspartei:
Während bei den Volksparteien jeder Vorschlag, auch wenn es nur eine Änderung um eine Nachkommastelle ist, von Volkswirtschaftlern und der Presse durchgerechnet wird und auf den Prüfstand gestellt wird, so gibt es in diesem Land trotzdem eine Partei, die großzügigste Wahlgeschenke verspricht, die jeder Realität spotten, von einem Mindestlohn im vierstelligen Bereich spricht und das ganze mit "Reichensteuer" (bringt max. 1,5 Mill. EUR) u.ä. finanzieren will.
Diese Partei treibt einen Keil in die Gesellschaft, welcher der alten Klassenvorstellung neue Nahrung gibt.
Sicher, jeder hat eine Stimme, und jede zählt gleich viel. Das ist auch gut so. Wenn etablierte Parteien keine solide Kritik an Populisten jeder Art äußern können, so ist das traurig. Wenn diese Kritik allerdings geleistet wurde, sie aber keinen interessiert, so ist das schlimm.
Ich habe in den letzten Wochen mit genug Anhängern der Linkspartei geredet. Folgende zwei Lager:
a) Hochintelligente Sozialromantiker, realitätsfern und Scheuklappen-tragend. Irgendwo ist es einfach "schick" und gehört zum guten Ton.
b) Leute ohne Vorstellungen vom politischen System, Leute, die sich die DDR herbeisehnen (ohne dabei deren Nicht-Funktionsfähigkeit zu tangieren), die der Meinung sind, dass der mittelständische Arbeitgeber für 20 Wochenarbeitsstunden als Hilfskraft den von der Linkspartei thematisierten Mindestlohn zahlen muss und nach Wahl derer (bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Begriffe "Fraktion", "Mehrheit", usw) auch zahlen wird. Leute, die den Teil des Volkes, der jene Werte schafft, auf denen das soziale System (was es natürlich nicht gibt) ruht, abstrafen und im Sinne des "Klassenmodells" einschätzen und bewerten.
Das ist natürlich nur mein lokal begrenzter Eindruck, nicht repräsentativ. :-)
Jeder wählt in seinem Ermessen, gemäß auch seines Horizontes. Wenn einfach nur Ängste geschürt oder absurde Versprechen gemacht werden, so grenzt das für den Teil derjeniegen in meinen Augen an Demagogie. Das vertieft die soziale Kluft, gerade hier im Osten, noch weiter, gesellschaftlich ist es nicht zu verantworten.
Der Teil, der es glaubt, nicht hinterfragt, als absolute Wahrheit hinstellt, wählt ohne Verantwortung, die in jeder Stimme liegen sollte. Dies gilt natürlich für alle Parteien, ist partiell jedoch übermäßig ausgeprägt.
:-meinung
julliett
20.09.2005, 12:56
oh je oh je....
ich hatte lediglich nur gesagt was in diese aussichtslose Situation in der "immer noch" keine Regierung zustande kommt, mir lieber wäre
Ich habe keineswegs auf irgendwelche Art und Weise Propaganda für die Linken gemacht.
Aber wenn ich zu entscheiden hätte zwischen einem schwulen machtgierigen Gelben und einem wohlerhabenen Sozialisten so würde ich den zweiten bevorzugen.
Hellequin
20.09.2005, 13:53
Aber wenn ich zu entscheiden hätte zwischen einem schwulen machtgierigen Gelben und einem wohlerhabenen Sozialisten so würde ich den zweiten bevorzugen.
Was hat den die sexuelle Orientierung damit zu tun? Nicht das ich den Westerwelle mögen würde, aber eine derartige Aussage stößt mir doch unangenehm auf. Mal abgesehen davon das ich den Lafontaine für mindestens genauso machtgeil halte.
Wie die derzeitige Situation zeigt, denken alle zuerst an sich selbst und wie sie am ehesten zum Regieren kommen. Niemand schert sich darum, dass diese gegenseitigen Blockaden unser Land lächerlich machen und ihm vielleicht auch schaden. Die einzige, die mir derzeit vernünftig weil aufgeschlossen erscheinen, sind die Grünen. Und die Linke, weil sie von vornherein in der Opposition bleibt.
Die einzige, die mir derzeit vernünftig weil aufgeschlossen erscheinen, sind die Grünen. Und die Linke, weil sie von vornherein in der Opposition bleibt. *Hüstel* Die Grünen sind die Verlierer der Wahl, immerhin sind sie die schwächste Partei im Bundestag geworden... von daher ist es logisch, daß sie nicht ganz so laut rumschreien.
Und die Linkspartei kann ja auch großzügig Versprechen machen, wenn sie von vorneherein weiß, daß sie eh nie regieren wird... dann muß sie ihre Versprechen auch nicht einlösen.
..einem wohlerhabenen Sozialisten.. Wer oder was soll denn DAS sein? :-D
Hellequin
20.09.2005, 17:40
*Hüstel* Die Grünen sind die Verlierer der Wahl, immerhin sind sie die schwächste Partei im Bundestag geworden... von daher ist es logisch, daß sie nicht ganz so laut rumschreien.
Gewinner oder Verlierer ist ja immer eine relative Sache. Immerhin haben Sie ihr Wahlergebniss stabil halten können. Wenn man sich daran erinnert wie stark die FDP nach der Abwahl der Schwarz/Gelben Bundesregierung abgestürzt ist, ist das Ergebniss doch garnicht schlecht. Abgesehen davon wird erst dann feststehen wer Gewinner/Verlierer ist wenn wir wissen wer die nächste Bundesregierung stellt.
Doktor_No
20.09.2005, 19:39
fragen über fragen... hab vorhin auf phoenix ein interview mit dem grünen mdb, der gegen die neuwahlen geklagt hatte, gesehen. werner schulz oder so? der hat etwas gesagt, was ich bemerkenswert fand: es ist demnächst an der zeit, dass die parteien in der momentanen situation mal ihre lagermentalität überwinden und parteiübergreifend konzepte entwickeln. ob grün, rot, schwarz, gelb oder sonstwas. seiner meinung nach sind die grünen die einzigen, die diesen sprung machen könnten mit ihren strukturen. leider muss der mann den bundestag jetzt verlassen, er hat ja die klage verloren. aber eine schne vorstellung: politiker die zusammen eine verbesserung bewirken wollen und mal nicht lobbyismus und besitzstandswahrung bzw. volksverdummung betreiben. sollte so etwas möglich sein?????
julliett
21.09.2005, 08:58
So ein Quatsch!
Ich meine wenn es so wäre dann könnten wir gleich alle Parteien sein lassen,
und die Abgeordneten wären dann halt nur Angestellten die entweder eine Stelle in der Regierung oder in der Oposition hätten.
Natürlich braucht man auch Ideen, Konzepte und Ideologien.
Das ist die Grundlage jeder Demokratie.
Und sowieso halte ich persönlich von einer zusammengewürfelten Regierung gar nichts
Es ist zu keine absolute Mehrheit gekommen. Es kann keine Regierung gebildet werden.
Die Parteien die eine Mehrheit bilden könnten folgen ganz unterschiedlichen politischen Auffassungen also was soll dieser Quatsch?
Ausserdem dauert es mir viel vieeel zu lange. Entweder Entscheidungen noch innerhalb dieser Woche oder...
Neuwahlen! :-top
SidVicious
21.09.2005, 09:12
Wie die derzeitige Situation zeigt, denken alle zuerst an sich selbst und wie sie am ehesten zum Regieren kommen. Niemand schert sich darum, dass diese gegenseitigen Blockaden unser Land lächerlich machen und ihm vielleicht auch schaden. Die einzige, die mir derzeit vernünftig weil aufgeschlossen erscheinen, sind die Grünen. Und die Linke, weil sie von vornherein in der Opposition bleibt.
Hi,
was ist den bitte an den Linken Vernünftig? Sie wollten doch mit aller macht Harz 4 abschaffen, weiterhin wollten sie die Soldaten aus Afganistan abziehen . Jetzt wollen SIe sofort in die Opposition gehen und das sind Sie zwar der 2 Stärkste, aber selbst bei entscheidungen die eine 2/3 Mehrheit brauchen haben die nichts zu sagen. Da wäre es doch vernünftiger von ihren Zielen etwas abzurücken und an einer eventuellen Regiernung beteiligt zu sein und so vieleicth auf die Politik einbzuwirken.Meiner Meinung nach zeigt sich jetzt wirklich, dass alles was vorher von ihnen gesagt wurde reine Demagogie war. Wer so an seinen Zielen festhält und nicht ein Stück abweicht ist Meiner Meinung nach radikal und hat im Deutschen Bundestag das Maul zu halten.
Allerdings denke ich im Moment auch so über die FDP. Die könnten ruhig mal von ihren 9,8Prozent herunterkommen. Die SPD ist eine Demokratische Partei und die FDP hat von den Wählern den Auftrag bekommen an der REgierungsbildung mitzuwirken. Dann einfach zu sagen ne mit der SPD rede ich nicht, die haben mich jetzt 7 Jahre geärgert finde ich daneben.Auch wenn die Westerwelle lieber mit Hernn Beckstein über Schwule diskutiert, dann soll er es machen. Mir gehts auf jeden Fall auf die Nerven.
Gruß
SidVicious
Doktor_No
21.09.2005, 17:17
@juliett: nimm es mir bitte nicht übel, aber du scheinst weder das grundgesetz noch die möglichkeiten einer regierungsbildung in deutschland zu kennen?! selbst eine tolerierte minderheitsregierung ist möglich. deine argumente bezüglich der dauer bis zu einer koalitionsbildung sind hoffentlich lustig gemeint, das kann ich nicht ernst nehmen. so eine inhaltsarme diskussion die ziemlich erbärmliches wissen über die grundlegenden mechanismen unserer verfassung zeigt möchte ich nicht führen. deshalb steige ich aus diesem thread aus. aber bitte nicht vergessen: ist nichts persönliches ;-)
zotteltroll
21.09.2005, 22:55
Stell' dir vor, du schießt ein Tor und nach dem Spiel werden die Regeln rückwirkend geändert ...
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,375933,00.html
Irgendwie widerspricht das zwar allen Vorstellungen von Rechtstaat und ich musste spontan an die Gesetzgebung nach dem Reichstagsbrand denken, aber was soll's ... :-nix
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