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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sommersemester 2006 - Fragen und Fragen...



christianMORGUET
03.10.2005, 21:18
Hallihallo!

Ich werde hoffentlich und aller Warscheinlichkeit nach im nächsten SS den Modellstudiengang in Kölle starten und hab natürlich ein paar Fragen auf dem Herzen. Vielleicht finden sich ja Studis, Modell oder nicht, die Ratschläge zu meinen Fragen parat haben.
Ansonsten könnten sich ja hier auch Mitstreiter austauschen, die mit mir zusammen anfangen wollen. Sei uns das Schicksal wohlgesonnen!
Also, los geht es:

- Wie sieht´s denn mit der Anpassungsfreudigkeit der Dozenten hinsichtlich des neuen, pädagogisch wertvollen, Konzeptes aus?

- Gehen sie auf das Feedback der Studis konstruktiv ein?

- Schafft man es neben der Zeitbelastung noch zumindest ein paar Stunden pro Woche zu arbeiten?

- Ist die Pendelei von Düsseldorf/Neuss zu schaffen (2-3 h insges./d)?
Meine Frau, ja ich bin schon ein wenig älter, arbeitet nämlich in D´dorf als Physiotherapeutin... ich hab´ ansonsten nichts gegen Köln! Ähem!

- Was sollte ich mir an Stoff (Chemie, Biochemie, etc.) als vorbereitende Grundlage einfahren? Bio-LK ist ja wohl in Relation zum Studium wohl eher ein Scherzken...

So, dat sollte erst mal genügen. Freu mi scho auf deine Antwort!!!
Bis hoffentlich bald! So long,

Chris
;-)

P.S.: Friede sei mit Angie :peace:

christianMORGUET
01.11.2005, 20:01
Hallihallo!

Meine primären Ansprechpartner, die Modellstudiengang-Studis, sind wohl so sehr ins Lernen verwickelt, dass sie hier nicht vorbeischauen oder nicht die Zeit haben, antworten zu können...

Wie sieht´s denn mit euch Anderen aus? Vielleicht könnt ihr mir auch ein paar wertvolle Tips geben?
Et dauert zwar noch etwas, aber mehr lückenfüllende Informationen lassen einen tiefer schlafen.
Ich hab meine Frau sogar soweit überzeugt, dass wir u.U. nach Köln ziehen! Jucheh!

Also, über Antworten im großen leeren Raum würde ich mich dolle freuen!!!

Liebe Jrüsse aus Nüss,

Chris :-dafür

Fredi
17.02.2006, 15:02
:-winky Hi Chris!

Ich kann dir leider keine deiner Fragen beantworten ... ich fange nämlich mit dir zum Sommersemestern an! Dh ich würde mich auch freuen, wenn jemand sich melden würde :-))

Tja, ich hatte auch Bio-LK ... ist aber auch schon ne Weile her, hab nämlich erst noch ein Jahr Tanzpädagogik in Dresden studiert. Aber sonst hab ich bisher auch nichts an Vorbereitungen getroffen - nur das Praktikum in der Pflege hab ich schon gemacht. ich denke, dass es den meisten so gehen wird - hoffentlich :-)) Villeicht sollten wir nämlich lieber die Zeit bis zum start genießen :-)

Was dein Problem mit der Fahrerei betrifft, kann ich mir schon vorstellen, dass es angenehmer ist, direkt vor Ort zu wohnen. Im Moment wohne ich noch im Schwesternwohnheim des Krankenhauses, wo ich mein Praktikum gemacht habe ... hab aber auch schon eine kleine Wohnung in Aussicht :-)

Hoffentlich melden sich noch mehr Ersties ... Vielleicht kann man sich ja so schonmal ein wenig kennenlernen!!!!

Bis denne
Fredi

tonexxx
18.02.2006, 02:53
Hallo Ersties,

leider bin ich nicht im Modellstudiengang; werde mal probieren, so gut wie möglich zu antworten.



- Wie sieht´s denn mit der Anpassungsfreudigkeit der Dozenten hinsichtlich des neuen, pädagogisch wertvollen, Konzeptes aus?

- Gehen sie auf das Feedback der Studis konstruktiv ein?Aus der Erfahrung des Regelstudiengangs: ich würde mir nicht allzuviel von den schönen Hochglanzprospekten der Uni verprechen lassen. Alle Feedback-Formulare, die wir bekommen haben, waren lachhaft. Darüber hinaus haben Hochschullehrer keine pädagogische Ausbildung; ich bezweifle daher, dass irgendetwas methodisch-didaktisch durchdacht sein wird.
Nichtsdestotrotz: die Kleingruppen-Unterrichte sind auf jeden Fall wertvoller wie jede Massenvorlesung.



- Schafft man es neben der Zeitbelastung noch zumindest ein paar Stunden pro Woche zu arbeiten?Offiziell: nein.
Inoffiziell: Arbeitskollegen von mir schaffen es. Vor allem im medizinischen Bereich nimmst du Erfahrungen mit, die dir nach dem Studium oft mehr nützen wie jedes MultipleChoice-Wissen.



- Ist die Pendelei von Düsseldorf/Neuss zu schaffen (2-3 h insges./d)?
Meine Frau, ja ich bin schon ein wenig älter, arbeitet nämlich in D´dorf als Physiotherapeutin... ich hab´ ansonsten nichts gegen Köln! Ähem!Kann nur davon abraten. Bin sogar aus dem Kölner Norden in Uni-Nähe gezogen, weil ich sonst nicht jeden Morgen um 08:00 antreten würde. Ich persönlich habe aber auch nen riiiesigen Schweinehund.



- Was sollte ich mir an Stoff (Chemie, Biochemie, etc.) als vorbereitende Grundlage einfahren? Bio-LK ist ja wohl in Relation zum Studium wohl eher ein Scherzken...Erste Frage: gar nicht! Freu dich über deinen Studienplatz und genieß das Pflegepraktikum. Das Lernen fängt schon noch an... ;-)

Bio-LK hilft zwar immer mal wieder aber das Lernen an sich ist im Studium ganz anders.


P.S.: Friede sei mit Angie :peace: Den habe ich jetzt nicht verstanden...

EDIT: die Fachschaftsseite habt ihr gefunden? http://www.fsmed-koeln.de/

christianMORGUET
26.02.2006, 12:39
Hallo ihr Beiden!

Nun, da ich zeitweilig nur verstört bastelnd vor meinem Rechner saß und erst jetzt wieder in ihm wandele, also erst jetzt meine Antwort...
Erstmal dir, Fredi, einen herzlichen Glückwunsch zu deinem Platz in Köln!
Ich schreib dir in deinem Forum noch etwas. Bis bald!
Und dir Tonexx danke ich für deine Mühe, mir beim Kitten meiner Zerrissenheit zu helfen. Das erste Semester werde ich noch pendeln, dann ziehen wir um. Es stehen Köln selbst aber auch Dormagen zur Disposition, mal sehen... Mein Schweinehund steht, gepriesen sei der Herr, gerne früh auf. Das mit dem Lernen, welches noch früh genug beginnt war auch ein toller Tip :-party Räkel!
Ach und: Friede sei mit Angiela Mörkel, sie wurde gerade zur Kanzlerin! :-nix
I freu mi scho auf Kölle, see ya!

Chris

fosforito
22.03.2006, 00:44
Halli hallo!

Sorry sorry, ich war laaaange nicht mehr hier im Forum und bin erst heute wieder hierhergelangt.

Ich studiere an der Uni Köln (kommen jetzt ins 3 Vorklinische) und will versuchen, auch von meiner Seite noch ein paar hilfreiche Tips mit auf den Weg zu geben:



- Wie sieht´s denn mit der Anpassungsfreudigkeit der Dozenten hinsichtlich des neuen, pädagogisch wertvollen, Konzeptes aus?

- Gehen sie auf das Feedback der Studis konstruktiv ein?

das fällt meiner Erfahrung nach recht unterschiedlich aus. Einige schießen sich relativ gut darauf ein, andere nicht. Och habe eigentlich bisher die Erfahrung gemacht, daß irgendwie doch jeder sein eigenes Süppchen kocht (mag vielleicht auch mit der Unigröße zusammenhängen).

Manche Sachen mögen mit der Zeit auch gut gelöst worden sein, andere Dinge wiederum sind im Modellstudiengang wohl nach wie vor nicht besonders gut ausgereift und so wird die ein-oder andere Kinderkrankheit auch Euch noch über den Weg laufen.





- Schafft man es neben der Zeitbelastung noch zumindest ein paar Stunden pro Woche zu arbeiten?

naja, es ist zwar möglich, aber stell dich schon einmal darauf ein, daß es echt hart wird :(

Leider gehöre ich auch zu denjeningen, die auf´s Arbeiten angewiesen sind und habe das Glück, daß ich mir meine Arbeitszeiten relativ flexibel einteilen kann (was manchmal nötig ist, da der Stundenplan im Semester teilweise wechselt).

Auf jeden Fall versuche, einen verständnisvollen Arbeitgeber zu bekommen, der mit sich reden lässt, was Flexibilität angeht.

Wie gesagt, es ist nicht unmöglich, aber man muss sich darauf einstellen, Abstriche zu machen (z.B. Freizeit usw.)

QUOTE=christianMORGUET]
- Ist die Pendelei von Düsseldorf/Neuss zu schaffen (2-3 h insges./d)?
Meine Frau, ja ich bin schon ein wenig älter, arbeitet nämlich in D´dorf als Physiotherapeutin... ich hab´ ansonsten nichts gegen Köln! Ähem![/QUOTE]

Ist sicher machbar - Tip: nehme aber öffentliche Verkehrsmittel, weil:

1) (gratis) Parkplätze sind im Unigelände je nach Uhrzeit echt Mangelware

2) nutze die Zugfahrt zum Lernen (Du wirst die Zeit brauchen :-) )




- Was sollte ich mir an Stoff (Chemie, Biochemie, etc.) als vorbereitende Grundlage einfahren? Bio-LK ist ja wohl in Relation zum Studium wohl eher ein Scherzken...


Aaaaalllso...

im 1. Semester habt Ihr erst einmal Bio, Chemie und Physik (und dazu noch einige Kompetenzfelder und das StudiPat-Projekt).

Wer frisch von der Schule kommt und diese Fächer gehabt hat, hat mit Sicherheit einen leichteren Einstieg (hatte in der Schule zwar auch Bio-LK, hat mir aber nicht viel geholfen, da´s zu lange her ist LOL).. ansonsten kann ich Euch den Tip geben: setzt Euch zusammen und lernt gemeinsam, das hilft echt viel !!

Um Biochemie würde ich mir erst einmal keine Gedanken machen, das kommt für Euch im 4. Semester (so wie auch bei mir).. und bis dahin werdet Ihr erst einmal alle Hände voll zu tun haben, die Grundnaturwissenschaften hinter Euch zu bringen.

Hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen :)
Viele Grüße,
Alexandra

christianMORGUET
22.03.2006, 12:52
Hallo Alexandra!

Danke erstmal für deine netten Worte und die Tips, die uns Neuen den Einstieg mit Sicherheit fließender gestalten lassen!
Dass die Mediziner, vor allem die Modeller, genug zu tun haben um hier nicht die dichteste Forumpräsenz zu haben wird uns immer klarer - "Nein!" (Homer Simpson) :-oopss
Nun, dass das Studium keine Freizeitüberwältigungsproblematik mit sich bringt, war noch nie meine Vision :-) ... In sofern freue ich mich schon riesig !!!
Ich habe vor ein paar Tagen etwas über die wissenschaftlichen Projekte gelesen ... nehmen die wirklich jede Semesterferien acht Wochen voll in Beschlag oder beziehen sich diese Angaben nur auf eine allgemeine Vorgabe als ungefähren Anhalt? Das ist natürlich für meine Arbeitsplanung ein nicht zu verachtender Beschleunigungsfaktor!
NUR NOCH EINE GUTE WOCHE !!!
Liebe Grüße erstmal aus dem verschlafenen Neuss :-music

Christian

Harlequin
22.03.2006, 14:29
habe heute auch eine zusage aus köln bekommen und habe auch vor, dort anzufangen. doch jetzt gerade war ich ziemlich schockiert, als ich im beitrag von christianMORGUET gelesen habe, dass das wissenschaftliche projekt jede ferien 8 wochen in anspruch nimmt?!?! ich hoffe stark, dass du das falsch verstanden hast, das wär ja furchtbar. nach dem was ich bisher gelesen und verstanden zu haben glaubte, ist das wissenschaftliche projekt EIN MAL im laufe des vorklinikums (egal ob sem. 1 oder 4) 8 wochen der semesterferien und dasselbe nochmal im klinikum, so dass man insgesamt nur ZWEI projekte hat und dafür nur zwei mal je 8 wochen aufbringen muss, oder!?
wäre dankbar wenn mir das jemand bestätigen könnte, wäre sonst schon sehr unmotivierend, wenn das alle ferien wäre, man hat ja auch noch anderes vor...kann s mir aber auch kaum vorstellen, wäre ja quatsch.
denn nach dem was man so liest, ist der MS ja schon arbeitsintensiver als der RS - gibt es dazu nun mal eine abschliessende meinung, da müsste es doch diskussionen geben zwischen MS- und RS-studenten, so dass man das irgendwie einschätzen könnte?!
denn es kann ja auch sein, dass durch die kompaktere, fachbezogenere darstellung des MS in kompetenfeldern usw. letztendlich der stoff doch einfacher durchdrungen und verstanden wird, so dass die stupide lernarbeit letztlich nicht mehr ist, vielleicht gar weniger?!
also, wär cool, wenn sich hier jemand nochmal n bisschen damit und mit dem aufbau, den erfahrungen aus dem MS im Allgemeinen auseinandersetzen würde...

vielen dank und bis bald!

jini1407
22.03.2006, 21:40
mal generell: vom projekt habe ich (jetzt bald 2. semester) noch nicht viel gehört und ich geniesse grad meine ferien.. auch wenn die wegen chemiepraktikum und bioschein etwas kürzer sind.. aber das dürfte an anderen unis auch so sein.
für modellstudiengang immer gut:
http://www.geocities.com/medizinkoeln/
http://www.fsmed-koeln.de
http://www.studiendekanat.de (inkl. stundenplan)

Benni84
23.03.2006, 22:13
Hallo,

An den ersten beiden Tagen des Semesters wird einem der Aufbau des Studiums auf schrecklich komplizierte Weise erklärt. Danach ist man zumindest ansatzweise etwas schlauer.
Im Prinzip muss man auch nur bei Physik & Chemie richtig reinhauen. Die Kompetenzfelder sind im Prinzip recht interessant, die Prüfungen dazu vom Schwierigkeitsgrad recht unterschiedlich. Aber auch hier ist nicht wirklich großer Lernaufwand erforderlich, zumal man ja auch 2 Mal pro Semester durchfallen darf.
Das Projekt umfasst etwa 70-80 Std., wirklich viel haben wir dazu aber auch noch nicht erfahren. Und man hat ja auch die ganze Vorklinik dafür Zeit. Eine teils veraltete Projektliste gibt's unter http://uk-online.uni-koeln.de/cgi-bin/show.pl/projekte . Komme jetzt auch ins 2. Semester und kenne bisher keinen der damit schon angefangen hat.
Also, genießt die letzten schönen Tage, denn dann wird's grausam...

Gruß,
Benni

fosforito
24.03.2006, 15:28
Hallo zusammen!

Ich würde mir um das wissenschaftliche Projekt erst einmal keine Gedanken machen (..mache ich z.Z. auch nicht..aehm..)

Ich glaube, da seid Ihr mit dem Stoff im ersten Semester ganz gut abgedeckt.

Habe festgestellt, daß ich in meinem letzten Post ein paar Sachen vergessen habe, fasse hier deswegen die für Euch relevanten Sachen noch einmal kurz zusammen:

* Terminologie (10 tägiger Kurs á 2 Std, Gruppen aufgeteilt nach Lateinern und Nicht-Lateinern - Klausur am Ende des Kurses)
* Chemie (Klausur bestehen und anschließend ein Praktikum)
* Physik (4 Demopraktika, an denen man teilgenommen haben muss, dies ist aber mit im Vorlesungsplan integriert - und 3 R´s muss man haben, das ist das bescheuerte Bewertungssystem der Physiker, naja, Ihr werdet früh genug wissen, was es damit auch sich hat und zusätzlich muss eine Klausur geschrieben werden)
* Biologie (dazu absolviert ihr AV Programme, sog. "Bausteine" am PC, hierzu gibt es zwei Zwischenprüfungen und 1 schriftliche Aufgabe, die gemacht werden müssen - Ihr habt hier freie Zeiteinteilung und könnt das Ganze auf insgesamt 2 Semester strecken..)
* Kompetenzfelder (insges. 6 an der Zahl, teilweise mit Klausur am Ende, teilweise mit Referat)
* StudiPat (hierzu müsst Ihr Euch eine Allgemeinarztpraxis suchen, die an dem Projekt teilnimmt. Dort bekommt Ihr einen Patienten zugetielt, den Ihr über die nächsten 8 Semester "betreuen" sollt, d.h. min 1/Semester sollte Ihr Euch mit Eurem Patienten treffen und dann 1/Semester ein Dossier verfassen.)

Tja,.. ich glaube, das war´s soweit für´s erste Semester.. ach ja, und zusätzlich gibt´s ja noch das berühmte Krankenpflegepraktikum zu absolvieren..


*seufz*

Ich weiß, es hört sich alles sehr viel an (ist es auch), aber es ist machbar, wenn man sich am Riemen reißt und nach Möglichkeit nicht alles bis auf den letzten Drücker vor sich herschiebt.

Viele Glück beim Studium!!

Alexandra

christianMORGUET
26.03.2006, 20:48
Hallo ihr Lieben!

Ich habe auch nochmal genauer nachgelesen und mit grosser Erleichterung festgestellt, dass es nur zwei Projekte insgesamt sind ... Seufz!
Zum Semesteranfang hin tobt das Netz ja richtig!
Danke für eure wertvollen Tips und die zahlreiche Kondolenz :-))
Ab morgen bin ich erstmal für eine Woche an der Nordsee und schnaufe nochmal richtig schön tief durch, bevor es dann am Montag losgeht.
Uns allen einen glorreichen Semesteranfang!

So long,

Chris ;-)

Tombow
31.03.2006, 17:22
Die Pendelei Neuss-Köln ist sicher zu schaffen. Bin selbst 7 Jahre lang Neuss-Köln und zurück gependelt. Vom Bahnfahren kann ich nur abraten, deswegen:

-Düsseldorf/Neuss-Köln und zurück geht nur mit der S11 oder S6, und beide fahren ellenlang. Dafür aber halten sie am Köln-Hansaring und die S11 zusätzlich an der Haltestelle Gelderner Str./Parkgürtel (von beiden hat man eine gute Verkehrsanbindung zur Uni).

-Will man lieber Regio-Züge fahren, hat man den Nachteil, daß man am Köln HBf umsteigen muß. Verkehrsanbindung zur Uni um einiges schlechter als vom Hansaring aus. Unterm Strich überhaupt kein Zeitgewinn.

-Geld - man braucht in dem Falle auch ein VRR-Semesterticket, der nicht gerade billig ist.

Dagegen sind die Fahrten über die A57 meistens eher entspannt, dauert weniger und wenn man seine Ankunftszeit in Köln gut berechnet, kann man mit wenig (<30min) rumkurven einen guten Parkplatz erwischen. Dazu noch kann auch ab Köln-Nord mehrere Strecken fahren, so daß man fast immer eine staufreie oder nicht so vollgestopfte Route zur Uni hat, auch wenn (in meiner Erfahrung) die Staus auf der Inneren Kanalstraße doch nicht so heftig sind und man eher zügig(ca 20-30min max vom Autobahnende bis zur Uni) durchkommt. Und wenn wirklich nichts geht, kann man auch einige Ausfahrten früher von der Autobahn runterfahren und eben über Militärring/Dürener Str., Gürtel oder der äußeren Kanalstraße ausweichen.

Harlequin
31.03.2006, 19:12
mal eine kurze frage - ich weiss nicht ob sie sehr köln-spezifisch ist, deswegen stelle ich sie auch mal im allg. "studienbeginn"-thema..
wie läuft das denn nun genau mit der immatrikulation bzw. zusage an die uni?
denn ich wurde heute von einer panischen angst befallen, dass ich vielleicht schon irgendeinen termin verpennt habe, und dann plötzlich ohne studienplatz dastehe (solcherlei ist mir schon passiert...). weil am mo. doch das semester losgeht aber ich dann noch nicht mal immatrikuliert bin?! ist doch komisch, oder?
also: die unis schicken doch heute, 31.3. die endgültigen zusagen raus und dann hat man bis zum 6.4. zeit, den platz anzunehmen, oder? heisst das, dass man sich bis dahin auch schon immatrikuliert haben muss oder gibts da nochmal nen extra-termin? weil ich sonst evtl. probleme habe, die ganzen unterlagen aufzutreiben, mal schauen...

wäre sehr dankbar, wenn jemand mal schnellstmöglich diese befürchtungen in den staub treten kann und mir erklärt, wie genau es dann weitergeht mit der immatrikulation etc., evtl auch, welche unterlagen man da so braucht?

danke!

Studmed208
01.04.2006, 11:41
Hm, also das ist schon lange her bei mir.

Aber wenn ich mich recht erinnere, kam da so ein Brief von der Uni und man musste nur per Antwortbrief den Studienplatz annehmen. Man konnte sich auch persönlich immatrikulieren, aber davon habe ich keinen Gebrauch gemacht.

Viele Grüße
studmed

christianMORGUET
03.04.2006, 20:48
Hi Dudes!

Nun Harlequin, da wird dir hoffentlich heute mal die Sorge genommen worden sein, du wärest zu spät jewesen... ging ja einigen Ersties so und ihr kommt sicherlich bald noch zu eurer ordentlichen Immatrikulation.
Nach dem kleinen Einblick heute in die Stoffmengen der nächsten Wochen beruhigte euch das wohl nicht unbedingt ... :-oopss
So, aber jetzt nicht verrückt machen lassen und VOLLGAS !!! :-winky

Yo Tombow, alter Digger!
Lieben Dank für deine aufbauenden Worte!
Ich bin heute am ersten Uni-Tag schon direkt über den Hansaring gefahren, welches mir ca. eine halbe Stunde Fahrtzeit spart.
Ich hoffe bei dir, der nun als Realo in Lohn und Brot steht, läuft alles zur (relativen :-? )Zufriedenheit ?!
Ich pendel erst einmal lustig weiter, werde aber den Dormagener und Kölner Wohnungsmarkt in den nächsten Monaten im Auge behalten. (Wenn die Dinger vom vielen Lesen und Lernen nicht allzu tränen :-)) )

Haltet bloß alle die Öhrchen steif - and keep on rockin´Folks !!!
Yours faithfully,

Chris ;-)

christianMORGUET
07.05.2006, 21:24
Hello everybody!

Also, auf eine nette Anfrage nach ersten Erfahrungen im Modellstudiengang in Kölle gab meine Unwürdigkeit wie folgt kurz Antwort, die hier vielleicht andere Interessieren könnte...

Aaaaaalso... ;-) Tja, aller Anfang ist hart. Nur in Köln nicht so sehr. Der Stundenplan gibt auf jeden Fall schon so einige Lücken her, in denen man die schon recht zügigen Physik- und Chemievorlesungen nacharbeiten kann. Ansonsten gibt es die ominösen 1001 Vokabeln, die man sich in vier Wochen nebst lateinischer KURZgrammatik einfahren muß, was aber mit Fleiß definitiv zu schaffen sein sollte. Dann gibt es als ordentlicher Modell-Studi natürlich noch das Kompetenztraining, in dem wir momentan das problemorientierte Lernen und das Patientengespräch erlernen und so erste Einblicke in verschiedene Krankheiten erlangen und Lerntechniken entwickeln. Später werden dann Katheter gelegt, Häute vernäht u.s.w. Dann jibbet noch die Kompetenzfelder, wo wir im Verlauf einer Woche zu einem Thema, wie z.B. Zuckerkrankheit, verschiedene Fächer hören wie Biologie, Biochemie, Soziologie, Psychologie und Pharmakologie. Die Dozenten versuchen zum Teil, auf unser Erstieniveau einzugehen, andere merken es aber nicht so sehr. Die KF sind aber zum komplexen Verständnis von Patientenfällen oder anderen Feldern wie Tod und Trauer eine tolle Möglichkeit, sich in den vielen Facetten des (wachsenden) ärztlichen Denkens zu schulen. Nun ja, alles in allem ist es wirklich sehr viel Stoff, der bearbeitet werden will, der aber schon wichtig ist und einem die Möglichkeit gibt, in eigener Wertung die Prioritäten zu setzen. Manchmal braucht man vielleicht ja auch mal nur eine Klausur zu bestehen, wenn man z.B. nicht auf Physik steht. Die Stimmung aber im Semester ist klasse und auch mit den meisten Dozenten kann man schon gut klar kommen. So, jetzt muß ich mich aber wieder an Physik setzen, später mehr. Für wesentlich umfassendere Infos über den Modellstudiengang gibt es einen tollen Link:

http://www.geocities.com/medizinkoeln/

Liebe Grüße,

Christian