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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hat man nach dem Physikum mehr Zeit?



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merowinger81
27.10.2005, 22:30
Nu lass mal die Kirche im Dorf!

Also zu meinen, dass man im Medizinstudium SEEHHHRRR viel Zeit hat ist doch LEICHTE Übertreibung. Ich behaupte ja nun nicht, dass man keine Freizeit hat, aber hier wird das ja gerade so dargestellt als ob man sich im Sommer jeden Abend zum Bierchen mit dem Geisteswissenschaftler trifft! :-party

In der Klinik scheinen die Profs echt die flockigere Linie zu fahren, aber ICH persönlich geh lieber zum Internisten der aus seinem Studium z.B. nicht nur die Morgenkater mitgenommen hat! :-))

Ich wusste doch, dass so ne Diskussion beginnt :-D

Kann ja echt jeder handhaben wie er will, am Schluss entscheidet ja doch das Können. Und den Grundstein für die viel zitierte Praxiserfahrung holt man sich nun mal im theoretischen Studium.
Ach ja da gibts ja noch die weitverbreitete Ausnahme: Je Mehr Vitamin B umso weniger Skills sind von nöten... :-meinung ;-)

Doctöse
27.10.2005, 22:33
*unterschreib* :-)

Wolfspelz
27.10.2005, 22:39
...klar kann man auch mit Schmalspur-fahren bestehen. Man besteht dann halt irgendwie(ging mir bei ein paar Scheinen auch so). Aber ob man auch GUT in einem Fach ist, wenn man sich da nicht so reingehangen hat sei jetzt mal dahin gestellt. :-?

Dazu möchte ich mich eigentlich nur ganz kurz äußern soweit das möglich ist.
Zum einen habe ich die Erfahrung gemacht dass es nur wenige VL gibt in denen man wirklich was lernt.
Mit dem Schmalspurfahren bin ich durch alle Klasuren bei Erstversuch gekommen. Es sit auch weniger die Frage wie lange man sich in der Uni aufhält etc. sondern ob man in der Lage ist sich das WESENTLICHE aus Büchern eigenständig und in kurzer Zeit anzueigenen.
Ich sehe das als eine der Schlüsselkompetenzen eines jeden Studiums an. Sicher gibt es auch Leute denen es leichter fällt wenn sie den Stoff erst vom Prof. vorgetragen bekommen.
Zum anderen solltest du dich mal von dem Schulnotendenken verabschieden.
Was sagt den eine "guter Schein" aus. Meist nur eine Momentaufnahme, in dem Stoff geprüft wird der auf den Prüfungstermin hin eingetrichtert wird, danach größenteils wieder vergessen wird.
Das ist unumgänglich angesichts der teils unsinnigen Details die verlangt werden. Ehrlich gesagt bin persönlich froh dass ich eine ganze Menge von dem Müll den ich im Leben nicht mehr brauche vergesse.
Um ein guter Mediziner zu sein benötigt man fundiertes Wissen in einem begrenzten Bereich ansonsten Hintergrund & Grundwissen.
Um ein guter Arzt zu sein benötigst man aber noch ganz andere Kompetenzen die du sicher in keiner VL beigebracht bekommst.

Brainexchanger
27.10.2005, 22:45
@ Merow.
Tja, siehs halt so.
Manche brauchen halt etwas länger, andere schaffens auch mit weniger Aufwand. :-))

merowinger81
27.10.2005, 22:56
...klar kann man auch mit Schmalspur-fahren bestehen. Man besteht dann halt irgendwie(ging mir bei ein paar Scheinen auch so). Aber ob man auch GUT in einem Fach ist, wenn man sich da nicht so reingehangen hat sei jetzt mal dahin gestellt. :-?

Dazu möchte ich mich eigentlich nur ganz kurz äußern soweit das möglich ist.
Zum einen habe ich die Erfahrung gemacht dass es nur wenige VL gibt in denen man wirklich was lernt.
Mit dem Schmalspurfahren bin ich durch alle Klasuren bei Erstversuch gekommen. Es sit auch weniger die Frage wie lange man sich in der Uni aufhält etc. sondern ob man in der Lage ist sich das WESENTLICHE aus Büchern selbst anzueigenen.
Zum anderen solltest du dich mal von dem Schulnotendenken verabschieden.
Was sagt den eine "guter Schein" aus. Meist nur eine Momentaufnahme, in dem Stoff geprüft wird der auf den Prüfungstermin hin eingetrichtert wird, danach größenteils wieder vergessen wird.
Das ist unumgänglich angesichts der teils unsinnigen Details die verlangt werden. Ehrlich gesagt bin persönlich froh dass ich eine ganze Menge von dem Müll den ich im Leben nicht mehr brauche vergesse.
Um ein guter Mediziner zu sein benötigt man fundiertes Wissen in einem begrenzten Bereich ansonsten Hintergrund & Grundwissen.
Um ein guter Arzt zu sein benötigst man aber noch ganz andere Kompetenzen die du sicher in keiner VL beigebracht bekommst.


Klar, der Personaler in der jeweiligen Klinik wird sich auch denken.. mmhhh der
hatte zwar im Studium nur mittelmäßige Leistungen erbracht, aber das waren ja nur Momentaufnahmen. Der mit den 2ern hat sich nur mit unsinnigen Details beschäftigt.... :-))
In das Schuldenken verfalle ich im übrigen nur, weil mich das IMPP mit der Notenwiedereinführung dazu zwingt.
Wie gesagt, wenn man jetzt mal gute Beziehungen o.ä. weglässt sind die Noten (auch Arbeitszeugnisse) ein wichtiges Auswahlkriterium.
Warum rennen denn alle wenn was ernstes oder kompliziertes anliegt z.B. zu den Fachgrößen in die Uni-Kliniken?
Wenn du fächerübergreifend fitter bist, ist es doch klar, dass du deine Chance auf ne richtige Diagnose/Behandlung erhöhst.
Whatever, ich wäre nicht stolz drauf immer so mit Sparflamme so durchgekommen zu sein, wenn euch das reicht... :-D

Brainexchanger
27.10.2005, 23:10
@ Merow

Is ja klar, kannst ja auch wirklic stolz sein auf deine einsen und soweiter, die du dir hart erarbeitet hast.
Der springende Punkt, und das scheinst du noch nicht verstanden zu haben, ist doch die Validität der Noten.
Ist ein Student der brav mit der Herde mitgelaufen ist und alles stur eingepaukt hat was man ihm vorgesetzt hat wirklich zwangsläufig besser als einer, der in der Lage ist soweit zu abstrahieren und zu sagen: also diesen oder jenes Detailwissen ist sinnlos, da ich es ohnehin in 2 Wochen wieder vergessen habe??
Ein solcher Student überlegt sich vielleicht worauf es ankommt, dass er die Grundlagen, die übergeordneten Prinzipien versteht. Möglicherweise kann er dann spitzfindige, unsinnige Details die ein anderer auswendig gelernt hat, in der Klausur (siehe nur IMPP Fragen) nicht beantworten hat dafür aber Verständnis erlangt.
Ich bin der Meinung dass Noten (gerade dadurch wie sie zustande kommen - IMPP Fragen etc.) keine validen Prädiktoren dafür sind ob jemand später GUT in seinem Fach sein wird.

Wenn du nur danach gehst was die Personaler in einer Klinik denken magst du wahrscheinlich recht haben.

Greets from out of space :-party

Felix@112
27.10.2005, 23:15
Also ich krieg in wenigen Jahren meine Wunschstelle, weil ich einfach n geiler Typ bin..... :-))

Brainexchanger
27.10.2005, 23:20
Endlich mal einer, der verstanden hat wie der Hase läuft :-))

merowinger81
27.10.2005, 23:29
Um hier mal eins klarzustellen:
Ich bin weder der Überstudent, geschweigedenn der Dauer- 1er Kassierer.
Musste wegen meinem "super" Abi auch länger auf ein Plätzchen warten :-blush
Aber diese ewige Autosuggestion die quer durch alle Threads und Foren geht, dass "die Streber da" ja menschlich und intuitiv nicht so gut sein können wie man
selbst, da man "auf den Boden geblieben ist" kann ich echt nimmer hören.
Es ist nunmal wie es ist, auch wenns viele nicht wahrhaben wollen:

Wer mehr Zeit und Elan in eine Sache invesiert wird auch mehr an Ergebnis rausholen.

Dies gilt für Studium, Beruf, Beziehung, usw.

So jetzt hab ich genug Senf aus der Tube gedrückt!

So long!

Felix@112
27.10.2005, 23:32
Es ist nunmal wie es ist, auch wenns viele nicht wahrhaben wollen:

Wer mehr Zeit und Elan in eine Sache invesiert wird auch mehr an Ergebnis rausholen.

Dies gilt für Studium, Beruf, Beziehung, usw.


Amen :-angel

Brainexchanger
27.10.2005, 23:39
Mero:
Du hast es immer noch nicht verstanden. Aber ich hab ja Geduld.
"Auf dem Boden geblieben zu sein" hat wohl kaum etwas damit zu tun wobei es bei der Disk. die ganze Zeit schon geht.
Punctum saliens: Muss man den ganzen Tag buckeln und pauken oder kann man sich selbstständig & kurzfristig das WICHTIGE selbst beibringen.
Und besitzt man die Fähigkeit das Wichtige von dem vielen Ballast zu trennen.

Viel bringt Viel ? Naja, das kann man nicht als allgemeingültig hinstellen.
Mich wundert dass du die "Streber" verteidigst, wo du doch nach eigener Aussage nicht zu denen gehörst.
Is mir auch echt wurscht. Vielleicht musst du halt viel machen um mitzukommen oder das Gefühl zu haben gut zu sein.
Jedem das seine.

P.S. Zwischen Autosuggestion und der Äußerung der eigenen Auffassung besteht ein kleiner Unterschied. Eine semantische Unschärfe zwar nur, aber ich habs gern korrekt. :-))

merowinger81
27.10.2005, 23:57
Diese Diskussion dreht sich irgendwie im Kreis:

Ihr beharrt mehr oder weniger auf dem Standpunkt, dass Leute die mehr lernen
A) Streber, oder B) zu blöd sind nur das wesentliche zu lernen

Eben das ist der Punkt: MIR reicht das wesentliche nicht...stell mich lerntechnisch mal so zwischen Streber und die Leute mit der Sparflamme
:-))

Also jeder wie er will.

netfinder
28.10.2005, 15:14
manche lernens nie...

zu Punkt A: wo bitte wird hier ein Viellerner als Streber abgetan? Der Einzige, der dieses wort hier ueberhaupt in den Mund genommen hatte, warst erstmal du :-) ; sonst kann ich hier nirgendwo eine solche Einstellung (das es sie in anderen Threads gegeben hat, stimmt...) entdecken.

Auch Punkt B kann ich nirgendwo explizit so finden. Es stimmt sicherlich, dass du MEHR Wissen rausholst, wenn du mehr Zeit investierst. Das ist sicherlich nicht bloede, aber oftmals genuegt es auch das Wesentliche zu lernen. Mir persönlich geht es da oft so, dass ich die ganzen Details sowieso wieder vergesse. Da lerne ich dann lieber gleich nur das Wichtige und behalte das.
Ob Du im Endeffekt mit deiner Methode mehr Erfolg oder ein größeres Wissen haben wirst,
sei jetzt mal dahin gestellt. :-))
Jeden, der nur das wichtige und Wesentliche herausfiltert, als Schmalspurfahrer zu bezeichnen, finde ich persoenlich mal ziemlich herablassend.

MfG
netfinder

merowinger81
28.10.2005, 16:00
Jaja die Wahrheit tut halt weh!
;-) Sonst würd ich ja nicht auf so heftige Gegenwehr stoßen! :-))

Was ist denn der unterschied zwischen "nur das wesentliche lernen" und "schmalspur fahren" Das eine ist halt ein Euphemismus, das andere ebend etwas profaner ausgedrückt. Hab ich ja auch generell nix gegen, wenn das einem selber reicht.
Nur denjenigen herabzuwürdigen der halt n bissel mehr will, ist doch irgendwie falsch oder? Weil so wird das hier indirekt dargestellt, dass die die was mehr tun (aus welchen Gründen auch immer) die eigentlichen Deppen sind..
Zitat Brainexchanger:
Is mir auch echt wurscht. Vielleicht musst du halt viel machen um mitzukommen oder das Gefühl zu haben gut zu sein.
Jedem das seine.

test
28.10.2005, 16:24
Wobei ich ganz ehrlich sagen muß, dass mein Eindruck ist, dass bei denen die nur das notwendige tun nicht unbedingt das wesentliche hängen bleibt. :-meinung
Aber jedem das seine ;-)

merowinger81
28.10.2005, 16:28
Wobei ich ganz ehrlich sagen muß, dass mein Eindruck ist, dass bei denen die nur das notwendige tun nicht unbedingt das wesentliche hängen bleibt. :-meinung
Aber jedem das seine ;-)

Dem stimme ich uneingeschränkt zu :-dafür

So für mich ist nun alles gesagt, verabschiede mich aus diesem Thread

vlsime
28.10.2005, 16:51
Ein paar Punkte zu bedenken:

Die Leute, die sich "auf das Wesentliche beschränken", treffen doch ihre Auswahl in der Regel nicht nach klinisch-praktischen Gesichtspunkten (nur die häufigsten Krankheitsbilder oder so), sondern nach prüfungstaktischen Aspekten (Altklausuren, Prüfungsprotokolle, des Prüfers "Lieblingsfragen" usw.), oder?

Und außerdem verstehe ich den Merowinger so, daß es in dem Studium angeblich auch Leute geben soll, die sich tatsächlich für die Dinge interessieren, die gelehrt und geprüft werden, und die nicht nur Lernen, weil es halt verlangt wird... :-)

merowinger81
28.10.2005, 16:56
ja eigentlich hab ich mich aus der Diskussion verabschiedet aber Visime hat kapiert worauf ich hinaus will! DANKE, DANKE, DANKE :-love

Brainexchanger
30.10.2005, 16:37
Eigentlich vergeudete Zeit auf diese Ausführungen noch einmal etwas zu erwidern...
... manche Leute brauchen eben ihr goldenes Kalb - sprich eine Vorstellung von einem Studium das soooo anstrengend und fordernd ist, dass sie ihre ganze Zeit darauf verwenden müssen.
Wäre es nicht sooo anstrengend wäre es ja auch bedeutend schwerer sich vor der eigenen Person als auch vor anderen rühmen zu können welch schwere Aufgabe sie zu meistern haben.
Ich kenne viele solcher Leute (leider). Manch einer brauch dies als Bestätigung. Mit wiederkehrender Regelmäßigkeit sind gerade dies Leute, die aus anderen Quellen (sozialer oder anderer Natur) zu wenig Bestätigung erhalten. Eine These die bereits von A.Adler (hat den Komplexbegriff in die Psychologie eingeführt) aufgestellt wurde. Ich bin mir bewußt das Verallgemeinerungen dieser Art nicht unproblematisch sind - sicher gibt es auch Fälle bei denen es sich anders verhält. Eine Tendenz ist aber schon vorgegeben.


Für alle die noch nicht erkannt haben:
dass die moderne Medizin nicht mehr ein allumfassendes Wissen in allen Bereichen voraussetzt - auch wenn dieser Eindruck für den Studenten entstehen mag. Dies ist zum einen aufgrund der ständig expanierenden Wissensbasis nicht möglich zum anderen aufgrund der Spezialisierung in Fachbereiche auch nicht nötig.
Nicht umsonst lautet die Bezeichung "Fach" Arzt.
Der Anspruch alles wissen zu wollen erscheint mir ein wenig zwanghaft.
Ein intelligentes & anforderungsorientiertes Lernen (über den Tellerrand des Anforderungskataloges hinausschauendes Lernen) ist zeitgemäß.
Damit meine ich exakt das Gegenteilige von dem was "vlsime" ein paar Zeilen weiter oben aussagt.

Bsp: Was sollte ein Student mit dem Ausbildungsziel Neurologe beherrschen um später kompetent in seinem FachGEBIET zu sein ?
Den Aufbau des Beckenbodens ? Gynäkologisches Fachwissen ? Gute Kenntnisse in Neuroanatomie, Pharmakologie, Radiologie usw........?
Oder anders formuliert: Wird er jemals ein guter Neurologe sein können wenn er keinen Schimmer hat was dem M.levator ani von hinten, oben anliegt?


Alles wissen zu wollen (und dann auch noch ein bisschen genauer) wie manche sich das hier zu wünschen scheinen halte ich für eine gute Beschäftigungstherapie für diejenigen denen sonstiger Spaß in ihrem Leben fehlt.
Mir persönlich sind andere Dinge neben dem Medzinstoff noch so wichtig, dass ich gerne bereit bin Lücken in den Bereichen in Kauf zu nehmen, von denen ich später abschätzen kann dass sie für mein späteres Betätigungsfeld von geringer Bedeutung sind. Selbst von dem besten Arzt kann keiner verlangen dass er Spezialist für Alles ist. Und ist es wirklich eine Schande später einmal sagen zu müssen: "Tut mir leid das ist nicht mein Spezialgebiet da wenden sie sich besser an eine Kardio,Neuro, Gynäko - oder sonstwas -logen " ?? Für mich zeugt eine solche Aussage von Aufrichtigkeit u erhöht die Glaubwürdigkeit der Person.

LaraNotsil
30.10.2005, 17:18
Das einzige Problem an dieser ganzen Diskussion ist einzig das, was die Unis von den Studenten abverlangen oder aber die späteren Arbeitgeber gerne auf nem Zeugnis sehen würden. Das gilt vor allem für letztere.

Ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die sich für das Studium kaputt machen. Kann ich gar nicht. Irgendwann ist einfach hängen, und ich fange für die Medizin sicherlich nicht mit Schlafentzug und nächtliche Sit-ins an. Nen Nervenzusammenbruch und nen Kreislaufkollaps brauch ich echt nicht. Und am WE will ich meine Ruhe haben.

Allerdings bin ich nun nach dem Physikum in die neue AO gerutscht. Hier sind leider wieder die Noten wichtig. Deswegen bleibt einem wohl gar nichts anderes übrig, als sich etwas mehr als sonst auf die Hinterbacken zu setzen. Ich habe nämlich absolut nicht das Bedürfnis, irgendwann aufgrund ner als zu schlecht anerkannten Note nicht meine Wunschrichtung ergreifen zu können.

Dann gibt es bei der Sache mit dem "nur das Wichtigste lernen" oder "alles lernen" auch noch folgendes Prob. Würde man in Md in bestimmten Fächern nur das Wichtigste, also die Basics lernen, würde man ganz schön schnell auf den Boden eines wiederholten Semesters knallen.
Es gibt einfach Unis, in denen sind die Klausuren derart kleinkariert, dass man keine andere Wahl hat, als sich alles bis ins kleinste Detail durch die Nase zu ziehen.

Abschließend will ich aber auch noch mal anmerken, dass ich persönlich es auch bezweifel, dass ein Student wirklich alles wissen will. Natürlich ist bei jedem neuen Fach ein gewisses Maß an Neugierde im Spiel, die vllt zu geplanten Höchstleistungen antreibt, aber spätestens in dem Moment, in dem man erkennt, wie weit sich das Ganze von der geplanten Fachrichtung entfernt, wird es lästig.

Meine Meinung ist also schlicht und ergreifend, dass a) jeder so lernen sollte, wie er es für richtig hält und b) man das Lernen nicht derart übertreiben sollte, dass der Körper oder auch der Geist nicht mehr mitmacht. Und c) - nämlich das Allerwichtigste - ist, dass man Bücher, Hefte, Blöcke, Stifte etc Ruhe lässt, wenn man keine Lust mehr hat. Dazu darf ich einen schlauen Mann zitieren, der mir während des Physikums immer sagte: Wenn du merkst, du kannst nicht mehr, dann lass es. Schmeiß die Bücher in eine Ecke und nimm dir Freizeit. Alles andere wäre eh nur für`n A****.

Oh, und noch eine Sache...
Wie könnt ihr so lange drüber diskutieren, wer nu wie und richtig lernt? Ist doch vollkommen wurst. Jeder so, wie es ihm beliebt. Und da wir alle nicht in der anderen Haut stecken, ist es doch eh Pusteblume.
Was den Thread-Eröffner angeht, wird er durch eigene Erfahrungen herausfinden müssen, wie er lernt und in wie weit seine Freizeit darin einzuplanen ist. Ist ne individuelle Sache. Naja, und ne Sache der Anforderungen die vom Absender mit dem Namen Uni kommt.
:-meinung