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Leisure Suit Alex
12.11.2005, 19:53
Sieht eigentlich nur nach viel aus, wenn man sich mal hinsetzt und lernt, dann geht es eigentlich... Hatte ja am Anfang etwas Probleme mit dem Latein, da ich das nie in der Schule hatte, aber das legt sich langsam auch.

freshStudent
14.11.2005, 19:41
Hi @ Leisure Suit Alex habe ich Pluspunkte bei der Charles Universität, wenn ich ein Pratikum im KH absolviert habe ? Also son Schulpraktikum (freiwillig).

Leisure Suit Alex
14.11.2005, 20:52
Also folgende Punkte wurden mir zumindest beim Interview positiv angerechnet:
- Längerer Auslandsaufenthalt
- Arztfamilie
- Zivildienst im Krankenhaus

Also ich denke so ein Schulpraktikum wird auch positiv angerechnet, halt generell Dinge die irgendwas mit Medizin oder einem internationalen Studium zu tun haben, werden hier gerne gesehen - man kann eh erst wieder im Mai Tests machen, deshalb wär es vielleicht nicht schlecht bis dahin irgendwas zu machen, vielleicht Rettungssanitäter oder KH-Praktika.
Aber wie gesagt, katastrophal darf man bei diesem Test trotzdem nicht abschneiden, man sollte sich halt mit A-Level oder Kollegstufenbüchern drauf vorbereiten.
Wenn man sich bei mehreren Fakultäten bewirbt, dann erhöht man seine Chance jedoch, probieren würde ich es auf jeden Fall - Habe mich damals über das Klinikum Chemnitz an der 1.Fakultät beworben, dachte eigentlich nicht dass es klappt, hab es eigentlich nur gemacht, weil es mich überhaupt nichts gekostet hat und ich mal Prag sehen wollte ;-) (Ich weiss nicht wer, entweder das Klinikum hat die Testgebühr von glaube ich 50 Dollar übernommen oder die Fakultät hat sie erlassen)

-Shakermaker-
15.11.2005, 16:08
Hi! Bin grad im 1. Sem. in Budapest und habe letztes Jahr am Vorbereitungsjahr teilgenommen. Kann zwar ehrlichgesagt nichts über den genauen Schnitt sagen, den man für Budapest braucht, aber ich würde sowieso jedem gaaaanz dringend raten, das Vorbereitungsjahr zu machen, egal ob Bio/Physik/Chemie-LK usw. Es gibt mehr als genug Leute, die trotzdem große Probleme haben. Ganz ehrlich glaube (HOFFE!!!) ich, dass es denen scheißegal ist, ob man aus einer Arztfamilie kommt oder nicht, will also dann mal zu der Beurteilung des Interviews von Leisure-Suit Alex keinen Kommentar abgeben, sonst könnte das meinerseits noch in Unfreundlichkeiten ausarten!

Was Anatomie angeht ist's hier schon wirklich hart. Habe nach meiner ersten Demonstration mit einem Freund aus Dtld. telefoniert, der im 3. Sem. in Göttingen studiert und einen Großteil der Sachen noch nie gehört hat. Kurz: Anatomie hat hier oberste Priorität in der Vorklinik!

Der Wechsel scheint seit diesem Jahr wirklich nicht mehr allzu einfach zu sein. Ob es nun schwierig ist, überhaupt wechseln zu können, oder ob die Leute, die es nicht geschafft haben, einfach nur ein bisschen zu anspruchsvoll waren, was den dt. Studienort angeht, weiß ich nicht. Aber mal ganz ehrlich... wenn euer Abi so schlecht war wie meins, dann habt ihr wohl keine andere Alternative oder??? Nehme nämlich nicht an, dass ein Wechsel aus Prag etc. leichter ist; ganz im Gegenteil. Im großen und ganzen weiß man die ungarische Ausbildung in Dtld. glaub ich nämlich schon zu schätzen.
Einziges Problem: formell sind wir halt auch nur scheinfreie Quereinsteiger, egal ob gute Ausbildung oder nicht.
Hab gehört, es könnte außerdem daran liegen, dass seit des Abi 2003 das erste Mal der größte Teil der Studenten auf Grund des niedrigen NC wohl halbwegs intelligent war und eben deshalb auch ein größerer Teil das Physikum geschafft hat, sodass die klinischen Plätze schon mit dt. Studenten belegt waren. Malwieder weiß ich nichts genaues, aber hört sich ganz plausibel an.

Wie auch immer: ich würd's wieder tun, da ich in Dtld. - wie jeder andere mit schlechtem Abi - noch ein paar Semester auf meinen Platz warten müsste, auch wenn mir das lernen (Anatomie) gerade ziemlich auf die Nerven geht.

Leisure Suit Alex
15.11.2005, 17:56
Hi! Bin grad im 1. Sem. in Budapest und habe letztes Jahr am Vorbereitungsjahr teilgenommen. Kann zwar ehrlichgesagt nichts über den genauen Schnitt sagen, den man für Budapest braucht, aber ich würde sowieso jedem gaaaanz dringend raten, das Vorbereitungsjahr zu machen, egal ob Bio/Physik/Chemie-LK usw. Es gibt mehr als genug Leute, die trotzdem große Probleme haben. Ganz ehrlich glaube (HOFFE!!!) ich, dass es denen scheißegal ist, ob man aus einer Arztfamilie kommt oder nicht, will also dann mal zu der Beurteilung des Interviews von Leisure-Suit Alex keinen Kommentar abgeben, sonst könnte das meinerseits noch in Unfreundlichkeiten ausarten!

Wenn man in einer Arztfamilie aufgewachsen ist, dann weiss man halt in den meisten Fällen, mit was man im späteren beruflichen Leben konfrontiert wird und ich denke es ist auch nichts verwerfliches daran, wenn man Ärzte in der Verwandschaft hat... Weshalb sollte es deshalb denn nicht positiv gewertet werden, wenn man zusätzlich durch die Familie schon im Grunde von Geburt an Einblick in die Medizin hat? Mag ja sein, dass es in Budapest nicht so ist, aber nachvollziehbar ist ein Pluspunkt hierfür denke ich schon.

Bobdoc
15.11.2005, 22:08
Hab gehört, es könnte außerdem daran liegen, dass seit des Abi 2003 das erste Mal der größte Teil der Studenten auf Grund des niedrigen NC wohl halbwegs intelligent war und eben deshalb auch ein größerer Teil das Physikum geschafft hat, sodass die klinischen Plätze schon mit dt. Studenten belegt waren. Malwieder weiß ich nichts genaues, aber hört sich ganz plausibel an.

Könnte aber auch an der neuen AO liegen...nur so als Anmerkung ;) Fakt ist, dass dieses Jahr, anstatt 25% nur 5% durchgefallen sind und daher viele der Klinik - Plätze belegt waren und auch nur wenige Exilstudenten einen Studienplatz gekriegt haben.

Eine erfoglreiche Vorklinik, wie ich sie soweit kennengelernt habe, hängt gar nicht mal soviel von Intelligenz ab, sondern vielmehr von Ausdauer und Wille. Die Schwierigkeit besteht nicht darin, den Kram zu verstehen (natürlich ists von Vorteil, wenn man alles auf Anhieb kapiert ;) ), sondern die Kunst ist es, sich tagtäglich hinzusetzen und zu lernen...

SidVicious
15.11.2005, 22:20
Wenn man in einer Arztfamilie aufgewachsen ist, dann weiss man halt in den meisten Fällen, mit was man im späteren beruflichen Leben konfrontiert wird und ich denke es ist auch nichts verwerfliches daran, wenn man Ärzte in der Verwandschaft hat... Weshalb sollte es deshalb denn nicht positiv gewertet werden, wenn man zusätzlich durch die Familie schon im Grunde von Geburt an Einblick in die Medizin hat? Mag ja sein, dass es in Budapest nicht so ist, aber nachvollziehbar ist ein Pluspunkt hierfür denke ich schon.

Hi,
wir haben 2005 oder?Aber in Ungarn kann ichs mir schon vorstellen.

Gruß
SidVicious

Dauerläufer
14.04.2012, 15:33
Hat jemand Erfahrung mit der Bewerbung zum englischspr Studiengang Humanmedizin in Debrecen?Irgendwie finde ich nichts in der Suchfunktion.