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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie antwortet ihr im Alltag auf med. Fragen?



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Pietschie
27.12.2005, 21:08
Mir werden solche Fragen auch des Öfteren gestellt. Ich hör mir das an, stell noch die ein oder andere Frage dazu und verweise dann an den zuständigen Facharzt. Was willste sonst machen?
Wenn jemand nur übers Zipperlein klagen will und des hilft is gut und wenns was schlimmeres ist und ich mit Dringlichkeit auf nen Arzt verweise, kann des auch net schaden.
:-nix

Die Niere
27.12.2005, 21:20
"krebs"Hey...das ist mein Spruch

Muriel
27.12.2005, 21:21
Am geilsten ist noch, wie es unlängst einer Freudin passiert ist, wenn man beim Friseur im allgemeinen Smalltalk ("Und was machen Sie so?") zugibt, Medizin zu studieren, und dann sofort en Detail mit dem Ziehen im Unterleib der Friseuse konfrontiert wird, das vor allem nach dem Geschlechtsverkehr auftritt.
Was soll man dazu noch sagen?!

Recall8
27.12.2005, 21:25
Wenn ich irgendwas gefragt werde, versuche ich schon entsprechend meines aktuellen Wissenstandes zu beantworten.
Meist sage ich dann auch erst im 3.Semester zu sein, wenn ich einfach nicht antworten kann.

Problematisch finde ich es allerdings immer Dinge so darzustellen, dass sie der Fragend auch versteht. D.h ich versuche auf lat. Begrifflichkeiten zu verzichten, übersetze das Meiste dann auf Deutsch.

ramirez
27.12.2005, 21:41
Hey...das ist mein Spruch

*lach* scheint ziemlich beliebt zu sein. Hab's aber aufgegeben seitdem ich einmal damit recht hatte.

milz
27.12.2005, 22:02
Diagnosen stelle ich keine, aber wenn jemand eine (nicht zu komplizierte) Diagnose hat und etwas allgemeines dazu wissen will, dann antworte ich auch bzw. schlage nach, wenn ich es nicht weiß. Unter Vorbehalt natürlich, da man natürlich nicht die Befunde kennt.

Hoppla-Daisy
27.12.2005, 22:26
Ich antworte nach bestem Wissen und Gewissen, vermeide es aber tunlichst, sicher zu klingen. Und somit ist der Fragende automatisch zum Arzt verwiesen bzw. auf ihn angewiesen. Anatomische Dinge erklär ich hier und da, ebenso mal nen physiologischen Sachverhalt. Aber immer in einfachen Worten. Allerdings, wenn's nicht um Befindlichkeitsstörungen sondern um Krankheiten geht, die mir nicht mehr bagatellig erscheinen, halte ich mich zurück. Da schlag ich dann zwar mal nach oder frage jemand anders, der es besser weiß, aber ich hüte mich, mein "Wissen" dann weiterzugeben.

Dafür bin ich nicht zuständig, und verweise auch gerne auf meine Wissensgrenzen.

Dr.Nemo
27.12.2005, 22:27
bei mir wird alles *amputiert* :-dance
;-)

Hoppla-Daisy
27.12.2005, 22:33
ja *lach*, das sag ich auch manchmal ;-)

Lava
28.12.2005, 09:59
Ja, "abhacken" ist ne gute Antwort :-))

Meistens muss ich auch passen und sage "Geh zum Arzt". Allerdings rücke ich gern mal die Laienerklärungen zurecht, wenn sie mir allzu bunt und blödsinnig erscheinen. Auf meine Familie einzureden, dass der eine mit dem Rauchen aufhören, der nächste dringend abnehmen und überhaupt alle ab und zu Sport treiben sollten, hab ich alledings total gefrustet aufgegeben. :-keks

GOMER
28.12.2005, 11:48
Ich beantworte med. Fragen grundsätzlich mit: "0,6 Rocuroniumbromid pro kg KG."

Keine Ahnung, mir werden selten med. Fragen gestellt, mind. ein Viertel meiner Freunde, Bekannten und Verwandten ist medizinisch fitter als ich.

Gichin_Funakoshi
28.12.2005, 12:11
Das wird sich mit steigender Semesterzahl wohl bald ändern. ;-)

Flauta
28.12.2005, 12:26
Bei solchen amilienfesten wie jetzt eben komme ich meist nicht drum herum bei so "Regenbogenpressewissen" in Bezug auf med. Themen mich zu Wort zu melden und zu sagen, dass das so nicht stimmt und das gefährlich sein könnte blind einem Artikel aus der "Frau mit HErz" oder so zu vertrauen wenn die Schulmedizin anderer Meinung (und zurecht ) ist. Dann bekomme ich immer zur Antwort, ich hätte doch keine Ahnung, den sehr seriösen Artikel aus solchen vielgelesenen Zeitschriften sei doch mehr Glauben zu schenken als mir, diese Artikel müssten doch richtig sein, wenn das so viele lesen......und dann mein Opa: da stünde doch auch dass Frau Hanna H aus O. mit dieser Methode gesund geworden sei.....
Das sind so Momente wo ich dann am liebsten die Flucht ergreifen würde...

Genauso wie meine Mutter grundsätzlich alle meine Behauptungen (die natürlich auch nicht ich erfunden habe und in klausuren durchaus für gut befunden worden sind.....) verneint mit, das habe sie aber in dem kompetenten Band xy (sowas wie: "5 Pfund abnehmen in 2 Tagen mit der Kiwidiät" oder "Grossmutters Pflanzentipps für die moderne Hausfrau") anders gelesen und das sei ja wiss. fundiert und sowieso fände sie meine "Meinung" nicht gut und da sie ohnehin IMMER Recht haben muss, zudem hätten die lebensfremden Schulmediziner eh keine Ahung und das sei ja nur die Unverschämtheit meinerseits, mich wichtig machen zu wollen....

Dann frag ich mich manchmal, ob ich nicht besser täte, einfach in meiner Studibude zu bleiben und nicht nach Hause zu kommen, das verletzt mich schon wenn mein Wissen, das ich mir (ja oft "qualvoll" und unter VErzicht auf viel angenehmeres) angeeignet habe, so runtergemacht wird und mir keiner glaubt mir aber ständig vor Augen gehalten wird, wie stolz andere Eltern auf ihre Töchter sein können da sie längst arbeiten und den Eltern die "Schande ds langen Studierens-was denken denn die Nachbarn" ersparen und schon brav Grundschullehrerinnen geworden sind.....
Naja, ich nehms mit Humor, versuche es jedenfalls,......
viel Spass zuHause,
Flauta

GOMER
28.12.2005, 12:32
Das wird sich mit steigender Semesterzahl wohl bald ändern. ;-)

LOL, das glaube ich nicht.

Lava
28.12.2005, 12:38
Sagen wir mal so: ein paar Jährchen können dabei noch ins Land gehen...

Daughter_Of_Hell
28.12.2005, 15:26
Hallo,

Ich sag in der Regel einfach:Ich bin noch nicht so weit,geh zum Arzt.....

PhineasGage
29.12.2005, 09:44
Meine Standartantworten:

1) "Krebs"
2) "Ich beantworte die Frage nur, wenn ich die Praxisgebühr bekomme"
3) "Weiß ich nicht, ich will eh` Urologe werden"
4) "Wenn der Heilpraktiker dir schon nicht helfen konnte, wird die Schulmedizin
auch nicht mehr helfen"
5) bei Germanistik-Studenten: "Was willst du eigentlich später beruflich machen?
6) bei Mathe-Studenten: "Dirk, was macht man eigentlich als hauptberufl.
Mathematiker?!"
7) "Gottseidank hatte ich niemals vor, Pfarrer zu werden, da hat man ja nie seine
Ruhe vor seiner Arbeit"

Feuerblick
29.12.2005, 10:15
Hehe, ich differenziere da... Bei den meisten Menschen gebe ich eine Einschätzung ab, soweit das anhand der Schilderung möglich ist. Bei einer Anverwandten (Prototyp eines Hypochonders, die eine Antwort nur dann akzeptiert, wenn sie das baldige Ableben enthält) antworte ich auch immer nur "Krebs" - hab ihr das angekündigt, als sie mich als Vorklinikerin schon genervt hat. Und was soll ich sagen... ihre Anfragen sind selten geworden...:-))

netfinder
29.12.2005, 10:59
allerdings bist du ja auch schon fertig, oder funkelchen?