PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragensammlung - Bewerbungsgespräch



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 [27] 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65

Cody
10.08.2012, 21:01
Danke schonmal für die Antworten.
Ja, ist ein recht großes haus und 'ne Uni. Gefordert wurde eine Hospitation noch nicht - ich geh ja auch Montag erst zum Gespräch. Aber erstens denke ich mir, dass sie das anbieten und zweitens denke ich mir sollte ich sonst auch danach fragen.
Ich habe eben nur keine Erfahrungen mit sowas und weiß nicht im Geringsten, wie das abläuft. Ich kenn ja sonst nur Famulaturen und das PJ. Ich wüsste halt gerne, was "hospitieren" also heißt. Wenn ich jemanden an die Seite gestellt werde und mir anhand seines Alltags mal die Abläufe und die Räumlichkeiten angucke fände ich das gut. Wenn es heißt, lauf umher und guck ob was von Interesse ist, fände ich das suboptimaler. Und dann muss ich wahrscheinlich gucken wann sich das anbietet und die Assis einfach mal fragen, wie sie ihren Job so finden, ob sie einigermaßen pünktlich Feierabend machen und so Dinge.
Es wäre halt schön, wenn aus euren Erfahrungen heraus meist ein Ansprechpartner für einen abgestellt ist, als wenn ich fremde Leute anspreche ohne zu wissen ob das überhaupt Ärzte aus der Radio sind.

(Und wann ist eine Hospitation beendet? Wenn ich der Meinung bin ich habe Einrichtung und Leute kennengelernt? Wenn ein Arbeitstag rum ist? Geht man denn zum Chef und sagt: "So, fertig, is jut, gefällt mir"?)

EntenFreundin
10.08.2012, 22:00
Hallo Cody,

also erstmal wird das selten wirklich gefordert... Manche bieten an, dass man nach dem Gespräch noch zu den Assistenten gehen und mit denen reden kann aber da schicken sie einen denn auch gezielt hin und die wissen bescheid.
Aber nach einer Hospitation von mehreren Tagen hab ich wenn ich sie wollte denn immer selbst gefragt.
Dass die das von sich aus wollen, ist schon mal eher die Ausnahme als die Regel. Also mit rechnen würd ich da schonmal nicht.

Und wenn Du eine Hospitation möchtest, denn wird das auch vorher vertraglich festgelegt wann und wie viel Tage. Das muss man denn richtig unterschreiben, von wegen Schweigepflicht, dass man nur zuschaut und nichts anfässt, usw.
Also wann die Hospitation beendet ist wird vorher festgelegt
(so kenne ich es jedenfalls).
Und wie das denn danach läuft ist wohl indivduell unterschiedlich.... In meinem Fall (mittelgroßes Haus) kam der Chef denn am Ende des letzten Tages selbst auf mich zu und hab mich nach meinen Eindrücken gefragt.... Wenn das Haus größer und die Wege zum Chef länger sind, denn geht man vielleicht auch einfach nach Hause und er meldet sich.... würde aber auf jeden Fall fragen wie man verbleibt.

Na ich würd sagen geh erstmal zum Gespräch, hör es Dir an und danach hast Du schon so einen ungefähren Eindruck... Und wenn Du denn noch hospitieren möchtest, denn frag nach und vereinbare ggf. telefonisch einen Termin.
Willst Du denn expizit dort hin bzw. NUR an die Uni oder NUR an einen bestimmten Ort, oder hast Du Dich breiter (Orte, Häuser) beworben ?

Cody
10.08.2012, 22:26
Hallo EntenFreundin,
ja klingt nicht verkehrt was du sagst. Denn werde ich wohl auch bei Bedarf noch extra nach einer Hospitation fragen.
Es ist nicht die einzige Klinik die angeschrieben habe, nein. Dort lebt meine Freundin und ich habe bisher einen recht guten Eindruck von der Klinik. Ich habe mich aber auch in meiner Heimatstadt beworben, da aber noch nichts gehört und weiß auch aus dem PJ, dass da vieles falsch läuft. Da erscheint mir die Stelle mit dem Bewerbungsgespräch von Montag schon besser.
Und die Häuser an denen ich mich beworben habe sind Unis, ja. Ich denke, dass es schon sehr von Vorteil ist, wenn man die radiologische Ausbildung an einer universitären Einrichtung absolviert. Man sieht einfach mehr - und darauf kommts ja in der Radio an. Jeder Radiologe den ich kenne riet mir auch dazu.

EntenFreundin
13.08.2012, 20:13
Und, wie wars ? ;-)

Cody
14.08.2012, 22:00
Joa, ist schwierig einzuschätzen. Ich habe mich so verkauft wie ich wollte und keinen gestotterten Stuss erzählt, aber so richtig weiß ich nicht, wie ich ankam.
Gefragt wurden nur die Klassiker: Doktorarbeit und warum in dem Fachgebiet, Warum dieses Fach und warum an unserer Klinik, Stärken, Schwächen, Wollen sie habilitieren, Wo sehen sie sich in 8 Jahren. Interessanter Weise musste ich meine Abi-LK-Wahl begründen und gegen einen Bio-Leistungskurs argumentieren.
Naja, ich weiß mir nichts vorzuwerfen, aber richtig positiv ist mein Gefühl auch nicht.
Man wird sehen ... :-)

EntenFreundin
14.08.2012, 22:20
Das ist glaub ich so nen klassisches Uni Vorstellungsgespräch wenn die mehrere Bewerber haben.... Nach Stärken/Schwächen und "Wo sehen Sie sich in 10 Jahren" wurde ich nur einmal gefragt (hatte mehrere Gespräche an Unis und Nicht-Unis) und das war an einer Uni.... Nicht-Unis fragen sowas anscheinend nicht.

Nach meinen LKs wurde ich noch nie gefragt, aber ich hatte Bio, da konnten sie nicht meckern ;-) Find ich an sich ziemlich albern, aber vielleicht meinen die, einer, der sich schon in der Schule für Naturwissenschaften interessierte, wird der beste Forscher... halte ich zwar für Quatsch, aber so denken die wohl.

Was haben sie denn am Schluss gesagt, bzw. wie seit ihr verblieben ?
Der Klassiker ist da immer "Wir melden uns". Heisst meistens, sie gucken sich erstmal noch die anderen an...
Wenn die nicht "Wir melden uns" sagen, sondern konkreter werden, denn heisst das i.d.R. Interesse....

Eine Hospitation wollten sie ja sicher nicht, oder ?

Na ich würd erstmal abwarten....

Cody
15.08.2012, 08:16
Der Schluss des Gesprächs war etwas davon beeinflusst, dass die Herren meine Unterlagen wahrscheinlich nicht richtig gelesen haben.
Ich habe mich für 04/2013 beworben (fett gedruckt im Anschreiben) um nach dem Examen meine Doktorarbeit fertigzustellen.
Im Gespräch kamen wir sogar darauf zu sprechen und ich hatte den Eindruck, dass diese Herangehensweise sehr gut ankam, weil man denn fertig promoviert ist und sich voll und ganz auf die neue Tätigkeit konzentrieren kann.
Am Ende des Gesprächs war man denn wohl doch überrascht (01.04.2013 wurde gleich auf dem Zettel für mich notiert) und ich hatte den Eindruck, man hätte mir jetzt noch gar kein Bewerbungsgespräch gegeben, wenn man vorher realisiert hätte was der Wunsch-Einstellungstermin ist.
Verlieben sind wir jetzt so, dass ich mich melden soll, wenn ich mein Examen hinter mich gebracht habe, um zu erfragen, ob man mittlerweile die Planungen für Frühjahr 2013 gemacht hat. Sie wollen wohl jemanden für sofort, der Chef ist sich aber ziemlich sicher, dass auch im Frühjahr noch eine Stelle zu besetzen sein wird. So richtig weiter gebracht hat mich das natürlich nicht, aber immerhin konnte ich mich durch mein erstes Bewerbungsgespräch ringen.

Hospitieren können, wenn man das so nennen kann, habe ich auch gleich. Ich bin mit einer Assistentin im dritten Weiterbildungs Jahr 1 Stunde durch alle Abteilungen gelaufen, habe mir alles zeigen lassen und auch wirklich alle Fragen stellen können, die ich bei einer Hospitation hätte stellen wollen.

Nun gut, ich kann mich jetzt erstmal ausschließlich auf mein Examen konzentrieren und dann werde ich weiter sehen.

EntenFreundin
15.08.2012, 14:10
Na siehste, da waren Deine Gedanken um die Hospitation gar nicht notwendig ;-) So machen das viele, damit die Leute mal rein gucken können, dass sie einen einfach eine Stunde zu den Assistenten schicken und die kann man denn alles fragen.

Also sich jetzt schon für 4/13 zu bewerben, find ich persönlich auch bisschen früh.... Eigentllich laden die immer dann ein, wenn die in absehbarer Zeit (sagen wie die nächsten drei Monate) jemand brauchen.... Denke die meisten wissen heute noch gar nicht, ob sie 4/13 eine Stelle frei haben... Kann denn höchstens sein dass die Deine Bewerbung so lange liegen lassen und zu dem ZP zu dem sie denn wissen, sie brauchen 4/13 einen, erst einladen,
Ja das kann gut sein, dass denen das vorher gar nicht aufgefallen ist... Mich hat auch mal im Gespräch einer gefragt, ob ich promoviere, dabei steht meine Diss groß und breit im Lebenslauf auf Seite 1.
Das sit total unterschiedlich, einige gucken erst im Gespräch mal in die Unterlagen und andere (erfahrungsgemäß meist Frauen) lesen alles akribisch genau, machen sich eine Seite Notizen und fragen bis ins kleinste Detail.

Die meisten meiner Komolitonen haben sich nach dem Examen erst angefangen zu bewerben und das reichte vollkommen aus.... und erst recht wenn Du eh erst im April 2013 anfangen willst..... da würd ich sagen reicht Januar 2013 zum anfangen zu bewerben, es sei denn Du willst was ganz spezielles an einem bestimmten Ort, denn kann man natürlich nicht früh genug anfangen....

Ja denn erstmal viel Glück beim Examen ;-)

epeline
15.08.2012, 23:04
Joa, ist schwierig einzuschätzen. Ich habe mich so verkauft wie ich wollte und keinen gestotterten Stuss erzählt, aber so richtig weiß ich nicht, wie ich ankam.
Gefragt wurden nur die Klassiker: Doktorarbeit und warum in dem Fachgebiet, Warum dieses Fach und warum an unserer Klinik, Stärken, Schwächen, Wollen sie habilitieren, Wo sehen sie sich in 8 Jahren. Interessanter Weise musste ich meine Abi-LK-Wahl begründen und gegen einen Bio-Leistungskurs argumentieren.
Naja, ich weiß mir nichts vorzuwerfen, aber richtig positiv ist mein Gefühl auch nicht.
Man wird sehen ... :-)

wie ehrlich sollte man da denn sein?
wenn ich jetzt mal von mir ausgehe ^^
Dr-Arbeit in dem Fach, weil es grad keine andere gab, außerdem ists total simpel und gemütlich :D und ien freisemester wollte ich auch nicht
LK-Fächer: naja, sollte halt was naturwissenschaftliches sein. und ich mochte den lehrer lieber als den bio-onkel... ^^

StellaMaris
16.08.2012, 09:28
Bei mir so ähnlich - wollte unbedingt Englisch-LK machen und Bio + Englisch gab es bei uns nicht, also hab ich dann Deutsch dazu genommen und dafür alle 3 NaWi's als GK behalten. 1. D-Arbeit zwangsweise abgebrochen, da die Betreuerin die Uni verlassen hat, 2. D-Arbeit selbst abgebrochen, da frustran. :-nix

Wird man sowas eigentlich auch an kleineren Häusern gefragt oder doch eher an Unikliniken (wo ich eh nicht hinwill)? :-oopss

EntenFreundin
16.08.2012, 12:13
Wird man sowas eigentlich auch an kleineren Häusern gefragt oder doch eher an Unikliniken (wo ich eh nicht hinwill)? :-oopss

Nein. Höchstens in Ausnahmefällen. Einmal hab ichs gehört von einer..... Das war nen mittelgroßes Haus in ner seeeehr beliebten Stadt... Da hatte er schätzungsweise sehr viele Bewerber.... Solche Fragen kommen auch nur, wenn die viele Bewerber haben und so irgendwie selektieren wollen.
Ich wurde das NIE gefragt,weder universitär noch außeruniversitär. Allerdings hatte ich auch Bio und Chemie, da gibts vielleicht auch nix zu fragen ;-)
Wenn die viele Bewerber haben,denn suchen sie sich immer den Punkt, wo sie den Finger in die Wunde legen können, und wenn die bei einem nichts finden, außer dem falschen LK, denn nehmen sie halt den falschen LK.
Wenn die wenig Bewerber haben denn rollen sie einem den roten Teppich aus und fragen quasi nichts, was irgendwie unangenehm sein könnte und schon gar nicht so nen Schwachsinn wie LKs.
Ich z.B.hab eine experimentelle Diss, die in gewisse Bereiche perfekt rein passt, und gleichzeitg nen eher schlechten Abschluss und nen krummen Lebenslauf.
Mich hat außerhalb der Uni mal einer als erstes gefragt "Warum bewerben Sie sich denn nicht an der Uni?" (wegen Diss, Publikation, etc.) und an der Uni (wenn mich denn mal eine eingeladen hat) nehmen sie meinen Lebenslauf auseinander ("Warum haben Sie da so lange gebraucht? usw.)..

Ich hab mich einmalwo beworben,wo in der Auschreibung als Voraussetzung "guter bis sehr guter Abschluss" stand, den ich nicht habe.... Und wurde trotzdem eingeladen.... Am Ende zwar nicht genommen, aber immerhin mal eingeladen.... Das war auch das einzige Mal wo ich jemals nach der Note gefragt wurde... Hatte mir denn ne Erklärung zurecht gelegt, die hat er sich angehört und gut.
Der hat mich weit weniger provoziert, als so manch Chef außeruniversitär, wo denn so Unterstellungen kamen, wie ich wolle nur Patho machen weil ich keine Dienste machen wolle, usw. Der hatte halt genug Bewerber, da kann er sichs leisten zu provozieren.
Obwohl die Note was ist, womit sie eigentlich ÜBERALL den Finger in die Wunde legen könnten (und was auch viiiel aktueller ist als irgendwelche LKs, die man mit 16 mal gewählt hat), haben die bis auf das eine Mal,wo das Thema Note schon in der Auschreibung erwähnt worden ist, die Note nie zum Thema gemacht.... also SOOO wichtig scheint die nicht zu sein, zumindest außerhalb der Uni nicht. Weiss ja auch jeder, wie die zustande kommt ;-)
Die Unis, die sich extrem dran gestört haben, haben mich vermutlich gar nicht erst eingeladen.

Generell gucken die nur an Unis oder höchstens noch an sehr beliebten Häusern mit vielen Bewerben auf sowas wie passende Diss oder gar Leistungskurse... Wobei ich mir echt nicht vorstellen kann dass Leistungskurse ernsthaft ein Krietrium sind;die wollen vielleicht auch nur sehen wie die Leute reagieren... Sowas wie, dass es die Kombi an der Schule nicht gab, kann man ja durchaus auch erzählen.

Ich hab auch schon vielfach gehört, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Dass nicht-universitäre Häuser Leute mit zu viel Unipotential nicht nehmen, weil die Angst haben, die bilden die erst ein bis zwei Jahre schön aus und denn wandern die ab an die Uni. Das ist insbesondere in beliebten Städten so,wie sie sich denken "Die Uni hatte grad nix und er will nicht umziehen, da kommt er halt erstmal zu uns".
Denen ist viel wichtiger ob jemand ins Team passt, als was der für LKs hatte... Es bekommen doch auch Leute Stellen, die GAR KEINE Diss haben.
Ich hab in einer größeren außeruniversitären Pathologie, die nicht forscht, aber wo sehr viel Arbeit anfällt mal mitbekommen, dass die Leute wenn die im Vorstellungsgespräch anfangen von Forschung und Molekularpathologie usw. zu erzählen so gut wie raus sind, da die halt keine Leute brauchen können,die unbedingt forschen wollen,weil für Forschung da eh keine Zeit ist und keine Mittel da sind. Da sind der Einser Abschluss, die passenden Leistungskurse, die experimentelle Diss und das Paper mit Erstautorenschaft eher ein Selektionsnachteil ;-)

Und wozu -außer für die Forschung - braucht man denn auch eine passende Diss ? Und wenn an einem Haus gar nicht geforscht wird,denn ist das relativ egal... Höchstens noch um sein Interesse an dem fach nochmal zu unterstreichen.... Aber die Interessen lassen sich auch anders belegen... z.B. PJ in dem Fach, und wenn man das nicht hat,denn halt ne gute Begründung....

Der Extremfall ist vielleicht nen Komilitone von mir: Der hatte alle diese Eigenschaften (Einser Abschluss, exp. Diss vom Umfang einer naturwissenschaftlichen Diss, mehrere Paper... LKs weiss ich nicht, aber danach werden sie ihn wohl kaum noch gefragt haben): Der hat ich in der Heimat an mehreren Häusern beworben und außerhalb an nen paar Unis.... Die Unis wollten ihn alle unbedingt kennen lernen, selbst wenn die gerade keine Stelle frei hatten,haben die den eingeladen.... Und an den außeruniverstären Häusern wurde er mehrfach nicht genommen, weil er denen "zu gut" war....also das gibt es durchaus auch ;-)

Das wichtigste ist meiner Meinung nach, dass man gut begründen kann, warum man gerade dieses Fach machen möchte, idealerweise mit PJ dort, aber auch das ist keine Voraussetzung
Gleich danach kommt die Frage, ob die meinen, man passt in deren Team.
Denke auf die beiden Dinge kommt es wirklich an; der Rest ist eher sekundär.

Wie die in einem Gespräch mitbekommen wollen, ob jemand "teamfähig" ist;die Frage habe ich hier schon mal in den Raum geworfen, aber leider hat niemand geantwortet.... Weiss es jemand ?

Stephie84
15.09.2012, 12:12
Also ich kann auch ein paar Fragen aufschreiben:
Was jeder fragt, wenn man nicht in der Stadt wohnt: Warum wollen Sie denn hierher ziehen? Was gefällt Ihnen an der Stadt? Auch: Ah sie haben hier und dort studiert, warum wollen Sie weg und wo sind sie denn aufgewachsen?
Warum diese Klinik?
Was sind Ihre Stärken, Ihre Schwächen, wo sehen Sie Sich in 10 Jahren usw....
Wie reagieren Sie, wenn Sie von Ihrem Chef angebrüllt werden?
Warum wollen Sie dieses Fach machen? Was würde Sie tun, wenn Sie in diesem Fach keine Stelle bekommen würden?
Wie sieht es mit der Familienplanung aus?
Wie weit sind Sie mit Ihrer Doktorarbeit?
Was haben Sie seit dem Examen gemacht? Warum?
Haben Sie während des Studiums gearbeitet?
Wie gut sprechen Sie englisch?
Wie finden Sie das Dienstsystem, wie kommen Sie mit dem Team zu recht usw? (nach Hospitation)
und natürlich: Wann können Sie denn anfangen?

Kackbratze
15.09.2012, 12:38
Familienplanung geht den Chef nix an.

Stephie84
15.09.2012, 12:51
Familienplanung geht den Chef nix an.
Da hast du völlig recht aber das heißt nicht, dass sie nicht fragen. Aber man darf ja Lügen bei dieser Frage.

Janny
15.09.2012, 22:36
Also ich kann auch ein paar Fragen aufschreiben:

Wie reagieren Sie, wenn Sie von Ihrem Chef angebrüllt werden?


Im Ernst, Stephie? Das bist du echt gefragt worden??? Ich glaub es nicht.... So etwas kann doch nur einer fragen, der genau das tut. Da hätte ich dann schon genug über die Stelle erfahren, um zu wissen, dass ich da niemals hingehe. Man kann mir gerne sagen, wenn man mit dem, was ich gemacht habe oder machen will, nicht einverstanden ist. Aber anbrüllen lasse ich mich weder von Kollegen noch von Vorgesetzten noch vom Kaiser von China :-meinung

Den Klassiker für weibliche Bewerberinnen habe ich mir allerdings auch stellen lassen müssen, wenn auch in vermeintlich guter "Tarnung". Ob es wohl sinnig ist, künftig ärmellos und mit einem mit schwarzem Edding umkringelten Implanon am Oberarm zu Gesprächen zu gehen?
Es würde mich allerdings auch zu sehr reizen, hier mal mit "ja, ich möchte am liebsten eine Großfamilie, also mindestens 6 Kinder, wir üben schon" zu antworten. Und dann ein Foto vom Gesicht des Fragestellers.....

EDIT: "weibliche Bewerberinnen" - hoppla, gleich doppelt feminin. ;-))

EntenFreundin
15.09.2012, 23:01
Komisch, ich wurde das nie gefragt, in ca. 10 Gesprächen nicht.....
D.h. einmal schon, aber da war die Situation anders, das schien er das eher "komisch" zu finden, dass ich mit Ü30 alleine lebe... dem schlossen sich noch x Fragen an, die noch viel weiter unter die Gürtellinie gingen, sowas wie ob ich noch bei meinen Eltern wohne (häh ? Nein, datürlich nicht), warum ich denn keinen Führererschein habe (da gings ums Thema Pendeln), ob ich persönliche Probleme habe (!!!!) .... Und das in nem Ort, wo es eher wenig Bewerber geben dürfte.... Naja wenn sie meinen, da kommen noch 10 25 jährige mit Partner an dem Ort, die das erste Kind genau mit 30 geplant haben und unbedingt dort hin wollen..... tss....

EntenFreundin
15.09.2012, 23:20
Nochmal eine Frage an alle:

Wenn man an einen Ort gerne möchte... teils aus persönlichen Gründen (1 bis 2 gute Freunde leben dort) und teils weil man sich die Region gut vorstellen kann zum leben, aber halt nicht weil die Klinik da irgendwas spezielles zu bieten hätte (wirbt mit Familienfreundlichkeit, etc, aber betrifft mich ja nicht ohne Familie), sondern halt mehr oder weniger aus persönlichen Gründen.....
... Erwähnt man das denn im Anschreiben, warum man dort hin möchte oder dass man dort hin möchte, oder wartet man ob man eingeladen wird und sagt das denn erst im Gespräch wenn sie fragen ???
Und wenn im Anschreiben, wo und wie erwähnt man das ?

ich komme übrigens aus einer sehr beliebten Großstadt mit sehr angespannter Stelensituation, wo die in Kleinstädetn grundsätzlich misstrauisch sind, ob ich nicht sobald ich kann, eh zurück gehe.... Hab ich schon mehrmals erlebt, dass die einem diesbezüglich sehr auf den Zahn gefühlt haben.... einmal was das sogar die Eingangsfrage im Gespräch "Was treibt sie denn aus der Großstadt hier zu uns in so ein Kaff ?"

In dem Fall ist es aber nun wirklich mal so, ich möchte gerne in diese Ecke, und wann und wie bringe ich das am besten rüber ?

squirrel08
20.09.2012, 07:19
Hallo zusammen,
ich hätte auch mal eine Frage: Und zwar wie ist das denn umgekehrt... was sollte man unbedingt fragen/wissen in einem Bewerbungsgespräch bevor man eine Stelle annimmt (wenn keine Hospitation angeboten wird).
Welche Fragen sollte man besser weg lassen?

Wie sieht das aus mit der Vergütung? Wenn es keine Stellenausschreibung gibt und nichts dazu auf der Internetseite zu finden ist. Wird das Thema öfter vom Chef selbst schon angesprochen? Habt ihr eure Verträge von anderen (oder zB MB) prüfen lassen?

Wäre euch dankbar für ein paar Tipps, damit auf die Frage " Haben Sie noch Fragen" keine Schweigen kommt bzw. dass man in der Aufregung nichts wichtiges vergisst.
Vielen Dank
squirrel

dreamchaser
20.09.2012, 09:23
Hallo zusammen,
ich hätte auch mal eine Frage: Und zwar wie ist das denn umgekehrt... was sollte man unbedingt fragen/wissen in einem Bewerbungsgespräch bevor man eine Stelle annimmt (wenn keine Hospitation angeboten wird).
Welche Fragen sollte man besser weg lassen?

Wie sieht das aus mit der Vergütung? Wenn es keine Stellenausschreibung gibt und nichts dazu auf der Internetseite zu finden ist. Wird das Thema öfter vom Chef selbst schon angesprochen? Habt ihr eure Verträge von anderen (oder zB MB) prüfen lassen?

Wäre euch dankbar für ein paar Tipps, damit auf die Frage " Haben Sie noch Fragen" keine Schweigen kommt bzw. dass man in der Aufregung nichts wichtiges vergisst.
Vielen Dank
squirrel

- welches Dienstmodell? wie ist die Arbeitsbelastung im Dienst (eher an Assis gerichtet, mit denen man aber unbedingt sprechen sollte)?
- wie viele Dienste im Monat?
- Vergütung von Diensten oder Überstunden?
- Vorgehen bei Überstunden: Vergütung? FZA?
- Fortbildungen-was wird gefördert und wie (bestimmtes Budget pro Person? werden die komplett übernommen?)?

Fluvy
09.10.2012, 14:58
Hier mal mein (erfolgreiches) Bewerbungsgespräch von letzter Woche. Habe mich mit eurer tollen Fragensammlung vorbereitet, daher möchste ich euch meine Fragen auch nicht vorenthalten.

"Bei welchen Oberärzten haben sie gelernt?" Da musste ich fast völlig passen. Hatte das Tertial vor über einem Jahr und mein Namensgedächtnis war schon immer schlecht...Habe dann gemeint,dass viel im Umbruch war zu dem Zeitpunkt und etliche Oberärzte gegangen sind (was auch stimmte). Puh!
"Wie war es für sie auf dem Land aufzuwachsen?" Da war ich völlig irritiert-ich meine das tut ja kaum etwas zur Sache.
"Wie war es auf ihrem Gymnasium?Haben sie sich wohlgefühlt?" Auch das war eine etwas seltsame Frage.
"Was macht ihr Mann? Wo arbeitet er genau? Was ist das für eine Firma?"(kaum neugierig)... ein Wunder,dass ich nicht nach der Familienplanung befragt wurde.
"Wann wollen sie anfangen?" Hehe.

Ich hatte irgendwie den Eindruck,dass er ein paar Fragen brauchte, weil er nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen wollte von wegen hier ist ihr Vertrag*flöt*

Also die komplette Nervosität war völlig umsonst für die knapp 8 Minuten Vorstellungsgespräch in der es eher um meine schulische Karriere ging^^