Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie seid ihr zur Zahnmedizin gekommen?
christin202
14.01.2006, 22:21
sagt mal, was war eure motivation zahnmedizin zu studieren, bzw. wie seid ihr ausgerechnet auf diesen studiengang gekommen?
gruß
christin202
18.01.2006, 09:02
schade... keiner hat lust auf diesen thread zu reagieren. :-nix
Knockout_Mouse
18.01.2006, 10:40
...sind die Erinnerungen an die wahren Gründe liebe Christin...
Die Wahrheit ist: Sehr viele Zahnmedizinstudenten sind (oft) sehr unglücklich mit ihrer Entscheidung. Wenn du dir einige alte threads anschaust, wirst du feststellen, daß dieses Studium die reinste Knochenmühle ist!
Hohe Kosten, Willkür der Verantwortlichen, Schikanen und die Tatsache, daß wir meist die ersten an der Uni sind und die letzten, die sie abends wieder verlassen, haben (zumindest bei mir) im Laufe der Zeit dazu geführt, daß sich Reue und Widerwillen mit Wut und Unverständnis gepaart haben.
Die Folge: Ursprüngliche Motivation und Ehrgeiz wurden ersetzt durch Arroganz (irgendwie muß man ja die fehlende medizinische Kompetenz ja kompensieren) und Gleichgültigkeit...
Da ich eben wohl mehr meinem Unmut Luft gemacht habe, als deine Frage zu beantworten (das Studium macht eben auch ein bisschen mürbe im Schädel!), folgendes:
- Ca. die Hälfte (meine Schätzung) meiner "Kollegen" ist familiär vorbelastet (Mama, Papa oder der Wellensittich sind ZÄ), d.h. setzt sich nach dem Studium ins gemachte Nest ---> das motiviert, oder!?
- Einige (wenige) ausländische Zahnis haben das Studium gewählt, weil das gesellschaftliche Prestige von Medizinern (und deren Abkömmlingen) in ihrem Land das "Nonplusultra" ist und sie dort (z.B. in arabischen Ländern) weitgehend freie Hand in der Ausübung dieses Berufes haben --> Freie Behandlungsalgorithmen, kaum Dokumentationspflicht, keine Vertragszahnärztlichen Knebel-/Almosengebührenordnungen etc.
- Einige lebten vorher in der irrigen Vorstellung, ein ZA mache so viel Kohle, daß er sich seine Zahnbürsten vergolden lassen könne ---> Nein, nein!
- Einige sind gelernte Zahntechniker und wollten selbst mal im Rampenlicht stehen und die props für ihren tollen Zahnersatz kassieren (arme Techniker: Unterbezahlt und Ausgebeutet (nur UPS ist schlimmer!))
- Einige dachten sich wohl: Toll, ich kann Menschen helfen und Schmerzen nehmen...*räusper* (Unser ärztlicher Direktor meinte dazu: "Wenn ich mir ihr Semester so anschaue (ca. 70% Mädels), erkenne ich zwei Dinge: 1. In der Zahnheilkunde läßt sich kein Geld mehr machen und 2. Frauen sind doch die besseren Menschen - wenn auch deutlich naiver!)
- Und ich dachte mir: Cool, kein überlaufener Massenstudiengang (Informatik läßt grüssen!), du bist dein eigener Chef (in realo ist das die LZÄK, die DGZMK, die Kassen, die zahnärtzlichen Gremien, die Dentalindustrie, der Fiskus und andere "Reinquatscher") bist handwerklich tätig (stimmt sogar), verdienst einen Haufen Kohle (siehe oben), bist Angesehen (nur solange die "Stiftung Warentest", die Verbraucherschutzzentralen oder Günther Jauch nicht einige Leichen aus den zahnärztlichen Kellern kramen und dem ganzen Berufsstand Geldgier und Inkompetenz attestieren) und Akademiker (quo vadis Wissen?).
Cave: :-meinung Die hehren Ziele, die ganze Motivation und alle Gründe, die einen zu diesem Studium bewogen haben, kann man getrost in die Tonne treten. Vollblut-ZA wird kaum einer, und letztlich kommt es wohl eher darauf an, daß man sich die Rosinen/Schönen Seiten dieser Arbeit herauspickt (selbst wenn sie unter einem Meter ******** vergraben sind!), Sinn in der eigenen Arbeit erkennt und v.a seine Erwartungen nicht zu hoch steckt. Schritt für Schritt mag aus "nur ein Job" ein erfüllter Beruf werden - alles andere ist nur Theorie.
Liebe Grüße und viel Mut,
MOUSE
christin202
18.01.2006, 11:24
Lieber Mouse,
vielen dank für deinen so ausführlichen Beitrag. Auch wenn der wenig Mut macht, aber stimmen tut er ja schon!
Ich kann mich einfach noch immer nicht entscheiden ob nun Human- oder Zahnmedizin. Ist außerdem mein zweites Studium (nach BWL) und somit bin ich nicht mehr die Jüngste. Meine Pros für Zahnmedizin waren deshalb: kürzer (keine Facharztausbildung) udn bessere Arbeitsbedingungen danach (kein Schichtdienst im KH). Ansonsten bin ich weder familiär vorbelastet, reich oder Masochist ;-)
Hab momentan nen Humanmedizinplatz aber weiß nicht ob ich wechseln soll oder nicht. Alles Mist!
LG, Christin
Nach dem Beitrag von Knockout_Mouse melde ich mich als ehemaliger Zahni auch zu Wort.
Wie kam ich zum Zahnmedizinstudium:
Ursprünglich wollte ich Humanmedizin studieren, schnitt aber in meinem Heimatland (Bulgarien) bei der Aufnahmeprüfung nicht so gut, also bekam ich ein Zahnmedizin-Platz. Anfangs war es ein schwacher Trost, von der Prüfungsnote her der erste "gescheiterte Humani" in der Liste zu sein, aber mit der Zeit gefiel es mir, besonders weil (bevor ich nach Deutschland kam) man vielmehr als Mediziner ausgebildet wurde als als Handwerker. Und in Bulgarien dürfte man als Zahnarzt Sachen machen (teilweise standen sie sogar während des Studiums in den Pflichtleistungskatalogen), die hierzulande nur ein Kieferchirurg/HNO-Arzt machen darf (UK-Frakturen versorgen, bei Parotis-Entfernungen assistieren und später als chirurgische tätiger Zahnarzt selbst vornehmen, plastisch-chirurgische Eingriffe, etc.).
Wieso ich es geschmissen habe:
Mit dem Wechsel nach Deutschland wurde mir das bulgarische Analog zum hiesigen TPK-Kurs nicht anerkannt. Also müßte ich nachmachen. In Köln. Bei Professor Kerschbaum. Aber schon vorher hat sich bei mir Unzufriedenheit mit dem Level und Umfang der allgemeinmedizinischen Ausbildung der Zahnärzte eingestellt. War wirklich dürftig im Vergleich zu Bulgarien. Daß ich jemand bin, der nicht immer sein Maul hält und mich Kerschbaums teilweise veraltete Lehrmeinungen störten (die er immer als das Nonplusultra in seiner Vorlesung gepriesen hat), kam hinzu. Als Semestersprecher im TPK-Kurs war ich von seiner Art, mit Assistenten und Studenten umzugehen, angewidert. Im Endeffekt geriet ich mit ihm aneinander. Wo ich doch immer Medizin machen wollte, war das der point of no return. Und diese Entscheidung habe ich nie bereut.
christin202
18.01.2006, 13:53
Wo ich doch immer Medizin machen wollte, war das der point of no return. Und diese Entscheidung habe ich nie bereut.
hi tombow,
heißt das, dass du nochmal humanmedizin drangehängt hast???
Nein, habe von Zahn- auf Humanmedizin gewechselt und bin jetzt fertig damit. Ergab etwa 1 Jahr Verzögerung, dafür aber Sachen, die man sich als Zahni nur träumen kann (Doktorarbeit Wissenschaft auf hohem Level, bezahlte HiWi-Stelle an der Uni und so weiter).
Knockout_Mouse
18.01.2006, 17:59
...fühle ich mich wie ein Busfahrer nach einer 12-Stunden Schicht, dem das ewige "Kollegen-zuwinken" vollends auf den Keks geht...
@ "Kak-se-Kaswasch"-Tombow ;)
Das tut mir aufrichtig leid, wie es dir in Köln widerfahren ist. Kerschbaum ist über die Kölner Stadtgrenzen hinaus leider sehr berüchtigt und gilt bei einigen sogar als die einzig wahre "Achse-des-Bösen". Ich weiss wie Anspruchsvoll dieses Studium in den meisten osteuropäischen Ländern ist - das Improvisationstalent, der praktische Erfahrungsvorsprung und nicht zuletzt der ungleich höhere (medizinische) Wissensstand haben mich schon einige Male verblüfft! Vielleicht gehört es einfach zu der standespolitischen Überheblichkeit, solche Ausbildungen von "irgendwo da drüben" geringzuschätzen und fertige Zahnärzte einfach nochmal Wachszähne schnitzen und Alabastermodelle trimmen zu lassen...
Zum Glück bereust du die Entwicklung nicht - kein Studium ist es wert, daß man daran zugrunde geht.
@ Christin
Hoppla, wusste gar nicht, daß die Entscheidung so akut ist! Aber mit Medizin zu beginnen ist nicht zwangsläufig ein Fehler. Alle großen Scheine erhalten eine volle äquivalente Anrechnung in der Zahnmedizin - solltest du im Laufe der Vorklinik mit einem Wechsel liebäugeln.
Medizin ist anstrengend, keine Frage - aber du bist zeitlich nicht so eingegrenzt, anonymer (glaub mir: das ist ein Segen!) dafür wesentlich lernintensiver!
ZM verlangt dir widerum ein dickes Fell ab (wie bereits erwähnt nichts für dünnhäutige und "Grübler"), viel weniger Theorie (v.a. in der Klinik) und dafür richtig viel "Tool-time"!
Mein Tip (fehlt da jetzt ein"p" oder was?): Mach in Medizin die Anatomie, vielleicht Histo und/oder Physio und laß dir das alles in Ruhe durch den Kopf gehen (Lust auf Lernen, Studienzeitdauer) und sich langsam setzen - einen Quereinstieg kannst du parallel dazu in die Wege leiten...wer weiss, wie du zu dem Thema in 1-2 Jahren stehst?
Viel Erfolg und lg,
MOUSE
:-party
christin202
18.01.2006, 18:36
@ Mouse
Ich denk du hast recht! Hab auf jeden Fall den Humanmedizinplatz vorläufig sicher (eingeklagt; besteht die Gefahr wieder rausgeklagt zuwerden). Und für Zahnmed hab ich mich parallel beworben. Der Wechsel dürfte nicht so das Problem sein.
DANKE!!!
LG, Christin
flopipop
18.01.2006, 19:54
was macht denn der kerschbaum? studenten anscheißen und die sachen nicht abzutestieren gehört doch einfach dazu und ist überall so... :-?
Hey Christin!
Also, ich würde dir auch raten bei den Humanis zu bleiben. Wenn du einen 100prozentigen Entschluss gefasst hast werden dir immernoch viele Zahnis die Füße küssen wenn du mit ihnen wechseln willst.... andersrum ist das ja bekanntlich ehr schwer.
Aber noch ne Frage: Warum hast du geklagt? Hattest du nicht genug Wartesemester?
Gruß,
Roxi
christin202
18.01.2006, 21:46
@Roxi
Nein, da ich studiert habe, habe ich leider keine Wartesemester gesammelt...
Dafür muss ich jetzt noch ein paar Wochen kräftig arbeiten um die Kosten der Klagen zu bezahlen!
was macht denn der kerschbaum? studenten anscheißen und die sachen nicht abzutestieren gehört doch einfach dazu und ist überall so... :-?
Ich kenne das auch nur von Berichten von Betroffenen, das ist wohl schon noch eine "klasse" darüber...
Als jemand, der selbst vom Kersch gedrillt wurde und all seine Feinheiten miterleben dürfte, kann ich euch allen versichern, egal was für Sachen ihr über ihn hört, es ist alles wahr. Jedes Stück davon. Und über das normale Studiumsdrill geht das WEIT hinaus.
Auf Einzelheiten will ich nicht offen hier im Forum eingehen, wer wirklich sooooo interessiert ist, dem schicke ich ne PN.
...sind die Erinnerungen an die wahren Gründe liebe Christin...
Die Wahrheit ist: Sehr viele Zahnmedizinstudenten sind (oft) sehr unglücklich mit ihrer Entscheidung. Wenn du dir einige alte threads anschaust, wirst du feststellen, daß dieses Studium die reinste Knochenmühle ist!
Hohe Kosten, Willkür der Verantwortlichen, Schikanen und die Tatsache, daß wir meist die ersten an der Uni sind und die letzten, die sie abends wieder verlassen, haben (zumindest bei mir) im Laufe der Zeit dazu geführt, daß sich Reue und Widerwillen mit Wut und Unverständnis gepaart haben.
Die Folge: Ursprüngliche Motivation und Ehrgeiz wurden ersetzt durch Arroganz (irgendwie muß man ja die fehlende medizinische Kompetenz ja kompensieren) und Gleichgültigkeit...
Da ich eben wohl mehr meinem Unmut Luft gemacht habe, als deine Frage zu beantworten (das Studium macht eben auch ein bisschen mürbe im Schädel!), folgendes:
- Ca. die Hälfte (meine Schätzung) meiner "Kollegen" ist familiär vorbelastet (Mama, Papa oder der Wellensittich sind ZÄ), d.h. setzt sich nach dem Studium ins gemachte Nest ---> das motiviert, oder!?
- Einige (wenige) ausländische Zahnis haben das Studium gewählt, weil das gesellschaftliche Prestige von Medizinern (und deren Abkömmlingen) in ihrem Land das "Nonplusultra" ist und sie dort (z.B. in arabischen Ländern) weitgehend freie Hand in der Ausübung dieses Berufes haben --> Freie Behandlungsalgorithmen, kaum Dokumentationspflicht, keine Vertragszahnärztlichen Knebel-/Almosengebührenordnungen etc.
- Einige lebten vorher in der irrigen Vorstellung, ein ZA mache so viel Kohle, daß er sich seine Zahnbürsten vergolden lassen könne ---> Nein, nein!
- Einige sind gelernte Zahntechniker und wollten selbst mal im Rampenlicht stehen und die props für ihren tollen Zahnersatz kassieren (arme Techniker: Unterbezahlt und Ausgebeutet (nur UPS ist schlimmer!))
- Einige dachten sich wohl: Toll, ich kann Menschen helfen und Schmerzen nehmen...*räusper* (Unser ärztlicher Direktor meinte dazu: "Wenn ich mir ihr Semester so anschaue (ca. 70% Mädels), erkenne ich zwei Dinge: 1. In der Zahnheilkunde läßt sich kein Geld mehr machen und 2. Frauen sind doch die besseren Menschen - wenn auch deutlich naiver!)
- Und ich dachte mir: Cool, kein überlaufener Massenstudiengang (Informatik läßt grüssen!), du bist dein eigener Chef (in realo ist das die LZÄK, die DGZMK, die Kassen, die zahnärtzlichen Gremien, die Dentalindustrie, der Fiskus und andere "Reinquatscher") bist handwerklich tätig (stimmt sogar), verdienst einen Haufen Kohle (siehe oben), bist Angesehen (nur solange die "Stiftung Warentest", die Verbraucherschutzzentralen oder Günther Jauch nicht einige Leichen aus den zahnärztlichen Kellern kramen und dem ganzen Berufsstand Geldgier und Inkompetenz attestieren) und Akademiker (quo vadis Wissen?).
Cave: :-meinung Die hehren Ziele, die ganze Motivation und alle Gründe, die einen zu diesem Studium bewogen haben, kann man getrost in die Tonne treten. Vollblut-ZA wird kaum einer, und letztlich kommt es wohl eher darauf an, daß man sich die Rosinen/Schönen Seiten dieser Arbeit herauspickt (selbst wenn sie unter einem Meter ******** vergraben sind!), Sinn in der eigenen Arbeit erkennt und v.a seine Erwartungen nicht zu hoch steckt. Schritt für Schritt mag aus "nur ein Job" ein erfüllter Beruf werden - alles andere ist nur Theorie.
Liebe Grüße und viel Mut,
MOUSE
...fehlen nur noch die Leute die
a) Keinen Platz für Humanmed. bekommen haben oder
b) irgendwann bei Humanmed. rausgeprüft worden sind und einen Ausweichstudiengang brauchten!
Ansonsten hat es dein Beitrag zu 100% richtig auf den Punkt gebracht!
May.
aennchen711
27.01.2006, 23:19
Ahhh seit ich in diesem Forum stöbere bin ich richtig frustriert-das klingt alles...ääähhhmmm ja sehr deprimierend. Aber ich wollte doch jetzt mit Zahnmedizin anfangen SS 06-ist es denn wirklich so schlimm? Also das man viele Wochenstunden hat weiß ich ja und das man sich keine goldene Nase mehr verdient auch-selbst der Zahnarzt bei dem ich Praktikum gemacht ha, hat mir vom Studium abgeraten-aber trotzdem hängt da mein Herzblut dran :-)-also meine Interesse.
Was ich auch immer sehr gut fand, dass man nicht nur trockene Theorie hat sondern auch die Praxis-oder seht ihr das anders?
Worüber ich auch nie nachgedacht habe war das mit der körperlichen Gesundheit-weil ich hier jetzt auch schon oft gelesen hab was zum Thema Rückenschmerzen-wie sieht das bei euch so aus?
Also wünsch euch was.......
Knockout_Mouse
29.01.2006, 20:03
Liebes aennchen,
Wir (die garstigen Studiumsveteranen!) kanalisieren über solche Foren (und auch sehr oft untereinander) unseren aufgestauten Ärger über jede Menge große bis grostmögliche Katastrophen. Oft ist das ganze garniert mit einer Prise Zynismus und Übertreibung und sieht dann nach einem riesigen Stoppschild für alle Uneingeweihten aus. Das ist natürlich nicht Sinn der Übung. Persönlich kann ich sagen, daß meine Ambitionen sehr oft meine Fähigkeiten überschritten haben, aber eine Sache immer fest stand: Ich werde Feuerwehrmann! -Nein im Ernst: Ich wollte immer schon Zahnarzt werden und das wird trotz aller Widrigkeiten im November diesen Jahres auch passieren!
Mann kann sich gut "durchbeissen" und dir kann es passieren, daß du in der Vorklinik Freunde fürs Leben findest (so ein Bootcamp schweisst halt auch zusammen!). Die gescheiterten Humanmediziner unter den Zahnis können es dir bestätigen: Wir werden zwar gerne belächelt von den "echten" docs, aber dafür auch (meist) milder geprüft. Und diejenigen, die als Kinder gerne den Origami-Kurs im Dritten mitgemacht haben, kommen in den (drei) technischen Kursen auch auf ihre Kosten. Darüberhinaus ist die Zahnischaft hoch inzestiös, d.h. um dein Liebesleben brauchst du dir gewiss keine Sorgen machen oder aufwändig auf irgendwelchen Chemikerfaschingspartys auf die Balz gehen - bei den Zahnis passiert das ganz automatisch!
Also meine Tipps für ein erfolgreiches Studium wären: Sei fleissig, diszipliniert, rauch gelegentlich einen (oder schiess dir sonstwie gepflegt die Lichter aus) um nicht auszuflippen, trainiere deinen Körper (v.a. die Rückenmuskulatur - hat mir sehr geholfen), sorge für genügend Gesprächspartner, werde nicht krank, sei geduldig und am wichtigsten: Fassung bewahren! (das meine ich Ernst: auf keinen Fall ausflippen, v.a. nicht vor Klausuren - das macht die anderen Säue im Stall nur kirre und bringt gar nix!) - Dann schaffst du das auch! Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung, die du nicht so schnell vergessen wirst - garantiert (nur ohne Geld-zurück!).
Viel Entschlossenheit wünscht dir,
MOUSE
Mouse, spitzen Beitrag!!!
Bin auch angehender Zahni und hab mich sehr aufs Studium gefreut, hab hier im Forum viel erfahren, in letzter Zeit allerdings nur Mist und das an mir Angst gemacht..... grad eben kam die gute Laune wieder :-top
Greetz!!
aennchen711
30.01.2006, 10:04
Hey hey,
Ach ja danke mouse für diesen netten Kommentar........auch mal ein neuer Aspekt zu wissen, dass man sich ums Liebesleben keine Sorgen machen brauch :-D ..........scheint ja ein wildes treiben zu sein..........meine Freundin war nur mal auf ner Feier von den Biologen-ui ui da standen wohl lauter selbst gezüchtete Pflanzen rum und Leute, die sich über die geldgeile BWLer aufgeregt haben......
Das die Zahnis oft von den Medis belächelt werden war das erste was mir an der Frankfurter Uni erzählt wurde-halten die sich oft als was besseres oder als die "volleren" Mediziner oder wie.......grrrr immer dieses abwerten!
Ja ja ich will auch auf jeden Fall das machen-nur dieses warten auf die blöde ZVS macht mich verrückt-dann erfahre ich mit Pech am 31.03, dass ich 5 Tage später in irgendeiner meiner Wahlorte studieren darf......naja ändern kann ichs nicht und aufregen bringt nix :-dance
Also nen guten Wochenstart
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