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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mannheim-Heidelberg Klinik



kleinerMedicus21
14.03.2006, 21:46
Tach!

Hat vielleicht jemand von euch ne Ahnung,wie sich die Klinik in Mannheim gestaltet? Ist sie eher verschult oder wird dort auch etwas Heicumed-Äquivalentes betrieben?

Möchte nach Physikum im Herbst gerne nach Wü/Hd/Mannheim und hab in Hd meinen derzeitigen Favoriten gefunden.....
Allerdings geben die anderen entsprechenden Homepages nicht allzuviel her:)

Vielen Dank schonmal :-winky

neroxita
14.03.2006, 21:58
Kenne jemand, der in der Klinik in Mannheim ist, im 4. klinischen jetzt und derjenige ist sehr zufrieden. Hatte mir auch mal überlegt nach dem Physikum nach Heidelberg zu gehen, jedoch wurde mir davon sehr abgeraten, da die Klinik in Heidelberg der Horror schlechthin sein soll. Ich glaube auch mal gehört zu haben, dass die dort 13 Monate früher fertig sind, weil die Semesterferien so voll sind. Bin mir da aber nicht mehr ganz sicher :-nix

Der Praktikant
14.03.2006, 23:05
Also mit Horror würde ich die KLinik in Heidelberg nicht bezeichnen. Weiß ehrlich gar nicht so genau, wie die Leute gerade so von extern auf sowas kommen.
War ein Jahr in Mannheim in der Klinik und bin jetzt seit einem Semester in Heidelberg und mache HeiCuMed.
Kommt drauf an, was Du willst:
Mannheim: Sehr klein, nach einem Semester kennt man alle (auch aus den höheren Semestern vom Sehen), im Dekanat kennt man Dich beim Namen. Die Organisation ist ein absolutes Chaos, es gibt nur Vorlesungen, Seminare gabs bei mir in 2 Semestern kein einziges. Praktika sind immer in den Semesterferien (sind aber sehr gut, jedoch nur 1 oder 2 Wochen, der Rest des Semesters ist NUR VORLESUNG), leider erfährt man häufig erst paar Tage vorher, ob man eins hat oder nicht, deshalb soll man sich generell immer die erste und letzte Woche freihalten. Mir war das alles viel zu wenig praktisch orientiert. Dafür eigentlich nirgendwo ernsthaft Anwesenheitspflicht, man hat viel Zeit für Partys und Dr. Arbeit oder Job.

Heidelberg: Monströs großes Semester. Man kennt häufig gerade mal seine Modulgruppe (30-50) /PolGruppe(10). Sehr viel Anwesenheitspflicht, dafür sehr viel Stationsunterricht/POL/Seminare in sehr kleinen Gruppen (Hat eher was von ner Schulklasse) in meinen Augen deutlich besser strukturiert als in Mannheim und mit nem Konzept. In Mannheim, ist man noch dabei auf die neue AO umzustellen, kam ja so plötzlich alles ;-).
Alles und jeder wird evaluiert, hat aber auch tatsächlich Einfluß. Wenn in der Rotation in Gruppe 1 was schlecht evaluiert wird, kann das Problem bei der Gruppe 3 oder 4 schon erledigt sein ("kann" nicht "muß" ;-) ).
Da ich erst zum 3. klinischen gewechselt habe, hatte ich zweimal normale Semferien, aber es stimmt, man hat in Heidelberg zweischen dem 1.und2. klinschen Semester keine Ferien und zwischen dem 3.und 4. und 4. und 5. nur recht kurz, dafür ist am 22. Dezember des Jahres vor dem PJ Beginn im August die letzte Veranstaltung, danach ist man scheinfrei.

In Mannheim kommen jetzt aber (angeblich) große Veränderungen. Ein neues Reformcurriculum namens MaReCum, mit wohl betriebswirtschaftlicher Ausrichtung. Mittelfristig, will man jedem Studenten in Mannheim ermöglichen integriert einen betriebswirtschaftlichen Abschluß im gesundheitsökonomischen Bereich zu erlangen in Kooperation mit der Uni Mannheim. (Gibt schon sowas ähnliches,, jedoch nur als Zusatzprogramm und nicht verzahnt im Curriculum und auch nicht mit der Universität Mannheim, die ja in BWL zu den Top Unis in Deutschland gehört)
Ab Winter wird Mannheim eine eigene Vorklinik bekommen. Und langfristig wird Mannheim sich von Heidelberg trennen und eine Art Med. Uni Mannheim werden.

Fazit: Das eine ist nicht besser als das andere, die Fakultäten sind einfach anders und es kommt halt drauf an, was Du willst. Ich kenne viele, die Mannheim super finden, weil man da Job/Party/Dr. Arbeit sher gut im Uni-Betrieb nebenher machen kann. Kenn sogar einen, der macht gerade parallel sein Jura Referendariat.

P.s.: Aber ich wär in Göttingen geblieben, wenn ich gekonnt hätte, ist doch cool da?!?

neroxita
15.03.2006, 07:26
Vielleicht war Horror der falsche Begriff :-?
Wie gesagt, ich kann nur aus zweiter Hand berichten, aber wie der Praktikant schon meinte: Kommt eben drauf an was man möchte

kleinerMedicus21
15.03.2006, 12:11
Naja, also ich möcht schon eher das die Klinik so praxisorientiert wie möglich ist,deshalb möchte ich auch gern HeiCuMed machen.

Finde so Geschichten wie ganzes Sem nur Vorlesung ein wenig ermüdend, außerdem ist der klinisch-praktische Lernaspekt da ja eher nicht so groß.....

Wollte nur hier in Gö bleiben,wenns nicht anders gehen sollte, komme zwar auch von hier,aber die ganze Vorklinik war hier eher suboptimal und die Aufmachung der Klinik gefällt mir halt auch nicht so.
Sicher,gibt immer irgendwas was nicht klappt,aber möchte halt auch mal in ne andere Stadt und ich mein,HeiCuMed scheint ja ganz gut zu sein:)

pappydee
15.03.2006, 19:31
ich bin auch im heicumed, und ich liebe es... super organisation, mehrheitlich sehr engagierte dozenten, viel stress natürlich, dafür aber super praktika (mit praktisch unbegrenzten labormaterialien und zugang zu echt geilen sachen), usw usw.

ich finde, die klinische ausbildung wurde durch heicumed um mind. 150% verbessert.
zur gruppen-/semestergröße: pro studienjahr sind im heicumed 250 studierende zugelassen - allerdings komm ich mir hier eher wie an einen sehr kleinen und übersichtlichen semester vor, was daher kommt, dass unsere gruppen echt klein sind (modul ca. 50, seminargruppen max. 20-25, polgruppen ca. 7-8, bedside max.3!). insgesamt echt super, die sache.

und es stimmt, die evaluation bringt wirklich was!!

Nachtschicht
25.03.2006, 18:13
und es stimmt, die evaluation bringt wirklich was!!

Beati pauperes spiritu!

sawo
05.04.2006, 21:21
...und sagt mal, auch wenn es vielleicht das Thema etwas erweitert:
Wie sieht es denn zeitlich mit Dr.-Arbeit wären des Studiums in HD/Heicumed aus? (damit meine ich nicht in den 10 freien Monaten...)
Ist da was zu schaffen? Und wie viele machen ihre Dr.-Arbeit dann in den 10 freien Monaten? Stelle mir das schwierig vor, dass genau da rein zu planen und vor allem dann auch zügig in den 10 m. zu ende zu bringen...
Gibt es welche, die zwischendurch ein Jahr aussetzen und dann, da die Regelstudienzeit ja theoretisch schon rum ist, früher ins PJ können? Also sagen wir nach dem 3. Studienjahr ein Jahr Dr., dann 4. Jahr und 5. Jahr bis Dez. und dann im Februar ins PJ?

Grüße,
Samuel

pappydee
12.04.2006, 14:22
Beati pauperes spiritu!
ich verbitte mir solche unverschämtheiten. latein kann ich auch, und wenn du (wieso auch immer) andere erfahrungen gemacht hast, steht es dir frei, sie hier zu schreiben. allerdings stehst du da wahrscheinlich recht alleine mit deiner meinung da.

Leijona
25.04.2006, 15:22
back to topic..

dr arbeit VOR den 10 monaten ist nicht sooo zu empfehlen - gleichzeitig aber können dr arbeiten natürlich schon deutlich länger dauern als diese zeit. das ist ein bisschen ein pferdefuß von heicumed, finde ich.
man hat im heicumed einen so straff verschulten stundenplan mit permanenter anwesenheitspflicht, dass es schon eine starke doppelbelastung ist, schon vorher die dr-arbeit zu machen...
ein paar leute aus meinem semester, die sich dafür entschieden hatten, kamen demensprechend nicht wirklich zu potte oder hatten nur stress.

Der Praktikant
25.04.2006, 16:24
@Leijona
wie meinst Du das mit "vorher die dr-arbeit zu machen"?. Denn eigentlich gibt es ja, was die 10 Monate angeht kein richtiges vorher. Es steht Dir frei, ob Du die 10 Monate gleich nach dem Physikum nimmst oder erst nach der Propädeutik oder erst nach Block 1 oder wann der Teufel will. Kannst die auch aufteilen. Wenn man nett mit Frau Passenheim redet, ist es auch gar kein Problem aus Block 3 und 4, nur bestimmte Module zu machen. Seh da den "Pferdefuß" nicht so ganz, denn an anderen Unis, sagt Dir ja auch keiner, daß Du es schaffst die Dr. Arbeit ohne den angeblich so vollen Stundenplan locker nebenher zu machen, da legen dann auch welche ein Freisemester ein. Und zum Thema Anwesenheit: Das liegt total am Fach, ob von morgens bis abends Anwesenheit ist und 2. kenn ich mal außer Mannheim keine Uni, wo man nicht durch die neue AO sehr viel Anwesenheitspflicht hat, ist jetzt nicht gerade HeiCuMed-spezifisch.

Neugier
24.05.2006, 13:04
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