Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hospitation?!? was tun?
Im Zweifel doch in dem, was du sonst so an hast, oder?
Bin Billes Meinung. Bin einmal im Anzug zum Physikum gegangen und einmal in Jeans und Pulli. Bei zweiterem habe ich mich deutlich wohler gefühlt;-)
Ich wünsch Dir morgen viel Spaß und drücke die Daumen :-)
Danke. Zu Prüfungen gehe ich im Anzug und zum Vorstellungsgespräch hatte ich auch einen an. Aber jetzt gehts ja um Hospitation, quasi zru Probe arbeiten. Also dann wohl eher normal. Mal sehen, was mich dann morgen früh anlacht. ;-)
LG,
Ally, die dann heute früh ins Bettchen geht
LG,
Ally, die dann heute früh ins Bettchen geht
brav :-)
LG,
Muri, die aber auch wie eigentlich seit 3 Monaten früh ins Bettchen gehen wird :-)
stud_tir
23.11.2008, 20:18
Wenn der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, dann kann man davon ausgehen, daß dessen Qualifikationen für zumindest ausreichend befunden wurden. Wird der Bewerber mit Fachfragen konfrontiert, kann es nur zweierlei bedeuten: entweder mißtraut der Chef den Bewerbungsunterlagen, oder er hat große Schwierigkeiten, vernünftige Leute zu kriegen. Ich weiß natürlich nicht, wie das im medizinischen Bereich ist - aber in allen anderen Bereichen ist es eigentlich üblich, das bei Bewerbungsgesprächen (Hospitationen explizit ausgenommen) fachliche Fragen gestellt werden - egal welche Quali.Nachweise vorliegen. Wie sonst soll man einen Bewerber überprüfen können?
habichnicht
24.11.2008, 06:20
Ich weiß natürlich nicht, wie das im medizinischen Bereich ist - aber in allen anderen Bereichen ist es eigentlich üblich, das bei Bewerbungsgesprächen (Hospitationen explizit ausgenommen) fachliche Fragen gestellt werden - egal welche Quali.Nachweise vorliegen. Wie sonst soll man einen Bewerber überprüfen können?
Ich kann das für den Bereich der Ingenieure bestätigen. Da werden auch sehr spezielle und tiefgehende Fragen zu Gebieten gestellt, mit denen sich der Bewerber laut seiner Bewerbungsunterlagen zum Beispiel im Rahmen von Praktika oder Examensarbeiten mal beschäftigt hat.
Angesichts solcher Pannen (http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/11/24/falscher-arzt/so-stuemperhaft-manipulierte-er-seine-zeugnisse.html) wären vielleicht auch entsprechende fachliche Überprüfungen von Bewerbern um eine Arztstelle indiziert.
Ich wage zu behaupten, dass ein solcher Hochstapler, der sich als NaWi oder Ingenieur ausgeben würde, ziemlich schnell - vermutlich schon am ersten Arbeitstag - aber wohl eher bereits beim Bewerbungsgespräch auffallen würde.
zweistein
24.11.2008, 06:57
Angesichts solcher Pannen (http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/11/24/falscher-arzt/so-stuemperhaft-manipulierte-er-seine-zeugnisse.html) wären vielleicht auch entsprechende fachliche Überprüfungen von Bewerbern um eine Arztstelle indiziert.
Wenn mir Sarkasmus nicht völlig fern läge, würde ich jetzt sagen: Physiker, Chemiker und Ingenieure werden von ihren zukünftigen Arbeitgebern vor der Einstellung sorgfältig auf Authentizität überprüft, weil ein Hochstapler in diesen Gebieten nicht nur Personen- sondern auch große Sachschäden verursachen könnte, während ein Hochstapler, der sich als Arzt ausgibt, normalerweise höchstens Personenschäden verursacht. ;-)
Also ich muss sagen, ich bin überrascht, was manche Leute bei der Hospitation so machen - Blut abnehmen wär so ungefähr das Letzte, worauf ich von mir aus gekommen wäre... Ich hab bei meinen bisherigen Hospitationen v.a. versucht, Assistenten und auch PJler auszufragen über die Arbeitsbedingungen - im Moment sieht es doch so aus, dass wir in einer sehr guten Position sind - ich fühle mich jedenfalls nicht als Bittsteller, der bei der Hospitation schon beweisen muss, dass er den ganzen nichtärztlichen Mist, der leider noch viel zu oft von Assistenten erwartet wird, gerne miterledigt (Blutentnahmen sind für mich keine ärztliche Aufgabe - Befunden hinterher Telefonieren auch nicht!!).
Wenn ihr mich für naiv haltet, OK. Ich werde aber nirgends anfangen, wo ich jeden Tag 30min oder länger Blut abnehmen muss. Dafür hab ich nicht studiert. Nur zur Info: Im städt. Klinikum Ludwigshafen gibts einen Blutentnahmedienst, und das ist für mich echt ein Pluspunkt. Dafür und für die allg. offenbar guten Arbeitsbedingungen (muss aber erst noch hospitieren) würd ich auch in der hässlichsten Stadt BaWüs arbeiten. Einer Uni in einer weniger hässlichen Stadt hab ich nach meiner Hospitation wg. o.g. Prinzipien abgesagt und bei meiner lieben Uni hab ich mich nicht mal beworben. Haltet mich meinetwegen für größenwahnsinnig, ich glaub eher, dass viele Medizinstudenten viel zu konformistisch und indolent sind - mit denen kann das dt. Gesundheitssystem wirklich alles machen!!
Mehr Agitation findet Ihr unter: http://umbertoimpj.blogspot.com/2007/08/revolution.html
Hab grad in einem anderen Thread gepostet und dann gemerkt, dass der uralt war, daher hier nochmal... Muss aber sagen, dass meine Tirade eher zum alten Thread passt - bitte nicht angegriffen fühlen ;-)
Also ich muss sagen, ich bin überrascht, was manche Leute bei der Hospitation so machen - Blut abnehmen wär so ungefähr das Letzte, worauf ich von mir aus gekommen wäre... Ich hab bei meinen bisherigen Hospitationen v.a. versucht, Assistenten und auch PJler auszufragen über die Arbeitsbedingungen - im Moment sieht es doch so aus, dass wir in einer sehr guten Position sind - ich fühle mich jedenfalls nicht als Bittsteller, der bei der Hospitation schon beweisen muss, dass er den ganzen nichtärztlichen Mist, der leider noch viel zu oft von Assistenten erwartet wird, gerne miterledigt (Blutentnahmen sind für mich keine ärztliche Aufgabe - Befunden hinterher Telefonieren auch nicht!!). Natürlich sollte man Interesse zeigen, aber das zeigen ja auch legitime Fragen nach den Arbeitsbedingungen und der oberärztlichen Supervision. Ehrliche Antworten bekommt man natürlich nicht immer, v.a. nicht vor Zeugen...
Wenn ihr mich für naiv haltet, OK. Ich werde aber nirgends anfangen, wo ich jeden Tag 30min oder länger Blut abnehmen muss. Dafür hab ich nicht studiert. Zur Info: Im städt. Klinikum Ludwigshafen gibts einen Blutentnahmedienst, der die regulären morgendlichen BEs erledigt, und das ist für mich echt ein Pluspunkt. Dafür und für die allg. offenbar guten Arbeitsbedingungen (muss aber erst noch hospitieren) würd ich auch in der hässlichsten Stadt BaWüs arbeiten. Einer Uni in einer weniger hässlichen Stadt hab ich nach meiner Hospitation wg. o.g. Prinzipien abgesagt und bei meiner eigenen Uni hab ich mich nicht mal beworben - die Zustände dort sind mir vertraut... Haltet mich meinetwegen für größenwahnsinnig, ich glaub aber eher, dass viele Medizinstudenten und Ärzte viel zu konformistisch und indolent sind - mit denen kann das dt. Gesundheitssystem wirklich alles machen!!
Mehr Agitation findet Ihr unter: http://umbertoimpj.blogspot.com/2007/08/revolution.html
[I] Zur Info: Im städt. Klinikum Ludwigshafen gibts einen Blutentnahmedienst, der die regulären morgendlichen BEs erledigt, und das ist für mich echt ein Pluspunkt. Dafür und für die allg. offenbar guten Arbeitsbedingungen (muss aber erst noch hospitieren) würd ich auch in der hässlichsten Stadt BaWüs arbeiten.
nurmalsoklugscheiß...:
LU ist zwar häßlich - aber nicht in BaWü...wenn man von Heidelberg aus den Rhein überquert wird`s Rheinland-Pfalz....
:-D
Talelady
13.12.2008, 10:03
Im städt. Klinikum Ludwigshafen....... hässlichsten Stadt BaWüs...
nurmalsoklugscheiß...:
LU ist zwar häßlich - aber nicht in BaWü...wenn man von Heidelberg aus den Rhein überquert wird`s Rheinland-Pfalz....
:-D
*Oberlehrermodus on*
Man überquere in MANNHEIM den Rhein um nach Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz zu gelangen.
Durch Heidelberg fließt der Rhein zur Zeit nicht. Da gibts den Neckar.
*Oberlehrermodus off*
:-))
Naja, dass in HD der Rhein nicht ist, ist ja wohl klar...aber man muss ihn halt überqueren um nach LU zu kommen...und das machen die meisten in MA...stimmt ;-)
lala,
die tgl die Landesgrenze am Rhein überquert...
Man muss halt bei Bewerbung/Stellenwechsel dran denken, dass in LU wieder eine andere LÄK und anderes Versorgungswerk zuständig sind....weil`s eben nicht BaWü ist....
Bill_Rizer
13.12.2008, 10:52
Hallo zusammen!
Ich hatte zwei Hospitationen bei drei Bewerbungen. Im Bewerbungsgespäch hatten die Chefs beide gesagt, dass ist kein Examen oder so und nur ein "Schnuppertag". Bin dann einfach ganz locker hingegangen. War den halben Tag in der Ambulanz und den Rest im OP. Hab halt den Arbeitsablauf kennengelernt. Als ich mit dem einen Chef im OP war, hat er mir von sich aus alles über seine Abteilung erklärt, Urlaubstage etc...
In der Ambulanz konnte ich dann die Assistenten alles zu Diensten, Überstunden, Arbeitsbedingungen etc. fragen.
Selber machen musste ich nichts und Fachfragen wurden mir auch nicht gestellt. Am Ende der beiden Schnuppertage hatte ich nochmal ein Gespräch mit den Chefs und beide haben mir gesagt, sie hätten mit einpaar Kollegen gesprochen und dass ich gut in das Team passen würde und dass sie mich gerne haben würden.
Ist also alles ganz locker gelaufen. Da braucht man sich echt keine Sorgen machen.
Gruß
Nur zur Info: Im städt. Klinikum Ludwigshafen gibts einen Blutentnahmedienst, und das ist für mich echt ein Pluspunkt. Dafür und für die allg. offenbar guten Arbeitsbedingungen (muss aber erst noch hospitieren) würd ich auch in der hässlichsten Stadt BaWüs arbeiten. [/url]
Wow, CAVE!!! Ludwigshafen is nicht in Baden-Württemberg! Hässlich isses nur im Neuenheimer Feld, sonst nirgendwo in diesem Bundesland.
Ich hab man die beiden Hospitationsthreads zusammengefügt.
hallo! wollt mal fragen, obs neue erfahrungsberichte gibt??
stehe nämlich jetzt auch kurz vor meiner ersten hospitation in der inneren.
hallo! wollt mal fragen, obs neue erfahrungsberichte gibt??
stehe nämlich jetzt auch kurz vor meiner ersten hospitation in der inneren.
Ich habe 2 mal hospitiert. Das war allerdings Gyn und Arbeitsmedizin. Es war mehr ein Mitlaufen und mal ein kleines bißchen was tun. In der Inneren waren auch ab und an mal Hospitanten. Meistens war nur Mitlaufen angesagt. Evtl. ein bißchen Blutabnehmen, Anamnese erheben oder nach erhaltener Approbation auch mal eine Aufklärung. Die Hospitanten konnten sich alles angucken und mit den Kollegen sprechen.
ehem-user-02-08-2021-1312
29.07.2010, 18:17
veraltet
lauralala
21.11.2012, 14:37
der letzte post ist eine weile her, aber ich versuch es trotzdem mal mit meiner frage. meistens scheint es ja bei hospitationen so abzulaufen, dass man zuerst das vorstellungsgespräch hat und dann eingeladen wird bzw. danach fragt. seltener kommt es offenbar vor, dass man quasi als antwort auf die bewerbung zur hospitation eingeladen wird ohne vorher ein vorstellungsgespräch zu haben. und ICH habe mir eine dritte variante überlegt. und zwar wollte ich gerne bei der sekretären nachfragen, ob ich zuerst hospitieren kann, bevor ich mich überhaupt in dem haus bewerbe. was haltet ihr davon? irgendwelche erfahrungen mit dieser herangehensweise? oder doch lieber klassisch erst bewerben und dann weiterschauen, was passiert??
Davon würde ich eher abraten, denn es ist 1. formal nicht ganz korrekt (idR stellt man sich schriftlich vor vor einer Hospitation) und 2. könnte der Eindruck entstehen, Du wolltest Dir lediglich das Schreiben einer Bewerbung sparen.
smurfonline
21.11.2012, 22:17
Evil hat zwar im gewissen Rahmen recht, jedoch habe ich auch mal eine Hospitation gemacht, ohne mich vorher zu bewerben.
Jedoch habe ich bei der Sekretärin einen Termin beim Chef vereinbart. Dort dann vorgestellt, gesagt, dass ich Interesse an dem Haus habe und dass ich gerne hospitieren möchte. Der Chef war erfreut darüber und auch über das "Gespräch".
Während des Hospitationstages wurde ich von ihm auch gefragt, was ich alles sehen möchte und am Ende bat er mich nochmal zu ihm. Da dann wie mir der Tag gefallen hat, was nicht, ob ich mich bewerben möchte, etc...
Also wenn du an etwas Interesse hast, dann versuche es! UND: Wenn es dir gefallen hat, dann kann man sich richtig bewerben, falls nicht erspart man sich eine Absage :-winky
Liebe Forumuser,
ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, auch wenn dieser schon sehr alt ist. Ich hatte mich für eine Stelle in der Chirurgie beworben. Nun habe ich nach mehreren Wochen eine Antwort erhalten, und zwar werde ich zur Hospitation eingeladen.
Ich bin ein wenig verdutzt, da ich dachte, dass man zuerst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Wie kann ich mir das ganze jetzt vorstellen?
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