Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie sind die Biochemie Abfragen?
Kenne schon Leute die sind mit Anatomie 2 komplett durch, die haben auch momentan Physik-Praktikum.. Mit Biochemie fangen die auch bald an..
Ich war schon letztes Semester kompett mit Anatomie 2 und 3 durch, mit Biochemie bin ich jetzt dann auch bald fertig. Ich wiederhole jetzt noch etwas bis zum Physikum und fange nebenbei schon mal mit dem Stoff der Klinik an :-D :-peng :-oopss ;-)
Ich war schon letztes Semester kompett mit Anatomie 2 und 3 durch, mit Biochemie bin ich jetzt dann auch bald fertig. Ich wiederhole jetzt noch etwas bis zum Physikum und fange nebenbei schon mal mit dem Stoff der Klinik an :-D :-peng :-oopss ;-)
Dann bist du willkommen bei den Leuten die 'nen Schaden haben. :-)) Und Random, wir alle hoffen nur das beste für dich. :) Wir stehen alle hinter dir. Die ganze Frankfurter Uni zählt auf dich.. Frag mal die Kersken, ob du überspringen kannst.
Jetzt mal Spass bei Seite..
Ist doch jedem selbst überlassen was er oder sie anstrebt, hauptsache man kommt durch... :-winky
Ist doch jedem selbst überlassen was er oder sie anstrebt, hauptsache man kommt durch... :-winky
Word.
Dann sind wir uns ja einig. Hab schon gedacht du hast den ernst ned verstanden ;-)
Für mich waren die Biochemie Abfragen der pure Horror. Ein wahnsinns Nervenkitzel: Komm ich dran oder läßt er mich überleben...
Es gab tatsächlich faire Prüfer. Aber das war einer von fünf. Wichtig ist meines Erachtens vor allem daß man viele Details raushauen kann. Grundsätzliches Verständnis ist nicht so wichtig. Beispiel: Einer aus meiner Gruppe erhielt 30 Punkte bei Immunsystem, fragte mich aber am nächsten Tag beim Praktikum was denn nun genau ein "Antigen" sei. *ohneWorte*
Außerdem variieren die Bewertungen enorm! Beispiel: Ich erkläre beim fünften Praktikumstag ausführlichst die Pyruvat Dehydrogenase. Das einzige wo ich hing war die Regulierung der Aktivität. Ergebnis: 15 Punkte. Am achten Praktikumstag werde ich nicht abgefragt, melde mich aber drei mal, komme aber nicht dran, bekomme aber hinterher ungefragt 20 Punkte dafür!
Außerdem konnten wir uns des Gefühls nicht erwehren, daß hübsche kleine blonde Mädchen mit nettem Lächeln nicht unbedingt benachteiligt werden...
So und um die Frage der "Zweitis" auch praktisch zu beantworten: Für Biochemie müsst ihr euch wirklich den Arsch aufreissen. Meines Erachtens der härteste Schein in der Vorklinik. Kauft euch den Müller-Esterl. Das Buch ist ziemlicher Schrott, aber die Stoffangaben im Skript, die Abfragen und vor allem die Klausuren orientieren sich extrem an diesem Buch. Vor allem in den Klausuren werden mit Vorliebe Details aus dem Müller-Esterl abgefragt. Beispiel: Sucht mal in nem anderen Biochemie Lehrbuch nach siRNA... Ihr solltet für die Abfragen möglichst viel aus den im Skript angegebenen Müller-Esterl-Kapiteln auswendig können: Enzyme, Hormone, Zwischenprodukte, Funktionen, Hemmung, blablabla. Auswendig! Also nicht nur verstanden haben. Verständis ist nett, bringt aber keinerlei Punkte. Also am besten mindestens jeweils ne Woche vor dem Seminar mit lernen beginnen. Und ihr solltet im eigenen Interesse die Praktikumstage vier (Enzyme), acht (leicht geholte Punkte!) und den zu Hormonen (weiß nich mehr die Nummer) nicht blau machen. Sonst seid ihr in den Klausuren ziemlich aufgeschmissen...
So der Text wurde länger. Ich geh dann mal wieder lernen. Biochemie Rigorosum 2 ist am 11. April... :-nix
Moorhühnchen
29.03.2006, 15:46
Kauft euch den Müller-Esterl. Das Buch ist ziemlicher Schrott, aber die Stoffangaben im Skript, die Abfragen und vor allem die Klausuren orientieren sich extrem an diesem Buch. Vor allem in den Klausuren werden mit Vorliebe Details aus dem Müller-Esterl abgefragt.
Das Buch gab's bei uns zum Glück noch nicht.....!
Naja, dem einen fällt's leichter dem anderen schwerer - und es ist wirklich sehr Prüfer-abhängig! Als den Horror-Kurs schlechthin würde ich es aber nicht bezeichnen!
Verstehen tut man schon vieles, man schreibt sich alles aus Büchern raus und soweiter. Aber damit einem das verstandene einfällt, braucht man auch Zeit. Da hilft glaub ich nur "AUSWENDIGLERNEN". In Ana 1 hab ich auch ungern auswendig gelernt, mir vieles rausgeschrieben und mehrmals gelesen, aber allein durch das mehrmalige lesen lernt mans automatisch auswendig. Hoffe es klappt irgendwie.
Drücke dir noch die Daumen für dein Rigo. :)
JB
Biochemie ist Auswendiglernen pur!
Im Skript stehen zu jedem Thema Stichpunkte, die potentiell Prüfungsinhalt sein können.
Ich hatte mir die Stichpunkte immer einzeln vorgenommen, etwas dazu gelernt (aus Horn und Löffler) und das hat so ganz gut geklappt.
Da zwischenzeitlich der Müller-Esterl zur "Bibel" erklärt wurde, würd eich mich an eurer Stelle auch mehr auf ihn als auf den Löffler konzentrieren, obwohl da einige Dinge drinstehen, die leider nicht ganz korrekt sind. "Die erste Auflage enthält noch ein paar Fehler" Zitat Müller-Esterl!!! :-oopss
Also der Renner istd as Buch nicht, ich hab´s mir extra für´s Physikum gekauft, denn ich hatte mündlich das Vergnügen mit Prof. Müller-Esterl. Das war eine weise Entscheidung....ohne sein Buch wäre ich aufgeschmissen gewesen!
Die Vorlesung empfand ich als ganz gute Ergänzung zu den Büchern, wirklich lehrreich war sie aber nicht, teilweise auch VIEL zu speziell.
Zur Physiovorlesung sollte man zumindest anfangs hingehen, denn die Prüfer aus den Seminaren sitzen auch in der Vorlesung und notieren sich, was gelesen wurde. Sie fragen das dann gelegentlich in den Prüfungen ab!
Auch in Physio gibt es einen Themenbogen mit Stichpunkten. :-)
Der entscheidende Unterschied zwischen Physio und Biochemieabfrage ist, dass -so war zumindest in meinem Kurs- sich die Prüfer in Physio exakt an die Stichpunkte halten, während manche Biochemiker auch mal sehr unangenehm in´s Detail gehen (SMOLENSKI!!!).
Insgesamt fand ich die Physioabfragen deutlich entspannter als Biochemie. Die Prüfer,die ich in Physio hatte, sind NIE auf Kleinigkeiten herumgeritten (sie wussten es teilweise selsbt nicht ;-) )
Kniet euch in´s erste Biochemie-Semester mal richtig rein und sammelt fleißig punkte, das erspart sehr viel Stress im zweiten!
Alles Gute wünscht euch eure SCHNATZ
Rumpelstilzchen
31.03.2006, 06:39
Ich fand Biochemie auch nicht so schlimm, auch wenn die Versuche eigentlich Zeitverschwendung bis schwachsinnig waren. Da gab es dann so Spezialisten unter den Lehrkräften, die andere Studenten ihre kompletten Versuche auch mal wiederholen ließen, weil die Ergebnisse nicht so waren wie sie sein sollten. Dies und viele andere Dinge haben sich natürlich in den Evaluationsbögen niedergeschlagen, teilweise mit namentlicher Nennung von besonders "bemühten" Dozenten, die auch mal den einen oder anderen vor allen anderen minutenlang heruntergeputzt haben (einmal dachte ich bei einem, oh je, gleich holt er aus und knallt dem Dozenten eine).
Gelernt habe ich mit dem "kleinen" Löffler, den großen hatte ich zwar auch, aber der ist zu ausführlich. Das Buch von W.M.E. gab's bei uns noch nicht, ein Glück auch. Allerdings ist seine Vorlesung gut, da sollte man hingehen. Ansonsten würde auch ich empfehlen, soviele Punkte wie möglich schon vorab zu sammeln, umso entspannter wird die Klausur. Aber auch wenn man nicht so viel Ahnung hat, kommt man mit Fleiß durch, ich hab die Abschlußklausur auch dreimal geschrieben und trotzdem bestanden.
Danke für eure netten Kommentare, dass beruhigt einen wirklich sehr. Ich hoffe wir frischen Erbsen bekommen das auch irgendwie gebacken. Ich hoffe mal, dass ich coole Profs bei den Abfragen bekomme, die nicht all zu ins Detail gehen, wobei ich noch keine Ahnung habe wie Biochemie so ist. Na ja in ein Paar Wochen werde ich ja das Vegnügen haben.
Danke nochmal für die Infos. :-winky
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