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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2.Stex, 3.Tag B86,A100



franzana
23.03.2006, 18:37
meiner meinung nach wieder eine uneindeutige frage, meiner meinung nach müsste B richtig sein!

wenn bei antwort C noch stehen würde, dass man mit der kombination von weber&rinne zwischen schallempfindungs-und schallleitungsstörung unterscheiden kann.

beim weberversuch, kommt doch allein nur raus, dass ein ohr leiser oder lauter auf knochenleitung hört.


B! denkt noch jemand so?

Unregistriert
23.03.2006, 18:40
Das ist doch nur im Physiologie-Praktikum so...
Wenn man sehen kann, welches Ohr das kranke Ohr ist, kann man anhand der Lateralisierung auch bestimmen, obs eine Schallleitungsstörung ist, oder eine Schallempfindungsstörung.

Martin G.
23.03.2006, 18:41
Ist 1. B85 und 2. doch eine Altfrage, oder?

Unregistriert
23.03.2006, 18:42
Bei C steht ja schon in der Antwort "bei einseitiger Schwerhörigkeit".
Ist es eine Schalleitungsschwerhörigkeit wird ins schwerhörige Ohr lateralisiert, ist eine Schallempfindungsschwerhörigkeit ins gesunde. Also kann man einfach mit dem Weber differenzieren.

Denke C ist schon korrekt.

Freiburger
23.03.2006, 18:50
C ist meiner Meinung nach nicht in Zweifel zu ziehen, aber in meinem Aufgabenheft habe ich auch sowohl hinter B als auch hinter C einen provisorischen Haken stehen. Wie bitte schön sollte man denn lateralisieren, wenn man nicht beide Ohren vergleicht? Der Ausdruck "Hörvermögen" ist freilich recht unklar. Ich würde sagen: Schlecht gestellte Frage! :-dagegen

franzana
23.03.2006, 19:15
da müsste man doch schon vorher wissen, welches ohr das kranke ist, weil lateralisieren kann es ja ins kranke und ins gesunde ohr
...ok, normalerweise sagt einem der patient auf welchem ohr er schlechte hört..
...aber beim examen, versuche ich die IMPP logik nachzuvollziehen und die nehmen doch sonst alles so genau, deswegen dachte ich B ist demnach genauer, wenn auch oberflächlich

elynn
25.03.2006, 09:35
Ich finde, in der Aufgabenstellung fehlt ein entscheidenes Wort:

(C) erlaubt bei bekannter einseitiger Schwerhörigkeit die Differenzierung (...)

Jemand kommt und sagt, er hört links schlechter.
Nimmt man dann nur Weber, wird er bei einer Innenohrschwerhörigkeit nach rechts, bei einer Mittelohrschwerhörigkeit nach links lateralisieren.

Wenn man aber nicht weiß, ob die Schwerhörigkeit links oder rechts ist, kann man mit dem Ergebnis von Weber nichts anfangen. Weil eine Lateralisation dann noch mal mit Rinne spezifiziert werden müßte.

Bei (B) ist das Problem die Definition des Wortes "Hörvermögen".
Was stimmt, ist, daß ein Vergleich stattfindet: Rechts oder links lauter?
Aber was genau ist "Hörvermögen"? Allein schon, wenn man sagen kann, man hört den Ton der Stimmgabel links viel lauter und rechts fast gar nicht?