Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Nettes" aus einem Zahnmedizinstudium - Teil 1
flopipop
03.04.2006, 23:10
Abwarten, tee trinken, kommt noch.
ich warte gespannt...
is ja spannend wie ein krimi :-)
Hau rein Namensvetter. ich will mehr Geschichten lesen, die sind einfach super :-)) :-)) :-))
Nach den Wochen sägen, fräsen und schleifen von Phantommetall (eigentlich ganz normales, handelsübliches Messing, wie man ihn zB. in jedem gutsortierten Modellbauladen kriegt), war es an der Zeit, Bekanntschaft mit dem PMMA zu machen. Obwohl nicht so zeitintensiv, galt die Gaumenplatte als eine der schwierigeren Kursaufgaben. Lag an mehreren Sachen, und für manche konnte man wirklich nichts tun. Zum einen war die Theorievorbereitung nicht wirklich gut - azeotropes Gemisch und sein niedriger Siedepunkt wurden nur am Rande angeschnitten, dafür aber die Wichtigkeit mit einer wirklich nett gemeinten Warnung vom Professor höchstpersönlich: "für die kleinste Luftblase in Ihrer Gaumenplatte kriegen sie ein 5, und wenn sie das nicht begreifen, werden sie lieber Müllmann oder (und hier wurde der Ton richtig gallig) Müllfrau". Alles klar, daß der Prof was gegen Frauen hatte, wußte fast jeder. Der Ton und der Genuß, mit dem er das Unwort "Müllfrau" ausgesprochen hat, klingt mir noch heute in den Ohren. Langsamer als sein übliches Vorlesungstempo, mit Betonung jeder Silbe. So gallig, daß so mancher ein unangenehmes Geschmack im Mund verspürte, aber dabei mit so einer süßen Note, als würde er es richtig genießen. Komisch, der hat doch eine Frau zuhause. Oder hat etwa seine Frau zuhause die Hosen an?
Mir egal, gibt wichtigeres in dieser Woche, worum man sich mehr Gedanken macht. Am Ende der Woche heißt es, Abschied nehmen von Dr. Warmbold. Wie es einen so lieben Kerl als Assistent unter diesem Professor verschlagen hat, weiß keiner, vermissen werden wir ihn aber alle - im Unterschied zu den anderen Assistenten war er immer nett, hat auch immer gute Tips gegeben und fast jedem unter die Arme gegriffen, wenn man selbst nicht weiterkam oder ihm Sachen zum Testat gebracht hat. Berühmt waren auch seine "Weihnachtstestate" - in der letzten Kursstunde vor Weihnachten hat er großzügig fast jedem Testate gegeben, Hauptsache man hätte ihm irgendeine Arbeit gezeigt. Einer der wenigsten Assistenten, von dem man etwas wirklich lernen könnte. Und im Unterschied zu den anderen blieb er immer im Saal, wenn er Kursaufsicht hatte, statt sich nach 10-15 Minuten zu entschuldigen und dann zu seinen Patienten zu gehen.
Daß er damit den Prof mißmutig stimmte, lag auf der Hand. Und nicht nur den Prof. Es kam einmal zu einer sehr häßlichen Szene zwischen ihm und Elke Klein, der Oberärztin, als er zusammen mit ihr Kursaufsicht hatte. Er wollte einem Studenten irgendwas testieren, hatte aber sein Stempel nicht dabei...also kurz die OÄ gefragt: "Elke, kannst Du der Kollegin die Testatkarte abstempeln?". Eigentlich kein Problem, sollte man meinen, doch nicht hier. Besagte Oberärztin hat sich die zu testierende Arbeit angeschaut (die durchaus auch testatwürdig war) und ist an die Decke gegangen. Wie könne er sich erlauben, so ein Schrott testieren zu wollen, das sei doch nicht sein ernst, und überhaupt......und das ganze vor fast dem gesamten Kurs. In der Haut von der Kollegin, die nur ein Testat haben wollte und die ganze Zeit stumm und ungläubig daneben saß, wollte in dem Moment keiner stecken....
Um mir nicht gleich aufs Kittel zu kotzen, ging ich Kaffee trinken und war nicht der einzige mit der Idee, einige waren schon vor mir in dem zugemüllten Aufenthaltsraum. Aufs Kommentar, daß Dr. Klein es doch nicht ernst meinen könnte, bot mir Carmen wortlos eine Zigarette an.
"Die ist einfach so. Weiß nicht, was für ein Problem sie hat, aber im Kurs habe ich sie nie gutgelaunt gesehen"
"Daß sich der Warmbold aber sowas gefallen läßt", warf Karin ein, verstummte aber, weil im selben Augenblick Slavica reinkam. Die Kollegin, die soeben nur Ihr Testat haben wollte und stattessen eine schlechte Szene ausgelöst hatte. Zu sagen bräuchte sie nichts, es war ihr schon vom Gesicht abzulesen, daß sie auch was von Dr. Kleins guter Laune abbekommen hatte.
"Wenn ihr wüßtet, was sich der Warmbold alles von Klein und dem Prof gefallen lassen hat", fing sie an. Fast alle wußten es. Zum Beispiel wie der Prof reagiert hat, als Dr. Warmbold Vater geworden ist, obwohl er mit seiner Lebensgefährtin nicht verheiratet war. Am Tag danach war Dr. Warmbold als Vorlesungsassistent eingeteilt, und da mußte er sich und alle Studenten anhören, was der Prof davon hält...mit sehr süßer Stimme ins Mikro: "Wissen sie, ich finde es wirklich unpassend, wenn nicht verheiratete Menschen Kinder bekommen"....und danach gleich die Vorlesung in gewohnter Manier.
"Ich freue mich für ihn, daß er hier endlich wegkommt", sagte am Ende Slavica.
Bis dahin waren es noch zweieinhalb Tage. Und die Stimmungskurve zeigte klar nach unten.Woran auch so einige im Kurs mitschuld waren. Julia zum Beispiel. Wie etliche Wiederholer hatte sie im Sommersemester für den Kurs so einiges vorgearbeitet (wohl dem, der bekannte in einem Dentallabor hat), also hatte sie ihre Gaumenplatte fertig. Kein lästiges PMMA-Kochen, keine Dampfblasen, feinster Spritzgußkunststoff. Damit war sie nicht alleine, aber während alle anderen, die denselben Weg gegangen waren, wenigstens im Kurs so taten als ob oder anderen halfen, trug sie geradezu demonstrativ so eine Ruhe und Zuversicht, daß selbst der ruhigste Mensch latent agressiv wurde. Engpässe im Dentaldepot taten ihr übriges, Zinnfolie kaum zu bekommen, Kunststoff gerade nicht im Bestand. Prof interessierte das kaum. Mir gelang es doch, bei Zoran geradezu genug Zinnfolie zu bekommen...wenn auch nur einmal was beim Kunststoffeinbetten schiefginge....Hoffentlich klappt es noch mit dem Kunststoff. Stunden später die frohe SMS von Karin: "Ich hab' Paladon!"
Abends noch zuhause die Gaumenplatte zu Ende modelliert, zuhause eingebettet und wachs ausgekocht....kann ja morgen losgehen. Am nächsten Tag könnte ich mir in den A treten und mein Wecker zertrampeln! Übelst verschlafen. Mist! F**k! Dabei war es garnicht so spät geworden in der Nacht, war schon so um 11 Uhr ins Bett. Na gut, in übelster Laune zur Uni gefahren. Als erste Begrüßung vom Assistenten dann ohne Umwege das warme, nette, grummelige: "sie haben einen Fehltag"..TOLL! Als ob ich das nicht wußte. Ein "ich weiß" gegrummelt und mich dann ans Kunststoff ansetzen gemacht. Jetzt nur noch Einpressen und rein in den Autoklaven. Was den sehr großzügigen Einsatz von Ellenbogen voraussetzte, denn von 4 Pressen waren natürlich wieder einmal nur 2,5 verfügbar. Und dann kam noch Marianne dazu. "Tom, könntest Du auch für mich das Einpressen erledigen, ich muß meine Abformungen machen?". Gesagt, getan, erledigt..unter dem Gemecker von Zehn, der auch an die Presse wollte. Mist! Erster Autoklav kocht schon. Keine Chance, da mehr reinzukommen. Doch da gab es den zweiten Kursraum, da stünde noch einer. Assistent läßt sich von der Idee nicht begeistern. Verhandeln im Eiltempo, da die Küvetten schon in die Bügel eingespannt sind...urrrrrgh....und dabei auch noch höflich bleiben. Gut, daß genug Kollegen auch nicht in dem ersten Autoklaven reingekommen sind, die Menge macht's. Küvetten reinschmeißen, einschalten, aufatmen. Hoffentlich noch rechtzeitig. Die restliche Kurszeit verbringe ich an diesem Tag zusammengesackt auf mein Platz. Essen im Eiltempo, gleich geht's zum ersten mal in den Präpsaal.
Die 4 Stunden am Präptisch stehen, schnibbeln, meine neuen Kollegen kennenlernen und schwatzen kommen mir im Vergleich dazu wie eine Erholung vor. Kurz vor Ende des Präpkurses nur noch die Küvetten abholen. Wie erwartet, der Erstsemester-Kurs ist "not amused" darüber, daß die Autoklaven besetzt waren und sie nicht gleich zu Kursbeginn einbetten und kochen könnten. Am Abend dann eine Runde Anatomie-Tutor für Marianne und noch einigen weiteren spielen. Zuhause komme ich erst irgendwann um 10 Uhr. Gaumenplatte ausbetten und kurz aufatmen - kristallklarer Kunststoff, keine Dampfblasen, Paßt am Modell sehr gut. Nach anderthalb Stunden Zinnfolie runterkratzen, verputzen und sanden zittern mir die Hände. Das letzte, was ich vor dem Einschlafen spüre, ist immer noch das Gefühl, PMMA-Staub in der Nase zu haben. Morgen nur noch polieren und abgeben.
Verschlafen tu ich am nächsten morgen zum Glück nicht, so kann ich vom Stunde Null an munter beim dichten Gedränge um die Poliermotoren mitmischen. Zu aller Überraschung mischt da Julia auch mit. Mit irgendeiner Alibi-Platte, ihre Abgabeplatte steckt nämlich in ihrer Kitteltasche....von Carmen kassiert sie dafür ein Blick der Marke extragiftig. Einige versuchen es doch, mit dem Handstück ihre Gaumenplatten zu polieren...ob das noch gutgeht? Naja, die müssen es wissen. Das Geräuschpegel aus dem Polierraum übertönt alles andere..."Hey, WO ist meine Ziegenhaarbürste?"..."versau' mir jetzt bloß nicht die Bürste mit deinem beschissenen Polierwachs!"..."hol' dir doch selber Bims, von meinem gebe ich dir keins mehr!". Ahja, Bimsbunker ist wieder leer, wie mir netterweise Julia aufmerksamerweise berichtet. Als ob ich das nicht wußte, schon vor ner viertelstunde habe ich das dem Assistenten gesagt. Von mir aus, halbpolierte Gaumenplatte mitnehmen und Hausmeister anfunken. Nie was liegenlassen in diesem Kurs, es ist schneller weg als man schauen kann. Wenig später ist wieder Bims da, und meine (leichtsinnig auf dem Poliermotor gelassene) Bürste ist mit Polierwachs für Metall versaut. Hier poliert jemand wohl die Abgabe für nächste Woche. Noch 20 Minuten bis zur Abgabe. Marianne leiht mir ihre Bürste, im Austausch dafür, daß ich ihre Platte auch polieren tue. Aus dem Kursraum klingt die Stimme von Dr. Warmbold: "Braucht noch jemand Testate? Schnell Karten her!". Mensch, muß sich der freuen. Jetzt, wo er alleine im Kursraum ist, ist er echt spendabel mit den Testaten.
Abgabetisch ist schon da. Mariannes Platte schon fertig, jetzt nur noch meine zu Ende machen. Letzter Durchgang. Aufs Modell. Paßt, hält(zumindest in 9/10 Versuchen), keine sichtbaren Zinnfolienreste, keine Polierstriemen, Kunststoff klar. Nummer aufs Modell draufkritzeln, aufm Abgabetisch. Gerade rechtzeitig. "NIE WIEDER KURSAUFSICHT", atmet Dr.Warmbold atmet laut auf, während er den Tisch wegrollt. Ich laufe zum Tisch, sammle in aller Hast meine Utensilien und laufe zur Tür....donnerwetter, geschlossen. Gegens Glas hämmern...klack-klack, von draußen wird mir aufgemacht...leider der andere Assistent.."wollten sie hier schlafen, Herr .....?". Das "ach, leck mich", was mir an der Zunge klebt, schlucke ich schnell herunter und presse mir ein verquältes Lächeln ab. Noch eine Woche um. Die Gedanken um die Abgabe morgen sind nur irgendwo im einer Ecke meines Hirns aufzufinden, zwischen dem Dummheitsdetektor und dem blöde-Sprüche-Depot. Ohne besondere Lust lasse ich mich zum Mittagessen überreden.
Auf dem Weg dahin treffe ich Bettina. Eigentlich ist sie schon fertige Ärztin und hat 3 Jahre als Assistentin in der Herzchirurgie hinter sich. Die Arbeitszeiten in dem Fach haben sie dazu bewogen, doch MKG zu machen. Daß sie Köpfchen hat, wußte jeder, aber in Kombination mit einer reizenden Figur und persönlichem Stil...hmm...
Ihr macht der Kurs auch zu schaffen, besonders weil sie mit zwei 5ern bei den ersten zwei Abgaben nicht unbedingt den besten Start hingelegt hat. Kurz ein Paar Worte gewechselt, mir Ihre Gaumenplatte angeschaut..."die nehme ich nicht mehr vom Modell ab, ich habe sie die ganze Nacht poliert, hoffentlich reicht's diesmal". Als sie erfährt, daß ich gleich ins Präpkurs muß, scherzt sie trocken: "morgens TPK, nachmittags Präp und abends in die Gummizelle?". Fast.
Als ich am nächsten Tag die Noten habe und die meisten schon Ihre mitgeteilt bekommen, macht sich eine Stimmung breit wie in Pearl Harbour nach dem Angriff. Mit einer 4- bin ich noch im guten Durchschnitt, 5er gibt es einen oder zwei, dafür aber wenige 3er, kaum 2er und keine 1. Und selbst Karin kann sich auf ihre 3 nicht so recht freuen..."was für eine Note hat Julia?"...ich schau' nach...es ist eine 3. "Die F**ze hat es nicht einmal mit Zinnfolie versucht", kommt mir entgegen.
Nette Spitznamen entstehen meist in solchen Situationen. Und dieses macht noch am selben Tag die Runde. Die einzige Sache, die jemanden an diesem Tag interessiert. Denn nächste Woche ist die "Treppe" dran. Eine Aufgabe, bei der es 5er nur so hagelt....
flopipop
07.04.2006, 17:30
wow...du musst darüber unbedingt ein buch veröffentlichen..gehts noch weiter?
wow...du musst darüber unbedingt ein buch veröffentlichen..gehts noch weiter?
Zuwenig Stoff für ein Buch. Aber weitergehen wird's. Bis zum bitteren Ende!
Aber weitergehen wird's. Bis zum bitteren Ende!
Ja, ja, weiter !!!!!!!!!! :-) :-)
Es gibt viele Wege, zur Hölle abzusteigen (oder hinzufahren, jedem wie es am Liebsten ist). Und einen davon sind wir gerade dabei zu begehen. Die berühmt-berüchtigte Treppe. Eigentlich sieht man es ihr nicht an - sie besteht nur aus 5 gleich langen Stücken Messingdraht, die Enden im 45°-Winkel getrimmt(mit ausnahme der Endstücke) und das ganze zu einem treppenförmigen Gebilde verlötet. Die Benotungskriterien sind auf dem ersten Blick auch nicht sooooo hart. Es soll natürlich maßhaltig sein. Alles klar, man könnte schon für 1/10mm-Abweichung ne 4 kassieren. Und die Genauigkeit ist ja sooo einfach, wenn man als Hilfe nicht vielmehr als ne Schieblehre und (in erster Linie) Milimeterpapier dafür nimmt. Aber zugleich auch aufs Milimeterpapier passen. Netter Tip vom Prof - "geben sie das Milimeterpapier mit der darauf gezeichneten Treppe mit ab). Ob man bei der Benotung auf einer Schieblehre oder doch aufs Milimeterpapier vertraut, was die rechten Winkel und die Maße angeht, bleibt offen. Ist ja auch Aufgabe vom Prof und seinen Assistenten. Nachprüfen und gegen die Note protestieren, das kann man leider bei dieser Aufgabe nicht, denn die Bewertung schließt die Zerstörung mit ein - die Treppe wird auseinandergezogen, und wenn auch nur eine Lötnaht reißt, gibt es automatisch eine 5. Daß natürlich alles wie ein Monolith auszusehen hat, ohne Überschüsse, eingesunkene Lötnähte oder zuviel Materialabtrag, das ist eher zweitrangig und klingt wie eine Einladung zum Sonntagskaffee bei Oma. Und natürlich soll die Treppe auch noch plan auf einer Glasplatte aufliegen. Hoffen wir nur, daß die bei der Benotung verwendete Glasplatte auch plan ist.
Es ist auch eine der wenigsten Aufgaben, wo selbst die Wiederholer, die im Sommer fleißig vorgearbeitet haben, sich nicht auf anderes konzentrieren, sondern eine zweite und manche gar eine dritte Treppe schnitzen und löten. Es ist auch irgendwie besser, dadurch wird der Kurs ruhiger, keine Hektik wegen schon angesetzten Kunststoffes, kein Gedränge um die Autoklaven. Die Ruhe nutzt auch der Professor, um sich über die schlechten Noten bei der letzten Aufgabe lauthals vor versammeltem Hörsaal zu beschweren und darüber zu sinnieren, daß früher alles besser gewesen ist. "Früher haben die Studenten DREI Ringe, DREI Lötkäppchen und eine Schiene, bestehend aus zwanzig Treppenstufen, abgeben müssen. Ich verstehe nicht, wieso sie heutzutage mit solch läppischen Abgaben nicht zurechtkommen". Daß früher man auch nicht in JEDER Kurswoche abgeben müßte, sondern ein Semester Zeit hatte, das unterschlägt er. Egal, einige Assistenten haben das erwähnt. Welche, die vor nicht allzu langer Zeit sich selbst dieses TPK-Kurs angetan haben.
Früher war alles besser. Hätte ich auch aus meiner Sicht sagen können, ohne den TPK-Kurs zu meinen. Schon 2 Wochen, seit meine Freundin überm Teich geflogen ist, um dort Ihr Studium aufzunehmen. Melden tut sie sich bei mir nur sporadisch, und oft ist sie in einer ihrer Launen, die mir schwer zu schaffen machen. Nein, es ist kein Gezicke, ihr geht es wirklich nicht gut. Seit sie im Frühjahr ihre Cousine verloren hat, ist ihr jegliche Lebenslust abhandengekommen. Sie trug sich mit Suizidgedanken herum und einmal waren es ihre Schwester und ich, die das schlimmste verhindern könnten. Für eine Therapie war sie kaum zugänglich. Daß fast ihre gesamte Familie gegen unsere Beziehung war und immer noch ist....so nah wir uns in manch schweren Momenten waren, so....
Ein unsanfter Ellbogenhieb reißt mich aus meinen Gedanken und ich öffne die Augen. Als er sieht, daß ich wieder "da" bin, macht Temel eine Geste zum Rednerpult. Wir sind im Hörsaal, gleich geht die Vorlesung los. Prof überprüft gerade die Anwesenheit, und anscheinend wurde gerade zweimal in Folge mein Name ausgerufen. Ich werfe ein kurzes "Ja", lasse das süßgiftige "aaaah, sie sind ja noch hier" durchs linke Ohr rein in mein Schädel, durchs rechte wieder raus und bin gerade dabei, wieder der Realität zu entschwinden, als die Hörsaaltür unter lautem Getöse aufgeht. Die Schlaftrunkenheit verfliegt sofort, als ich sehe, die 2 Mädels, die reinkommen - in der Kursliste stehen ihre Namen vor meinem, also wurden Ihnen gerade Fehltage vermerkt. Ob man doch den Fehltag in so einer Situation doch korrigiert bekommt, hängt von der Gnade des Profs ab. Sieht aber für die beiden nicht gut aus - sind beides Kopftuchträgerinnen aus dem Erstsemester-Kurs, und soweit ich mitgekriegt habe, bisher auch keine guten Noten gehabt.
Wie der Prof zu Ausländern steht, dürfte ich schon von Slavica erfahren. Sie und Ihre Familie sind ursprünglich als bosnische Kriegsflüchtlinge nach Deutschland gekommen, Abi hat sie hier gemacht. Bei ihrer allerersten Einschreibung zum TPK-Kurs habe sie der Prof gefragt, wieso sie denn nicht in ihrem Heimatland studiere, dabei auf Ihre Karteikarte gestarrt, wo "Sarajevo" als Geburtsort stand. In Druckschrift. Plötzlich wundere ich mich, wie wenig Gedanken ich mir über meine eigene ausländische Herkunft mache und bin in Gedanken beim Kartrennen heute abend.
Irgendwie bin ich dem Indoor-Karting verfallen, und zwar soweit, daß ich jedes Monat auf meiner Lieblingskartbahn das Einladungsrennen der Top10 erreichte. Dieses Abend war es auch soweit, und die Vorfreude daran half mir über die Langeweile der Vorlesung hinweg. Danach geht es erst einmal zu Marianne, zusammen was fürs TPK machen, Anatomie lernen und so weiter. Außerdem hat sie eine kleine Wohnung in Uninähe, günstig gelegen für solche Aktionen. Und nicht zuletzt hat sie sich eine CNC-gefräste Lehre zum Zuschneiden der Treppenstufen anfertigen lassen - etwas, was die Arbeit ungemein erleichtert. Erleichtern sollte, denn das kleine Edelstahlblock entpuppt sich als zu groß, als das man das eingespannte Draht noch mit der Trennscheibe erreichen kann. Nach kurzem Umbauen geht es aber doch. Messingdraht habe ich mehr als genug, also fliegen mir die nächsten Paar Stunden Drahtstücke und Trennscheiben um die Ohren, während Marianne Zähne zeichnet und knetet. Zig Treppenstufen geschnitten, von denen aber das meiste sofort zur Seite gelegt wird - Schnitt nicht glatt genug, Abweichungen oder keine Möglichkeit, es aufs Milimeterpapier mit anderen Stücken zu einer maßhaltigen Treppe zurechtzufügen. Die letzte Trennscheibe ist verbraucht und besorgt schaue ich auf die Uhr - in etwa einer Stunde startet das Rennen, und ungefähr soviel brauche ich, um zur Kartbahn zu kommen. Immer noch sind wir nicht weiter, Marianne ist nicht einmal mit den eigenen Zeichnungen fertig. Ich hoffe nur auf Ihr Versprechen, sich auch um meine zu kümmern. Pause, wir fahren zum (glücklicherweise) nahegelegenen Dentaldepot und holen uns neue Trennscheiben. Kartrennen gegessen, statt das dröhnen von Kartmotoren höre ich heute Abend noch lange die Geräusche von Trennscheiben. Erinnert ungefähr an mutierte, blutrünstige Mücken. Daß meine liebe Kollegin immer noch an jedes Stück was zu monieren hat, klingt mir wie Musik in den Ohren. Mit ihren Zeichnungen ist sie schon fertig und nimmt jetzt die verantwortungsvolle Aufgabe wahr, meine Arbeit zu überwachen. Danke. Irgendwann sind doch genug passende Stücke für ein Paar Treppen zusammengeschnitten und einige Treppen aufs Milimeterpapier mit Wachs fixiert. Morgen wird eingebettet und gelötet. Zeit, lustlos Maschine, TPK-Koffer und sonstiges Zeug zu packen und nach Hause zu fahren. Ans Rennen denke ich nicht mehr. Nicht einmal daran, ob es nächstes Monat was wird.
Der nächste Tag geht mit Novemberregen und grauem Himmel los. Kursaufsicht haben Elke Klein und Miriam Liesle, was unter vorgehaltener Hand für einiges Getuschel sorgt - die beiden haben überdurchschnittlich oft Kursaufsicht zusammen, obwohl es klinikweit bekannt ist, daß die beiden sich echt nicht leiden können. Noch dazu wird Miriam eine Schwäche für Männer im allgemeinen und manchmal auch für gutaussehende Studenten nachgesagt, andere wiederum vermuten oder sollen gehört haben, sie sei bisexuell....wie auch immer, ein echtes Kontrast zur Elke Klein und ihrer angeblich recht stressigen Ehe. Es macht auch ein wenig Spaß zu sehen, wie die beiden versuchen, die meiste Zeit sich nicht anzuschauen, um dann vielleicht kurz ein Paar latent giftige Blicke zu wechseln. Irgendwas soll doch Freude machen, wenn schon die Treppe dauernd sich beim Ablösen vom Milimeterpapier in ihre Bestandteile zerlegt oder (viel viel schlimmer) dasselbe beim Einbetten passiert. Mit sehr viel Mühe gelingt es mir doch, zwei Treppen einzubetten. Von Miriam kriege ich auch zwei Zeichnungen und einen Knetzahn testiert.
Es geht langsam zum Ende des heutigen Kurses und damit ans gaaanz Ernste - Treppe löten. Wachs ist schon ausgebrannt, Flußmittel aufgetragen. Jetzt nur noch mit Flamme und Lot reingehen. Mist, nicht heiß genug, zweiter Versuch. Zu heiß. Dritter Versuch. Lot fließt wie es sich gehört rein. Noch eine Lötnaht. Klappt. Noch eine. Vor Hitze und Anstrengung tropft mir die Schweiß auf die Stirn. Alle Lötnähte fertig, Treppe zur Seite legen. Ausbetten, aufs Milimeterpapier legen. Paßt, jetzt noch verputzen und polieren, schon erspähe ich den Professor. Ganz in weiß, absolut makellos und mit wehendem Kittel ist er auf eins seiner berüchtigten Kontrollgänge durch den Kursraum, macht halt hier und da bei einem Studenten, schaut sich seine Arbeit an und läßt nette Kommentare ab. "Machen sie's besser neu" wäre noch das netteste, aber gleich neben mir kassiert eine Kollegin das superliebe "Ihre Lötnähte sehen ja wie ein Streuselkuchen aus". Natürlich sagt keiner was, jegliche Kommentare, Fragen oder Sprüche zerschellen an das makellose weiß seiner Kleidung. Klar, denn der Mann darf (aus irgendeinem Grund) keine Patienten mehr behandeln, nicht mehr Autofahren. So mancher vermutet, es läge an seinen dicken Brillengläsern (geschätzt -12 Dioptrien), aber so richtig klar ist die Sache nicht. Klar ist nur, daß seine Brille wohl zu seiner selektiven Wahrnehmung beiträgt und daß seine wäßrigblauen Augen recht klein hinter den großen dicken Gläsern aussehen. Außerdem hat er auch makellos weiße Haare nur an den Schläfen und tief am Nacken. Schöner Anblick, erinnert an die gipserne Skulptur eines Aasgeiers. Ich muß die Zähne zusammenbeißen, um nicht loszulachen, und dennoch gelingt es mir nur schwer. Neben mir betrachtet Emir seine polierte Treppe. "Glänzt wie Schei*e", höre ich ihn sagen. Es gibt kein halten mehr. Ein ansteckender Lachanfall breitet sich aus. Selbst Miriam Liesle kann sich kaum halten und unterdrückt ihr breites Grinsen nur mit Mühe. Prof und Elke Klein werfen uns nur ein Paar ungläubige und etwas verärgerte Blicke. Spaß sieht die Kursordnung eben nicht vor, und Ordnung muß sein.
Heute gilt anscheinend die Kursordnung auch über die zeitlichen Grenzen des Kurses hinaus, denn der Spaß vergeht mir beim Polieren. Eine Naht scheint doch nicht heiß genug gelötet zu sein und bricht. Gut, daß ich nicht nach hause gefahren bin, sondern immer noch zu einer Nacharbeit-Stunde bei Marianne. Noch ein Lötversuch scheitert kläglich, mein Lötbrenner ist dafür definitiv zu schwach. Sie hat die zündende Idee, irgendein Dentallabor zu suchen, wo man für ein Paar nette Geschenke die Geräte (mit)benutzen könnte. Nach etwas Sucherei finden wir eins ganz in der Nähe, mit einem gutgelaunten und zukünftigen Zahnmedizinern gegenüber doch sehr aufgeschlossenen Chef und werden sofort zum Gußraum geführt. Die unerwartete Überraschung ist der Lötbrenner. Kein Gas, kein Acetylen, sondern ein Elektrolyse-Brenner, was zersetztes Wasser mit Alkoholzusatz(als Flußmittel) verbrennt. 3000-3500°C Flammentemepratur. Die Sache ist mir definitiv zu heiß und mit einem mulmigen Gefühl im Magen überlasse ich die Arbeit damit Marianne. Ich hoffe nur, während Ihrer Zahntechniker-Ausbildung hat sie so ein Teil in der Hand gehabt.
Eher nicht, eine unserer 3 eingebetteten Treppen ist schon ruiniert - die mit soviel Mühe angeschrägten und perfekt eingepaßten Stücke haben sich unter ihrer Hand zu geschmolzenen Messingkügelchen mit einem klaffenden Spalt dazwischen verwandelt. Auch wenn wir noch 3 eingebettete Treppen haben, morgen ist Abgabe. Die Tränen kann ich nur mit Mühe zurückhalten, als sie zur zweiten Treppe greift, schalte ich den Brenner aus.
Einer der Meister schaut vorbei, um etwas zu gießen, sieht unser Problem, und nickt ohne ein Wort zu sagen. Wenige Minuten später ist er wieder da und am Löten. Zuerst lötet er eine Treppe, dann nimmt er das verhunzte Teil vor und verschwindet wieder. Verspricht, er kommt wieder. Als er wiederkommt, hat er die verschmolzenen Enden mit der Maschine verputzt und verschliffen und bittet mich um ein Stück Messingdraht. Lächelnd sagt er: "wenn man es richtig kann, kann man nur mit der Flamme und ein Stück Metall richtig schnitzen". Gesagt, getan, was für ein Geschick er demonstriert, ist einfach eine Kunst. Die Zuschauerrolle genieße ich in vollen Zügen. Danach lasse ich mir von ihm den Brenner und den Umgang damit erklären und löte meine Treppe. Klappt. Wir danken dem Meister. Ein Geschenk hat er sich auf alle Fälle verdient, und sogar mehr als das. Marianne nimmt die von ihm gelötete Treppe, ich behalte meine eigene und das "Kunstwerk". Zuhause bette ich sie nur aus und verputze sie kurz. Zu müde. Gut, daß ich momentan mit meiner Freundin nur per ICQ Kontakt halte. Sie hat wieder eins dieser so selten gewordenen Momente, wo es ihr gut geht, und irgendwie macht mir das ein wenig Mut und Hoffnung. Das läßt die eigene Misere für ein Moment vergessen. Erst danach fällt mir ein, daß wir heute den Präpkurs wegen der Treppe sausen lassen haben. Gut, daß man da ganze 7 Fehltage hat.
Der Abgabetag geht schnell, heftig und schrecklich vorbei, wie ein feuchter Alptraum. Ich entscheide mich doch, die eigens gelötete Treppe abzugeben, da das "Kunstwerk" an einem der Stege ein wenig zu stark verschliffen worden ist. Außerdem kommt es mir vor, als wäre es nicht 100%ig plan. Als es darum geht, aufs Milimeterpapier die Treppen zu zeichen für die Abgabe (angeblich soll das als Hilfe für die Benotung dienen - man gibt das Milimeterpapier mit einer angezeichneten Treppe mit ab - die Maßhaltigkeit wird dann anhand des konkreten Milimepterpapiers und in der Position, wo die Treppe gezeichnet ist), reißen mir Emir und Temel meine Treppe aus der Hand und schieben mir ein Block Milimeterpapier vor, dann ihre Treppen. Ich bin einfach schneller und besser um eine Stelle aufs Papier zu finden, wo eine X-beliebige Treppe sich als 100%ig maßhaltig erweisen kann. Und noch schneller, wenn es darum geht, sie auch zu zeichnen. Anscheinend hat es sich herumgesprochen, die letzten 10 Minuten bin ich nur noch am vermessen und zeichnen. Es bleibt gerade noch Zeit, die Umschläge zu verteilen und den Umschlag mit der Schlüsselliste Miriam Liesle zu geben. Zehn will wieder seine zehn haben und handelt sich dafür ein giftiges Kommentar von Cand.med.dent. ein. Abgabezeit. Temel klopft mir auf die schulter. Da ist sie, meine Treppe, schön poliert, auf ein Stück Watte liegend. "Glänzt wie *******, kannste abgeben". Noch einmal zeichnen, Papier zuschneiden, Noch ein Stück Watte auf die Treppe, alles eintüten.....geschafft.
Unterwegs zu meinem Wagen fühlen sich das Materialkoffer und die Tasche mit der Maschine wie mit Blei gefüllt an. Schwerer ist nur noch mein Kopf, und der ist im Moment wohl wirklich voller Blei. Meine Freundin, der Gedanke an der morgigen Note, der anstehende Geburtstag meiner Mutter...alles ist irgendwie weit weit weg und kehrt erst nach den vier Stunden Präpkurs wieder zurück.
Es ist auch die bleierne Schwere, die mir über die Note hinweg hilft. Wie erwartet, hat es 5er gehagelt und ich bin mit von der Partie. Als Begründung: "Festigkeitsprobe nicht bestanden". Gerissen also. Ich trinke geistesabwesend einen Kaffee im Pauseraum und höre daneben sich Carmen laut über die Note von Niklas zu beschweren. "Der Idiot hat schief gelötet und Karins Reservetreppe abgegeben, und die war unter aller Sau, nicht einmal richtig poliert hat er sie. Dafür kriegt er ne DREI!". Das Gespräch kommt auf die letztjährige Geschichte mit den Toppits, aber fast keiner lacht. Beim erwähnen der Reservetreppe hole ich das "Kunstwerk" aus meinem Koffer, nehme zwei Zangen und ziehe es mit aller Gewalt auseinander.
Es hält.
Mariposa
15.04.2006, 19:37
Erstmal Hut ab, das hat wirklich Romancharakter! Schick das doch mal zu KiWi!
Wenn ich das so lese, wage ich es fast gar nicht mehr mich über meine Alibiausbildung zur Ergo-Basteltante, mit den Folterinstrumenten Namens Nähen, Filzen etc. zu beschweren....
Das ist ja ein Fall für Amnesty International!
flopipop
17.04.2006, 19:01
also ich finde die darstellungen sehr interessant, weil mir das meiste recht bekannt vorkommt. aber ich kann bei bestem willen hier keinen besonderen drill vom jeweiligen professor rauslesen. das, was du schilderst, ist teil eines zahni-alltages, oft habe ich ähnliche situationen erlebt und erlebe immer noch. gerade deswegen lese ich die postings mit großem interesse, warum du von diesem professor jetzt so traumatisiert bist, weiß ich nicht...aber vielleicht kommt da noch was... *gespanntwartend*
(...)warum du von diesem professor jetzt so traumatisiert bist, weiß ich nicht...aber vielleicht kommt da noch was... *gespanntwartend*
Ich glaub die kölner können jetzt nur müde lachen...
Ich brauch mehr!!!
Die Gnade gut und fesselnd zu schreiben ist in der person aus köln eindeutig zu finden! Respekt für deine kurzweiligen, aber in den bann ziehenden Geschichten aus dem leben eines zahnis.
Bitte mehr!
gruß felix :-top
Ich denke schon,dass man da traumatisiert sein muss :)
Allein dir Wortwahl. so was habe ich noch NIE erlebt. Das ist einfach nur heftig.
ich hatte keine zeit alles durchzulesen, aber ich habe mal eine frage
ich war in der schule "nicht gut" im kunst unterricht, malen, zeichnen, und mit Ton arbeiten waren nie meine stärken...
habe ich dadurch so einen nachteil, dass ich Zahnmedizin nicht schaffe, oder später kein guter Zahnarzt werde?
LacrimaAurea
21.06.2006, 19:06
hey, wann gibt´s wieder die Fortsetzung der geschichte?
warte schon soo sehnsüchtigst drauf... ;-) :-lesen
ohohoh!! also an der uni is studieren wahrscheinlich kein spaß..bei mir is tpk nich so stressig, aber ich nehm ,mal an, es liegt zum größten teil an 2 Faktoren, wie man im tpk zurechtkommt:
1. die eigene persönlichkeit und die belastbarkeit
2. das handwerkliche geschick
warum soviele sagen, tpk sei die hölle, kann ich definitv nicht verstehen.
an alle, die angst vorm tpk haben, und die angst nun durch diesen artikel verstärkt wird:
TPK is definitiv machbar!!!!!!!!!!
flopipop
24.06.2006, 10:55
es liegt zum größten teil an 2 Faktoren, wie man im tpk zurechtkommt:
1. die eigene persönlichkeit und die belastbarkeit
2. das handwerkliche geschick
3. die laune der assistenten, die den kurs betreuen.
warum soviele sagen, tpk sei die hölle, kann ich definitv nicht verstehen.
ich weiß auch warum: du bist im 1. semester.
ayolZahni
24.06.2006, 10:56
Wow,
also geht das auch anderen Menschen so wie mir!Irgendwie beruhigt das... :-blush
Weiter so :-top
jabba666
06.07.2006, 15:29
ohohoh!! also an der uni is studieren wahrscheinlich kein spaß..bei mir is tpk nich so stressig, aber ich nehm ,mal an, es liegt zum größten teil an 2 Faktoren, wie man im tpk zurechtkommt:
1. die eigene persönlichkeit und die belastbarkeit
2. das handwerkliche geschick
warum soviele sagen, tpk sei die hölle, kann ich definitv nicht verstehen.
an alle, die angst vorm tpk haben, und die angst nun durch diesen artikel verstärkt wird:
TPK is definitiv machbar!!!!!!!!!!
TPK ist ein witz!!!
Knockout_Mouse
06.07.2006, 19:37
TPK ist ein witz!!!
Bist du deshalb schon zwei Semester überfällig mit dem Examen???
*verwirrt*,
MOUSE
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