Pietschie
12.04.2006, 07:55
Abgesehen von einer gefestigten Persönlichkeit muss man auch ein grosses Mass an Teamfähigkeit mitbringen. Die Behandlung der Patienten obliegt in der Psychiatrie Ärzten, Therapeuten und Psychologen.
Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig die Therapie individuell zusammenzustellen und gut mit den behandelnden Therapeuten zusammenzuarbeiten. Und das bei jedem Patienten.
Man sollte mit Sprache gut umgehen können und sich Gesprächsführung zutrauen. Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen aber auch die Fähigkeit zur Objektivierung und zur richtigen Distanz gehören m.E. auch dazu.
Und man muss vor allem auch abschalten können, d.h. Feierabend ist Feierabend und die Patienten bleiben in der Klinik.
Im Rahmen der Psychotherapieausbildung, die zum Facharzt dazu gehört, bekommt man sicherlich einiges an Selbsterfahrung mit. Dazu muss man aber auch in der Lage sein, sich selbst kritisch zu beobachten und zu reflektieren, sich Fehler einzugestehen und nach Wegen zu suchen, diese nicht zu wiederholen. Ich denke auch Neutralität will gelernt sein und dazu gehört auch ein gewisses Mass an Selbstbeherrschung.
Will sagen, die "Analyse von sich selbst" ist nicht nur wichtig, um sich selbst zu schützen sondern auch, um zu wissen, wie man auf die Patienten wirkt. Das Arzt (Therapeut-)-Patienten-Verältnis ist hier noch wichtiger als in anderen Disziplinen und ich muss in der Lage sein, auch Patienten die ich absolut nicht ausstehen kann neutral zu behandeln. Auch dafür braucht man vorher die Rückkopplung inwieweit solche Gefühle von einem selbst übertragen werden und die Fähigkeit sich zu reflektieren.
Da es sicherlich ein Fachgebiet ist, in dem man an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stösst und auch einfach Situationen hat, in denen man nicht mehr weiter weiss oder mit einem Patienten einfach gar nicht klarkommt, sind Sachen wie Supervision und Balintgruppen usw. unerlässlich. Sonst macht man das wahrscheinlich wirklich nicht lange.
M.E. ein sehr interessantes Fachgebiet. Gerade das so wenig standardisiert ist und die Diagnostik und Therapie sehr individuell sind, macht die Psychiatrie zu einer echten Herausforderung.
Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig die Therapie individuell zusammenzustellen und gut mit den behandelnden Therapeuten zusammenzuarbeiten. Und das bei jedem Patienten.
Man sollte mit Sprache gut umgehen können und sich Gesprächsführung zutrauen. Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen aber auch die Fähigkeit zur Objektivierung und zur richtigen Distanz gehören m.E. auch dazu.
Und man muss vor allem auch abschalten können, d.h. Feierabend ist Feierabend und die Patienten bleiben in der Klinik.
Im Rahmen der Psychotherapieausbildung, die zum Facharzt dazu gehört, bekommt man sicherlich einiges an Selbsterfahrung mit. Dazu muss man aber auch in der Lage sein, sich selbst kritisch zu beobachten und zu reflektieren, sich Fehler einzugestehen und nach Wegen zu suchen, diese nicht zu wiederholen. Ich denke auch Neutralität will gelernt sein und dazu gehört auch ein gewisses Mass an Selbstbeherrschung.
Will sagen, die "Analyse von sich selbst" ist nicht nur wichtig, um sich selbst zu schützen sondern auch, um zu wissen, wie man auf die Patienten wirkt. Das Arzt (Therapeut-)-Patienten-Verältnis ist hier noch wichtiger als in anderen Disziplinen und ich muss in der Lage sein, auch Patienten die ich absolut nicht ausstehen kann neutral zu behandeln. Auch dafür braucht man vorher die Rückkopplung inwieweit solche Gefühle von einem selbst übertragen werden und die Fähigkeit sich zu reflektieren.
Da es sicherlich ein Fachgebiet ist, in dem man an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stösst und auch einfach Situationen hat, in denen man nicht mehr weiter weiss oder mit einem Patienten einfach gar nicht klarkommt, sind Sachen wie Supervision und Balintgruppen usw. unerlässlich. Sonst macht man das wahrscheinlich wirklich nicht lange.
M.E. ein sehr interessantes Fachgebiet. Gerade das so wenig standardisiert ist und die Diagnostik und Therapie sehr individuell sind, macht die Psychiatrie zu einer echten Herausforderung.