Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Atomstreit Iran - gibt es Krieg?
Giant0777
19.04.2006, 17:52
ja, natürlich muss irgendwas passieren, aber sind die, die danach kommen besser? ist es überhaupt noch möglich in diesem ganzen religiösen affentheater zu vermitteln? vermutlich nicht. also muss militärisch was gemacht werden. ok, dann haben wir also die westliche , höhö, zivilisierte, höhö, welt und den barbarischen islam, die zwei nehmen sich nicht viel, aber die werden irgendwann gegeneinander stehen. da gibts richtig viele beteiligte. da sollte man auf jeden fall zusehen, daß man noch karten für einen guten platz ergattert.
Ich hoffe sehr, dass Du ironisch meinst. Denn was so rum kommt, wenn man mal militärisch aktiv wird und dann nicht weiss, was danach kommt, sieht man doch im Irak. Klar, super einmarschiert - echt ´ne flotte und erfolgreiche Schlacht !
Und nu´ ? Meinst Du, die Europäer fänden das so spannend, wenn die Muslimen uns ihren Glauben nahe bringen wollten ? Ich glaube zwar auch, dass Demokratie eine gute und humane Form ist, Menschen zusammen zu bringen. Aber man darf eben nicht die geschichtlichen und traditionellen Ursprünge eines Landes vergessen.
Naja, man sieht ja, was passiert. Es geht zwar an der Frage vorbei, ob Krieg ja oder nein. Aber manchmal muss man off topic sein !
Also : :peace:
Gruss, Giant
Giant0777
19.04.2006, 18:00
Na, wenigstens wir sind uns einig! :-party
Kackbratze
20.04.2006, 17:40
Die Welt ist schlecht! ©
cinnamon
21.04.2006, 01:21
Ich hoffe sehr, dass Du ironisch meinst. Denn was so rum kommt, wenn man mal militärisch aktiv wird und dann nicht weiss, was danach kommt, sieht man doch im Irak. Klar, super einmarschiert - echt ´ne flotte und erfolgreiche Schlacht !
Und nu´ ? Meinst Du, die Europäer fänden das so spannend, wenn die Muslimen uns ihren Glauben nahe bringen wollten ? Ich glaube zwar auch, dass Demokratie eine gute und humane Form ist, Menschen zusammen zu bringen. Aber man darf eben nicht die geschichtlichen und traditionellen Ursprünge eines Landes vergessen.
Naja, man sieht ja, was passiert. Es geht zwar an der Frage vorbei, ob Krieg ja oder nein. Aber manchmal muss man off topic sein !
Also : :peace:
Gruss, Giant
Dieser Meinung bin ich auch, hab gerade auch mal wieder das Gefühl das Georgie boy keine Ahnung hat was er macht, bzw. machen soll... Bin gespannt auf seine Begründungen, er hat ja ganz gerne mal welche die sich hinterher als falsch rausstellen.
Bleib bei meiner Meinung der letzten post´
Finde nur nach einigen Diskussionen zum Thema, die ich jetzt geführt habe, das die USA eingreifen muss ist klar, aber mit welchem Hintergrund... Ja, ja wir werden lesen, sehen, hören :-bee
Gruß, Lucy
Bin absolut Animas Meinung.
Wenn ich übrigens sowas lese wie das von Tombow dann kommts mir wirklich hoch! Die Faszination Militär jaja....kein Wunder das so viele Krieg spielen wollen.
Bush ist keinen Deut besser als irgendein Terrorist, er ist nur in einer anderen Position und von der sogenannten amerikanischen Demokratie legitimiert. Ach ja, und bitte sag jetzt keiner, daß Kriege aber sinnvoll sein können!
Kackbratze
21.04.2006, 11:57
Wir können auch warten, bis der Djihad mit Unterstützung mehrerer Atombomben ausgerufen und durchgeführt wird.
Das macht es für uns einfacher, dann können wir wenigstens in dem Bewusstsein untergehen, dass wir dabei wenigstens friedlich waren...
:-meinung
Giant0777
21.04.2006, 12:04
Bin absolut Animas Meinung.
Wenn ich übrigens sowas lese wie das von Tombow dann kommts mir wirklich hoch! Die Faszination Militär jaja....kein Wunder das so viele Krieg spielen wollen.
Bush ist keinen Deut besser als irgendein Terrorist, er ist nur in einer anderen Position und von der sogenannten amerikanischen Demokratie legitimiert. Ach ja, und bitte sag jetzt keiner, daß Kriege aber sinnvoll sein können!
Also, die reine Faszination an Militär macht uns ja nicht alle gleich zu Kriegstreibern und Fanatikern !
Es gibt nun mal genügend Beispiele, dass ein Feldzug ein Mittel darstellt, um eine desolate Landessituation zu lösen. Ich denke da an den die Alliierten, die sich im 2. Weltkrieg gegen Hitlerdeutschland gestellt haben. Oder meinst Du es gab viele gute Alternativen dazu??? Leider nicht !
Ich finde Kriege auch furchtbar, aber man muss hier doch sehr differenzieren und nicht nur mit Schlagwörtern kommen !
Gruß, Giant
cinnamon
21.04.2006, 12:06
Wir können auch warten, bis der Djihad mit Unterstützung mehrerer Atombomben ausgerufen und durchgeführt wird.
Das macht es für uns einfacher, dann können wir wenigstens in dem Bewusstsein untergehen, dass wir dabei wenigstens friedlich waren...
:-meinung
:-meinung und ich stimme Tombow immer noch zu, aber es soll jeder seine Meinung haben....
Wenn ich übrigens sowas lese wie das von Tombow dann kommts mir wirklich hoch! Die Faszination Militär jaja....kein Wunder das so viele Krieg spielen wollen.
Och Mati, das tut mir aber wirklich leid für dich. Wußte nicht, daß du so einen empfindlichen Magen hast. Hier haste ne Packung Vomex H :peace:
Ja nee, is klar, die Faszination Militär. Stimmt, ich bin ein blutrünstiges Monster, mein Waffenschrank ist größer als so manch begehbarer Kleiderschrank, in meinem Keller lagern 30 Kilo Semtex und statt eines VW Golf parkt in der Tiefgarage meine F18.
Wie wäre es mit ein wenig Fakten und differenzierter Sicht statt hirnlos Antikriegsparolen zu klopfen?
Iran hat schon vor mehr als 30 Jahren die Treaty on the Non-proliferation of Nuclear Weapons unterzeichnet und wäre damit verpflichtet, sein Atomprogram von der IAEA beobachten zu lassen. Die IAEA hat einige Anlagen in Iran versiegelt, da sie gegen Regulationen des besagten Vertrages verstoßen. Iran hat den Vertrag einseitig gebrochen mit der Wiederinbetriebnahme besagter Anlagen. Sowas würde unter Umständen sogar ein UN-Mandat für Kriegsführung gegen den Iran rechtfertigen. Dazu noch verfügt dazu noch über die volle Ausstattung zur Herstellung von Nuklearwaffen - ein Reaktor, was waffentaugliches Plutonium-239 herstellt und alle Elemente des Herstellungszyklus für waffentaugliches Uran(und damit ist HOCH angereichertes Uran gemeint, in dieser Form als Brennstoff für friedliche Zwecke nicht oder sehr schwer verwendbar). Nur, um friedlich solches Uran zu verbrennen, dafür gibt es im Iran KEINE geeigneten Reaktoren und der internationale Handel mit solchem Material ist durch die NPT verboten.
Selbst wenn man hier beide Augen zudrückt und sagt: "laßt sie doch ihre Atomwaffen haben", kommt man zum nächsten Problem - nämlich, daß sich mehrmals hochrangige iranische Politizer sich öffentlich dazu bekannt haben, Israel "von der Weltkarte löschen zu wollen". Ohne reißerisch zu sein, aber wenn keine diplomatische Lösung in Sicht ist, was soll man da erwarten? Hiroshima und Nagasaki 1945, Tel Aviv 200x?
Und dazu, noch einmal zum Krieg und seiner Rolle. Schon Carl von Clausewitz hat festgestellt, daß Krieg "die bloße Forsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist" und ein "Konflikt großer Interessen, der sich blutig löst". In diesem Sinne ist Iran genauso "schuldig" wie die USA oder der Rest der Welt. Mit einem Haken - Iran demaskiert sich hier mit den Äußerungen, sein Atomprogramm sei "rein friedlich", da ein friedliches Atomprogramm sehr wohl ohne Einschränkungen seitens der IAEA realisierbar ist. Daß die IAEA hier eingegriffen und Anlagen versiegelt hat, ist wohl eindeutig. Daß die Siegel abgenommen und die Anlagen wieder betrieben werden, auch. Und, last but not least - ich kenne keinen logisch denkenden Menschen, der dem altgedienten Carl von Clausewitz Kriegs- und Gewaltverherrlichung andichten würde.
Zuletzt, etwas zur "Nützlichkeit" der Kriege. Ja, ein Krieg ist nicht wünschenswert und es ist blutig, es ist schmutzig und es sterben Menschen. Aber sowohl Wissenschaft allgemein als auch die Medizin haben nicht zuletzt auch durch Kriege sehr große Fortschritte machen können. Schauen wir uns nur ein Paar Beispiele an:
N.I. Pirogov entwickelte als Feldchirurg im Krim-Krieg eine Amputationstechnik, die bis heute noch angewendet wird. Des weiteren entwickelte er auch das Konzept der topographischen Anatomie, als eine Anatomie, die sich nach den Bedürfnissen der Chirurgie richtet.
Erst durch die Erfahrungen mit Kampfgasen im Ersten Weltkrieg wurden genauere Untersuchungen über die Schädlichkeit bestimmter Stoffe als auch die Entwicklung von Schutzmitteln dagegen vorangetrieben. Die dazugehörige Basis hat schon mindestens 50 Jahre vorher existiert.
Zweiter Weltkrieg - daß ohne den zweiten Weltkrieg heutzutage auch die allgemeine Luftfahrt JAHRE hinter dem aktuellen Entwicklungsstand wäre (auch bezogen auf die Sicherheit), bestreitet keiner. Und daß das Manhattan-Projekt der Welt nicht nur die Atombombe, sondern auch die Nutzung der Atomenergie möglich gemacht hat, das wird von Kriegsgegnern geflissentlich ignoriert. Die Atombomben selbst sind zwar ein trauriges Kapitel in der Weltgeschichte, aber doch eine Möglichkeit gewesen, mehr über die Auswirkungen ionisierender Strahlen zu lernen als in dem halben Jahrhundert zuvor (obwohl die Strahlen, dessen Nutzung und potentielle Schädlichkeit bekannt war).
Vietnam-Krieg - zum ersten mal wurde das Crush-Syndrom als lebensbedrohliche Polytrauma-Komplikation entdeckt und effektive Therapiestrategien dagegen entwickelt. Hätte es das nicht gegeben, würde die Grundlagenforschung zum Thema wohl auch heute in den Kinderschuhen stecken (und besagte Komplikation als tödlich gelten).
In diesem Sinne Matti, wie wäre es mit einer etwas differenzierteren Sicht?
Was ich da oben geschrieben habe, war sicherlich undifferenziert. Keine Frage.
Bei deinen ganzen Ausführungen, die von Wissen zeugen, vermisse ich aber doch eines: Die Wertschätzung des Einzelnen. Das was du Differenzierung nennst, nenne ich Verharmlosung. Da kannst du auch gleich sagen, ja die Deutschen haben viele umgebracht, aber guck mal, die Russen doch auch.
Hast du dir schonmal überlegt, wie du dich fühlen würdest, als friedliebender Einwohner eines Landes, welches dummerweise einen grössenwahnsinnigen und gewaltbereiten Staatschef hat - und Amerika fängt mit dem Bombardement an. Leider haut das mit der "chirurgischen Kriegsführung" nicht ganz hin, und deine Familie kommt um. Aber du sähest natürlich die Notwendigkeit dieses Krieges ein, und den größeren Zusammenhang. Ach ja nicht zu vergessen den Fortschritt in der Luftfahrt, das ist natürlich was.
Daß Hitlers Morden während des 2. Weltkrieges beendet wurde, ist im Nachhinein sicher richtig gewesen. Ich hätte mich trotzdem nicht ans Steuer eines Bombers gesetzt. Weil immer Unschuldige dabei umkommen.
Somit würde ich auch niemals die Atombombe auf den Iran werfen, bevor der Iran sie auf uns wirft. Das ist zumindest meine momentane Überzeugung.
Und komm mir nicht mit solchen Zitaten wie oben. Diese haben nichts mit Realismus zu tun sondern höchstens mit Resignation vor der Dummheit des Menschen.
Kackbratze
21.04.2006, 16:11
Tja, nur leider ist die Menschheit dumm.
Ausserdem war es bis jetzt in der Geschichte immer so, dass die "zivilisierten" Völker, die sich über den Krieg gestellt haben (die Griechen, die Römer, die Chinesen...) am Ende von den "Barbaren" überrannt wurden.
Es geht nicht darum, dass wir Frieden wünschen, sondern das die Iraner Krieg wollen. Und wenn wir nicht mitmachen, machen die das alleine gegen uns und gewinnen. Das ist nicht ein Basketballspiel welches abgesetzt wird, wenn eine Mannschaft nicht erscheint... :-meinung
man sollte eine waffe erfinden, die mit einem schlag den frieden sichert...
Kackbratze
22.04.2006, 12:05
Quasi ein grosses Brett mit einem Nagel....
so, oder so ähnlich haben doch vor ca 2000 jahren die römer schon versucht dieses religiöse problem zu lösen und haben es nur noch schlimmer gemacht...
surfsmurf
23.04.2006, 10:47
Ich muss sagen, Tombow, Deine Meinung zu Wissenschaft und Krieg finde ich nicht differenziert, sondern zynisch. Natürlich kann man einem Krieg im Nachhinein immer noch etwas positives abgewinnen (Ich sag nur: Adolf und die Autobahn), aber das legitimiert doch Kriegsverbrechen (gab es schon einmal einen Krieg ohne Verbechen?) nicht im geringsten. Und Massenmord im Dienste der Wissenschaft resp. der Medizin gab es doch auch schon zu genüge, oder?
Ich bin kein Pazifist, Krieg ist meiner Meinung nach unter bestimmten Umständen legitim, teilweise sogar geboten. Aber dennoch: Der Preis für viele im Krieg gewonnen Einsichten war zu hoch. Punkt. Diese Tatsache erlaubt imo keine Einschränkung.
Bensona!
23.04.2006, 11:12
Ich deneke schon das die USA gut ausgelastet sind Afghanistan, Irak und Palästina, eigene Naturkatastrophe wie du bereits in deinem Beitrag geschrieben hast. Irgendwo müsste es dann meiner Meinung nach einen Rückzug geben... weils sonst selbst mit Verbündeten etwas schwer werden würde, realistisch gesehen.
Oder meint einer, der 2. Irakkrieg war jetzt ernsthaft ein Kreuzzug gegen den Terrorismus ???
Ich glaube, dass wenn es um Wirtschaftsinteresse geht, sich die Amis am nächsten sind ( bzw. Mr. Bush und sein Clan )!
Bush ist keinen Deut besser als irgendein Terrorist, er ist nur in einer anderen Position und von der sogenannten amerikanischen Demokratie legitimiert. Ach ja, und bitte sag jetzt keiner, daß Kriege aber sinnvoll sein können!
Wo liegt denn das Land Palästina? Es gibt gar keinen Staat und gab noch nie der so heisst.
Ja der zweite dritte Golfkrieg ("zweite Irakkrieg ist falsch.. Die USA ist im 2. Golfkrieg mit der UN nach KUWAIT reingegangen, um die Iraker von Kuwait zu vertreiben. Mehr nicht. Und das war vielleicht das große Versäumnis nicht gleich den Irakischen Tyrannen mit seiner Krebsbrut von Söhnen auszulöschen. Aber die UN ließ ihn an der Macht, ließ ihn den von ihn gebeutelten Staat und ließ Kurden, erfolglose Irakische Fussballspieler ins Messer der Launen dieser Geisteskranken laufen.
"Sogenannte amerikanische Demokratie". Lieber Poster, die USA ist eine Demokratie. Sogar viel älter und viel viel stabiler, als die deutsche Demokratie jemals war und werden wird. "Bush ist kein deut besser als irgendein Terrorist".
Nun wenn Bush nicht besser ist als ein Terrorist, sollte er beim jetzigen Rekrutenmangel vielleicht 15 Jährige Teenager einen Sprengstoffgürtel um den Bauch binden und ihnen feierlich einen Plastikschlüssel "zum Paradies" schenken. So könnte man theoretisch einen Bodenkrieg gegen den Iran sogar vielleicht gewinnen. Wenn die Fussballmanschaft der USA dieses Jahr in Deutschland scheitern wird, wird natürlich der krass böse Bush die Fussballspieler erhängen und Foltern lassen. Bush ist doch nur auf Öl aus, ein sogenannter "Ölterrorist". Es ist nicht die OPEC, nicht der Iran, nicht Saudi-Arabien der die Welt Öl als politisches Druckmittel einsetzt, sondern "Adolf" Bush. Hast du die noch alle? Der Krieg gegen Irak hat Milliarden verschlungen.
Würde Bush Öl wollen, so müsste er nicht zu den geisteskranken Arabern im Irak die den Westen mehr hassen, als ihre eigenen Kinder lieben, sondern könnte politischen Einfluss in der Aserbaidshan Region gewinnen oder sich um Venezuela kümmern.
Ich weiß nicht, was ich von solchen unqualifizierten und weltfremnden Aussagen halten soll. Meine Mutmaßung: Man kommt mit der eigenen Geschichte nicht klar. Die guten Amerikaner mal als Tätervolk darzustellen bringt ungemein Erleichterung. Nicht wahr? Bisschen Anti-Kapitalist, bisschen Anti-Amerika, bisschen Anti Israel und schon haben wir eine politische diffundierte Meinung. Natürlich bestätigen wir auch das Recht moslemischer Gefangener, alle deutschen Toiletten umzubauen! Es ist ja unzumutbar, dass moselmische Gefangene mit dem Gesicht nach Mekka kacken müssen. Das kann doch nícht sein! (Beispiel: London-Brixton Gefängnis)
Wie wärs wenn du dich einfach mal ein wenig differenzierter ( :-)) ) mit dem auseinandersetzen würdest, was dein guter Engel Bush da fabriziert in seiner stabilen Demokratie.
Ich geh da jetzt gar nicht einzeln drauf ein was du geschrieben hast, es lohnt sich einfach nicht. Naürlich schickt Mr. Bush keine Selbstmordattentäter los oder erhängt Fussballspieler. Dennoch ist er nicht besser, er betreibt das alles nur viel subtiler. Gekoppelt mit einer Propagandapolitik, die bei vielen Amerikanern leider ihre Wirkung nicht verfehlt. Bei dir anscheinend auch nicht.
Mit deinem letzten Absatz disqualifizierst du dich dann endgültig selbst.
Schon der Gedanke, Vergleiche in der Geschichte anstellen zu wollen, ist in meinen Augen völlig sinnfrei. Die Scheisshausanekdote macht das jetzt auch nicht besser, und Lacher erntest du damit eher an deinem Stammtisch denk ich mal.
Bensona!
23.04.2006, 13:26
Nun, aber leider machst du dich mit solchen ähnlichen Aussagen viel lächerlicher. Den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika bodenlos undemokratisches Verhalten und Verbrechen an die Menschlichkeit anzukreiden, dabei aber andersweitig wegzusehen, ist eine deutsch-europäische Eigenschaft. Vielleicht sollte man mal überlegen Schröder anzukreiden, der als bester Freund Putins scheinbar in seiner Amtszeit mehr oder weniger ihn unterstützt hat in Russland die wenigen demokratischen Strukturen zu zerdrücken. Welche Propagandapolitik vollführt denn Bushs-Regierung? Sie befinden sich in einer gesunden Demokratie. Wegschauen heisst die Devise aber bei arabischen Staaten, wenn sie gegen den Westen, gegen Frauenrechte und für ihren faschistischen Staat werben. Anstatt als Deutscher die Pflicht anzuerkennen, jedem neonazisitischen Treiben ein Ende zu gebieten, bekommt man eine stolze Gänsehaut, wenn man den Araber von Nebenan vom großen Politiker Adolf Hitler erzählt und vom bösen Bush. Nicht umsonst bekommen sie dann feuchte Augen und freuen sich einen Sprengstoffgürtel darum. Immerhin wurden Kurden im Irak vom deutschen Knowhow vergast. Syrien baute mit freundlicher Gestapoveteranenhilfe ihren Geheimdienst auf und Siemens & Co. bauen fleissig an den Urananreicherungsanlagen unter russischen Scheinfirmen weiter.
Es ist doch immer das aufziehen doppelter Maßstäbe in Europa. Anstatt die Regierung in Sudan zu kritisieren, die systematisch Völkermord an die schwarze Bevölkerung im Süden betreibt, wird doch lieber Bush kritisiert. Häng dir doch am besten neben deinem Kriegsverbrecher namens Ernesto Cheguvara noch das Poster von Hugo Chavez und dann kannst du weiter gegen Bush wettern.
Egal was Bush macht, scheinbar ist er nicht besser als ein Terrorist. Das ist lächerlich aber ich verstehe diesen geplanten Schachzug. Es ist der selbe, wie wenn man sagt, dass der deutsche Bombardeur nicht schlechter war, als der britische Bombardeur. Bush auf die selbe Stufe zu stellen wie einen Terroristen ist unverschämt. Ich muss Dir nicht aufzählen was der Unterschied zwischen den USA und irgendeinen Terror(-staat) ist. Vielleicht solltest du dennoch mal einen Ausflug in iranische Gefängnisse machen, danach vielleicht noch mit der Hizbollah bisschen chillen. Das Ziel von Terroristen sind Zivilisten. Egal wer, egal wann und möglichst viele.
Und nun erkläre es der amerikanischen Nation die aufgrund von moralischen Werten Soldaten zum Boden des Iraks schickt, anstatt ganze aufständische Städte den Erdboden gleichzumachen.
Terroristen würden ganze Städte und Landstriche zerstören um an ihr "Ziel" zu kommen. Genauso wie die Vorterroristen namens Nazis. Doch das Problem mit den Deutschen hat sich ja erledigt. Nun sind die Terroristen als neues Phänomen übrig geblieben.
tadeus_t
23.04.2006, 16:57
Hey, Bensona, nicht so böse sein zu den Jeckes. :-)) "Differenzierte" Meinung von mir gibts später, muss erstmal weiter ana lernen.... :-lesen
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