Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : *** INFO *** Demo gegen Studiengebühren
Damit wäre ich auch aus dieser Diskussion raus.
sorry, aber das wirkt so ähnlich: "Du bist doof, du hast mir widersprochen" :-))
Wenn man keine Argumente mehr hat, dann geht man einfach :-oopss
Ich bin zwar auch für Studiengebühren, aber deiner Argumentation kann ich einfach nichts abgewinnen.... sie ist einfach voller Fehler und vollkommen realitätsfern.
und @ TobiasL: Wo in Deutschland wohnt man bitte hunderte Kilometer von einer Uni entfernt, das Argument ist ja wohl auch nicht das beste :-blush
und @ TobiasL: Wo in Deutschland wohnt man bitte hunderte Kilometer von einer Uni entfernt, das Argument ist ja wohl auch nicht das beste :-blush
??? Wieso? In meiner Heimatstadt liegt die nächste Uni mit dem Studienfach Medizin 200 km entfernt.
naja, das sind ja nicht hunderte :-D
Außerdem ist die nächste Uni (!!) bestimmt nicht so weit weg... :-oopss
Wir leben ja auch nicht im Sozialismus, wo Kindererziehung ab Geburt von Staatswegen reguliert wird.
Nein aber per Definiton in einer Sozialen Marktwirschaft.
Die Kindererziehung im Sozialismus wurde besser organisiert, das stimmt zweifelsohne. Und manche Aussagen unser Familienministerin sind von einer staatl. regulierten Kinderbetreuung gar nicht so weit entfernt.
Man sollte mal unterscheiden:
Kinderbetreuung und -erziehung sind nicht dasSelbe.
Liegt der Grund nicht darin, dass wir über 30 % des Haushaltes für Soziales ausgeben. Ich denke, unser System erlaubt jeden Eltern ein Kind bis zum Abitur zu bringen, wenn sie es nur wollten. Alles andere ist für mich ein herbeigezogenes Argument. Wenn wir andere Prioritäten hätten, würde Deine Schulbildung auch besser aussehen.
Aber wir geben nicht 30% für Bildung aus.
Ist es nicht viel mehr so dass wir in diesem Land einen Flickenteppich von X Fördermaßnahmen haben, die letztendlich alle unter das Stichwort "Soziales" fallen. Natürlich gibt der Staat 10% nur für Familienpolitk aus, aber völlig plan-und Ziellos.Die Sozialpolitik sollte vielmehr darauf bedachtsein allen Frauen und Männern Beruf t und Elternschaft zu ermöglichen.Und ohne ausreichendes Betreuungsangebot ist das nicht möglich. In unseren skandinav.Nachbarländern sind Kinder- und außerschulische Betreuung schon lange an der Tagesordnung, in eingien Ländern besitzt jedes Kind ein Recht auf einen Betreuungsplatz.
Der Staat muss garantieren,dass gewisse Lebensrisiken abgefedert werden und soziale Bedingungen geschaffen, dass man auch Kinder bekommen kann.
Natürlich sind Kinder mit nem gewissen Risiko verbunden, aber der Staat sollte doch ein Interesse an Nachwuchs haben und auch entsprechendes dafür leisten.
Vielleicht gehen 200.000 Euro davon in Dein kostenloses Medizinstudium!
Falsch in meinem Fall, da ich nicht HM studiere.
Und mein eigtl.Studium ist alles: aber nicht kostenlos.
Da Hochschulen in Deutschland ausnahmslos staatlich sind, und das Landesbudget den Hochschulrahmen trägt, ist es doch eigentlich relativ egal. Wenn man mit Studiengebühren Kürzungen des Haushaltes der Universitäten verhindert, gehört das zum Geschäft. Ausserdem, 500 Euro sind doch kein Geld für diesen Gegenwert!
Studiengebühren verhindern Kürzungen des Haushaltes der Unis durch das Land nicht. Die Vergangenheit hat nachweislich gezeigt, dass in nahezue allen Ländern, in denen Studiengebühren eingeführt wurden, die Ausgaben des Landes für die Unis um den entsprechenden Betrag gekürzt wurden.
Bildungs darf doch nicht nur auf wirtschaftl. Verwertbarkeit reduziert werden.
Wie wärs denn mal wieder mit ner Portion Manchesterkapitalismus?
Wir fördern die gesellschatftl. Ungleichheit,denn nicht auch unser Bildungssystem sollte noch selektiver sein.
Und zudem geht es bei Studiengebühren nicht nur um Medizin!
Es gibt ne gewisse Fächervielfalt bei welcher ich nicht zu beurteilen mag, was notwendig, nützlich oder wegrationalisiert werden kann.
Wenn Du hunderte Kilometer von der Uni wegwohnst, ist doch was falsch gelaufen.
Was ist da bitte falsch gelaufen??? Verstehs gar nicht.
In meinem Umfeld hier sieht es so aus: Du bezahlst für Kindergarten, Schule und Uni. Viele 10.000e jedes Jahr. Dafür bekommt man Qualität. Für 500 Euro pro Semester ist da leider nicht viel zu erwarten...
In meinem HeimatUmfeld herrschen 20-30% AL-Quote und HartzIV-Frust.
An 10 000e, die man mal ebenso zahlt um "Qualität" zu erhalten, ist nicht zudenken. Denkt auch mal dran, dass es noch deutlich unterschiedl. Lebensstandards und Lohnniveaus gibt. Ganz zu schweigen von der Kaufkraft, die bekanntlichermaßen in einigen hessis.Kreise nicht die Niedrigste ist.
FrederikMD
20.05.2006, 21:00
Nein aber per Definiton in einer Sozialen Marktwirschaft.
Den Stein, in den das gemeiselt wurde, möchte ich gerne sehen. Ich habe persönlich kein Interesse, 50 % meiner Arbeitsleistung zur allgemeinen Umverteilung bereitzustellen.
Kinderbetreuung und -erziehung sind nicht dasSelbe. Aber Ganztagesbetreuung ist schon ein immenser Teil der Erziehung, oder?
Aber wir geben nicht 30% für Bildung aus. Richtig und leider, sondern für den Osten (>1 Billion Euro in den letzten 15 Jahren, entspricht übrigens fast exakt der Verschuldung der öffentlichen Haushalte), für Arbeit und Soziales (Hartz IV etc). Leider sind das keine Zukunftsinvestitionen, aber wie ich Deinen Aussagen entnehmen kann, sind das ja auch alles heilige Kühe.
Der Staat muss garantieren,dass gewisse Lebensrisiken abgefedert werden und soziale Bedingungen geschaffen, dass man auch Kinder bekommen kann.Der Staat ist per se nicht anderes als die Masse seiner Einwohner. Ich weiss nicht, bis zu welchem Umfang man diese "Lebensrisiken" abdecken sollte/kann. Ich denke, wir liegen längst hinter der Schmerzgrenze. Den nötigen Einschnitt im sozialen System traut sich keiner, also muss man die noch mehr fordern, die eh 90 % der Last tragen (auch verschmäht als Besserverdiener, FDP Wähler, etc etc).
Wir fördern die gesellschatftl. Ungleichheit,denn nicht auch unser Bildungssystem sollte noch selektiver sein.
Ich bezweifle, dass unser Bildungssystem sehr selektiv ist. Ich erinnere nur an die Wartezeitquote, Nachteilsausgleich, Bafög, Bildungskredite, etc etc - Hilfe gibt es genug.
In meinem HeimatUmfeld herrschen 20-30% AL-Quote und HartzIV-Frust. An 10 000e, die man mal ebenso zahlt um "Qualität" zu erhalten, ist nicht zudenken. Denkt auch mal dran, dass es noch deutlich unterschiedl. Lebensstandards und Lohnniveaus gibt.
Was für ein System, in dem staatliche Unterstützung zum Frust der Leute führt. Natürlich ist das kein Luxusleben, aber weil wir eben die selben Fehler der DDR begehen, stehen wir relativ schlecht da. Ich erinnere mich noch gut, als wir in den 80er Jahren Kohle, Lebensmittel etc in die längst bankrotte DDR geliefert haben. Dies als Modellsystem vorzuführen, ist doch ein Hohn. Meine Erfahrung in den meisten Ländern zeigt, dass es wichtig ist, seine Starken zu schonen, um den Schwachen zu helfen. Ich erinnere mich, als der vergessene Paul Kirchhof 25% Steuersatz für alle forderte. Dabei wurde stets der Freibetrag und die einfachste Algebra vergessen. Generell gilt, wer mehr leistet, gibt mehr (wenn vielleicht auch nicht sinnvollerweise überproportional) und wer erhält, sollte dafür dankbar sein (oder ggf. sogar einen symbolischen (500 Euro pro Semester) zahlen. Im übrigen ist es ja nicht so, dass diese Regelungen eingeführt werden, um Studenten zu drangsalieren, sondern weil die Haushalte schlicht am Ende sind.
Den Stein, in den das gemeiselt wurde, möchte ich gerne sehen. Ich habe persönlich kein Interesse, 50 % meiner Arbeitsleistung zur allgemeinen Umverteilung bereitzustellen.
Wenn du kein Interesse an der allgemeinen Umverteilung hast,dann hast du auch kein Interesse an sämtlichen Sozialleistungen, davon muss man jedenfalls nach dieser Aussage ausgehen.
Wenn man schon von sozialer Umverteilung spricht, dann sollte man auch mal überlegen,dass nicht nur HartzIV ne Sozialleistung ist.
Ergo:Du hast also kein Interesse am Gesundheitssystem, du hast kein Bildungssystem genossen bzw. genießt es noch (dass ja kostenlos war/ist, richtig?) und würdest z.B. auch nie vom Staat Kindergeld oder Derartiges fordern. Du auch benutzt keine öffentliche Straßen.
So lange bemerke ich woher bei dir der Wind weht.
Wenn du von 50% deiner Arbeitsleistung spricht, die "ausschließlich" umverteilt wird, dann sag' mir mal was du unter Umverteilung verstehst.
Warum nennst du es denn nicht noch etwas konkreter beim Namen?
Den Solizuschlag?
(Ich gehe jedenfalls im Moment auch davon aus)
Ich möchte nur mal daran erinnern, dass auch jeder Bundesbürger,egal ob in Neuen oder Alten BL, der erwerbstätig ist, diesen Prozentsatz (glaube 5,5) von seiner Arbeitsleistung abgezogen bekommt.
Richtig und leider, sondern für den Osten (>1 Billion Euro in den letzten 15 Jahren, entspricht übrigens fast exakt der Verschuldung der öffentlichen Haushalte), für Arbeit und Soziales (Hartz IV etc). Leider sind das keine Zukunftsinvestitionen, aber wie ich Deinen Aussagen entnehmen kann, sind das ja auch alles heilige Kühe.
Nein. Ich sage ja nicht, dass wir nicht reformbedürftig sind, aber ich sage auch immer, dass man unser Sozialsystem deshalb nicht komplett aufgeben sollte/muss.
Da ich die Wende miterleben durfte (und ich dies auch außerordentlich begrüße), habe ich auch erlebt, wie Industrie und Gewerbe gezielt den Bach runter ging. Auch wenn mir mein kindliches WahrnehmungsBewusstsein vieles vorenthielt,was sich wirklich abspielte.
Es kam Stilllegung von Betrieben und Firmen, Industriebrachen entstanden, komplette Wirtschaftszweige gingen dan Bach runter.Das hatte zwar auch eiskalte wirtschaftliche Gründe, aber die geschah auch deshlab, da man ad hoc eines neues Rechtssystem installierte.
Und noch was zu den beschriebenen Transferleistunge und dazu wie ein Großteil direkt zurück in den Westen floss und auch noch heute die hohe AL-Quote mitverursacht (und das sind keine EInzelbeispiele)!
Dazu kommt, dass ad hoc Löhne an westdt.Niveaus angepasst wurden, obwohl die entsprechende Produktivität nicht gegeben war.
Der Prozeß hätte anders organisiert werden müssen.
Das Überstülpen des westdt.Systems über Nacht war ein riesen Fehler.
Und die genannten Transferleistungen von > 1 Billion...Dieser Betrag schwankt in der Literatur extrem, nicht zuletzt aus o.g. Grund.
Mit der Wende kam eine hohe Anzahl an westdeutschen und auch ausländischen Investoren nach Ostdeutschland, kauften Beteiebe/Firmen fürn Äppel und Ei auf. Hierfür erhielten sich enorme staatliche Zuschüsse eingesackt, zurücktransferiert und die Betriebe dicht gemacht.
Dabei wurden Werte ungeahnten Ausmaßes über Nacht vernichtet
Und wir wollen mal nicht vergessen:
In der Vorwendezeit gab es in der BRD schon rund 2,5 MIO Arbeitslose.
Die Wiederverinigung hatte auch ne befristetet Erholung der Wirtsschaft zur Folge, da nun ein Konsummarkt von 16 Mio Menschen zur Verfügung.
Der Staat ist per se nicht anderes als die Masse seiner Einwohner. Ich weiss nicht, bis zu welchem Umfang man diese "Lebensrisiken" abdecken sollte/kann. (auch verschmäht als Besserverdiener, FDP Wähler, etc etc).
Nein, ich bin strikt dagegen, dass die Steuerbelastung weiterhin steigt.
Mir ist bewusst, dass gerade der Arbeitnehmer, Selbständige ein überproportioniertes Sytsem finanzieren.
Ich bin auch der Meinung, dass sich Leistung lohnen muss.
Aber ist es richtig an Bildung zu sparen?
Ist es richtig an der Kinderbetreuung zu sapren?
Ohne Konsumenten, kein Markt.
Ich denke dieser Förderalstaat bietet ausreichen Einsparptenzia in Form des administrativen Hydrocephalus, Steuerverschwendung und Fehlinvestitionen.
Muss es denn sein, das eine ICE Strecke LE_Erfurt_Nürnberg mindestens 7 Mrd. € kostet? Oder die "Thüringer Wald-Autobahn" - eine der teuersten Autobahnstrecken weltweit.
Und es sollte einem Staat doch gelingen, dass man nicht automatisch die Kündigung in der Hand hält, nur weil man Vater/Mutter geworden ist.
Elterngeld und erhöhte Kinderbetreuung, anders gehts nicht.
Als Lebensrisiken waren nicht gesundheitl.Risiken gemeint, aber das war aus dem Text erkennbar.
Ich bezweifle, dass unser Bildungssystem sehr selektiv ist.
Unser Bildungssystem besteht nicht nur aus Universitäten.
Es ist deshalb selektiv, da schon in der 4.Klasse über den Bildungsweg entschieden wird. In meinen Augen verfrüht, da gerade hier oft soziale Herkunft der Eltern darüber entscheiden, ob das Kind den gymnasialen Schulweg bestreitet oder eben Real- bzw.Hauptschule.
D.h. Werdegang des Kindes hängt erheblich vom Bildungshintergrund auch der Eltern ab.
... längst bankrotte DDR geliefert haben. Dies als Modellsystem vorzuführen, ist doch ein Hohn. Meine Erfahrung in den meisten Ländern zeigt, dass es wichtig ist, seine Starken zu schonen, um den Schwachen zu helfen. Ich erinnere mich, als der vergessene Paul Kirchhof 25% Steuersatz für alle forderte. Dabei wurde stets der Freibetrag und die einfachste Algebra vergessen. Generell gilt, wer mehr leistet, gibt mehr (wenn vielleicht auch nicht sinnvollerweise überproportional) und wer erhält, sollte dafür dankbar sein (oder ggf. sogar einen symbolischen (500 Euro pro Semester) zahlen. Im übrigen ist es ja nicht so, dass diese Regelungen eingeführt werden, um Studenten zu drangsalieren, sondern weil die Haushalte schlicht am Ende sind.
Wer hat denn das DDR Sytsem hier als Modellsystem vorgeführt. Man sollte hier nicht beginnen irgendwelche vorurteilsbehafte Diskussion in Gang zu bringen.
Denn es geht nicht um die DDR, Planwirtschaft. Man sollte mal nicht vergessen, dass die DDR unter der Doktrin einer sowjetischen Gorßmacht stand und alles andere war: nur nicht eigenständig. Technischer Wandel und Fortschritt: Fehlanzeige. Ich will mich dahingehend nicht fusselig reden.
Ich kann es aber weiterhin nicht akzeptieren ausgerechnet Studenten für bankrotte Haushalte indirekt zur Verantwortung zu ziehen.
Les dir doch mal die "Flugblätter" der CDU durch, die Argumentation POR Studiengebühren findet auf niedrigstem Niveau statt.
Ich sehe es einfach nicht ein einen verrechtlichten Beamtenstaat weiterhin zu finanzieren.
Und mit Verlaub: Meinst du ernsthaft 500 €/Smester/Student haben auch nur den Hauch eines Effekts auf den Haushalt? Und warum auch, sollten sie nicht uneinegschränkt den Unis zugute kommen bei gleiche finannzieller Unterstützund durchs Land?
Du hast gerade das angesprochen,weshalb ich Studiengebühren ablehne.
Sie dürfen doch nicht dazu dienen die Haushalte zu sanieren.
Deutschland muss sich entscheiden! Produzierenden Gewerbe wird es hier bald nicht mehr geben, dazu sind einfach die Bedingungen im Ausland zu verlockend, beispiel:Südostasien.
Deutschland hat nur 1 vernünftige Chance: Technologie + Entwicklung.
Alles andere ist nicht mehr tragbar.
FrederikMD
21.05.2006, 16:03
Deutschland hat nur 1 vernünftige Chance: Technologie + Entwicklung. Alles andere ist nicht mehr tragbar.Ich war vor 2 Wochen am MIT in Boston, dem sicherlich besten Ausbildungsstandort in der Technologie weltweit. Glaub mir, dass dort kein Student wegen seiner 30.000$ im Jahr heult. Wir schaffen den Spagat zwischen Leistungsorientierung und Sozialismus eben nicht mehr. Und natürlich ist es schade, wenn dabei Leute auf der Strecke ihren Lebensstandard nicht halten können, zu einem Großteil ist das doch eigene Verantwortung. Wenn jemand unqualifiziert/arbeitslos bist, dann ist das nicht mein Problem. Ich finde, eine Abgabenquote von 50% unerträglich. Ich kenne ein gutes Dutzend deutscher Spitzenmediziner, die in Deutschland keine Zukunft für sich sehen, weil der Fokus auf den "Sozialschwachen" und "Hilfsbedürftigten" liegt. Ich habe nichts gegen eine Mindestförderung, mehr nicht, weil es nicht geht und weil es die Leute aus der Verantwortung nimmt.
Hellequin
21.05.2006, 16:34
Ich war vor 2 Wochen am MIT in Boston, dem sicherlich besten Ausbildungsstandort in der Technologie weltweit. Glaub mir, dass dort kein Student wegen seiner 30.000$ im Jahr heult. Wir schaffen den Spagat zwischen Leistungsorientierung und Sozialismus eben nicht mehr. Und natürlich ist es schade, wenn dabei Leute auf der Strecke ihren Lebensstandard nicht halten können, zu einem Großteil ist das doch eigene Verantwortung. Wenn jemand unqualifiziert/arbeitslos bist, dann ist das nicht mein Problem. Ich finde, eine Abgabenquote von 50% unerträglich. Ich kenne ein gutes Dutzend deutscher Spitzenmediziner, die in Deutschland keine Zukunft für sich sehen, weil der Fokus auf den "Sozialschwachen" und "Hilfsbedürftigten" liegt. Ich habe nichts gegen eine Mindestförderung, mehr nicht, weil es nicht geht und weil es die Leute aus der Verantwortung nimmt.
Ein Hoch auf den Sozialdarwinismus!:-kotz
Ich war vor 2 Wochen am MIT in Boston, dem sicherlich besten Ausbildungsstandort in der Technologie weltweit. Glaub mir, dass dort kein Student wegen seiner 30.000$ im Jahr heult. Wir schaffen den Spagat zwischen Leistungsorientierung und Sozialismus eben nicht mehr. Und natürlich ist es schade, wenn dabei Leute auf der Strecke ihren Lebensstandard nicht halten können, zu einem Großteil ist das doch eigene Verantwortung. Wenn jemand unqualifiziert/arbeitslos bist, dann ist das nicht mein Problem. Ich finde, eine Abgabenquote von 50% unerträglich. Ich kenne ein gutes Dutzend deutscher Spitzenmediziner, die in Deutschland keine Zukunft für sich sehen, weil der Fokus auf den "Sozialschwachen" und "Hilfsbedürftigten" liegt. Ich habe nichts gegen eine Mindestförderung, mehr nicht, weil es nicht geht und weil es die Leute aus der Verantwortung nimmt.
Deutschland benötigt auch amerikanische Verhältnisse.
In jeder Hinsicht und unbedingt...
Es geht auch nicht darum einen Wohlfahrtsstaat umzusetzen, sondern um eine Grundsicherung,und ein Land, in dem sich Leistung auch lohnen soll.
Das ist mein Standpunkt und kein anderer. Und dies ist in meinen Augen umsetzbar.
Warum haben wir denn in den USA extrem hohe Studiengebühren?
Die Zuschüsse für Bildungseirnichtungen wurden in einem derart krassen Maße gekürzt, dass die Unis die Studiengebühren in den letzten Jahren fast jährlich um zweistellige Prozentsätze hochsetzen mussten, um der wirtschaftl.Misere der Hochschulen zu stabilisieren.
Letztendlich studiert der, der in der Lage ist, das Ganze zu finanzieren, wie auch immer, und das MIT Boston ist natürlich supertoll, aber das gerade in den USA ein verschiedene Niveaus herrschen in Form einer Klassifizierung der UNis, lässt du außen vor. Es gibt ausreichend zweit und drittklassige Unis an denen auch noch die Mehrzahl der Studenten studiert.
Gerade die USA und die Unilandschaft ist von deutlicher sozialer Deklassierung geprägt. Natürlich habebn wir Harvard,Stale,Yanford usw., aber diese stelle eine absolute Minderzahl,"Eliteunis",dar.
Was ich von "Eliteunis" halte, an denen nur die finanzielle&gesellschaftl. Elite zu finden ist, lasse ich mal hier im Raum stehen.
Die jammer natürlich nicht über Studiengebühren. Es muss natürlich wunderbar sein, wenn man seine Status zur "Elite" zu gehören kaufen kann.
Aber ein Hoch auch auf den amerikan.Arbeitsmarkt,der doch so flexibel ist.
Ob das ein Ideal-Vorbild ist, muss jeder für sich entscheiden.
Aber in meinen Augen ist es fatal zu meinen, dass wir einer kapital-und reichtumsorientierten Ideologie einer Gesellschaftskaste auf Kosten der Sozialschwachen austragen soll.
Wie gesagt: die Menschen müssen zur Verantwortung genommen werden, aber es gibt auch andere Möglichkeiten als den american way.
FrederikMD
21.05.2006, 19:09
Deutschland benötigt auch amerikanische Verhältnisse.
In jeder Hinsicht und unbedingt...
Es geht auch nicht darum einen Wohlfahrtsstaat umzusetzen, sondern um eine Grundsicherung,und ein Land, in dem sich Leistung auch lohnen soll.
Das ist mein Standpunkt und kein anderer. Und dies ist in meinen Augen umsetzbar.
Warum haben wir denn in den USA extrem hohe Studiengebühren?
Die Zuschüsse für Bildungseirnichtungen wurden in einem derart krassen Maße gekürzt, dass die Unis die Studiengebühren in den letzten Jahren fast jährlich um zweistellige Prozentsätze hochsetzen mussten, um der wirtschaftl.Misere der Hochschulen zu stabilisieren.
Letztendlich studiert der, der in der Lage ist, das Ganze zu finanzieren, wie auch immer, und das MIT Boston ist natürlich supertoll, aber das gerade in den USA ein verschiedene Niveaus herrschen in Form einer Klassifizierung der UNis, lässt du außen vor. Es gibt ausreichend zweit und drittklassige Unis an denen auch noch die Mehrzahl der Studenten studiert.
Gerade die USA und die Unilandschaft ist von deutlicher sozialer Deklassierung geprägt. Natürlich habebn wir Harvard,Stale,Yanford usw., aber diese stelle eine absolute Minderzahl,"Eliteunis",dar.
Was ich von "Eliteunis" halte, an denen nur die finanzielle&gesellschaftl. Elite zu finden ist, lasse ich mal hier im Raum stehen.
Die jammer natürlich nicht über Studiengebühren. Es muss natürlich wunderbar sein, wenn man seine Status zur "Elite" zu gehören kaufen kann.
Aber ein Hoch auch auf den amerikan.Arbeitsmarkt,der doch so flexibel ist.
Ob das ein Ideal-Vorbild ist, muss jeder für sich entscheiden.
Aber in meinen Augen ist es fatal zu meinen, dass wir einer kapital-und reichtumsorientierten Ideologie einer Gesellschaftskaste auf Kosten der Sozialschwachen austragen soll.
Wie gesagt: die Menschen müssen zur Verantwortung genommen werden, aber es gibt auch andere Möglichkeiten als den american way.Ich denke, es ist Ansichtssache. Ich finde, es liegt in meiner eigenen u Verantwortung, mir solche Dinge zu organisieren, dass kann und darf ich nicht abwälzen. Ich habe selbst mein Studium inkl 2er Auslandsjahre mit Stipendien und Arbeit finanziert und verlange von keinem, dass er für meine Kosten aufkommt. Ich finde die Anspruchshaltung in Deutschland nicht erträglich, ihr wollt etwas, ihr bekommt etwas - dafür sollte man auch bereit sein, sich einzusetzen.
Daß du jetzt auf die private, persönliche Ebene zu sprechen kommst, ist mir unverständlich. Ich finanziere mir den ganzen Humbug auch selbst, obwohl das gerade wohl niemanden interessiert.
In dieser Diskussion ging es doch nicht darum,welche ANspruchshaltung der Einzelne (ans sich selbst) hat und inwiefern Selbstverantwortung Mittel zum Zweck ist.
Dennoch hast du in all den Jahren in Deutschland vom Allgemeinwesen profitiert, in jeder Hinsicht, und erzähl mir jetzt bitte nicht, dass du keine sozialen Leistungen in Anspruch genommen hast vor lauter Eifer.
FrederikMD
21.05.2006, 20:43
In dieser Diskussion ging es doch nicht darum,welche ANspruchshaltung der Einzelne (ans sich selbst) hat und inwiefern Selbstverantwortung Mittel zum Zweck ist.Und genau deshalb sage ich Dir, dass ich für die Einführung von Studiengebühren bin. Meine Eltern haben durch ihren steuerlichen Beitrag mehr als kompensiert, dass ich Medizin studiert habe. In Deutschland kannst Du jedoch nicht entscheiden, was Du mit deinem Geld machst, es wird dir genommen, umverteilt und du kannst hoffen, davon zu profitieren. Warum sollte der kinderlose Nachbar für Deine Medizinausbildung zahlen, während Du nichtmal 500 Euro dafür abdrücken willst? Mir wäre es bedeutend lieber, ich hätte mehr Eigenverantwortung. Die Bevormundung ist unerträglich und führt zu einem maroden System, über das wiederum alle klagen.
FrederikMD
21.05.2006, 20:45
D...dass du keine sozialen Leistungen in Anspruch genommen hast vor lauter Eifer...Nein, habe ich nicht. Für das, was ich bekommen habe, habe ich ausreichend gezahlt. Mehr noch, meine Familie und ich haben für viele um mich herum mitbezahlt, sei es im Studium oder anderswo. Hätte ich dies nicht indirekt über Steuern und Abgaben getan, könnte der Punkt auch viel klarer rüberkommen.
Hellequin
21.05.2006, 21:42
Nein, habe ich nicht. Für das, was ich bekommen habe, habe ich ausreichend gezahlt. Mehr noch, meine Familie und ich haben für viele um mich herum mitbezahlt, sei es im Studium oder anderswo. Hätte ich dies nicht indirekt über Steuern und Abgaben getan, könnte der Punkt auch viel klarer rüberkommen.
Nie in der Mensa gegessen, nie ein Semesterticket gehabt?
Irgendjemand hatte mal postuliert, man wolle Studiengebühren einführen, um die Langzeitstudierer und die Ewig-Unschlüssigen aus den Universitäten rauszubringen bzw. von diesen fernzuhalten.
Dies finde ich persönlich einen äußerst vernünftigen Ansatz, denn solche Leute fallen finanziell der Allgemeinheit nur zur Last. In soweit bin ich und übrigens auch meine Eltern - die mir dankenswerterweise mein Studium finanzieren- durchaus für die Studiengebühren, denn wir haben kein Interesse daran, dass ein 38jähriger Langzeitstudent sich nach 40 Semestern nun endlich Dipl.Sozialpädagoge schimpfen darf.
Nun behauptet man, die Qualität der Lehre verbessern zu wollen. Doch mal angenommen, die Studiengebühren würden den Hochschulen tatsächlich zu Gute kommen, würden in nicht allzu ferner Zukunft alle anderen Subventionen gestrichen werden und sozialen Projektion zufließen. Die Studiengebühr ist - ebenso wie die Reichensteuer (DIE Neidsteuer schlechthin übrigens) und der Spitzensteuersatz von 47% (korrigert mich im Zweifelsfall bitte) für Gutverdiener- nichts weiter als eine neue sehr effektive Einahmequelle, die es denen, die dem Staat nur auf der Tasche liegen, demnächst erlaubt, sich ein schmuckes Ferienhäuschen dort zu kaufen, wo die meisten von uns erst Urlaub werden machen können, wenn wir das Studium beendet haben und einen -ehrlichen- Job haben!
(Ich behaupte nicht, alle Hartz-IV-Empfänger seien faul, aber es gibt mehr als genug von dieser Sorte, die sich nur allzu gerne durchfüttern lassen.)
Ich bin dagegen, dass diesen Leuten nochmehr Unterstützung zufließt als ohnehin schon! Ich bin übrigens nicht a-sozial, nur weil meiner Meinunug kein Geld für soziale Projekte verschwendet werden sollte. Bloß wirft man damit UNSERE Ausbildungsschancen vor die Säue! Es wird Zeit, dass die Hochschulen und die Wissenschaft unterstützt werden. Nicht umsonst haben uns Länder, die bis vor einigen Jahren noch forschungstechnisch Entwicklungsländer waren im internationalen Vergleich den Rang längst abgelaufen!!!
Ich denke, ein bessere Ansatz wären Studiengebühren, die die Hochschulen autonom erheben und sie natürlich ebenso autonom verteilen können. Dann bleiben die Gebühren dort, wo sie hingehören und erfüllen einen SINNVOLLEN Zweck. Der Staat hat seine Finger davon zu lassen!
Gute Nacht
eure Schnatz
FrederikMD
21.05.2006, 23:15
Nie in der Mensa gegessen, nie ein Semesterticket gehabt?Semesterticket wurde bei uns "zwangsverordnet", Mensa vielleicht zwei Dutzend Mal. Wie ich sagte, ich hätte lieber 20% Einkommenssteuer und dafür die Wahl, 1 Euro 20 in der Mensa mehr zu zahlen statt alle durch die Bank weg zu subventionieren. Aber die Wahl laesst man mir nicht - im übrigen ist das doch einer der Kritikpunkte bei den Studiengebühren, dass man eben nur umverteilt statt direkt zu investieren.
Nein, habe ich nicht. Für das, was ich bekommen habe, habe ich ausreichend gezahlt. Mehr noch, meine Familie und ich haben für viele um mich herum mitbezahlt, sei es im Studium oder anderswo. Hätte ich dies nicht indirekt über Steuern und Abgaben getan, könnte der Punkt auch viel klarer rüberkommen.
SORRY, aber du ziehst das Ganze hier nun ins Unglaubliche.
Du hast ausreichend gezahlt, warst aber dennoch Student?
Lansgam widersprichst du dir dermaßen,dass ich die Diskussion gerne abbrechen würde. Hier eines deiner Zitate!
Ich habe selbst mein Studium inkl 2er Auslandsjahre mit Stipendien und Arbeit finanziert und verlange von keinem, dass er für meine Kosten aufkommt.
Jetzt waren es wohl doch auch deine Familie, die das mitfinanziert haben.
Wo ist denn nun die Eigenverantwortlichkeit geblieben? Wer hat denn nun den Großteil gezhalt, du oder deine Familie?
Und natürlich hast du das Semesterticket auch nicht genutzt und auch nie in der Mensa gegessen,richtig? MensaEssen war glaube ich nicht zwangsverordnet.
Es geht nich um "Bevormundung" hier, das System ist ja auch marode, aber deinen Weg des Sozialdarwinismus, wie schon vorher beschrieben, kann ich nicht unterstützen.
Im Jahre 2006 kann man alles machen, alles kaufen, seine Elite erkaufen, aber man braucht das nötige Kleingeld und das hat definitiv nicht jeder in diesem Land.
Nochmals: ich befürworte keinesfalls einen Wohlfahrtsstaat, in dem alles und jeder unterstütz wird, aber leider fällt es mir im Gegenzug auch schwer gewissen Leuten zu glauben, dass sie keine sozialen Leistungen beanspruchen und? Es fängt doch bei der Inenren Sicherheit an und geht fortan so weiter.
Ich kann aus all deinen Aussagen nur erkennen, dass du Eigenveranwowrtung als etwas interpretierst, was einen Selektionsvorteil darstellt. Ich erkaufe mir meine Elite, weil ich es mir leisten kann.
PhineasGage
22.05.2006, 08:55
Manchmal frage ich mich, wie einige Leute Arzt sein wollen und gleichzeitig persönlich a-sozialen, darwinistischen, überheblichen und neoliberalen goldenen Kälbern hinterhertänzeln
Phineas, der langsam an der Zukunft der Menschheit zweifelt
Ach ja, mittlerweile muss man sich ja schon im Vorfeld wieder entschuldigen:
Obiges ist nur :-meinung
FrederikMD
22.05.2006, 09:04
Wo ist denn nun die Eigenverantwortlichkeit geblieben? Wer hat denn nun den Großteil gezhalt, du oder deine Familie?Im Zweifel spielt das keine Rolle, weil die Mittel direkt aus meinem engsten privaten Kreis kamen. Mein persönlichen Kosten wie gesagt gedeckt durch Stipendien, die Globalkosten für Studium etc. durch meine Familie. D.h. ich (wenn Du so willst auch meine Familie) haben saftig Studiengebühren gezahlt, nur dass Leute wie Du über einen marginalen Beitrag von 500 Euro schimpfen dürfen. Das ist Luxus auf Deiner Seite.
Und natürlich hast du das Semesterticket auch nicht genutzt und auch nie in der Mensa gegessen,richtig? MensaEssen war glaube ich nicht zwangsverordnet.Ich bin 100%ig überzeugt, dass wenn ich den regulären Preis gezahlt hätte, ich (im Verbund mit meiner Familie) wesentlich günstiger gefahren wäre. Und Du hast recht, ich habe weder vom Semesterticket noch der Mensa profitiert.
Im Jahre 2006 kann man alles machen, alles kaufen, seine Elite erkaufen, aber man braucht das nötige Kleingeld und das hat definitiv nicht jeder in diesem Land.Elite kann man kaufen, dass wäre mir echt neu. Ich definiere diesen Begriff über Leistung, und dabei habe ich keinen Vorteil. Was für eine von Sozialneid geprägte Ansicht.
Nochmals: ich befürworte keinesfalls einen Wohlfahrtsstaat, in dem alles und jeder unterstütz wird, aber leider fällt es mir im Gegenzug auch schwer gewissen Leuten zu glauben, dass sie keine sozialen Leistungen beanspruchen und? Es fängt doch bei der Inenren Sicherheit an und geht fortan so weiter.Ich sagte bereits, dass wir heftigst dafür zahlen, ohne vom Großteil der Ausgaben zu profitieren. Innere Sicherheit deckt wieviel Prozent des Haushalts ab? 1 -2 % ? Tatsächlich stecken wir 50 % der Gesamtausgaben in soziale Umverteilung: Arbeitslose (Hartz IV etc), Rente, gesetzliche Krankenversicherung und eben auch die kostenlose Ausbildung von Million von Studenten. Für diese Subventionen bin ich nicht zu haben, und Deine Argumentation hat den typischen Haken: Man ist für einen gemäßigten Sozialstaat, aber bei mir liegt die Schmerzgrenze bei 500 Euro pro Semester für ein Medizinstudium!
Ich kann aus all deinen Aussagen nur erkennen, dass du Eigenveranwowrtung als etwas interpretierst, was einen Selektionsvorteil darstellt. Ich erkaufe mir meine Elite, weil ich es mir leisten kann.
Natürlich ist Eigenverantwortung ein Selektionsvorteil, weil sie in Deutschland so vielen genommen wird, sieht es nicht so fantastisch aus. Ich hasse nur, dass Begriffe wie Sozialdarwinismus/Elite/Eigenverantwortung immer diesen subtil faschistischen Unterton haben und man sich dafür rechtfertigen muss, wenn man Leistungsträger ist. Man merkt halt doch, dass wir in unterschiedlichen Systemen aufgewachsen sind...
FrederikMD
22.05.2006, 09:10
Manchmal frage ich mich, wie einige Leute Arzt sein wollen und gleichzeitig persönlich a-sozialen, darwinistischen, überheblichen und neoliberalen goldenen Kälbern hinterhertänzeln
Phineas, der langsam an der Zukunft der Menschheit zweifelt
Was für eine Ansicht. Ich nehme das nicht persönlich, weil Du nichts faktisches beiträgst, will Dir aber trotzdem sagen, dass ich es vielleicht asozial finde, in Deutschland ständig für die Lustlosigkeit anderer zur Ader gelassen werde. Das hat nichts mit asozial zu tun, ich denke, es wird gerne vergessen, dass die oberen 10 % der Einkommenssteuerzahler für über 50 % aufkommen. Ist das nicht sozial, das heißt, die letzten 50 % sind fast nicht beteiligt. Ich denke schon, dass daraus klar wird, wer sozial ist und wer nicht.
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