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FataMorgana
07.07.2002, 15:54
Hallo Marissa,

ich drück Dir und Deiner Mutter die Daumen, dass Ihr die richtige Entscheidung trefft. In Eurer Situation scheint mir die Laparoskopie eher so eine Art "ultima ratio" zu sein, wenn alle anderen diagnostischen Maßnahmen versagt haben.

Wenn Du magst, erzähl uns mal, wie es weiter gegangen ist.

08.07.2002, 23:03
Hi Jungs und Mädels,

schonmal an einen Herzinfarkt gedacht???

09.07.2002, 08:08
Herzinfarkt is ja wohl etwas weit hergeholt!
Findeste nicht auch?
Gruß
Stolli

Heinz Wäscher
09.07.2002, 10:17
Würde auch sagen,daß ein Herzinfarkt etwas akuter verlaufen würde,obwohl wenn er paradox ist,oder ne leicht Lungenembolie
Also,
HAT DEINE MUTTER ATEMABHÄNGIGE SCHMERZEN?
Wurde ein EKG gemacht?LDH,CK,CK-MB und GOT bestimmt?
Finde, hier wird eh nur rumgedoktert,is wie n Fallbeispiel ,bringt aber nix,weil hier jeder seinen Teil einbringt,und noch gar nicht richtig diagnostizieren kann,sowieso schwierig übers Internet

hobbes
11.07.2002, 22:14
Hallo

1. Ein CRP von 6.5 ist vollkommend bland!!!!!!!!!! Der Wert ist nicht verwertbar, hat keine Aussage.

2. Eine Appendicitis vermiformis ist eine ziemlich akute Geschichte. Bei einer Appendicitis stellen wir ein bretthartes Abdomen fest, Schmerzen, insbesondere Loslassschmerzen (McBurn und Lanz testen).

3. Wenn es sich tatsächlich um eine Appendicitis handeln sollte gibt es ja zur OP keine Alternativen. Diese Entscheidung kann getrost den Chirurgen einer Klinik überlassen werden.

4. Die einzige Gefahr beim Abwarten ist die Perforation mit anschliessender offener Peritonitis. Allerdings wäre eine solche Perforation wohl hoch-symptomatisch und kann kaum verpasst werden.

5. Wie ist die Schmerzlokalisation. Könnte es auch die Blase sein? Zystitis? Wie steht es mit der Miktion?

hobbes
11.07.2002, 22:29
@Heinz Wäscher

Bitte hängt der armen Frau nicht noch mehr Diagnosen an. Das ist so eine Eigenart von Medizinstudenten - hinter jedem Baum sitzt ein Räuber bzw. eine böse Krankheit.
Ich sehe keinerlei Anzeichen einer LE, eines Infarktes, eigentlich auch kaum eine Appendicitis, wohl kaum ein Mesenterialinfarkt, evt. ein Magenulkus.

Was hat eigentlich bei der Gastroskopie rausgeschaut?

Übrigens finde ich es nicht so abwägig sich mit einem solchen Problem im Forum zu melden. Marissa darf einfach die einzelnen Beiträge nicht ganz für voll nehmen. 1. weil eine Diagnose nur aufgrund einer persönlichen Untersuchung gestellt werden soll, 2. weil Heinz Wäscher es zwar gut meint, aber im 2. Semester noch kaum etwas von einer Appendicitis gelernt hat.

FataMorgana
12.07.2002, 00:08
Original geschrieben von hobbes
1. Ein CRP von 6.5 ist vollkommend bland!!!!!!!!!! Der Wert ist nicht verwertbar, hat keine Aussage.

Hmm. Na ja. Das sehe ich anders. Erst mal kommt es auf die Einheit an. Hier sind wohl 6.5 mg/dl gemeint. Das ist ein deutlich erhöhter Wert, der anzeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wie man sieht, eignet er sich als Verlaufsparameter (klinische Besserung ist mit CRP-Abfall einhergegangen). Meintest Du mit blande vielleicht 6.5 mg/l, hobbes?

Spezifisch ist dieser Laborwert natürlich in keiner Weise, hilft auch differentialdiagnostisch kaum weiter. Trotzdem hat er eine Aussage, besonders im Verlauf.

Heinz Wäscher
12.07.2002, 14:13
@Hobbes,danke gleichfalls
PS: lies mal was in meinem Beitrag steht
Heinz

hobbes
12.07.2002, 14:56
Ja 6.5 mg/l ist ja kaum über der Norm (Normwert 5.0 mg/l). Ich sehe wirklich nicht ein, weshalb dieser Wert so alarmierend sein soll. Zumal sind dien Leukozyten auch in der Norm.

@Heinz: Sorry ich habe deine Zeilen zu rasch überflogen.

FataMorgana
12.07.2002, 15:11
Hallo hobbes,

bei der von Marissa angegebenen oberen Normgrenze von 0,8 ist es aber wesentlich wahrscheinlicher, dass ihre Werte in mg/dl angegeben sind (auch dies ist beim CRP möglich). 6,5 mg/dl entsprechen dann 65 mg/l, also einem wirklich deutlich erhöhten Wert. Nach meinen bisherigen klinischen Beobachtungen sind Patienten mit einem solchen CRP-Wert meistens schon merklich krank.

airmaria
12.07.2002, 15:12
Original geschrieben von hobbes

Bei einer Appendicitis stellen wir ein bretthartes Abdomen fest, Schmerzen, insbesondere Loslassschmerzen (McBurn und Lanz testen


Na hauptsache der Wurm weiß auch immer, was im Lehrbuch steht! :-))

Grüße, "Mary"

hobbes
12.07.2002, 15:17
Bei Diabetes o.ä. kann die Appendicitis sicherlich auch asymptomatisch verlaufen.

Danke für die Klärung der CRP-Angaben. Trotzdem ist dieser Parameter nicht verwertbar.

Dr.Dolor
12.07.2002, 15:39
...mal das "Fallbeispiel der Woche" bräuchten :-)

Wer eröffnet mit einem neuen Thema?

Gruss, Daniel.

13.07.2002, 22:14
hallo allerseits,
also zur appendizitis bleibt nichts mehr hinzuzufügen...
den polypen in der blase würd ich aber von einem urologen
inspizieren lassen... sprich zystoskopie.

schönen gruß flo