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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Penicillin bei Urtikaria auf Amoxicillin???



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Pünktchen
25.05.2006, 14:59
war dieser Beitrag jetzt off topic? :-))
och, wenn die anderen das können, können wir das auch...war doch interessant....

Ich hatte letztens eine Diskussion um eine englische Studie zur Effizienz von Diazepamrectalgaben bei Fieberkrampf, die sagt wohl aus, dass sie nicht so effizient wären wie Midazolam per os/buccal (!!!) im Krampfanfall. Da kam unsere OÄ auf das Thema Rektale Medikamentengabe in England.

Fino
25.05.2006, 15:08
Das finde ich jetzt aber wieder typisch deutsch von der OA - wenn eine Studie etwas, was in D. landauf landab praktiziert wird, infrage stellt, wird sie ins Laecherliche gezogen, anstatt mit fundierten Argumenten entkraeftet zu werden
Ich schaue mal in unseren Guidelines nach nach Feierabend :-lesen

Pünktchen
25.05.2006, 15:35
Nein, die OÄ zweifelte nicht an der Wirkung. Sie bemerkte nur das England die Therapieform anders ist. Sie hatte die Infos von einer Kinderärztin, die in England als Assistentin ind er Pädiatrie praktizierte. Welche wiederum sagte, dass es auch nur einmal versucht hätte auf Station den kindern irgendwas rektal zu verordnen :-oopss die schwestern waren wohl absolut sturm gelaufen gegen sie.

Ich selbst kann mir halt nicht vorstellen einem Kind im Fieberkrampf irgendwas per os zu geben. und wieviele Studien werden gemacht um Praktiken zu unterstützen??? Egal von wem sie gesponsert werden. Wird eine Studie von der Stiko unterstützt muss sie Impffreundlich sein am Ende. Wird eine von einer Nahrungsfirma unterstützt, dann ist natürlich nur das Nahrungsmittel das was hilft.

Fino
25.05.2006, 15:49
Es klappt aber - wir sehen es hier ja andauernd :-D
Eltern epileptischer Kinder haben hier manchmal das Midazolam per os sogar zu Hause und schaffen es, es zuzufuehren.

Es ist schon richtig, dass man bei Studien gucken muss, wer dahinter steckt, aber da gibt es auch Regeln dafuer. Schliesslich koennen ja auch Autoren von Lehrbuechern irgendwelche Hintergrundinteressen haben und habe diese auch(!!), aber deswegen kann man nicht die Lehrbuecher alle verwerfen - wenn man niemandem glaubt, wie wollen wir dann ueberhaupt noch lernen und Wissen austauschen?
Ich finde es schon besser - wenn moeglich - Kindern keine Zaepfchen zu geben, es ist nicht die schoenste Verabreichungsmethode.
Und hier sind die Schwestern noch nie gegen ein "berechtigtes" Zaepfchen Sturm gelaufen.

Evil
25.05.2006, 19:02
Ich finde es schon besser - wenn moeglich - Kindern keine Zaepfchen zu geben, es ist nicht die schoenste Verabreichungsmethode.Ist denn ein übel schmeckender Saft besser? Und wenn das (widerwillige) Kind sich dann auch noch verschluckt und am Ende aspiriert?

Eilika
25.05.2006, 19:18
Gerade bei kleinen Kindern sind Zäpfchen meiner Meinung nach ideal... man weiß genau, was "ankommt", sie können nicht wieder ausgespuckt werden und so ein Miniwurm hat das doch auch gleich wieder vergessen, bzw. ich hab noch kein Baby erlebt, dass sich da mehr gewehrt hätte als beim Fiebermessen oder so...
Bei älteren Kindern seh ich das auch differenzierter, aber bei Babies...

Hoppla-Daisy
25.05.2006, 19:20
Die Säfte sind doch heutzutage alle "geschmacksentschärft" mit leckeren Geschmacksrichtungen. Wenn ich da an alten den Penicillinsaft aus den 70ern denke *schauder*. DAS war mal richtig eklig.

Eilika
25.05.2006, 19:36
Gerade bei dem "geschmacksentschärften" Zeug kenn ich ein paar Kinder, die sich ganz besonders weigern, so eklig finden die das... da sind die Mamas mittlerweile soweit, sich für die beiden (4 und 5 Jahre alt) dann lieber Tabletten verschreiben zu lassen...

Evil
25.05.2006, 21:33
Die Säfte sind doch heutzutage alle "geschmacksentschärft" mit leckeren Geschmacksrichtungen.Vom Sevofluran (Narkosegas) wird auch behauptet, es riecht ganz lecker, aber ich find das Zeug trotzdem widerwärtig (wenn auch nicht so beißend wie Halothan).

Hoppla-Daisy
25.05.2006, 21:34
Naja, meiner Tochter machen "Raketen" bis heute nix aus :-))