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Rumpelstilzchen
26.05.2006, 19:19
hi nochmal,
(...)
dann wären wohl sildenafil und vardenafil noch ziemlich plausible lösungen... (...)


Ich hab mich nach dem Kurs mal erkundigt. Sildenafil ist ja sowieso das erste, was mir bei einem PDE-Hemmer einfällt, aber Sildenafil hemmt sozusagen die falsche PDE, nämlich die II und nicht die IV.

test
26.05.2006, 20:08
Ich hab mich nach dem Kurs mal erkundigt. Sildenafil ist ja sowieso das erste, was mir bei einem PDE-Hemmer einfällt, aber Sildenafil hemmt sozusagen die falsche PDE, nämlich die II und nicht die IV.

Sildenafil hemmt die PDE 5, nicht 2

Sidewinder
26.05.2006, 20:11
22 Beiträge und irgendwie hat sich mein Wissen in diesem Gebiet der Pharmakologie überhaupt nicht erweitert! ;-)
Äußerst effektiv!
Ich habe jetzt zu der Frage einen etwas längeren, differenzierenden Text geschrieben und außerdem noch durchscheinen lassen, daß sie sich solche Fragen sparen können!

P.S. Das mit der PDE V ist korrekt, allerdings bin ich mir manchmal nicht sicher, wie genau eigentlich diese ganze Auswertungen in der Pharmaforschung sind. Ich bin da ja im Rahmen meiner Doktorarbeit selbst involviert und manchmal, wenn ich so meine Experimente mache und die Ergebnisse auswerte, dann frag ich mich, ob ich nicht genausogut einfach würfeln könnte. Da kommt dann irgendein Anstieg im fünften Experiment im siebten Arbeitsmonat raus und wir verkaufen das dann als eine konzentrationsabhängige Hochregulation eines obskuren Proteins.
Wenn die das mit der PDE V genaus gemacht haben, na dann aber Hallo! ;-)

Rumpelstilzchen
26.05.2006, 22:00
PDE V



PDE V


Na gut, na gut.

Pharma saugt, ich komme bei der Hausaufgabe nicht gut voran.

actin
06.06.2006, 10:00
@actin:
Ipratropiumbromid ist für AsthmaANFÄLLE meines Wissens schon geeignet, am sinnvollsten wohl in Kombi mit nem ß2-Mimetikum (Berodual-Spray enthält Fenoterol und Ipratropium. So weit ich weiß aber eben für ANFÄLLE, also nur bei Bedarf und nicht als Dauertherapie!?
@Janny:
Meine Mutter hatte kein Asthma, sondern alpha-1-Antitrypsinmangel. Sie sollte tagsüber Ipatropiumbromid (Atrovent) und Budesonid als Dauertherapie nehmen und nachts ein Theophyllin-Retardpräparat. Anticholinergika mit lägerer Halbwertszeit (Spiriva) und Prolastin gabs damals noch nicht.