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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pflegepraktikum - wohin Bescheinigung und kann man sich freinehmen?



Viktualia
26.05.2006, 19:26
Hallo!
Wenn ich jetzt im Sommer 30 Tage lang einen Teil des Praktikums mache, kann ich dann diese Bescheinigung schon irgendwo abgeben oder sammelt man alle Bescheinigungen, bis man die vollen 90 Tage hat und gibt das dann in der Uni hab (komme as BaWü)?
Während der Zeit vom Praktikum habe ich einmal abends Konzertkarten für Robbie Williams (schon seit 7 Monaten) und an einem Samstag heiratet eine meiner besten Freundinnen. Habe ich Chancen, dafür frei zu bekommen, wenn ich das gleich zu Beginn sage? Es wäre mir sehr wichtig!
Vielleicht könnt ihr von euren Erfahrungen berichten. Gibt es spezielle Tipps fürs Praktikum (Do's und Don'ts?)
Danke!
Melanie

Frantic
26.05.2006, 20:27
Wenn die PDL mitspielt ist das doch kein Problem. Oder du hängst am Ende einfach einen Tag dran.

Die Zeiten der Pflegepraktika hab ich gesammelt, und dann insgesamt mit Erste-Hilfe-Nachweis und Scheinen beim Landesprüfungsamt abgegeben.

Viktualia
26.05.2006, 22:48
Vielen Dank für deine Antwort - du hast mir sehr geholfen! :-winky

Lava
27.05.2006, 14:58
Do's: nett, lieb, freundlich, hilfsbereit, wissbegeirig sein

Don'ts: gelangweilt herum stehen, arrogant sein, denken man wär was besseres

Dazu gibt es schon millionen von Threads hier ;-)

McBeal
28.05.2006, 09:08
)
Während der Zeit vom Praktikum habe ich einmal abends Konzertkarten für Robbie Williams (schon seit 7 Monaten) und an einem Samstag heiratet eine meiner besten Freundinnen. Habe ich Chancen, dafür frei zu bekommen, wenn ich das gleich zu Beginn sage? Es wäre mir sehr wichtig!


Hallo Melanie,
Du müsstest jedes 2. Wochenende frei haben. Zu Anfang sagen, wann Du gern frei hättest, ist auf jeden Fall gut. Ich war in meinem Pflegepraktikum mit einer Jahrespraktikantin auf einer Station und wir beide durften untereinander tauschen, vielleicht gibt es bei Dir auch so eine Lösung. Ich musste mir nämlich für Abiball etc. naoch freinehmen.

LG und alles Gute,
Ally

christo
28.05.2006, 10:23
Warum solltest du Samstags arbeiten? Wenn das ne PDL von dir verlangt ohne Ausgleich dann erklär ihr mal das du keine billige Aushilfskraft bist sondern was lernen sollst. lass dich auf keinen Fall auf so einen Schwachsinn ein, wie es einige leider immer wieder tun.
Und freinehmen bzw tauschen sollte auch kein Problem sein, wenn die sich trotzdem querstellen: anderes Haus.

christo
28.05.2006, 10:24
Hallo Melanie,
Du müsstest jedes 2. Wochenende frei haben.


Wieso jedes Zweite????? habt ihr schonmal ne Schwester gesehen die 14 Tage durcharbeitet ohne Ausgleich?????
JEDES Wochenende sollte sie frei haben.

Lifendhil
28.05.2006, 10:59
Wieso jedes Zweite????? habt ihr schonmal ne Schwester gesehen die 14 Tage durcharbeitet ohne Ausgleich?????
JEDES Wochenende sollte sie frei haben.

Ähm... also ich hab jetzt auch jedes zweite Wochenende gearbeitet und natürlich hab ich dann dafür in der Woche frei bekommen. Mir ist das sogar um einiges lieber... in der Woche kann man wenigstens was erledigen im Gegensatz zu Sonntag.

Und ansonsten... ich hab jetzt vorher auf meiner nächsten Station meine Wünsche bezüglich der Schichten geäußert und das war überhaupt kein Problem. Hab alles frei bekommen, was ich frei haben wollte und das ist jetzt im Juli ne ganze Menge.

Lava
28.05.2006, 13:54
Wieso jedes Zweite????? habt ihr schonmal ne Schwester gesehen die 14 Tage durcharbeitet ohne Ausgleich?????
JEDES Wochenende sollte sie frei haben.

Ähm.... wo hast du denn Praktikum gemacht? Du wirst eingeteilt wie jeder Zivi, jeder Schüler, jeder Praktikant. Dass man da auch mal am Wochenende arbeiten muss, ist doch völlig klar! Dafür hat man halt in der Woche mal frei... ist doch nicht so wild! Ich würd mich nicht drüber aufregen. :-nix

christo
28.05.2006, 17:36
Ähm.... wo hast du denn Praktikum gemacht? Du wirst eingeteilt wie jeder Zivi, jeder Schüler, jeder Praktikant. Dass man da auch mal am Wochenende arbeiten muss, ist doch völlig klar! Dafür hat man halt in der Woche mal frei... ist doch nicht so wild! Ich würd mich nicht drüber aufregen. :-nix

Ähem... nachdem vielen noch immer erzählt wird sie müssten auch mal am WE ohne Ausgleich arbeiten denk ich ist es schon angebracht was zu sagen. Warum bitte soll ich am Wochenende arbeiten? Eben das mit dem Zivi is der Punkt. Viele übernehmen die Zivi-Stellen, nachdem die Gattung Zivi immer seltener wird. und die Jobs haben mit Pflege meist wenig zu tun. Die Realität is doch längst das an vielen kliniken Pflegepraktikanten fest im Hol-und Bringdienst eingesetzt werden.

Lava
28.05.2006, 18:12
Wieso ohne Ausgleich? 38,5h sind 38,5h und die verteilen sich eben auf 7 Tage oder auch mal auf zweimal 7 Tage (10 Tage arbeiten, 4 Tage frei). Warum sollte ich denn nicht am Wochenende arbeiten? Pflege ist ein Schichtdienstberuf, bei dem auch am Wochenende gearbeitet wird. Ich verstehe nicht, wieso das Pflegepraktikum da eine Ausnahme sein soll. Der Inhalt des Praktikums ist ja wieder eine andere Frage.

christo
28.05.2006, 18:39
Nochmal: Manche arbeiten ohne Ausgleich deutlich mehr als z.B. die Schwestas. Und das darf einfach nicht passieren.
Zum zweiten noch: Find ich nicht, denn ich machs ohne Bezahlung. Und solange von PDLs und Pflegerschaft die Studis in dem Maß ausgenutzt werden seh ich da wenig Sinn dahinter.

Flauta
28.05.2006, 18:46
Mein Problem, das ich in Verbindung mit Praktika/Famulaturen/PJ sehe ist der Nebenjob. Ich muss meine Miete zahlen, jeden Monat und dem Vermieter ist es egal, ob ich eine 38,5 h oder was auch immer STundenwoche habe, er will sein Geld haben. Ich bin schon so überschuldet, dass mehr einfach nicht mehr geht, ich habe die Wahl Job oder Studium aufhören. Mit bisschen Glück habe ich einen gut bezahlten Job (Unterrichten) gefunden, 1 Nachmittag 6-8h Stunden arbeiten, damit ist mein Studium zwar sehr knapp, aber immerhin, finanzierbar. Der Job ist an die Schulferienzeiten gebunden und ich kann dann auch nicht einfach sagen: ach, jetzt mach ich mal einen Monat Praktikum/Famu und komme nicht zur Arbeit...und man kann auch nicht verlangen, dass ich wegen einer Famu den Job kündige. Bisher hatte ich keine Problem wenn ich verkündet habe, dass ich Freitagsnachmittags nicht kann und arbeiten muss, bisher hat es noch jeder verstanden, dass ich die Miete von irgendwoher bezahlen muss....
Da ist auch schon der Unterschied zum Zivi: er verdient immerhin ein kleines Taschengeld, das schon reichen würde, einen Teil der Miete zu zahlen. Dass man Famulaturen nicht bezahlt, ist mir klar, die Möglichkeit der flexiblen Zeoteinteilung um nebenher noch sagen wir mal mind. 10h arbeiten zu können, muss aber erhalten bleiben.

Das Pflegepraktikum, wie es jetzt läuft sehe ich schon als eine billige Dumping-Aktion. In den meisten Häusern wird der Praktikant zu "Taxi-Diensten" oder ähnlichem "missbraucht" wo Sinn und Zweck des Praktikums meiner Meinung nach darin besteht zu sehen, ob einem der Arztberuf liegt und wenn nicht, der Staat nicht viele Tausend Euro Studienplatzgeld in den Sand setzt, weil der Betreffende nach 5 Semester in der Famu feststellt, dass es das dann aber nicht war...
Ich weiss, das Gesundheitssystem in D ist bankrott.....aber dennoch könnten diese Stellen mit pFlegehilfskräften oder umgeschulten Arbeitslosen besetzt werden, D hätte es bitter nötog, die Arbeitslosenquote zu senken und die Qualität der med. Versorgung zu erhöhen.....würde einige von Harz 4 befreien...und dann könnten die Studenten wieder ein PRaktikum im Sinne einer Orientierung, Einweisung in die Medizin unter dem Tutorat von (weniger gestressten) Schwestern machen....
Aber das ist eine Traumfantasie und nur in seeeeehr wenigen KH's an der Tagesordnung.....
Sorry für das politische OT.....
aber im Moment bin ich etwas "nervös" und musste das an irgendetwas auslassen....

Lava
28.05.2006, 19:01
ich würd denjenigen, der das mit den 3 Monaten verzapft hat, gerne mal fragen, wo der Sinn darin steckt. :-))

Aber an und für sich halte ich das KPP schon für sinnvoll. Und zwar nicht nur, damit man Einblicke in den Arztberuf hat, sondern auch damit man mal erfährt, was Pflege bedeutet. Jetzt in den Famulaturen hat man nicht so den engen Kontakt zu den Pflegekräften und da finde ich es sehr hilfreich, selbst mal 2 Monate diese Arbeit gemacht zu haben. Da weiß ich einfach, wie stressig der Job ist, was man alles so zu tun hat und wie der Tagesablauf aussieht. Sonst weiß man es als Arzt gar nicht zu schätzen, dass es letztendlich die Pflege ist, die den Patienten in Schuss hält mit Verbandswechseln, waschen, windeln und füttern. ;-)

Flauta
28.05.2006, 19:44
Hallo,
sinnvoll finde ich das Praktikum schon, aber für nicht Bafög-LEute, die in einer Studibude wohnen und die Eltern nicht zahlen können, ist es eine erhebliche finanz. Belastung. FSJler bekommen ein kleines Taschengeld, dies alleine würde schon helfen, einen Teil der Miete zu zahlen (es muss nicht mal ein 1€ Job sein...). Aber wenn man neben den Praktika/Famulaturen noch jobben muss, ist es kein Spass mehr.
Und zudem sind wir in einer Leistungsgesellschaft: Wenn wir einen Studenten nehmen, der 2 Arbeitgeber gegenübersteht und der eine zahlt nichts, der andere einen ordentlichen Stundenlohn, der Student muss den grössten Teil der Woche mit Nummer 1 studiumsbedingt zurechtkommen und Nummer 2 bedienen, um über die Runden zukommen. Wer hat dann Recht auf eine gute, qualifizierte Leistung eines ausgeschlafenen Arbeitnehmers? Das ist sicher Nummer 2, er kann (und muss) für sein bezahltes Geld Leistung verlangen. Da der Mensch aber erholungsbedürftig ist, muss notgedrungen Nummer 1 leiden....und wenn das Nummer 1 nicht versteht, dann geht das irgendwann schief....und in diesem Sinne ist diese Konstellation nicht optimal und keiner ist zufrieden.....
(Das habe ich alles auch noch nicht so gesehen, als das Geld der Eltern noch floss....da habe ich auch gemeint, dass so ein paar Tage Praktikum doch leicht zu amortiesieren sind....wenn man es dann mal selbst erfahren muss, sieht das schon anders aus.....).
Mist, schon wieder abgedriftet und schon wieder vom Lernen (und Aufräumen) abgehalten....
Flauta