Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Möllring, Du bist der grösste...!
... [hier schlimmstes Schimpfwort einfügen dass man kennt], den ich kenne!
Auszug aus einem Deutschlandradio-Interview:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/507010/
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Sagenschneider: Na gut, aber das nützt Ihnen ja nichts, wenn die Ärzte weiter streiken?
Möllring: Na nun muss man erst mal sehen, wie und wann die Ärzte streiken. Im Moment streiken sie im Wesentlichen in ihrer Freizeit beziehungsweise bauen Überstunden ab, da der Marburger Bund ja keine Streikkasse hat, wie er selber ja auch jetzt mitgeteilt hat. Und deshalb müssen wir dann mal abwarten. Nun, man soll das auch alles nicht überbewerten. Die Aktionen sind durchaus fantasievoll, das wird durchaus anerkannt. Aber andererseits muss man auch sagen: Einem Anfängerarzt im ersten Jahr, wo er eigentlich der Klinik noch nichts nützt, sondern was lernt, mehr als 3600 Euro im Monat zu zahlen, das ist mehr als jeder als Anfänger bekommt. Kein Akademiker bekommt das, Nicht-Akademiker sowieso nicht. Da müssen sie nun langsam auch mal wieder auf den Teppich kommen.
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:-kotz
für die Aussage gehört der gesteinigt, geteert und gefedert, kielgeholt und gevierteilt!!!! Das kann doch wohl nicht wahr sein!!!!!!!
Dem A**** vergeht sein dämliches Gelaber vielleicht dann, wenn er mal behandlungsbedürftig ist...
Dann ist er froh, wenn einer der "nutzlosen Anfänger" kommt und ihn behandelt! Der sollte lieber im Leben nicht mehr krankwerden!
Was für Schwachmaten haben in diesem Land eigentlich das Sagen?
:-kotz
Hoppla-Daisy
11.06.2006, 19:36
Ich wäre für die eiserne Jungfrau..... oder diese Hohlorgan-Birne *teuflisch guck*
... [hier schlimmstes Schimpfwort einfügen dass man kennt], den ich kenne!
Auszug aus einem Deutschlandradio-Interview:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/507010/
Einem Anfängerarzt im ersten Jahr, wo er eigentlich der Klinik noch nichts nützt, sondern was lernt, mehr als 3600 Euro im Monat zu zahlen, das ist mehr als jeder als Anfänger bekommt.
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Na wenn das soooo ist, dann braucht er sich ja ueber den Streik nicht aufzuregen - sind ja eh' alles nichtsnutze Anfaenger...
*Streik moralisch weiter unterstuetz*
Tja, Herr M. ist und bleibt ein Riesenars****. Ein mieses Dreckschw***. Und ich wünsche ihm riesige, juckende, nässende Pickel an den Ars***. Und beide Arme in Gips. Und ein Erythema nodosum. Und lauter andere Gemeinheiten.
Aber der Herr ist ja privat versichert, wie er neulich mal ganz unverschämt zum Besten gegeben hat in einem Interview. Da wünsche ich ihm die allerchefigste Chefarztbehandlung- Hemmungslosigkeit, Ahnungslosigkeit und Selbstherrlichkeit, gepaart mit handwerklicher Ungeschicklichkeit und Selbstüberschätzung. Möge man Herrn M überschütten mit unangenehmen, überflüssigen und schmerzhaften Untersuchungen. (Ist ja schließlich privat versichert- da kann man doch mal ordentlich hinlangen und sinnlose Diagnostik betreiben...)
AAAAAARRRRGGGGHHHH!!!! Dieser Typ ist so unverschämt! :-(( :-(( :-((
Ich hoffe der Mann weiß, dass er sich Zeit seines Lebens nicht mehr an eine Uniklinik trauen kann!
Man stelle sich nur mal vor er würde plötzlich krank, verletzt, etc, was auch immer, und (wahrscheinlich ungewollt z.B. durch NAW) in eine Uniklinik kommen...
Der SUPERGAU! :-angel
Wenn so ein Anfänger nichts nützt, dann frag ich mich ja schon was so PJler, die ja noch weiter unten in der Nahrungskette stehen, den ganzen Tag machen und oft noch bis spät nach Dienstschluß in der Klinik 'gebraucht werden'.
Warum aufregen? Wenn Montgomery nicht umfällt, wird Herr Möllring schon nachgeben müssen.
:-)) Wenn ich bei dem Narkose machen müßte, bekäme er ausschließlich Beloc und Pancuronium :-D
PhineasGage
11.06.2006, 23:05
Evil, du bist echt nen fieses A....
aber ich finds gut! :-dafür :-dafür :-dafür
Nicht vergessen, Herr M. ist Politiker, auch fuer ihn stehen frueher oder spaeter Wahlen an :-)) :-)) :-))
Möllring: ...... Anfängerarzt im ersten Jahr, wo er eigentlich der Klinik noch nichts nützt, sondern was lernt, .....
... Ob er dabei wohl an bestimmte Szenen aus der Serie "Anfänger in Weiß" gedacht hat ;-)?
Druckt das was der herr m. zum besten gegeben hat am besten mal aus und hängt's morgen in der klinik auf. das mobilisiert (noch mehr) streikkräfte!
herr m. ich wünsche ihnen stehts beste gesundheit sonst müssen sie wohl ins ausland gehen um sich behandeln zu lassen. oh - moment - geht auch nicht, zuviel deutsche ärzte dort.....! :-((
Also Ihr koennt ihn gerne nach UK schicken - WIR WARTEN SCHON :-)) :-))
FrederikMD
12.06.2006, 01:14
ich verstehe die Aufregung nicht, gerade für die Anfänger ist mit der Abschaffung des AiPs viel getan worden. Ärzte arbeiten überall viel mehr als andere, hier in den USA sind es 80 + Stunden in der Facharztausbildung bei gleichem oder weniger gehalt. Man muss sich doch ehrlich eingestehen, dass die 30% Forderung weit über allem liegt, was man finanziell leisten kann, insbesondere nach dem man die Unikliniken durch den Streit finanziell stranguliert. Ich finde die Arbeitsbedingungen, insbesondere den Ausbildungsteil in Deutschland verbesserungsbedürftig, würde gerne dort arbeiten, wenn ich nicht der Stationssklave wäre, sondern Arzt IN DER AUSBILDUNG!!! Ich denke, mir wäre damit mehr geholfen als mit einer unrealistischen Lohnforderung. Im übrigen ist Möllring sicher nicht mit seiner Privatmeinung hier unterwegs, sondern mit einem finanziellen Rahmen in dem er sich bewegen darf, ihn hier persönlich anzugreifen ist absurd und unnötig.
Nun, seine Wortwahl zeigt, daß er von der Sache absolut keine Ahnung hat, andererseits zeigt er sich ziemlich überheblich.
Da ist es schon klar, daß er nicht zur positiven Identifikationsfigur für Ärzte wird :-))
Abgesehen davon wird er dies hier niemals lesen.
Und was die 30% angeht: bei Tarifverhandlungen ging es schon immer zu wie auf einem Basar, entsprechend starten alle Seiten mit überzogenen Forderungen. Wer den längeren Atem hat, gewinnt.
Hubschrauberfanatike
12.06.2006, 06:34
[QUOTE=FrederikMD]ich verstehe die Aufregung nicht, gerade für die Anfänger ist mit der Abschaffung des AiPs viel getan worden. Ärzte arbeiten überall viel mehr als andere, hier in den USA sind es 80 + Stunden in der Facharztausbildung bei gleichem oder weniger gehalt. Man muss sich doch ehrlich eingestehen, dass die 30% Forderung weit über allem liegt, was man finanziell leisten kann, insbesondere nach dem man die Unikliniken durch den Streit finanziell stranguliert. QUOTE]
Ich glaube irgendwie hast du es wohl nicht so richtig begriffen um was es hier geht. 30% sind immernoch viel zu wenig (200% wären angemessen, zumindest als Facharzt dann, und glaube mir ich würde hier gerne bis zu meinem Facharzt (4 Jahre USA) 80 Stunden schaffen, wenn ich dann wüsste das ich dann 400000 Euro verdienen werde. Man überlege sich mal was ich hier in 10 Jahren verdiene, machen die in den USA in einem Jahr. Ausserdem ist es in den USA mit den 80 Stunden auch nicht mehr so, nachdem das save the residency Gesetz rausgekommen ist.
Ich meine es gibt ja schon fast keinen Beruf mehr der weniger kriegt wie die Ärzte :-(( Finde mal jemanden der für 3 Euro die Stunde nen Nachtdienst macht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
Das Problem ist nur das es den Möllring total egal ist. Wenn die Uni's privat wären, dann würden die Ärzte nach dem Streik schon längst alle Forderungen zugesprochen bekommen haben. (siehe Piloten)
Es geht ja nicht "nur" um ein angemessenes Gehalt, sondern auch darum, dass Aerzte nicht mehr massenhaft Ueberstunden schieben, um Verwaltungkram zu erledigen. Welcher Arzt in den USA codiert denn bitte?
Was mich aber am meisten aufregt, ist der arrogante Ton des Herrn M.
Und was angeblich leere Kassen betrifft: es wandern immer mehr Aerzte ins Ausland ab. Die Steuerzahler in D. subventionieren andere Laender dadurch mit inzwischen 2 Mrd.(!!) Euro - dann lieber zu Hause mit dem Geld etwas Konstruktives schaffen.
Man muss das mit dem "mehr Geld" auch immer im richtigen Licht sehen,
und auch das konsekutive Argument von Möllring: dass ein besser bezahlter Arzt ja auch nicht wacher ist.
Man muss klarstellen, dass ein besseres, dem Arztstand angemessenes Grundhehalt deswegen nötig ist, damit der Klinikarzt auch ohne diese horrenden Arbeitszeiten auf ein ordentliches Monatsgeld kommt.
Natürlich wird es dann auch immer die Kollegen geben, die trotzdem superviel arbeiten, aber wer Familie hat oder auch (noch) Freunde und Freizeitinteressen, kann dann seine Arbeitszeit auch auf ein normales Mass begrenzen, ohne unterdurchschnittlich zu verdienen.
Was Möllring (also fairerweise die TdL) macht, ist schlangenzüngig:
Sie sagen Euer Verdienst ist gut !
Nur stimmt das nur, weil so ungeheuer viel gearbeitet wird um das zu erreichen.
Also kann ein besser bezahlter Arzt auch wacher sein, denn er hat evtl. die Möglichkeit weniger zu arbeiten.
.... ist der arrogante Ton des Herrn M. ...
Stimmt, dass empfinde ich für einen Politiker und Verhandlungsführer als äusserst peinlich und fehlplaziert. Auch diese Sandkastentaktik wirkt unseriös und der Bedeutung des Themas unangemessen.
Lasst uns stattdessen nicht auf sein Niveau herabsinken und die Form waren, das passt besser zum Arztbild. Mit solchem Benehmen disqualifiziert sich Möllring nur selbst und vielleicht spaltet er damit ja die eigenen Politikerreihen.
Protagoras
12.06.2006, 16:53
In gewisser Hinsicht ist das Interview recht aufschlußreich über die Gedanken von Herrn Möllering. Wenn man das genau ließ, was er zum Schluß sagt zum Thema Kosten des Streiks:
" Zunächst ist diese Zahl völlig aus der Luft gegriffen. Denn die meisten Operationen - und um die geht es ja - sind ja nachgeholt worden. Und zweitens: Die Universitätskliniken sind Teil der Länder. Das heißt, sie können ja nicht von sich selber Schadensersatz holen. "
Das heißt dann wohl, daß der Streik erst dann für ihn relevant ist, wenn auch tatsächlich dadurch für die Unikliniken Verluste gemacht werden (und z.B. OPs gänzlich ausfallen). Dafür wird dann wohl auch Niedersachsen aufkommen müssen.
Das zynische daran ist, daß ihm das Wohl der Patienten scheins ziemlich Schnuppe ist. Es gibt ja schließlich etliche Fälle für die sowas wie eine Uni-klinik gut ist und womit kommunale Krankenhäuser überfordert sind.
Ergo: Nur das Geld ist wohl ein gescheites Druckmittel. :-meinung
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