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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizin- überlegt es euch genau!



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Xanathos
21.06.2006, 21:45
babbelfish sagt dass es ungefähr das hier heisst "It is better to be washed once again, than in police to get"
Von der Grammatik her erinnert mich das irgendwie an Yoda... Babbelfish hat eben ne 1A Übersetzung. :-D

Elodie
21.06.2006, 22:14
Ist es nicht eher:Es ist besser,sich einmal mehr zu waschen,als von der Polizei geschnappt zu werden?...Bei mir haperts aber leider noch am Sinn....:-peng

Scienceman
21.06.2006, 23:00
irgendwie bin ich jetzt noch heißer auf diese berufung, einfach geil dieses gefühl danke dir :-lesen :-stud

Xerxes
22.06.2006, 00:09
Aber der Arztberuf ist und bleibt in der Bevölkerung einer der Berufe mit dem höchsten "Berufsprestige".
.

Ich denk ein Ingenieur oder einer der International Business management studiert hat, verdient nicht nur mehr, sondern hat erheblich mehr soziales Ansehen. Und das Ansehen der Ärzte ist sowieso im Sturzflug :-lesen

unclejohn
22.06.2006, 00:21
Naja, zumindestens sollte man sehr flexibel sein und durchaus das Arbeiten im Ausland bzw. in den alternativen Berufszweigen in Erwägung ziehen! Unter den gegenwärtigen Bedinungen könnte ich mir auch nicht vorstellen länger in einer deutschen Klinik zu arbeiten!
Das muss man schon zugeben und das sollte wohl auch jeder bedenken, dass man am besten sehr frühzeitig Kontakte richtung Ausland knüpft - wohin auch immer - bzw. sich zumindestens der Möglichkeiten bewusst ist.

Wer etwas nur studiert um des Ansehens willen, der hat meiner Meinung nach einen Schaden! Und nur mal so nebenbei - man kann in fast jedem Fach einen Dr. Titel erwerben.. ;-)

cu

Evil
22.06.2006, 06:31
Ich denk ein Ingenieur oder einer der International Business management studiert hat, verdient nicht nur mehr, sondern hat erheblich mehr soziales Ansehen. Und das Ansehen der Ärzte ist sowieso im Sturzflug :-lesenDas sieht vielleicht in irgendwelchen Umfragen so aus, aber wenn die Leute mit ernsthaften Problemen und Angst um ihr Wohlergehen ins KH kommen, dann sieht das wieder ganz anders aus.

Und daß Manager in der Bevölkerung großes Ansehen genießen, halte ich für ein Gerücht ;-)

Neamtz
22.06.2006, 07:07
Ich denk ein Ingenieur oder einer der International Business management studiert hat, verdient nicht nur mehr, sondern hat erheblich mehr soziales Ansehen. Und das Ansehen der Ärzte ist sowieso im Sturzflug :-lesen

Also ganz ehrlich: Den Ingenieursberuf würde ich -verdient, oder nicht- als den akademischen Beruf mit dem niedrigsten Prestige einstufen.
Und daß International Business Management - Absolventen nen besonderns hohen Ruf genießen glaub ich schlicht und ergreifend nicht. Schon mal von Münteferings furchtbarem Heuschreckenvergleich gehört, der dennoch in großen Teilen der Bevölkerung sehr gut angekommen ist?

Und wie Evil schon sagte: Wenn der Arzt in seiner Funktion als solcher auftritt, ist sein Ansehen immer noch größer, als das jeder anderen Berufsgruppe. (bei einigen vielleicht Pfarrer/Priester ausgenommen) Aber auch ansonsten befindet sich das ärztliche Ansehen nicht "im Sturzflug". Es ist vielleicht nicht mehr so, wie vor 50 oder auch 100 Jahren und der Arzt ist vielleicht außerhalb seines Wirkungsbereichs kein (Halb-)Gott in weiß mehr, trotzdem ist sein Ansehen immer noch sehr hoch. Insbesondere auch im Vergleich mit den drei anderen "klassischen" Berufen mit Top-Ruf: Lehrer, Geistlicher und Bürgermeister.
Der Arzt steht vielleicht nicht mehr als (Halb-)Gott über den Dingen, sondern hilft und heilt als primus inter pares, doch ich glaube nicht, daß das einen schlechteren Ruf zu Folge hätte. Vielleicht wirft es ein anderes, aber kein schlechteres Bild auf ihn. Und ob man diese Entwicklung für gut, oder schlecht hält, ist jedem selbst überlassen.
Nur soviel noch: Kein Patient in Not würde sagen oder denken, wenn sein Arzt kommt, dieser hätte ein schlechtes Ansehen. Und kein Patient würde in der Situation auch nur auf die Idee kommen, die Wichtigkeit und das Prestige des Arztberufes mit dem eines Int.Bus.Managers zu vergleichen.

Neamtz
(Der seit 5 Uhr wach ist und gleich ne Zellbioprüfung hat, also für ungünstige Formulierungen nur bedingt haftbar zu machen ist ;-) )

feigenkaktus
22.06.2006, 09:06
Ich kann nur berichten, dass man Bruder Wirtschaftswissenschaftler bzw. im Bereich Unternehmensberatung tätig ist, und er zwar gut verdient, aber dafür auch Arbeitszeiten hat, dass sich bei mir der Magen umdreht.

Er kommt kaum vor 9 oder 10 Uhr abends nach Haus und ist oft im Ausland.
Es ist ein ganz großer Irrglaube, dass man in dem Bereich ein zuckersüßes Leben führt. Auch dort muss man für viel Geld viel tun, genauso wie in der Medizin.

Wenn man Erfolg haben möchte und seine Ziele verwirklichen will, dann muss man halt z.B. ins Ausland. Chancen bekommt man auch.

Medizin :-dafür

feigenkaktus
22.06.2006, 09:07
Und wen interessiert eigentlich das soziale Ansehen?

mezzomixi
22.06.2006, 09:21
Und wen interessiert eigentlich das soziale Ansehen?

Interessiert es nicht jeden, wie er/sie nach außen hin dasteht?

Klar, 'soziales Ansehen' sollte nicht der einzige Studiengrund sein, aber ich denke schon, dass es die meisten genießen einen Beruf zu haben, der 'anerkannt' ist.

feigenkaktus
22.06.2006, 09:26
Möglicherweise,

bei der Entscheidung habe ich jedoch keine einzige Minute darüber nachgedacht, dass ich später als Arzt besonders angesehen sein werde.

Coxiella
22.06.2006, 09:27
Ich kann nur berichten, dass man Bruder Wirtschaftswissenschaftler bzw. im Bereich Unternehmensberatung tätig ist, und er zwar gut verdient, aber dafür auch Arbeitszeiten hat, dass sich bei mir der Magen umdreht.

Er kommt kaum vor 9 oder 10 Uhr abends nach Haus und ist oft im Ausland.
Es ist ein ganz großer Irrglaube, dass man in dem Bereich ein zuckersüßes Leben führt. Auch dort muss man für viel Geld viel tun, genauso wie in der Medizin.

Wenn man Erfolg haben möchte und seine Ziele verwirklichen will, dann muss man halt z.B. ins Ausland. Chancen bekommt man auch.

Medizin :-dafür


Ich sage es gern nochmal, 80h in der Unternehmensberatung, (wo du auch lange Transferzeiten, Vorbereiten von Vorträgen abends am Notebook und Abendessen mit Kunden hineinrechnest), sind NICHT mit 80h im Krankenhaus zu vergleichen (5 Notfälle gleichzeitig, volle Ambulanz, Angehörige, 24h am STÜCK etc....)!

Gruss

Coxiella :-meinung

mezzomixi
22.06.2006, 09:32
Möglicherweise,

bei der Entscheidung habe ich jedoch keine einzige Minute darüber nachgedacht, dass ich später als Arzt besonders angesehen sein werde.

Ja, umso besser. Die meisten denken da aber schon dran, denke ich. Nicht, um die Entscheidung davon abhängig zu machen, aber man denkt da schon mal drüber nach.

DeKl
22.06.2006, 09:39
Ja, umso besser. Die meisten denken da aber schon dran, denke ich. Nicht, um die Entscheidung davon abhängig zu machen, aber man denkt da schon mal drüber nach.


tut man? schwach! :-meinung und das ist nicht nur auf die medizin, sondern auf alle lebensbereiche gemünzt.

mezzomixi
22.06.2006, 09:55
Niemand hier kann mir erzählen, dass es ihm noch nie durch den Kopf gegangen ist, dass Medizin ein Beruf mit hohem Sozialprestige ist.
Das ist ja eine völlig wertfreie Aussage.

DeKl
22.06.2006, 10:18
mag sein, daß du dir das von niemandem erzählen lässt. daran, daß das schwach ist, ändert das nichts. und vielleicht redet deshalb niemand mit dir ;-)

Trojan
22.06.2006, 10:47
Hier wird niemand ignoriert!
Und so ganz abwegig finde ich Ziskas Aussage nicht; wenn man einen Beruf ergreift, kommen einem alle Aspekte dieses Berufes in den Kopf...
Sorry, aber solche Sprüche "deswegen redet niemand mit Dir", find ich echt fehl am Platz.

Gruss, Trojan

Neamtz
22.06.2006, 10:55
Schwach ist das wohl kaum.
Wenn Du 24 Stunden am Stück auf Höchstleistung in dem Bewusstsein, daß ein Fehler von Dir ein Menschenleben kosten kann arbeitest, dann ist ein wenig Anerkennung von Deinen "Schützlingen" wohl kaum zu viel verlangt. Und wenn Du jetzt sagst, dafür würde man ja gut bezahlt habe ich eine ganz einfache Frage an Dich: Wieviel ist ein Menschenleben wert? Was ist ein angemessener Lohn für jemanden, der Tag für Tag und Nacht für Nacht Leben rettet und Leben erträglicher gestalltet (z. B. Wiederherstellung nach Unfällen)??
Genau! Das kann und darf man nicht in Geld aufrechnen. Und deswegen ist die Anerkennung und das Prestige so wichtig. Um den Ärzten zu zeigen, daß ihre Leistung geschätzt wird. Daß es eben nicht als selbstverständlich angesehen wird. Obwohl das ja heute leider teilweise (größtenteils?) der Fall ist.
Daß diese physisch wie psychisch anspruchsvolle Arbeit nichtsdestotrotz unterbezahlt ist, ist wieder was anderes.

Der Kommentar, daß darum niemand mit Ziska rede wirft bei mir aber ehrlich gesagt auch die Frage auf, warum ich überhaupt mit Dir rede...
Aber ich will keine Schlammschlacht beginnen.

mezzomixi
22.06.2006, 11:38
Haha nur die Ruhe!

Ich habe eine völlig wertfreie Aussage gemacht, die Anima nutzt um Provokationen zu testen.

Ich fühle mich weder einsam noch ungeliebt. Und meine Aussage war lediglich das, was Trojan auch nochmal wiederholte: "wenn man einen Beruf ergreift, kommen einem alle Aspekte dieses Berufes in den Kopf"
Das hat absolut nichts mit der Gewichtung der einzelnen Gedanken zu tun, sondern gehört meiner Meinung nach zu einer normalen Auseinandersetzung mit seiner Zukunft dazu.

Xerxes
22.06.2006, 12:09
Niemand hier kann mir erzählen, dass es ihm noch nie durch den Kopf gegangen ist, dass Medizin ein Beruf mit hohem Sozialprestige ist.
Das ist ja eine völlig wertfreie Aussage.

Absolut agree