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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ZVS und persönliche Eignung



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unclejohn
28.06.2006, 09:52
Hi!

Anima hat völlig recht! Außerdem sind die Abbrecherquoten in Medizin doch im vergleich zu anderen Studiengängen sehr gering, d.h. die Rechnung geht auf und es kommen am Ende sicherlich gut ausgebildete Mediziner heraus. Das ist es doch, was die Gesellschaft will! Wenn die Abbrecherquote jetzt bei 50% liegen würde, müsste man wohl darüber nachdenken, ob und wie man am Auswahlverfahren etwas ändern kann und muss. Dem ist aber nicht so, also gibt es auch keinen Grund etwas zu ändern!
Und mal ehrlich man könnte auch sagen, dass der absolute Naturwissenschaftsfreak für ein Medizinstudium ungeeignet ist, weil ihm eventuell die nötige soziale Kompetnez fehlte oder so... Und ob sich jemand im Beruf im Endeffekt erfolgreich durchslagen kann, oder irgendwann doch was anderes macht wird man mit keinem Test dieser Welt herausfinden.

cu

little_lunatic
28.06.2006, 10:37
dann bau ich mir eben mein eigenes auswahlverfahren!!! mit nutten und black jack!
nee. mal ehrlich. wenn man sich die zahlen von biologie z.b. anschaut ist das auswahlverfahren imho richtig gut. wer ein gutes abi hat kann sich die uni direkt aussuchen und selbst mit 2,1 hat man in bochum durch die abibestenquote im ws 05/06 einen platz bekommen. wer ein schlechteres abi hat wartet 2 semester und kann dann loslegen. klingt meiner meinung nach fair und vertretbar.
Bei Pharmazie hält es sich mit 3 WS und abibestenquote bis max. 1,9 auch noch irgendwo im rahmen.
meiner meinung nach sollte man an dem punkt splitten und für med/psycho/vetmed eine andere lösung suchen! und genau das ist bei den MENGEN an bewerbern fast unmöglich. einerseits soll das verfahren überschaubar und verständlich sein, andererseits auch möglichst fair.
dass erstmal die besten abiturienten, die zumindest der theorie nach die besten leistungen gebracht haben vorrang haben find ich in ordnung. sonst macht das ganze abitur schon keinen sinn. aber wenn man ab 1,9 5 Jahre (!!) warten muss...? viele die sponsored by daddy sind finden bestimmt das "kaufstudium" toll. dann fallen wenigstens die bewerber weg die´s sich nicht leisten können. aber wenn man´s sich erstmal selbst finanzieren muss sieht die sache schnell anders aus. davon abgesehen SOLLTE das nicht die lösung sein.
die überlegung mit dem praktikum finde ich persönlich nicht so schlecht. 1 monat kpp bringt doch niemanden um. hab auch schon nebenher gearbeitet weil die miete sich schließlich nicht selbst bezahlt was im endeffekt eine 60stundenwoche und 12stunden-schichten bedeutete (hey, fast wie ein richtiger arzt ;-) ) - aber es ist definitiv machbar.
hmm.. wird zeit für einen masterplan..

MarkusM
28.06.2006, 10:45
1 monat kpp bringt doch niemanden um.
Was soll dieses Praktikum Deiner Meinung nach bewirken?

unclejohn
28.06.2006, 10:48
Außerdem macht man doch schon 3 Monate Krankenpflegepraktikum in der Freizeit! Warum noch was zusätzliches?! Mal ganz abgesehen davon machen wohl die meisten Bewerber zumindestens einen Teil des ja inzwischen 3monatigen Pflichtpraktikums vor dem Studienantritt...

cu

DeKl
28.06.2006, 11:01
und einen zettel zu haben, auf dem steht, daß man ein praktikum gemacht hat, legitimiert auch nicht mehr als ein schickes hemd oder ein toller ohrring.

little_lunatic
28.06.2006, 11:33
wär zumindest besser als in die hohle hand gesch*
vielleicht gibt es auch einfach keinen masterplan für das problem :-nix

MarkusM
28.06.2006, 11:39
Bei sovielen unterschiedlichen Interessen, Hintergründen und Erwartungen wird man keine Ergebnis erzielen, das alle befriedigt...leider

Deelirium
28.06.2006, 12:41
@dkonecna
"die medizinisch relevanten fächer biologie, physik und chemie"

Machen gute Kenntnisse vor Studienbeginn in diesen Fächern einen guten Studienbewerber oder besser - denn dass möchtest du ja eigentlich prüfen - einen guten Arzt aus? Ich glaube nicht.


Das hab ich ja gar nicht gesagt!
Ich habe lediglich das System in der Tschechei veranschaulicht und wollte damit sagen das ja auch der Innteressenbereich der angehenden Medizinstudenten oft im naturwissenschaftlichen liegt.
Ist doch offensichtlich sonst würde man ja Technik oder Sprachwissenschafften studieren.
Und an dem tschechischen Auswahlsystem finde ich es halt gut, dass man nicht nur nach dieser blöden Durchschnittsnote geht.
ausserdem hat man die möglichkeit sich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten und dann kann man dem Test auch entnehmen wem es liegt naturwissenschafftliche Fächer zu lernen denn von denen gibts im Studium genug.
Ich füt meinen Teil finde es schonmal besser als das ZVS Verfahren. :-dafür

Xela
28.06.2006, 19:19
hey anima!

du triffst den nagel sowas von auf den kopf! genau meine meinung. und schön gesagt! ausserdem ist wumpe mal ein tolles wort!

daumen hoch!