Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auswahlgespräch Essen. Vorbereitung? Erfahrung?
Ich hatte gestern mein Auswahlgespräch bei einem Prof Dr. Dührsen oder so von der Hämatologie, dabei war eine Augenärztin. Beide waren wirklich sehr sehr nett, nur ich hoffe nicht, dass der Schein trügt ;) . Weil jemand, der immer nett ist, den kann man ja nunmal schlechter durchschauen.
Ich bin ziemlich unsicher, was mein Gespräch angeht, hab ein nicht wirklich gutes Gefühl...aber sowas entwickelt sich bei mir sowieso immer, desto länger ich drüber nachdenke
Bei mir wurde unter anderem gefragt:
- wieso Medizin studieren
- kommt nichts anderes in Frage?
- was würdest du machen, wenn du keinen Platz kriegen würdest?
- wieso promoviert man, von wem kriegt man den Titel?
- Approbation/Habilitation sollte ich kennen
- ob ich schonmal in nem OP dabei war
- zu meiner Facharbeit zum Thema ADHS sollte ich was erzählen
- ob ich mir das zutraue damit umzugehen, dass man immer mehr Geld hat, also das Problem der Ressourcenverteilung (wer kriegt Medizin)
- wie man das Geldproblem lösen könnte
- welche AUfgaben ein Arzt hat außer "heilen"
Ja und angefangen hat alles mit ein bisschen Smalltalk, wo mein NAme herkommt usw usf!
Lieben Gruß,
Kira :-top
PhilippG
30.08.2006, 17:10
So Auswahlgespräch heute um 14:30!
Es war nicht besonders entspannend. Mehr das Frage-Antwort-Spiel.
Naja. Dann halt warten.
calicchio
03.09.2006, 13:25
Also, erstmal wünsche ich natürlich allen von Euch viel Erfolg.
ich musste vor 2 Jahren ebenfalls zum Auswahlgespräch bei Prof Senft, Pädiatrie und einem Somatologen. VOrher habe ich mir natürlich auch fast in die Hose gemacht, was aber auch dazugehört und garantiert nicht das letzte Mal während des Studiums sein wird (next week mündliche/Physikum, oh yeah).
war aber alles halb so wild. Was erwartet/vorausgesetzt wird: aktuelle Vorkomnisse/ABläufe Medizin (Politik, Ethik, vielleicht ein paar aktuelle VOrschungssachen, aber nur etwas, was auch in der Bild oder *Käseblatt* WAZ steht. außerdem zu alldem eine eigene Meinung. Außerdem wird man gefragt, OB man Vorkenntnisse besitzt, wie zb facharbeit, bioLk. mein Vorredner wurde außerdem befragt, wo er zuletzt im Urlaub war ;o) (wie übrigens viele andere auch). insgesamt wird eher auf Bestehen gefragt (nicht geprüft, nicht falsch verstehen!!!), die wollen sich einen Überblick über DIch verschaffen, da kann man auch mal nebenbei von seinen Hobbies erzählen etc.
ergo: NUR NICHT VERZAGEN!!!
bei uns sind viele durchgekommen. Alles GUte, auch Für's erste Semester. Genießt es!
Christoph
Frau_Doktor
03.09.2006, 15:16
also ich wurde gefragt, ob ich was trinken möchte.
serralath
03.09.2006, 22:23
Wart ihr eigentlich auch so außerordentlich einsam vor dem Gespräch? Ich war der einzige, der dort wartete.
@Fräulein Doktor: und, wolltest du was trinken?^^
wo man schon mal da ist ...
was gab es denn zur auswahl? Vielleicht hätte das Komitee anhand der Wahl des Getränkes die Eignung fürs Studium feststellen können?" :-))
Frau_Doktor
04.09.2006, 09:00
Wart ihr eigentlich auch so außerordentlich einsam vor dem Gespräch? Ich war der einzige, der dort wartete.
@Fräulein Doktor: und, wolltest du was trinken?^^
also ich war auch außerordentlich einsam vor dem gespräch - ich hab keinen anderen kandidaten gesehen und dann musste ich in einem sekretariat warten und dieses alleinsein mit seinen gedanken hab ich echt als ziemlich anstrengend empfunden, bis ich die frau im sekretariat auf ein bild in ihrem zimmer angesprochen hab. irgendwann stand dann der professor vor mir und hat mich ins zimmer geführt.
dann kam wie gesagt die frage und JA ich wollte was trinken.
@ citizen: es gab (soweit ich mich erinnere) O-Saft und Wasser zur Wahl und ich hab mich für Wasser entschieden - wars die falsche entscheidung ? :-bee . da stand auch noch eine große schüssel mit schokolade und pralinen vor mir, aber ich muss sagen, ich hab, während ich gesprochen hab, zwar diese süßigkeiten mit meinem blick fixiert, aber ich kam einfach nicht auf den gedanken, mich zu bedienen. :-oopss
mein gespräch hat fast genau 30 minuten gedauert und es war total locker. wir hatten sogar noch ein paar minuten zeit, damit ich nochmal resumierend was sagen konnte. ist das jetzt eher ein gutes oder ein schlechtes zeichen, dass das gespräch so "kurz" war? andere hatten ja 40 minuten... oh oh oh ich denke, das wird sich ja spätestens in 22 Tagen klären. :-blush
Vancomiezin
08.09.2006, 08:38
Hallo,
ich wollte auch mal kurz berichten, wie's bei mir war.
Hatte das Gespräch am 30. 08. in der Herz/Thorax-Chirurgie mit zwei PDs (weiblich und männlich - Namen hab ich vergessen). Also ich war nicht in so nem tollen Prof-Büro, sondern "nur" im Ltd.OA-Büro und ich hab nichts zu trinken gekriegt (entsprechend trocken war mein Mund...)
Das Gespräch war soweit ganz locker, obwohl ich mit Fragen bombadiert wurde (ist wohl auch Sinn der Angelegenheit ;-) ) - es ging immer hin und her. Erst der Mann, dann ich, dann die Frau, dann ich, dann wieder der Mann, ... ... ...
So ganz haben sich die beiden aber nicht an die Fragen nach der Satzung gehalten...
Inhalte des Gesprächs (soweit ich mich erinnern kann - ich war nicht ganz auf der körperlichen Höhe, weil ich zwei Tage vorher das große Kotzen hatte - hatte wohl was verdorbenes gegessen - Fleisch?????:-(( )
- Fühle ich mich körperlich und geistig imstande, dieses Gespräch zu führen? (höhö)
- Wieso Medizin studieren? Was, wenn ich keinen Platz kriege?
- Schulische Fächerwahl? Wieso? Wieso mache ich soviel Musik? (??????)
- Wieso finde ich es nicht gut, dass sich Schüler in der Schule ständig die Hände desinfizieren sollten? Er (der KH-Arzt - woran liegt's wohl!!!!) würde das doch tausendmal am Tag machen... Wieso ist es im KH nötig?
- Meilensteine der Medizin in den letzten 100 Jahren?
- Was für Möglichkeiten des Klappenersatz gibt es? Welche Vor-/Nachteile?
- Was ist mit Gesundheitspolitik/ Gesundheitssystem? Ach ja, und wer bezahlt eigentlich die Ärzte? Berufsbild des Arztes? Zukunft? Berufschancen? etc.
- Gibt es eigentlich ethische Probleme in der Medizin? (Ähhh - ja?!?!?!) Beispiele? Ich: Wachkoma - Behandlungsabbruch ja oder nein? Wie würde ich mich entscheiden? Bei einer 20-jährigen? 80-jährigen? Wieso? Dann plötzlich: Was ist mit Stammzellforschung? Finde ich es richtig, Embryonen umzubringen (O-Ton)? Wer sollte solche Entscheidungen treffen? (Äh - nicht unbedingt ich?!) Und ach ja: Was sind überhaupt Stammzellen?
An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern....
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