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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeiten während des Studiums



HonorisCausa
04.09.2006, 12:18
Hallo zusammen!

ich weiß, dass dieses Thema schon öfter angesprochen worden ist, aber wollte mal ein paar aktuelle Abtworten.

Fange jetzt zum Wintersemester mit dem Studium an und werde dann gleichzeitig meine Vollzeitstelle auf der Intensivstation auf 25% reduzieren (etwa vier bis sechs Dienste im Monat). Was meint ihr? Kann man das schaffen, oder wird das zeitlich sehr problematisch??

Gruß :-winky

HonorisCausa

brain2k1
04.09.2006, 12:50
Also ich mache auch seitdem ich studiere regulär 4 Dienste im Monat (werden oft mehr). Von Ausnahmen abgesehen, arbeite ich nur am Wochenende und das ist bisher (auch nicht während des gerade hinter mich gebrachten Physikums) überhaupt kein Problem gewesen. Deshalb würde ich sagen, kommt es stark drauf an, wie deine Dienstplangestaltung aussieht.

Piffy
04.09.2006, 12:59
Hallo!

Ich habe auch während meines gesamten Studiums nebenbei arbeiten müssen, hatte zeitweise sogar eine halbe Stelle, sprich 10-12 Dienste im Monat... Das ist schon etwas happig... 25% sind locker zu schaffen..... :-meinung

ATP
04.09.2006, 16:54
Es ist ja auch nicht unbedingt zwingend, dass du Deine Vorklinik in 4. Semestern machst. Bei mir hat das Arbeiten dazu geführt, dass das nicht mehr geklappt hat mit der Regelstudienzeit. Aber nichts desto trotz bekommt man Arbeiten und Studium - sofern nicht zu viele Dienste während der Woche sind - ganz gut unter einen Hut.

Hellequin
04.09.2006, 17:18
25% sollten gut schaffbar sein. Manchmal ist es ja auch möglich in den Semesterferien mehr zu arbeiten und die Überstunden dann unter dem Semester abzubauen.

Skalpella
05.09.2006, 23:08
Hi!
Ich bin Anästhesieschwester und arbeite 25% in der Anästhesie. Klappt hervorragend, auch(bis jetzt) in Regelstudienzeit. Vor allem aber auch deshalb, weil mir mein Arbeitgeber sehr entgegenkommt, was die Dienstplangestaltung angeht. Ich mache 2-4 Dienste im Monat, den Rest arbeite ich während der Semesterferien. Funktioniert wegen eines sehr flexiblen Zeitkontos an unserem Haus.
Ich finde allerdings die Intensivpflege anstrengender. Bin deshalb sehr froh, dass ich zum Zeitpunkt meiner Einschreibung gerade in der Anästhesie war und dort auch geblieben bin. Zumal mir ein Bereitschaftsdienst sage und schreibe 10,5 Stunden einbringt. Ich kenne aber auch mindestens zwei Personen, die mehr als 40% gearbeitet haben und in Regelstudienzeit studiert haben (auch Mediziner).
Alles Gute!

catgut
06.09.2006, 08:34
Also, ich habe ja eigentlich Tierarzthelferin gelernt und dachte mir so vor zwei Jahren, ich könnte wenigstens Teilzeit arbeiten, um Geld zu verdienen. Es gab nur keinen Tierarzt, der mich eingestellt hätte. Meine Noten waren hervorragend, ich habe einige Zusatzqualifikationen erworben, die meinen "Marktwert" steigern, aber das ist alles unerheblich, sobald ich sage, ich bin Medizinstudentin. Jeder Arbeitgeber hat Angst, dass ich ein halbes Jahr da bin und dann kommt man in das nächste Semester und kann das Studium zeitlich nicht mehr mit der Arbeit vereinbaren. Da kann ich hundert Mal Stundenpläne bis zum Ende vorlegen und sagen "Hey, das geht!".

Vandroiy
06.09.2006, 13:08
Bei mir klappt es auch gut mit einer 25%-Stelle.Normalerweise müsste ich alle 4 Wochen freitags bis dienstags arbeiten,was während der Vorlesungszeit natürlich nicht so klappt,aber das kann ich in den Ferien nacharbeiten.Wenn du also mit deinen Leuten reden kannst,sollte es kein Problem sein.
Ich habe bis zum Physikum zwar 1 Semester länger gebraucht,aber das hing nicht in erster Linie an der Arbeit...