Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cannabis, Coks und Co......
ich hoffe, dein vater konnte von seiner geschlechtskrankheit geheilt werden
Ups...
Das war jetzt wohl ein Freud`scher Versprecher, oder?
Naja konnte Freud noch nie leiden...
Da sieht man mal was dabei rauskommt, wenn man den ganzen Tag nur Kreuzchen macht.
juhu, ist ja lustig hier. :-)
Also ich rauche und bin auch keiner der Raucher, die jeden Tag zehmla sagen, daß es ******* ist und sie unbedingt aufhören wollen.
Zudem finde ich dieses Verantwortungsgerede von Ärzten auch Quatsch. Ich sehe es nicht als meine Pflicht an Menschen zu ihrem Glück zu zwingen. Wenn sie Ratschläge nicht akzeptieren, sollen sie es halt lassen.
Über Canabis und Co. kann ich wohl nichts sagen, da ich noch nie Drogen (außer Alk. und Nikotin) zu mir genommen habe. Einfach deshalb, weil ich mich immer nur über diese hohlen (keine Verallgemeinerung, die, die ich kenne) Kiffer bepisst habe wenn sie in irgendeiner Ecke gelungert haben und ihnen nur noch alles scheiß egal war.
So und da ich heute Geb.tag habe werde ich mich aufmachen und mein Bestes geben dieser bescheidenen Realität durch Alk.- und Nikotinkonsum zu entfliehen. :-))
airmaria
07.08.2002, 22:01
Werden wir nicht ohne Tabak und Alk viel zu alt? Da brauchen wir nachher alle Hüft- und Knieprothesen und bekommen irgendwelche anderen Krebse (nur halt einige Jahre später). Überlegt mal was das kostet!!! Von den Rentengeldern, Pflegegeldern, Sozialgeldern... ganz zu schweigen.
Können wir uns Nichtraucher und Antialkoholiker überhaupt noch leisten?
Wollen wir denn wirklich älter werden, als die Natur geplant hat?
Marys Denkanstöße für alle Hardliner :-))
@airmaria: Ich hoffe ja nicht, dass dein letztes Statement ernst gemeint ist. Falls dies eine professionelle Einstellung einer Ärztin sein soll, .... dann gute Nacht.
Merke: Patienten kommen zum Arzt (der ein Dienstleister ist) und wollen GESUNDHEIT erlangen und nicht den Tipp erhalten: rauch und kiffen sie, nein besser springen sie von der Brücke, das kommt die Krankenversicherung günstiger...
zum Thema Drogen:
Die Wirkung, bzw. die Nebenwirkungen und Auswirkungen von sog. weichen Drogen werden gemeinhin unterschätzt. Vielleicht ist es richtig, dass die direkten gesundheitlichen Folgen sich in Grenzen halten. Jugendliche, die täglich kiffen (auch in der Schule) und dies ist ja bekanntlich sehr häufig, sind nachgewiesenermassen in ihrer Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähig massiv behindert. Sie tendieren zu Depressionen und zu einem passiven, faulen Dahinvegetieren. Offensichtlich besteht auch zumindest eine psychische Abhängigkeit.
Die Zunahme an jugendlichen Patienten in psychiatrischen Kliniken erfolgt zeitgleich mit der Kiff-Mode.
Es ist mir schleierhaft, wieso jemand - geschweige Ärzte - weiche Drogen so vehemmt verteidigen kann. Ist das Abspacen und das Vegetieren in einer anderen Traumwelt so erstrebenswert? Ist unsere Welt so langweillig, dass sie stets durch den Dunst von Drogen erträglich gemacht werden muss?
Habe eben eine nette Entdeckung gemacht:
wenn man auf die Textarchive des Forums gelangt (http://www.medi-foren.de/archive_forum.htm) und über den obenstehenden Link zurück zum regulären Forum will, landet man bei "Marijuana Growing - Overgrow.com, learn to grow Cannabis with original pictures and articles"... :-top
Da wird einem doch so einiges klar... Das ist also die Gesinnung der Forenbetreiber... *fettgrins* Soso...
@airmaria:
Das wäre für mich noch am ehesten ein Grund aufzuhören. Man muß sich mal vor Augen führen wieviel Geld jährlich durch Raucher in die Staatskassen fließt. Welcher Politiker ist schon ernsthaft gegen Rauchen?
Bei dem ganzen Geld was man zahlt nicht mal ne anständige Knieprothese? Ist doch eine Sauerei, oder? :-))
Das wäre sicher ein Grund aufzuhören und es ist, wenn wir die Lage mal realistisch sehen, auch der einzige.Tabak verbieten? Theoretisch möglich Folge: ungebremster Schwarzhandel. Alkohol verbieten? Unmöglich (siehe USA ausserdem gehört Bayern zu Deutschland :-D )! Cannabis verboten lassen? Bringt nichts, ausser einem blühenden Schwarzmarkt. Der einzig gangbare Weg ist, alles zu erlauben, es aber derart teuer zu machen, dass sich kein normaler Mensch (am wenigsten Jugendliche) ne Schachtel am Tag leisten können. Un was spricht denn gegen 2 oder 3ct Steuer/g Alkohol? Dann sind auf nem Liter Bier erstmal 1 oder 1,5 Euro Steuern. Schlimm? Und was spräche gegen einen Schachtelpreis von 5 Euro? Die Leute rauchen nur noch die Hälfte. Tragisch? Und mit nem Preis von guten 8 oder 10 Euro/g Grass wäre zum einen der Schwarzmarkt auf ein Minimum reduziert (auf gute 10% hab ich gelesen) und jeder erwachsene Gelegenheitskiffer könnte guten Gewissens kaufen. Ich fänds gut dann bräucht ich nämlich nachem Physikum nicht extra nach Holland zu juckeln :-)) vlg frerehugi
Sprich genau so eine verplante Politik wie bei der Ökosteuer ?Genau so eine Drangsalierung und Ausbeutung der Leute unter dem Deckmäntelchen "etwas gutes für sie zu tun"Ich kann das nur entschiedenst ablehnen. Das ist eine Gewaltherrschaft über den Geldbeutel !
Das kannst Du gerne tun! Deine Alternative heisst also: die Probleme lässt man ruhn und am besten gar nichts tun! Kritik hab ich von Dir schon ne Menge gehört, aber noch keinen vernünftigen Lösungsansatz! Die Fakten sind: über 15 Mio Raucher (Nikotinsüchtige) in Deutschland, mehere Millionen Alkoholsüchtige und bestimmt 20 Millionen Konsumenten (potentiell gefährdet), dazu kommen einige Millionen Kiffer und ein blühender Schwarzmarkt. So...und jetzt warte ich auf deine Vorschläge! vlg frerehugi
Dem hätte ich nichts mehr hinzuzufügen, frerehugi. Sehr vernünftig. Für welche Partei kandidierst Du zur Bundestagswahl???
frerehugi
14.08.2002, 22:57
Ich wähle Grün!!! Bin auch seitn paar Jahren Mitglied (so über Grün-Alternative-Jugend). Hab z.Zt. leider nicht viel Zeit für politische Schlachten; aber wer weiss...wenn ich mal groß bin... :-D
P.S. @Festus: Ich warte...!
Alles wird gut
15.08.2002, 13:01
Es wird auf alle Fälle zeit, dass das Thema Drogen in Deutschland entdogmatisiert wird.
Hasch, die Einstiegsdroge! - So ein Argument kann nur von jemand kommen, der nie Erfahrung mit Drogen hatte- da ist hauptsächlich der Freundeskreis verantwortlich.
Gibt genug Leute, die ein Leben lang kiffen und andere Sachen nicht mal ausprobieren wollen...
Tatsache ist, dass die Schäden vom Kiffen (Kurzzeitgedächnis, Antriebslosigkeit...) reversibel sind und 1-2 Wochen Abstinenz wieder verschwinden- find mal ne spontan heilende Leberzirrhose!
@Festus: Sag mal, raucht Dein "Skull" eigentlich auf dem Bildchen gerade ne Pfeife oder ist die Haltung Zufall?! :-))
frerehugi
15.08.2002, 14:23
:-dafür ...aber sehr heikles Thema! Grass ist nicht ganz so harmlos; besonders für Kinder und Jugendliche nicht, weil Kiffen im Kindes-und Jugendalter die Ausbildung von Retina und Opticus beeinträchtigt. Empfehle dazu den Spiegel von dieser Woche zu lesen. vlg frerehugi
Ich denke mal, hier mus man zwei Sachen etwas differenzierter betrachten:
1. ist Cannabis schädlich ? -> Ja
2. ist Cannabis schlimmer als Alkohol oder Nikotin ? -> Nein
frerehugi
15.08.2002, 18:11
:-dafür :-dagegen
Ich denke, über das "das-eine-ist-schlimmer-als-das-andere" sind wir mitlerweile hinaus! Wir müssen ganz klar sehen, es gibt ein gigantisches Cannabisproblem in der Gruppe der 15-20-jährigen. "Cannabis-abusus" ist z.Zt. die meist gestelle (psychatrische) Diagnose in dieser Altersgruppe und wer Extremkiffer kennt, oder sogar mal mit welchen zusammengewohnt hat, weiss wovon ich rede! Klar bin ich für eine Legalisierung, aber 1. keine Abgabe an Jugendliche, 2. raz-fazz pharmakologisch/psychatrische und naturwissenschaftliche (teratogen?) Vorschung dazu, damit wir lernen, wie wir behandeln müssen und die Leute objektiv über Risikeninformieren können, 3. ganz klare Gesetzgebungen zu Cannabis am Steuer (mit eingetragenen Blutkonzentrationen)! :-top
Das mit dem Cannabis am Steuer find ich einen wichtigen Punkt.
Aber keine Konzentrationsgrenzen....
wer was im Blut hat, ist den Lappen erstmal los.
Ich denke mal eine Abgabe an Jugendliche (unter 16) kann keiner ernsthaft vorschlagen, oder ?
Ich fände eine Abgabe geringer Mengen an mindestens 18jährige o.k., wie es derzeit in den Niederlanden gehandhabt wird. Allerdings ist es unmöglich zu verhindern, daß auch jüngere in Besitz dieser Droge kommen werden. Dasselbe Problem gibt es ja auch bei Alkohol und Nikotin.
frerehugi
15.08.2002, 20:23
Ich finde schon, dass man einen klar definierten Grenzwert braucht. Ich weiss z.B. nicht, ob man nicht doch noch was im Blut hat, wenn man z.B. abends um 7 raucht und morgens um 7 (ausgeschlafen, fit und "nüchtern") Auto fahren muss. Das muss geklärt werden (dürfte ja nicht so schwer sein; Doktoranden gibts ja genug....*seufz*). Ich bin eher für eine Abgabe ab 18 (obwohl ich auch eher dran war :-)) ), aber gerade die Geschichte mit der 'Retinaentwicklung gibt mir zu denken. frerehugi
frerehugi
15.08.2002, 20:29
@frodo: völlig klar; Fakt ist aber, dass sie es jetzt auch kriegen. Das Bekommen ist ja das geringste Problem. Wenn es aber legal ist, dann wird der Konsum öffentlich diskutiert und die Eltern können viel besser und in vielen Fällen auch unbefangener auf Ihre Kinder einwirken. Wenn 9-,12-, oder 15-Jährige von morgens bis abends dicht sind, dann ist das ein klares Versagen der Eltern. Das sehen nur viele Eltern z.Zt. leider noch nicht so, weil es ja "verboten" ist! frerehugi
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