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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pflegepraktikum - jetzt aber



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Lava
26.09.2002, 19:30
Also ich weiß auch nicht. Heute war mein letzter Tag, ich frage ob ich bei den Verbänden mitgehen darf, weil ich nicht besseres zu tun hatte, und was durfte ich statt dessen? Zum zweitam Mal am Tag staubwischen gehen... :-(

Noch habe ich nicht zugesagt wegen des zweiten Praktikums. Ich bin auch nicht begeistert von der Idee, weil ich ja wider kein Geld bekommen würde. Aber auf eine Beurteilung bestehen würde ich schon deshalb nicht, weil sie ja sicherlich eher negativ ausfallen würde. Also Schwamm drüber.

Sanje
26.09.2002, 21:36
Ich hätte nach dem Praktikum als Aushilfe weiterarbeiten können. Frag doch mal die PDL, ob das geht. Umsonst arbeiten muss ja auch nicht sein!

-EL-
09.10.2002, 18:58
Ich bin gestern mit dem ersten Monat vom Praktikum fertig geworden und muss sagen, es war vielleicht nicht das tollste aber auch nicht schlecht.
Bei mir haben die Schwestern von Anfang an gewusst, dass ich Medizin studiere und hatten nie ein Problem damit. Sie haben nicht mal was gesagt, als ich wenn weniger los war mal ein Bisschen Bücher gewälzt habe.
Ich habe auch immer nur gemacht, was mir aufgetragen wurde, aber das schien ok zu sein.
Am coolsten waren aber die Ärzte, denn nachdem sie mitbekommen hatten, dass ich studiere durfte ich Klammern ziehen, mal bei einem Arzt selber Blut abnehmen (zur Übung), auf Visite mitgehen, in den OP und in die Ambulanz. Das ist zwar nicht gerade Pflegerpraktikum, aber hat die Sache wesentlich angenehmer gemacht. Ich finde aber trotzdem, dass ein Monat vollkommen reichen würde. Es ist ganz gut mal die Arbeit der Schwestern kennen zu lernen, aber ob ich später als Arzt in Rekordzeit Windeln wechseln kann oder nicht, ist wohl eher wurscht.
Nach einer Beurteilung habe ich nicht gefragt, war mir eh egal, aber die Schwestern schienen ganz erfreut, als ich gesagt habe, dass ich nächstes Jahr für den zweiten Monat wieder komme.

Lava
10.10.2002, 17:05
Klingt doch nicht schlecht! Wo warst du denn? In der Uniklinik? Oder im Loretto?
Bei mir war das Problem, dass die Stationsärztin höchst selten auf der Station war. Es gab nämlich in der Chirurgie die totale Unterbesetzung (was der Chef übrigens ganz anders sieht), so dass die gute Frau kaum Zeit für mich hatte.

Im übrigen habe ich es live und höchst selbst miterlebt, dass die Stationsärztin selber Windeln gewechselt hat! Das musste sie mehr oder weniger, aber sie hat's auch ganz gut gemacht, fand ich. ;-) Und ohne zu murren. Ist also doch ganz gut, dass man sowas lernt. Sonst läuft eventuell die ganze Sch***e quer durch den Raum, bevor man die Windel drum und den Popo sauber hat! :-D

-EL-
11.10.2002, 01:00
Weder noch. Ich war bei mir zu Hause in Furtwangen. Dort war auch nicht viel los (ca. 15 Patienten durchschnittlich), das Krankenhaus macht ja auch im laufe des nächsten Jahres zu.
Also war es auch selten wirklich stressig.
Ja, es kann wohl wirklich nie schaden Windeln wechseln zu können. Hat auch so seine Tücken: Einem Zivi bei uns ist die ganze Bescherung mal auf die Schuhe gefallen.

Perelin
11.10.2002, 06:44
Ich habe 15 Monate Zivildienst in der Pflege ueberlebt. Augen zu und durch! Vielleicht war es doch zu was gut...

Felicitas
13.10.2002, 15:23
Ich mache gerade ein FSJ im Stil eines Krankenpflegepraktikums, dass mir nach 6 Monaten hoffentlich(!!!) als ein solches angerechnet wird. Ich finde es schadet nicht, auch einmal mitzubekommen, was das Pflegepersonal eigentlich leistet. Dennoch muss ich sagen, dass mir aufgefallen ist, dass man als ungerlernte Kraft böse ausgenutzt werden kann, was nicht dem Sinn und Zweck eines FSJ oder Krankenpflegepraktikum entspricht. Ich meine Dinge wie ständige Putz- und Laufdienste... man hat einfach fast keine Möglichkeit sich zu wehren, weil sonst schnell der Vorwurf des faulen, arbeitsscheuen Abiturienten geschaffen ist (zumindest ging es der letzten Praktikantin so)...