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Malosam
19.10.2006, 21:19
Hi,
alles dummes Zeug was hier erzählt wird von Leuten, die wirklich wehnig Erfahrung haben.
Habe selbst Abi mit 1,1 gemacht, dann Physikstudium mit 1,8 abgeschlossen, anschließend Medizin mit Physikum 3 und nun drei Tage Lang dieses scheiss Hammerexamen schriftlich mit 3 absolviert. Mündlich werde ich 1 oder 2 machen.
Habe Parallel zur Prüfungsvorbereitung voll gearbeitet. Fazit:
Wer fleißig ist erreicht was, wer faul ist eben nicht. Darüberhinaus sind Diejenigen, die auswendig lernen könnenn in der Meditin im Vorteil, diejenigen, die lieber strukturell logisch denken eben in der Mathematik oder Naturwissenschaft.
Im übrigen qualifiziert das Medizinstudium nicht ausschließlich zum Arztsein, sondern auch für andere Nichtärztliche Tätigkeiten. Eine Tatsache, die von den typischen scheuklappenbehafteten Medizinstudenten zu wenig beachtet wir.

Gruß Matthias :-wow

Skalpella
29.10.2006, 23:45
Hier werden ein paar Sachen durcheinander geworfen. Das Studium ist in Niedersachsen (und in mehreren weiteren Bundesländern) mit einem Meistertitel möglich. Das nennt sich irgendwie fachbezogene Hochschulreife oder so. Das heißt: wenn man einen Meister in Krankenpflege hat ( in der Krankenpflege heißt das Fachweiterbildung), kann man Medizin studieren, aber eben nicht zum Beispiel BWL. Man kann nicht ohne diesen Meistertitel, oder was auch immer studieren, also nicht nach der normalen Ausbildung.
Fachweiterbildung heißt 2 Jahre praktische und theoretische Ausbildung nach 2 Jahren Berufserfahrung nach der Ausbildung. Das heißt schneller geht das auf keinen Fall. Wer jetzt also in der Zehnten ist und danach eine Ausbildung machen würde(drei Jahre), zwei Jahre arbeiten, nochmal zwei Jahre Fachweiterbildung, eventuelle Wartezeit (hier wird ja auch die Abschlußnote zählen), der wäre besser auf dem Gymnasium geblieben, wenn das Etappenziel Medizinstudium ist.

Zack
30.10.2006, 13:08
Hallo Loewenzahn,

da die Krankenpflege eine sogenannte "semi- Profesion" darstellt und der Beruf als Arzt eine Profesion, steht also nur ein "kleiner" Schritt zwichen diesen Berufsfeldern.
der Beruf der Krankenpflege bezieht sich nicht auf das von dir sogenannte Arsch abputzen, sonder eher auf:
Das Erkennen von Veränderungen ausgehend der Grunderkrankung
Das Verhindern von Komplikationen
Die Förderung der Genesung
Das Verhindern Lebensbedrohlicher Komplikationen
Lebensrettende Sofortmaßnahmen
Etliche Präventionsmaßnahmen
und die teilweise und/oder komplette Kompensation der Aktivitäten des täglichen Lebens.
Deine Aussagen zeugen von wenig Sozialer Kompetenz.
Soziale Kompetenz ist Übrigens für die meisten Menschen eines der Hauptkriterien die einen guten Mediziner ausmachen.
MFG

Skalpella
30.10.2006, 15:47
Hallo Loewenzahn,

da die Krankenpflege eine sogenannte "semi- Profesion" darstellt und der Beruf als Arzt eine Profesion, steht also nur ein "kleiner" Schritt zwichen diesen Berufsfeldern.
der Beruf der Krankenpflege bezieht sich nicht auf das von dir sogenannte Arsch abputzen, sonder eher auf:
Das Erkennen von Veränderungen ausgehend der Grunderkrankung
Das Verhindern von Komplikationen
Die Förderung der Genesung
Das Verhindern Lebensbedrohlicher Komplikationen
Lebensrettende Sofortmaßnahmen
Etliche Präventionsmaßnahmen
und die teilweise und/oder komplette Kompensation der Aktivitäten des täglichen Lebens.
Deine Aussagen zeugen von wenig Sozialer Kompetenz.
Soziale Kompetenz ist Übrigens für die meisten Menschen eines der Hauptkriterien die einen guten Mediziner ausmachen.
MFG

:-dafür, genau meine Meinung :-)

Adrenalino
30.10.2006, 15:57
Hallo Loewenzahn,

da die Krankenpflege eine sogenannte "semi- Profesion" darstellt und der Beruf als Arzt eine Profesion, steht also nur ein "kleiner" Schritt zwichen diesen Berufsfeldern.
der Beruf der Krankenpflege bezieht sich nicht auf das von dir sogenannte Arsch abputzen, sonder eher auf:
Das Erkennen von Veränderungen ausgehend der Grunderkrankung
Das Verhindern von Komplikationen
Die Förderung der Genesung
Das Verhindern Lebensbedrohlicher Komplikationen
Lebensrettende Sofortmaßnahmen
Etliche Präventionsmaßnahmen
und die teilweise und/oder komplette Kompensation der Aktivitäten des täglichen Lebens.
Deine Aussagen zeugen von wenig Sozialer Kompetenz.
Soziale Kompetenz ist Übrigens für die meisten Menschen eines der Hauptkriterien die einen guten Mediziner ausmachen.
MFG
Kann mich dem ebenso anschließen! Gut formuliert!
Wer Krankenpflege mit Arschabputzen gleichsetzt hat nur bewießen, dass er von Pflege keine Ahnung hat....
Sagt das hochgelobte "Abitur" wirklich so viel aus? Ich kenne einige Krankenschwester "nur" mit Realschule, die echt was auf dem Kasten haben.

Arman
30.10.2006, 19:59
Vor keinem Beruf hab ich so viel Respekt, wie vor der Krankenpflege.
Meiner Meinung nach eines der härtesten Jobs überhaupt.

Und das sage ich als NICHT-Krankenpfleger !

Adrenalino
30.10.2006, 20:12
Ähm.. DANKE Arman!
Ich fühl mich jetzt mal angesprochen *hüstel* ;-)
Auch wenn ich jetzt nicht weiß, ob es wirklich so ein harter Job ist...
Trotzdem netter Post ;-)

ledoell
30.10.2006, 21:14
naja, selbst wenn man annimmt, dass das abitur nichts über die intelligenz bzw das lernvermögen aussagt, so sagt es doch sicherlich etwas über den wissensstand aus...abgesehen davon: es wird natürlich immer leute in der realschule geben, die überflieger sind und genauso viel können und wissen wie schlechte abiturienten und vice versa....aber im schnitt hat der statistisch normale abiturient wahrscheinlich doch ne ecke mehr drauf als der realschüler...insofern würde ich sagen dass schon ein gewisser unterschied zwischen mittlerer reife und abitur besteht....

schwarzwald
30.10.2006, 21:17
...aber im schnitt hat der statistisch normale abiturient wahrscheinlich doch ne ecke mehr drauf als der realschüler...

mutige Aussage....vielleicht wollen manche einfach kein Abitur machen und Studieren ?

soll´s geben...

Zack
30.10.2006, 23:48
Sorry ledoell
Deine Aussage trieft vor mangelnder Erfahrung im Beruf, und ich glaube auch im Leben (ohne dir nahe treten zu wollen)
Im normalen Berufsleben fragt dich keiner mehr nach deinem Abitur. Das was dort gefragt ist, ist Belastbarkeit, Verantwortungsbereitschaft, Motivation und Menschenverstand. Ich glaube keines dieser Fächer werden in der Gymnasialen Oberstufe Unterichtet. Dieses Elitäre Gehabe nervt mich schon ein wenig, aber ich denke wenn du mal ein wenig im Berufsleben stehst, gibt sich das wieder (so in 6 bis 7 Jahren )

Plotin
31.10.2006, 04:48
Vollste Zustimmung, Zack. Wer bisher nicht mehr auf die Reihe bekommen hat als ein Einser-Abitur und danach weder eine Berufsausbildung abgeschlossen noch im Beruf gestanden und eine Familie gegründet hat, hat noch nichts geleistet. Das elitäre Gehabe kommt aber meistens weniger von den Abiturienten generell als vielmehr von jenen, die in der Hauptsache von Beruf Sohn oder Tochter sind. Solche haben wir bei uns im Kurs auch, die kriegen von mir regelmäßig die Packung und lernen ganz schnell, wo der Weg lang geht und wo der Hammer hängt. Die muss man sich nur zahm machen, dann gibt es auch keine unnötige Reibung mehr.

Zack
31.10.2006, 10:28
:-dafür Absolute Zustimmung

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31.10.2006, 13:40
Zack & Plotin:
Ich denke, ihr mißversteht leodell.
De facto sollte ein Gymnasiast in der 10 bspw. detaillierteres mathm. Rüstzeug besitzen, als ein Realschüler selbigen Alters...
Genauso hat ein Realschüler in der Ausbildung mit großer Wahrscheinlichkeit bereits mehr Erfahrungen aus dem Arbeitsleben gesammelt, als ein frischer Abiturient. Das gebietet die Logik.
Allerdings sind die Zielsetzungen auch ganz andere:
Während der Realschüler früh in die Arbeitswelt einsteigt, folgt für den Abiturienten eine weitere bspw. wissenschaftliche/theoretische Hochschulbildung - zumindest nach klassischer Zielsetzung.
Letzlich ist der Vergleich ein Vergleich von Äpfel & Birnen.

Nur eine Sache noch:
"Auf Spur gebracht werden" muß hier niemand.
Weder ehm. 'hauptberufliche Söhne & Töchter' noch 'geisteswissenschaftliche kaum sattelfeste Zupacker' - Spart die Reibung fürs heimische Bett auf und laßt das Leben lehren...

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