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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Doktorarbeit in der Kinderklinik



JHS
08.10.2006, 21:37
Hi,

als ehemaliger Essener Studi bin ich nach einem Ausflug in die Bonner Pathologie nun zurück in Essen als Assistenzarzt in der Essener Kinderklinik. Neben der Klinik arbeite ich im Labor von Prof. Eggert und beschäftige mich dort mit der Tumorbiologie des Neuroblastoms, dem häufigsten extrakraniellen Tumors des Kindesalters. Im Labor von Prof. Eggert habe ich schon meine Dr. Arbeit gemacht (z.B. Schulte JH et al, Oncogene. 2005 Jan 6;24(1):165-77.), und bin auch wegen der sehr guten Forschungsmöglichkeiten und der sehr guten Betreuung durch Prof. Eggert zurück nach Essen gekommen. Eine Doktorarbeit im Kinderonkologischen Labor kann ich also uneingeschränk empfehlen.

Ich beschäftige mich u.a. mit microRNAs und Tumorstammzellen, zwei sehr aktuellen und innovativen Bereichen der Krebsforschung. In diesen Projekten würden sich mehrere definierte Teilprojekte abgrenzen lassen, die sich als anspruchsvolle medizinische Doktorarbeit oder auch als Diplomarbeit eignen würden. Daher suche ich engagierte Studenten, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind und gerne an einem gut betreuten Forschungsprojekt mitarbeiten möchten. Da eine experimentelle Arbeit eine Einarbeitungszeit, eine Intensivphase und eine Zeit der Nacharbeit und Publikation umfasst, sollte man zu einem frühen Zeitpunkt des Studiums beginnen, um idealerweise vor Beginn des PJ’s fertig zu sein (dann hat man genug zu tun). Ein Beginn noch vor dem Physikum ist möglich, ein Beginn bis spätestens 1,5 Jahr vor dem PJ sicher eine gute Idee.

Da die Projekte sehr competitiv sind, möchte ich keine Einzelheiten dazu im Internet posten. Bei Interesse können wir einen Termin ausmachen (mobil: 01705824441, Labor:02017232506, email: [email protected]), um die möglichen Projekte zu diskutieren. Wenn Euch das dann immer noch nicht abgeschreckt hat, wäre dann nur noch eine offizielle Bewerbung bei Prof. Egget notwendig.

Viele Grüsse,
Johannes

P.S.: Es wäre nett, wenn Ihr auch mal die nicht im Forum vertretenen Komilitonen auf die Möglichkeit einer Doktorarbeit im Kinderonkologischen Labor hinweisen würdet.