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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie war es denn nun der 1.Tag des Schreckens?



Unregistriert
17.10.2006, 18:21
Hallo an alle, besonders an die Hammerexamenschreiblinge...wie war der erste Tag des schriftlichen Teils?
Freue mich über eine kurze Antwort, auch, wenn ihr alle grad, verständlicher Weise, schon im Stress für den nächsten Kampftag seid :-lesen

Malosam
17.10.2006, 18:49
Einzelfragen waren angenehmer, da kürzer.
Die Fallfragen ziehen sich wie Kaugummi. Man muß echte Romane lesen, z. Teil 2 DIN A 4 Seiten. Am besten man gleich erst mal die Laborwertwe mit der mitgelieferten Labortabelle ab und streich sich auffällige Dinge im Text an.
Die 5 Stunden Prüfungszeit sind genau richtig.

Gruß Malosam :-meinung

Unregistriert
17.10.2006, 18:57
Mit was hast du dich vorbereitet? Und waren die Fragen eher schwer oder leicht? Ich hab nämlich gehört, dass die neue 2. ÄP zum Kreuzen sehr einfach sei, und deshalb glaubt keiner, dass es ähnliche Fragen sind. Leider besitze ich die neue Reihe nicht, und kann es nicht beurteilen.

SportDoc
17.10.2006, 19:24
Um es mal knapp zu sagen:

Unter fallorientierten Fragen habe ich mir (trotz der Fallbeispiele) ein wenig anderes vorgestellt. Das IMPP erzählt einem auf 2 DinA4-Seiten eine riesen abgeschlossene Krankheitsgeschichte von Anamnese bis Entlassung und stellt dann spezialisierte Unterfragen zu diesem Thema.

Fallorientiert wäre meine Meinung nach eher etwas wie Patient kommt hat a,b,c was machen sie als erstes...etc.

Und was die Aussage der Prüfungsordnung "es werden die 100 häufigsten Krankheitsbilder geprüft" angeht ist wohl der blande Hohn! 16 Fragen zum M. Perthes...z.B. spiegeln nicht gerade die Praxis wieder.

Ingesamt muss ich also sagen hat sich zum alten Examen bei den Fragen gar nichts geändert. Man wird jetzt nur noch zusätzlich gezwungen vor einer "Fallstudie" 2 Seiten durchzulesen, um sich in Nebensätzen versteckte Informationen für eine Frage 3 Seiten später rauszusuchen.

test
17.10.2006, 19:38
Weiß jetzt natürlich nicht, was für Details da im einzelnen gefragt wurden, aber ich finde es könnte schlimmere Exoten als den M.Perthes mit ner Prävalenz von 1:1200 geben.
Welche Krankheitsbilder kamen denn in den anderen Fallbeispielen dran?

Malosam
17.10.2006, 19:38
ich bin zu 100% deiner Meinung...

Ein Fragensteller des IMPP muß wohl Orthopäde sein, dessen Kind an Morbus Perthes erkrankt ist...

SportDoc
17.10.2006, 19:53
Weiß jetzt natürlich nicht, was für Details da im einzelnen gefragt wurden, aber ich finde es könnte schlimmere Exoten als den M.Perthes mit ner Prävalenz von 1:1200 geben.
Welche Krankheitsbilder kamen denn in den anderen Fallbeispielen dran?

M. Perthes an sich ist ja absolut okay. Aber die Tatsache das dazu 15 ! Fragen kommen macht doch offensichtlich, wie hier in die Tiefe gegangen wird. Damit wird dieser Erkrankung knapp 2 % des gesamten Examens gewidmet.

Unregistriert
17.10.2006, 19:57
Hallo,

heute gab es 4 Fallbeispiele zu den Themen

Morbus Perthes 16 Fragen
Morbus Hirschsprung 12 Fragen
Traumatische Wirbelsäulenverletzung 13 Fragen
Non-Hodgkin-Lymphom CLL 16 Fragen

Die Fragen gingen zum Teil sehr ins Detail!

Unregistriert
17.10.2006, 20:00
Bei den Einzellfragen wurde heute (1.Tag) vor allem Chirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie und HNO abgefragt.

Unregistriert
17.10.2006, 21:27
Ich denke diesen Perthes werde ich so schnell nicht vergessen, ich hoffe nur das der Fragensteller gesunde Kinder hat die nie im Leben sowas haben, weil wenn das der Fall sein sollte kann ich ihm nicht viel helfen, da ich nur ein einfacher Assistenzarzt sein werde und kein Orthoguru!!!!
Morbus Perthes knappe 5% an einem Examen??????? Das reicht ja locker bei einem Kanditaten für den Bundestag oder?????

Unregistriert
17.10.2006, 21:42
M:Perthes,und einige andere Fragen für die Facharzt Prüfung OK sonst.......