Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bauchspeicheldrüse
Meine Zahlen waren aus Studien die teilweise kombinierte BEhandlungen aus OP, LK DIssektion und Chemo benutzt haben, daher bessere Zahlen als der Durchschnitt aller, wo viele eben auch im für eine Whipple OP doch kleineren städtischen Haus oder ähnlichem landen und keine optimale multimodale Therapie erfolgt.
GRundsätzlich ist denke ich klar, dass man solche Zahlen einem Patient nicht konkret sagt, es sei denn er fragt explizit nach. Wie oben schon gesagt kann man den Einzelfall nie vorhersagen aber ich denke für medizinisches Personla helfen solche Zahlen einzuschätzen was genau darunter zu verstehen ist und wie die Prognose aussieht.
Ok.
Wenn der Patient nu aber die Statistiken kennt und somit Hoffnung aufgibt? Hoffnung wäre aber starke Motivation. Ich frag mich halt immer, gibt es "Selbstheilungskräfte" und was braucht es, um sie zu aktivieren ... will sagen ... wenn ein Mensch hört, dass es eh keine Chance gibt, gibt er sich auf. Mich interessiert schon lange der Zusammenhang zwischen Krankheit und Psyche ... hoffentlich haltet ihr mich nicht für gaga
anna
Hey! Es gibt ja inzwischen das Fach "Medizinische Psychologie & Soziologie" da wirst du sicher was über Coping hören... Entsprechende Lehrbücher gibt es auch - ob man die brauch ist eine andere Frage, aber wenn es dich interessiert, schau dir doch mal bspw. den "Buser, Kaul-Hecker" an...
Habe kürzlich über Coping/Krankheitsbewältigung ein Referat gehalten - sicher kein Meisterwerk, aber wenn du reingucken willst, hier der Link:
Coping-Referat (PDF Version) ca. 480kb (http://www.yousendit.com/transfer.php?action=check_download&ufid=1E14703468E7831C&key=b602ee9c53d98837a2fe3d452cebb2f2d3e1d73c)
Viel Kraft und Gruß
LOGO
EDIT: Hm... dat geyd nich... mal eben sehn... Hmm nun geht es wohl... ?!
Anna-Tomie
15.11.2006, 18:01
Ganz lieben Dank euch allen für eure Beiträge. Manche Fachausdrücke muss ich mir leider noch zusammensuchen :-)) :-nix, aber grundsätzlich hab ich verstanden.
Schon komisch ... vor dem Studium dachte ich immer, der Präpkurs würde meine größte Herausforderung werden ... nee! oder die Stoffmenge ... auch nee! Das Spagat hinzubekommen zwischen guter umfassender Versorgung der Patienten und trotzdem eine gewisse Distanz .... das seh ich momentan als wirkliche Herausforderung.
Und ... ja ... ich kenn den Patienten ... also leider keine Distanz.
@LOGO, Danke für dein Referat ... da steht genau das drin, was ich gebraucht habe.
lg an alle
anna
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