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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : an die Ärzte / Ärztinnen mit Kindern



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test
24.04.2008, 20:02
Rofl, meinst du Chefärztinnen hätten Zeit hier zu schreiben? ;-) Vor allem, falls sie Kinder haben. :-))

Der Anteil von Chefärztinnen, insbesondere an Unikliniken, ist sowieso außerordentlich klein. An der Uni, an der ich studiert habe, gab es insgesamt 1 Chefärztin (ohne Kinder). An meiner jetzigen Arbeitsstelle (Uniklinik) keine Chefin im klinischen Bereich. :-nix

Wenn man lange genug sucht, findet man aber bestimmt auch Chefärztinnen mit Kindern ;-) Nichts ist unmöglich :-top ;-)

Strodti
24.04.2008, 20:28
Ich habe einmal in einer Klinik gearbeitet mit einer UCH-Chefin (hatte 2 Töchter) und in einer anderen Klinik (Psychiatrie) gab es eine ärztliche Direktorin (keine Kinder).

Caitlyn
24.04.2008, 22:50
Rofl, meinst du Chefärztinnen hätten Zeit hier zu schreiben?

Fragen kost ja bekanntlich nix und Wunder gibt es immer wieder... :-music

*zwei mark ins phrasenschwein werf*

Hm, mal sehen ob mir so ein seltenes Exemplar an Ober- oder Chefärztin mal begegnet :-wow

McDreamy
25.04.2008, 13:12
Huhu,

Ich tendiere seit meiner Kindheit eher dazu keine Kinder zu bekommen, weil es mir schon ewig auf den Keks geht, dass "immer nur" (sehr subjektiv vielleicht) Männer die großen Rollen/Stellen kriegen.

Bitte wiegesagt nicht falsch verstehen, ich möchte hier nicht den Feminismus oder so auspacken, mich würde nur interessieren, ob es Vollzeit-(Chef-)Ärztinnen mit Nachwuchs gibt und wie deren Lebenskonzeption ist/war. Wäre spannend sowas mal zu hören :-)

Liebe Grüße,
Cait

Ich fand die Sache eigentlich schon immer höchst ungerecht oder zumindest sehr eigenartig. Während es für Männer das Normalste überhaupt ist, Karriere und Kinder zu vereinen - ich denke da zb. an manche Manager, die Spitzenjobs in ganz Eropa annehmen und die Frau mit den Kindern sich immer brav anpasst und mitzieht. Oder der Oberarzt und Chefarzt, der selbstverständlich mind. 2 Kinder hat, et.

Von Frauen (und auch von den topqualifizierten) höhrt man immer nur: ach ja, Karriere ist nicht alles, das dankt einem ja keiner, es gibt wichtigeres im Leben... Sicher, aber wenn ich mir das Gehalt der Chefärzte und Primarii so anschau, dann bedankt man sich eigentich sehr großzügig bei denen. Von außen sieht es so aus, als ob das offensichtlich für Frauen beinahe unmöglich wäre, in diese Positionen zu gelangen... und das im Jahr 2008. Sehr frustrierend eigentlich.

Sicher, die Zeit mit den Kindern ist garantiert eine wunderbare und die kann frau auch nicht zurückdrehen. Aber: was hindert denn die Männer daran, einen ebensogroßen Anteil an der Kindererziehung zu nehmen, dass beide die gleiche, vernünftige Chance haben, was zu erreichen.

Jetzt werden wieder einige sagen: Ach was, ich will doch gar keine Karriere machen, will mich nicht totarbeiten oder in den sicheren Burn-Out rennen. Das mag schon sein, aber es gibt Frauen, für die ist Karriere wichtig und vielleicht sogar noch erfüllender, als den Kindern beim Wachsen zuzusehen, OBWOHL sie aber auch gern Kinder hätten. Und die werden aber - wie es im Moment aussieht - daran scheitern, dass sie keinen Mann finden, der bereit ist, 50 % beizutragen.

Über die Kinderarmut braucht sich kein Mensch mehr wundern...