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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DJ,TRUS,DRU,UK,PCN, URO - der Thread



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Doktor_No
14.03.2007, 18:02
für fire et altera:

IPSS International Prostate Symptoms Score
IIEF Fragebogen zur Erektilen Funktion
PSA ist bekannt denke ich
RPX Radikale Prostatektomie
12x Stanze gibt die Zahl der Zylinder an

Feuerblick
14.03.2007, 18:13
No, du bist ein Schatz! Danke! :-notify :-love

Doctöse
14.03.2007, 18:13
Oaaah, ich weiß, warum ich Uro so geil finde :-))

die chondropathia
17.03.2007, 09:15
haben wir lange diskutiert ob und wenn ja bis wohin und hin und her. der uro der die diagnostische TURP angestrebt hat war mein vater

Ich hab nochmal über das Vorgehen nachgedacht und festgestellt, dass eine diagnostische TUR-P keine all zu sinnvolle Sache ist, da die Karzinome ja meist eher peripher sitzen und die TUR-P eben diese Bereiche nicht tangiert. Oder seh ich da was falsch?

btw NO: hast du inzwischen die Koordinaten?

DC, der sich heute mal vom Dienst frei genommen hat...und sich auf die nächste Woche in Berlin (EAU!) freut!

die chondropathia
17.03.2007, 12:20
für fire et altera:

IPSS International Prostate Symptoms Score
IIEF Fragebogen zur Erektilen Funktion
PSA ist bekannt denke ich
RPX Radikale Prostatektomie
12x Stanze gibt die Zahl der Zylinder an

Gleason-Score: verbessertes Grading für Prostatakarzinome

PCA: Prostatakarzinom

DRU/DRE: Hafenrundfahrt

TRUS/TPS: transrektale Prostatasonographie

TUR-P: transurethrale Resektion der Prostata (im Ggs. zur TUR B(T) bei Blasentumoren)

die chondropathia
17.03.2007, 14:04
A testicular cancer patient is admitted to the hospital for an orchiectomy to remove a cancerous testicle. When he wakes up the doctor tells him that he has good news and bad news.
Doctor: Which would you like to hear first?
Patient: The bad news.
Doctor: We accidentally removed both of your testicles.
Patient: What is the good news?
Doctor: You won't get prostate cancer.

die chondropathia
17.03.2007, 15:42
A very handsome man visits a urologist, who happens to be a woman. The doctor falls instantly in love, and tells the patient to undress. After the patient has disrobed, the doctor starts fondling the patient's testicles. As she does this she says to the man, "Do you know what I'm doing?" "Yes," he says, "you're checking me for testicular cancer." "That's right," says the doctor. She then begins to rub his neck. "Do you know what I'm doing now?" she asks. "Yes," the man says, "you're checking my lymph nodes to see if they're swollen." "That's right," replies the doctor. She then climbs on top of his erect member and begins to have sex with him. She says to her, "Do you know what I'm doing now?" "Yes," he says. "You're getting herpes."

die chondropathia
17.03.2007, 15:45
A woman went to her doctor for a follow-up visit after the doctor had prescribed testosterone for her. She was a little worried about some of the side effects she was experiencing.
"Doctor, the hormones you`ve been giving me have really helped, but I`m afraid that you`re giving me too much. I`ve started growing hair in places that I`ve never grown hair before."
The doctor reassured her. "A little hair growth is a perfectly normal side effect of testosterone. Just where has this hair appeared?"
"On my balls."

Doktor_No
17.03.2007, 18:21
nee die daten hab ich noch nicht, aufgrund der BES finde ich aber die TURP ganz geschickt gewählt retrospektiv

die chondropathia
17.03.2007, 19:03
Aber nur retrospektiv!

Doktor_No
18.03.2007, 19:09
das hat natürlich nur sinn, wenn ein hervorragender resekteur das macht, und das war hier gegeben.

Doktor_No
27.03.2007, 15:26
hier noch die fehlenden angaben:

durch TURP gesichertes PCa (re.-apikal positiv, Gleason 3+3=6, IIEF-5 =18, PSA amb. 16,5 ng/ml)

Therapie:
rad. Prostatektomie mit nerve-sparing li

Histologie:
Adeno-Ca der Prostata, pT2b pN0 M0 R1 (li.dorsal-Mitte), G3, Gleason 4+3=7

die chondropathia
27.03.2007, 19:27
Habt ihr Knochenszintigramm gemacht?

Ansonsten: So hätten wir das auch gehandhabt.

die chondropathia
31.03.2007, 14:36
Hoi,

mich würde aus aktuellem Anlass sehr interessieren, wie genau bei euch in der Klinik die perioperative Thromposeprophylaxe im Rahmen einer RPE aussieht!

Bei mir an der Klinik ist bei dem Standardpatienten zur RPE folgendes Schema Standard:

Aufnahmetag: Clexane 0,4ml 1xtgl. s.c.
Folgetag: OP
Fortsetzung der Medikation mit Clexane für 3 Wochen nach Entlassung.

Problem: Niedergelassene Beschweren sich wg. Kosten und theoretisch erforderlicher ambulanter Thrombocytenkontrollen (in einem mir bekannten anderen Haus sogar explizit im Brief erwähnt...) zur Diagnose einer HIT II.

Wie lautet euer Schema und - gibt es Evidenz dafür?

Doktor_No
31.03.2007, 19:01
bei uns auch clexane 40 sc 0-0-1 am präOP tag und ab 1. postOP, wenn sehr adipös bis zu 60 1-0-1, bei gefäßkranken vollheparinisierung (plavix usw. haben die ja meist von haus aus). gefäss- und marcumarpatienten wollen wir für eine not-op wenn möglich zumindest bei einem quick von 40 haben, für elektive eingriffe natürlich auf normalniveau. da muss ich aber sagen, dass ich aus meiner GCH zeit viel gelernt habe was ich auch in der abteilung anbringen kann, denn eientlich kann man auch bei quasi keiner gerinnung schneiden, muss nur die tricks kennen ;-)

nach entlassung empfehlen wir bei den neoblasen und RPX gelegentlich die fortführung der clexane spritzen, bei den chemopatienten immer, auch zwischen den zyklen.
in unseren briefen steht explizit, dass das nur eine empfehlung ist. was die hausärzte damit machen kann dann jeder selbst entscheiden. da aber so gut woe jede RPX zur AHB geht denke ich dass es kein thema sein sollte, dort gespritzt zu werden.

statuscuriosus
02.04.2007, 17:37
...bei uns in der Chirurgie wird das völlig anders gehandhabt.
Unser Chef ist ein Gegner von Heparin im Allgemeinen und Clexane im Besonderen peri- und insbesondere post-OP. Er hat wohl die Erfahrung gemacht, dass Heparin die Wundheilung häufig negativ beeinträchtigt und daher kriegen bei uns nur auserwählte Patienten Heparin, z.B. die, die ansonsten marcumarisiert sind. Nahezu alle anderen kriegen nur "physikalische Thromboseprophylaxe", d.h. diese hübschen Strümpfe, die immer so schön runterrutschen und überall einschnüren... :-(( V.a. auch die Dicken und/oder die Pat. mit großen OPs.
Ich selber kenne es aus sämtlichen Häusern, in denen ich gearbeitet habe, anders und bin absolut nicht mit dieser Vorgehensweise einverstanden, zumal wir in der letzten Zeit einige Lungenembolien postOP hatten :-(
Clexane postOp zuhause weiter hab ich bisher noch nirgendwo gesehen, aber so schnell und teils noch immobil, wie die Pat. mittlerweile entlassen werden, ist das sicher auch teilweise berechtigt.

Doktor_No
03.04.2007, 06:26
dann warte doch einfach bis der erste klagt, was meinst du wie schnell dein chef ein freund des heparins werden wird?! :-))

statuscuriosus
03.04.2007, 16:54
@ dr_no: da muss ich sicher nicht mehr lange drauf warten! :-dafür

die chondropathia
03.04.2007, 19:29
@Status - dein Scheff orientiert sich da am amerikanischen Vorbild, vergisst aber offenbar den Einsatz von Venenpumpen.

Letztere finde ich intraoperativ wirklich am allerbesten - eben in Kombination mit Heparin für die Dauer der Immobilität eines Patienten perioperativ.

Leider gibt es zu diesem Ansatz keine Studien, so dass ich meinen Scheff von diesem Konzept als Klinikstandard nicht überzeugen können werde.

Die letzte mir bekannte Arbeit zu diesem Thema ist in der Januarausgabe des Platinum Journals (European Urology) zu finden. Auch hier hält man sich mit konkreten Empfehlungen jedoch SEHR zurück, was auf potentielle forensische Implikationen zurückführbar sein könnte.

Wenn einer von euch noch aktuelles Material zum Thema hat - ich bin ein sehr dankbarer Abnehmer!


DC, der morgen seinen letzen Arbeitstag für eine Woche hat, dann 3 Tage arbeitet und 2,5 Wochen nach Malle fliegt :-) :-) :-) :-)

die chondropathia
17.05.2007, 15:48
nach entlassung empfehlen wir bei den neoblasen und RPX gelegentlich die fortführung der clexane spritzen, bei den chemopatienten immer, auch zwischen den zyklen.
in unseren briefen steht explizit, dass das nur eine empfehlung ist. was die hausärzte damit machen kann dann jeder selbst entscheiden. da aber so gut woe jede RPX zur AHB geht denke ich dass es kein thema sein sollte, dort gespritzt zu werden.

Nach kritischer Durchsicht der relevanten Studien wird die medikamentöse Thromboseprophylaxe im Rahmen größerer (>2 h Dauer) urologischer Eingriffe im kleinen Becken in Europa sehr heterogen gehandhabt - im Gegensatz zur physikalischen Prophylaxe, bei der lediglich eklatante Unterschiede zu den USA zu erkennen sind.

Die poststationäre Fortsetzung der Thromboseprophylaxe ist gemäß aktuell gültigen Leitlinien nur im Einzelfall und risikoadaptiert erforderlich, so dass eine diesbezügliche Empfehlung eigentlich unterbleiben kann, sofern keine wesentlichen Risikofaktoren vorhanden sind, insbesondere postop. Immobilisierung >= 4d, anamnestische TBVT oder einem Patientenalter >= 60a wären da zu nennen.

Das Problem für den Niedergelassenen ist bei Empfehlung durch die Klinik, dass er den "schwarzen Peter" im Falle einer thromboembolischen Komplikation zugeschoben bekommt, sofern er diese Empfehlung ignoriert.

Eine Formulierung für Nichtrisikopatienten, die diese Problematik umschifft wäre beispielsweise "Wir empfehlen die Thromboseprophylaxe risikoadaptiert im Einzelfall (gemäß Leitlinien) poststationär fortzusetzen."

Btw: Die Kosten für 4 Wochen 40mg-Clexane belaufen sich auf etwa 175 Euronen.


Greetz, DC