Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Laserblutbehandlung
du etwa?Bis jetzt noch nicht. Aber wer weiß, welche UAW mir der Aufenthalt in eurem Forum noch bescheren wird ;)
Aber die gelangen nicht in dein Blut :-D :-))Doch! halt mal Deine Hand vor ne kräftige Glühbirne, die wird rot leuchten.
Oder nen handelsüblichen Laserpointer auf ne Fingerkuppe... der leuchtet auch durch.
Und wenn das Licht durch die Hand kommt, dann wird es auf seinem Weg hindurch sicherlich den ein oder anderen Blubestandteil treffen.
Es ging aber um Neonröhre über Hottes Bett ;)
Und was ist mit der eine-Million-Euro-Frage?
Es ging aber um Neonröhre über Hottes Bett ;)Haar erfolgreich gespalten.
Und was ist mit der eine-Million-Euro-Frage?
Dann zum Schluss noch die eine Million Euro-Frage: Was haltet ihr davon, dass Ärzte diese Methode anwenden dürfen?Wir haben ja Therapiefreiheit in Deutschland und das ist auch grundsätzlich gut so, daß nicht irgendwelche Stellen vorschreiben, was man als Arzt machen darf.
Die Kostenträger können zwar ein Wörtchen mitreden, was bezahlt wird, aber machen darf der Arzt grundsätzlich alles.
Für eine nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechende Therapie rechtfertigen muß er sich nur wenn der Patient irgendwie zu Schaden kommt und der Staatsanwalt oder der Patient selber zur Klage greift. Dann muß er erklären, wieso der die Therapie X gewählt hat und nicht die laut Leitlinie vorgeschlagene Therapie Y.
Wenn Ärzte, die sozusagen in Form ihres Staatsexamens und ihrer Facharztprüfung vom Staat das "Qualitätssiegel für wissenschaftliche Medizin" bekommen haben, in den alternativen Heilfächern wildern, wo es mit evidence-based-medicine, etc.. nicht weit her ist, dann sehe ich immer die Gefahr, daß der Patient meint: "Die Therapie wird ja vom Arzt angeboten, dann wird's auch schon was gescheites sein - nicht so ein Firlefanz vom Heilpraktiker!" - auch wenn's unter'm Strich die selbe Behandlung wäre wie beim Heilpraktiker.
Das ist ein grundsätzliches Problem von Ärzten und alternativen Heilmethoden; die Homöopathie wurde hier ja auch schon mehrfach genannt, mit Bachblüten und Irisdiagnostik etc. kann man die Liste endlos fortsetzen. :-((
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Wenn Ärzte, die sozusagen in Form ihres Staatsexamens und ihrer Facharztprüfung vom Staat das "Qualitätssiegel für wissenschaftliche Medizin" bekommen haben, in den alternativen Heilfächern wildern, wo es mit evidence-based-medicine, etc.. nicht weit her ist, dann sehe ich immer die Gefahr, daß der Patient meint: "Die Therapie wird ja vom Arzt angeboten, dann wird's auch schon was gescheites sein - nicht so ein Firlefanz vom Heilpraktiker!" - auch wenn's unter'm Strich die selbe Behandlung wäre wie beim Heilpraktiker.Da hast du das Problem perfekt beschrieben.
Ich wollte eigentlich wissen, ob ihr es für ethisch vertretbar haltet, dass ein Arzt seinen Patienten ein Verfahren empfiehlt und auch bei ihnen anwendet, obwohl er überzeugt ist, dass es aus wissenschaftlicher Sicht Unfug ist.
Sackbauer
09.01.2007, 23:39
Ich wollte eigentlich wissen, ob ihr es für ethisch vertretbar haltet, dass ein Arzt seinen Patienten ein Verfahren empfiehlt und auch bei ihnen anwendet, obwohl er überzeugt ist, dass es aus wissenschaftlicher Sicht Unfug ist.
Klar, schau dir doch die ganzen Homoeopathen an. Viele von denen glauben auch net, dass da wissenschaftlich was dran ist, aber die sagen halt: "wenns dem Patienten hilft?" dann mach mas.
20 Laserakupunktur-Behandlungen / 35 €
20 Intravenöse Laserblutbehandlungen / 30 €
Einnahme/ Woche: 1.300 €
16 Wochen X 1.300 € = 20.800 €
640 mal jemanden übers Ohr gehauen, dann hat man zumindest die Investition raus. Ob man in 16 Wochen soviel Dumme findet? Ob sich das nicht rumspricht und dann gar keiner mehr kommt?
Nicht passend, aber auch mit schöner Berechnung:
Fachgesellschaft warnt vor Muskelschnitt gegen Migräne
...
Die Kosten für die Stirnschnitt-OP betrügen rund 1.500 Euro, die der Patient aus eigener Tasche bezahlen müsse. Ein Neurologe, der eine ausführliche Anamnese erhebe, den Patienten neurologisch untersuche und eine leitliniengerechte Akuttherapie und Prophylaxe der Migräne verordne, bekomme für seine Bemühungen 42 Euro, so der Kopfschmerzexperte.
8. Januar 2007
http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27027
Da kommt manch einer vielleicht ins Grübeln...
Hä? Aufgrund dieser Studien zahlen sie es bei den geprüften Indikationen (Migräne, Rückenschmerzen,...), weil es sich als gleich wirksam herausgestellt hat.Migräne gehört nicht zu den Indikationen, bei denen die Akupunktur von der GKV bezahlt wird:
Zitat aus http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=53902 : (http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=53902)
Nr. 12 Körperakupunktur mit Nadeln ohne elektrische Stimulation bei chronisch schmerzkranken Patienten wird für folgende Indikationen zugelassen:
§ 1
Zugelassene Indikationen
1. Chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule, die seit mindestens sechs Monaten bestehen und gegebenenfalls nicht-segmental bis maximal zum Kniegelenk ausstrahlen (pseudoradikulärer Schmerz),
– mit jeweils bis zu zehn Sitzungen innerhalb von maximal sechs Wochen und in begründeten Ausnahmefällen bis zu 15 Sitzungen innerhalb von maximal zwölf Wochen, jeweils mindes-
tens 30 Minuten Dauer, mit jeweils 14–20 Nadeln;
2. Chronische Schmerzen in mindestens einem Kniegelenk durch Gonarthrose, die seit mindestens sechs Monaten bestehen,
– mit jeweils bis zu zehn Sitzungen innerhalb von maximal sechs Wochen und in begründeten Ausnahmefällen bis zu 15 Sitzungen innerhalb von maximal zwölf Wochen, jeweils mindestens 30 Minuten Dauer, mit jeweils 7–15 Nadeln je behandeltes Knie. Eine erneute Behandlung kann frühestens zwölf Monate nach Abschluss einer Akupunkturbehandlung erfolgen.
Zitat aus:http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27027:
Beispielsweise zeige Scheinakupunktur bei Migräne oft dieselben Erfolge wie echte chinesische Akupunktur: Unter beiden Verfahren halbiere sich die Häufigkeit der Migräneattacken bei der Hälfte der Patienten.
„Diese Responderrate verdeutlicht den immensen Placeboeffekt, wenn statt Medikamenten Nadeln verwendet werden“, so Diener.
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