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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich glaube ich mach´es auch...



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Katini
18.01.2007, 17:38
ich hab von so vielen leuten gehört dies via klage geschafft haben.... bei anwältin düsing hab ich gelesen dass sie 100 prozent der zahnmedis unterbringt und 73 prozent human medi in 05/06 das hört sich für mich jetzt nicht so aussichtslos an oder bin ich nur blauäugig :-((

Frizzy
18.01.2007, 22:57
ich hab von so vielen leuten gehört dies via klage geschafft haben.... bei anwältin düsing hab ich gelesen dass sie 100 prozent der zahnmedis unterbringt und 73 prozent human medi in 05/06 das hört sich für mich jetzt nicht so aussichtslos an oder bin ich nur blauäugig :-((
ich ahne anwälte haben ne neigung dazu, ihre zahlen schön zu reden... ich würde mich nicht auf solche zahlen verlassen... schau dir im forum die meinungen dazu an, so gut sind die nicht was klagen und erfolg auf klage angeht...

gruß
frizzy

studekrem
19.01.2007, 08:42
Ich werde voraussichtlich zum WS 2007/08 eine Studienplatzklage in Erwägung ziehen. Zwar sind die Chancen, wie ich hier und auf anderen Seiten gelesen habe, nicht wahnsinnig hoch, aber dennoch sind sie um einiges höher als in den regulären Losverfahren der Hochschulen.

Bewerbe mich schon seit mehr als 3 Jahren bei der ZVS. Als ich mein Abi gemacht hatte, waren die Aussichten so, dass mit ca. 6 WS ein Studienplatz über die Wartezeitquote zugewiesen würde.

Die neuen Regelungen bei der ZVS haben mich genauso wie zahlreiche andere Studienbewerber die sich ganz brav zu jedem Semester formgerecht beworben haben, sehr stark betroffen.

Dies ist sehr nervig, vor allem, weil ich aus diesen neuen Regelungen absolut keine Verbesserung ableiten kann. Zwar haben die Hochschulen jetzt die Möglichkeit mehr Studienbewerber selbst auszuwählen, aber der größte Teil nutzt dies nicht wirklich. Die Plätze werden wieder über den NC oder über die ZVS - ebenfalls nach dem NC - verteilt.

Wir "Warter" werden doch somit regelrecht dazu aufgefordert alternative Wege zu suchen, um an einen Studienplatz zu kommen. Ich finde, dass das eine Defizit der Bildungspolitik ist. Ein Versuch die Zahl der Studierenden zu senken, anstatt mehr für die Bildung zu investieren (Kostensparen) :-dagegen

Zurück zum eigentlichen Thema:
Ich werde eine Rechtschutzversicherung abschließen, dass Verwaltungsrechtliche Angelegenheiten mit einschließt. Soweit ich mich informiert habe, wird dies im Jahr ungefähr gerundet 150 - max. 200 € kosten. Ich denke, dass das ein vertretbarer Kostenaufwand ist, wenn ich hier schon vierstellige Zahlen lese. Man sollte hierbei die Wartezeiten der jeweiligen Versicherungen beachten. Die Versicherung muss zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits wirksam sein, um eine Kostendeckung für RA, Gericht, etc. zu erhalten.


Also ich würde dir (STB) empfehlen eine Rechtschutzversicherung (möglichst mit einer Laufzeit von 1 Jahr) abzuschließen, sofern du nicht selbst oder über deine Eltern mitversichert bist. Und dann eine Kapazitätsklage durchzuführen.

In diesem Zusammenhang habe ich noch eine Frage, an diejenigen, die bereits eine Studienplatzklage durchgeführt haben:
Welche Rechtsanwälte sind in diesem Bereich erfolgreich bzw. empfehlenswert?
Es wäre eigentlich eine gute Idee hier mal eine Umfrage zu starten, um den Erfolg der einzelnen Rechtsanwälte statistisch zu ermitteln. ;-)

Sorry, habe mich wieder beim texten verloren :-stud

Gast47
19.01.2007, 11:28
danke erstmal für die informative Antwort. Es ist immer ermutigend solche Beitrage, wie deine zu lesen. Doch ich glaube man muss der Wahrheit ins Auge sehen. Die Chancen sind leider sehr schlecht, auch wenn die Anwälte eine Erfolgsquote von 73 % versprechen.... Jeder muss sich selbst entscheiden, ob er dies riskiert. Ich bin wieder seit paar Tagen am überlegen, ob ich es mache oder nicht. Viele aus meinem Freundeskreis haben es nicht geschafft und eine kleiner Teil 2 von 19 leute haben es geschafft, jedoch mit VIEL Geduld. Mann muss sich das sehr gut überlegen. Ich bin mir auch wie gesagt mittlerweile unsicher was ich nun machen werde :-nix

Leisure Suit Alex
19.01.2007, 15:54
Ernst gemeint? Das führt zu einer enormen Menge an Fachidioten. Ende der Entwicklung wäre eine große Zahl von parallelgesellschaften, die immer weniger voneinander verstehen.

Gibt doch genug Ausnahmen die gerade "Fachidioten", wie du sie nennst, fördert... Beispielsweise Maurer die wegen was weiss ich für Ausnahmen zu einem Ingenieursstudium zugelassen werden (habe ich einen aus NRW kennengelernt), Realschüler die auf FOS oder was weiss ich gehen und dann an der Fachhochschule Sachen wie BWL studieren können. Habe auch mal gehört, dass an irgendeiner deutschen Hochschule auch Absolventen bestimmten Ausbildungen ohne Abitur ggf. zu Medizin (war glaub ich Mainz oder Münster) zugelassen werden, gilt also nicht nur für technische und wirtschaftliche Studiengänge.
"Fachidioten" sind in einer modernen Gesellschaft die auf Arbeitsteilung basiert mehr gefragt denn je.
Und es gibt auch Leute die zwar eine breite Bildung genossen haben, an denen aber fast alles vorbeizieht... wenn man in etwas gut sein will, dann muss man sich halt darauf spezialisieren.

Leisure Suit Alex
19.01.2007, 15:57
danke erstmal für die informative Antwort. Es ist immer ermutigend solche Beitrage, wie deine zu lesen. Doch ich glaube man muss der Wahrheit ins Auge sehen. Die Chancen sind leider sehr schlecht, auch wenn die Anwälte eine Erfolgsquote von 73 % versprechen.... Jeder muss sich selbst entscheiden, ob er dies riskiert. Ich bin wieder seit paar Tagen am überlegen, ob ich es mache oder nicht. Viele aus meinem Freundeskreis haben es nicht geschafft und eine kleiner Teil 2 von 19 leute haben es geschafft, jedoch mit VIEL Geduld. Mann muss sich das sehr gut überlegen. Ich bin mir auch wie gesagt mittlerweile unsicher was ich nun machen werde :-nix

Ich würde es an deiner Stelle mit einer Klage probieren, mit Rechtschutz kenne ich mich zwar nicht aus, an deiner Stelle würde ich aber halt einfach arbeiten und davon die Klagen finanzieren und je mehr Unis du verklagst, desto höher sind die Chancen.
Bei nur einer verklagten Uni kann man es sich im Grunde gleich schenken, das sind Chancen von 10% oder weniger.

alley_cat75
19.01.2007, 18:58
Vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung unbedingt klären, was genau die im Falle eines Rechtsstreits übernehmen. Viele zahlen nicht, wenn die Kosten bereits vor Abschluss absehbar waren sowie bei selbst eingereichten Klagen.

Gruß von der Schwester des Anwalts :-winky

Gast47
19.01.2007, 22:57
Lol das sind ja ganz andere Töne. Die ganzen anderen Beiträge über Kapazitätsklage warnen Einen davor zu klagen.

Ich habe bereits etliche Rechtschutzversicherungen angerufen und alle haben Hochschulrecht aus ihrem Leistungsumfang entnommen. Wahrscheinlich weil sie aus ihren Erfahrungen in der Vergangenheit schlauer geworden sind... :-kotz

Leisure Suit Alex
20.01.2007, 11:18
Lol das sind ja ganz andere Töne. Die ganzen anderen Beiträge über Kapazitätsklage warnen Einen davor zu klagen.

Ich habe bereits etliche Rechtschutzversicherungen angerufen und alle haben Hochschulrecht aus ihrem Leistungsumfang entnommen. Wahrscheinlich weil sie aus ihren Erfahrungen in der Vergangenheit schlauer geworden sind... :-kotz

Naja, sie warnen vor den Kosten... Es kann dir sicher jeder gleich sagen, dass es sehr teuer wird. Wenn du bei vielen u.a. rechtsanwaltlich vertreten Unis mal für ein Semester klagst, dann kann es locker die 10.000 Euro Grenze sprengen, für das Geld kannst du auch ein Jahr im Ausland studieren. Die Kosten/Nutzen Rechnung ist deshalb evtl. nicht so berauschend.
Zwingt dich aber natürlich keiner an fast allen Universitäten zu klagen, vor allen Dingen würde ich bei beschränkten Budget versuchen, die rechtsanwaltlich vertretenen Unis zu meiden.

Gast47
20.01.2007, 15:30
Wenn die Chancen gut aussehen würden, dann sind mir die 10.000 € auch Wert. --> Investition in die Zukunft :-)

Frizzy
20.01.2007, 15:44
Naja, sie warnen vor den Kosten... E dann kann es locker die 10.000 Euro Grenze sprengen, für das Geld kannst du auch ein Jahr im Ausland studieren. Die Kosten/Nutzen Rechnung ist deshalb evtl. nicht so berauschend.
.
ja ne... so einfach ist das leider auch nicht @ ungarn zum beispiel... mit meinem DS wollen noch nicht mal die ungarn mich^^

gruß
frizzy

Leisure Suit Alex
20.01.2007, 17:05
Wenn die Chancen gut aussehen würden, dann sind mir die 10.000 € auch Wert. --> Investition in die Zukunft :-)

Ja, eben, so sehe ich das auch, deshalb rate ich von einer Klage auch nicht ab.
Nachteil bei so einer Klage ist halt, dass man nichts Festes in der Hand hat, also halt eine Art Los... Aber ich kenne viele, die bei allen Unis geklagt haben und dann einen Platz bekamen.

Leisure Suit Alex
20.01.2007, 17:06
ja ne... so einfach ist das leider auch nicht @ ungarn zum beispiel... mit meinem DS wollen noch nicht mal die ungarn mich^^

gruß
frizzy

Naja, Polen, Tschechien, Rumänien usw. bieten ja auch englische Studiengänge an, die in etwa das gleiche bieten.

Frizzy
20.01.2007, 17:14
Naja, Polen, Tschechien, Rumänien usw. bieten ja auch englische Studiengänge an, die in etwa das gleiche bieten.

die allerdings dann auch wirklich auf englisch sind und das birgt ja ein gewisses risiko - ein risiko, was ich halt nicht eingehen würde, wobei ich eigentlich von mir behaupten kann, dass mein englisch auf keinen fall schlecht ist. aber das kann man natürlich sehen wie man will - grundsätzlich gilt wohl ganz richtig: wo ein wille ist, da ist auch ein weg - ich würd das fast unterschreiben!

gruß
frizzy

Katini
20.01.2007, 18:15
Liebe Leute,
falls sich hier auch jemand befindet, der klagt oder klagen will...
also ich hab heute post vom anwalt bekommen und würde gerne einen Vergleich ziehen wie viel Ihr bezahlt habt oder noch zahlt, gerne auch per email. Klar man hört zwischen 5 und 15 tausend euro aber wie viel bezahlt ihr erstmal für den anwalt und was ist euer worst case ( verfahrenskosten gericht gegenanwalt blabla an kosten )? Vielen Dank und liebe Grüße

Gast47
21.01.2007, 22:38
Klagst du zum SoSe ?