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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auch ohne Kirchenbeitritt eine Chance?



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alex1
13.01.2007, 21:48
Ich habe eine Frage:

Dürfen denn überhaupt die Arbeitgeber so etwas verlangen, oder könnte man sich auf das Diskriminierungsgesetz berufen?

Wenn die etwa keine nicht-Christen einstellen, könnte man ja meinen das sei Diskriminierung, denn die Konfession eines hat nichts mit seiner beruflichen Kompetenz zu tun.

Letztendlich ist das fast so, als würde jemand sagen daß er z.B. keine Homosexuelle einstellt.

okulix
13.01.2007, 21:53
Doch, die kirchlichen Arbeitgeber dürfen verlangen, dass man Kirchenmitglied ist.

okulix
13.01.2007, 22:07
Soweit ich weiß, gelten kirchliche Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten usw. als Tendenzbetriebe (http://de.wikipedia.org/wiki/Tendenzbetrieb), und dort sind Einschränkungen der Arbeitnehmerrechte erlaubt.

sunrise10086
14.01.2007, 05:24
Arbeite seit ca. 5 Jahren nebenbei in einem christlichen Haus (evangelisch), die wollen bei den Assis und Oberärzten keine Religionszugehörigkeit haben, das ist scheinbar relativ egal. Wer Chef werden will, muß allerdings evangelisch sein, sonst gibt's nix.
Aber das kann jeder Träger wohl für sich selbst regeln wie oben schon beschrieben.

Relaxometrie
14.01.2007, 08:31
...die wollen bei den Assis und Oberärzten keine Religionszugehörigkeit haben...
Wie gut zu lesen, daß es solche Häuser doch noch gibt!

Eilika
14.01.2007, 08:42
Ich weiß von einigen Häusern hier, die in kirchlicher Trägerschaft sind, die durchaus Leute einstellen, die in keiner Kirche sind. Wenn sie allerdings die Wahl haben, also mehrere Bewerber, die ansonsten "gleichwertig" sind, dann nehmen sie schon lieber Leute, die Kirchenmitglieder sind.
Diese Häuser legen ja meist Wert darauf, sich ein wenig von den Häusern in öffentlicher Trägerschaft abzuheben, christliche Werte zu haben und so weiter. In dem Zusammenhang kann ich schon verstehen, dass sie lieber Leute einstellen, die "in dieses Konzept passen".