Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Junge Ärtze/innen - In Arroganz nicht zu toppen?
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz
Alles klar :-))
Kackbratze
14.01.2007, 13:04
Diese haben die größte Klappen der Welt und meinen, dass sie mit ihrem Semesterferien-Doktor alles wüßten! Sorry bei denen, die lange und hart an ihrer Promo gearbeitet haben. Aber wenn mir da jemand her kommt und meinte, er wüßte in meinem Fachgebiet (das ich 4-5 Jahre beackern darf, um mich Dr. schimpfen zu dürfen - 3 Jahre hab ich schon hinter mir) einfach alles besser, dann wird mir übel!
YupYup, und genau deswegen habe ich die erste Option gewählt.
Wie man in den Wald hineinruft.....
Yersinia I.
18.01.2007, 11:46
Möglicherweise versammeln sich besonders viele arrogante junge KollegInnen an den Unikliniken (wo geforscht wird, ergo wo auch andere Naturwissenschaftler anzutreffen sind, die dann ergo auch in Kontakt mit jungen Medis treten und einen schlechten Eindruck bekommen), um eine glänzende Karriere als junger Star-Doc hinzulegen, und die vernünftigen unter uns begeben sich in die weltlichen Niederungen der kleineren Häuser... so dass Rikos' Beobachtungen einem Selection-Bias unterliegen (ich hoffe, das war jetzt der richtige Fachbegriff ;-) )
Gewöhnt Euch besser dran, Arschlöcher gibt's überall, egal ob unter Ärzten, Biologen, Dönerbudenbesitzern, Kindermädchen.
Muß man drüber stehen und sich damit abfinden, daß man nicht mit jedem befreundet sein kann. Dumm ist halt nur, daß die größten Arschlöcher meist die Vorgestzten sind.
Kackbratze
18.01.2007, 12:44
Nein, nur Ärzte sind Arschlöcher.
Deswegen hänge ich nurnoch mit Juristen rum, die sind ehrlich und freundlich.
:-top
*ironieaus*
Ich habe leider die gegenteilige Erfahrung gemacht.
In der Arbeitsgruppe, wo ich meine Diss gemacht hab (Zellphysiologie/Molekularbiologie), haben die Biologen und Biochemiker mich und die paar anderen Mediziner immer deutlich spüren lassen, daß wir keine "wahren" Wissenschaftler sind und noch nicht mal wissen, wo bei einer Pipette oben ist.
Allerdings haben die sich auch gegenseitig aus dem Labor gemobbt...
Schätze, es ist da so wie überall, gibt solche und solche.
Ja, diese Erfahrung habe ich auch mit zwei Biologen gemacht, mit denen ich in einer Arbeitsgruppe war... obwohl meine Arbeit ziemlich ähnlich war und auch alles in allem 4 Jahre dauerte...
Und mein Mann, der Chemiker ist, war auch erst ein wenig "hochmütig" mit als angehender Ärztin gegenüber....
Ich hab eigentlich am meisten Erfahrungen mit hochnäsigen Juristen... kann man halt alles nicht verallgemeinern...
Ostblockolga
21.01.2007, 17:49
schön, dass eine biologien sich über den stationsalltag der ärzte äußert, von dem sie wahrscheinlich auch keine ahnung hat ( jedem sein fachbereich?!)
hmm... wo ist nochmal der Spiegelartikel?
Ah - da:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,460388,00.html
Wenn ich mir da jetzt die Examens-Noten der Biologen anschaue, dann versteh ich nicht, was sich ausgerechnet selbige erdreisten, über einen "Semesterferien-Doktor" lustig machen?
Überhaupt, trieft die Frage nicht vor Arroganz?
Abgesehen davon bin ich mir relativ sicher, dass die Meisten Biologen bei dem Studium und v.A. der anschließenden Arbeitsbelasztung von Medizinern kapitulieren würden...
Also stimme ich klar für "seht's ein..." denn "Seit ich perfekt bin, brauche ich nicht mehr arrogant zu sein!"
Fallen mir sonst noch ein paar arrogante Sprüche ein?
Oder Pauschalisierungen?
Oder besser: Arrogante Pauschalisierungen?
Nein - gerade nicht...
außer dass es sonst immer heißt, dass Mediziner eigentlich keine Wissenschaftler sind und sowieso nix können...
aber so rum darf ich nicht argumentieren - schließlich bin ich "nunmal besser als der Rest der Welt."
;-)
Lange Rede, kurzer Sinn:
Arroganz hat nichts mit dem Fach als vielmehr mit der Person zu tun.
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