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Dein Arbeitgeber trägt auch deine PKV mit.
nochmal zum Fall der Drei-Jahres-Regelung: Gibt's da irgendwelche weiterführenden Infos?
Dein Arbeitgeber trägt auch deine PKV mit.
Das ist ja klar, warum sollte er es auch nicht tun (bis zur Obergrenze der GKV natürlich nur)...sofern das überhaupt an mich gerichtet gewesen sein sollte. :-))
Zur drejahres Regel: momentan musst du mind. drei Jahre in Folge über der Versicherungspflichtgrenze liegen und demnach als freiwilliges Mitglied in der GKV gemeldet sein, dann kannst du in die PKV wechseln. Ggf. wird das wieder auf ein Jahr herabgesenkt, aber momentan zählt noch die dreijahres Regel.
Leider hab ich keinen besseren Thread gefunden zum Thema private Krankenversicherung.
Durch den Wegfall der Dreijahresregelung werde ich wahrscheinlich schon nächstes Jahr die Möglichkeit haben, in eine PKV zu wechseln. Meine Versicherungstante von der Ärztefinanz hat mir heute ein bisschen was darüber erzählt und ich muss sagen: why the hell not??? Mal davon abgesehen, dass man einfach deutlich bessere Leistungen hat (Zahnarzt, private Rezepte für jeden Schnickschnack, 2-Zimmerbett, schnellere Termine...), scheint es auch preislich günstiger zu sein. Wie picknicker schon erwähnt hat: wenn die Versicherungstante die Wahrheit sagt, zahlt man im Rentenalter den vollen Beitrag zur Krankenkasse bei der GKV, während man bei der PKV die Möglichkeit hat, Rücklagen anzulegen und so im Alter sehr viel niedrigere Beiträge zu zahlen. Für mich einzig großer Nachteil: Kinder müssen zusätzlich versichert werden.
Wer von euch ist denn schon privat versichert oder hat es auch vor? Wo informiert man sich am besten über Anbieter? Die Versicherungstante meinte, es gäbe Anbieter, die spezielle Tarife für Ärzte haben. Angeblich seien die günstiger. Kann dazu jemand was sagen?
Ich bin auch grad am überlegen, ich will auf jeden Fall wechseln, weiß nur noch nicht wohin. Hab auch mit meinem Ärztefinanzberater gesprochen, will mich aber noch bei der Axa über andere Tarife und evtl. der Allianz informieren, das wird meinen Berater zwar an:-kotz, aber ich hab ja das gute Recht, auch wenn ich bei der Ärztefinanz bin, oder ? Die Tarife für Ärzte fand ich bei der Ärztefinanz nämlich nicht sooo berauschend, ist echt schwierig, find ich :-nix
Das ist ja klar, warum sollte er es auch nicht tun (bis zur Obergrenze der GKV natürlich nur)...sofern das überhaupt an mich gerichtet gewesen sein sollte. :-))
Zur drejahres Regel: momentan musst du mind. drei Jahre in Folge über der Versicherungspflichtgrenze liegen und demnach als freiwilliges Mitglied in der GKV gemeldet sein, dann kannst du in die PKV wechseln. Ggf. wird das wieder auf ein Jahr herabgesenkt, aber momentan zählt noch die dreijahres Regel.
Es wurde jetzt definitiv auf 1 Jahr herabgesenkt.
Habe ich jetzt auch im Käse(ärzte)blatt gelesen, mein Versicherungstyp meine neulich noch dass es hier noch keine Neuerungen gäbe....hast du eine Quelle dazu?
Ich bin auch grad am überlegen, ich will auf jeden Fall wechseln, weiß nur noch nicht wohin. Hab auch mit meinem Ärztefinanzberater gesprochen, will mich aber noch bei der Axa über andere Tarife und evtl. der Allianz informieren, das wird meinen Berater zwar an:-kotz, aber ich hab ja das gute Recht, auch wenn ich bei der Ärztefinanz bin, oder ? Die Tarife für Ärzte fand ich bei der Ärztefinanz nämlich nicht sooo berauschend, ist echt schwierig, find ich :-nix
Ich bin bei der Allianz in den Ärztetarifen (also per ruhender PKV/ANwartschaft noch). War aber auch etwas faulheit dabei, da ich seit Geburt bei der Vereinten/Allianz war und nicht wirklich Tarifvergleich betrieben habe bzw. musste ich so auch keine neue Gesundheitsprüfung durchlaufen.
Habe ich jetzt auch im Käse(ärzte)blatt gelesen, mein Versicherungstyp meine neulich noch dass es hier noch keine Neuerungen gäbe....hast du eine Quelle dazu?
Habe es telefonisch von meinem Ärztefinanzberater erzählt bekommen und schriftlich von der AXA, dass dies jetzt ab 01.01.2011 möglich ist :-nix
Und http://www.pkv-netz.com/aktuell-f.htm:
•Der Wechsel in die PKV bei Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze ist wieder nach 1 Jahr möglich. Es reicht aus, wenn das Einkommen von 01.01. bis 31.12. des Jahres über der Pflichtversicherungsgrenze liegt, um zum 01.01. des nächsten Jahres in die private Krankenversicherung zu wechseln. Dies trifft so bereits für das Jahr 2010, bzw. Wechsel zum 01.01.2011 zu.
•Bei Aufnahme der Berufstätigkeit als Angestellter mit einem Einkommen über der Pflichtversicherungrenze kann dieser sofort in die private Krankenversicherung gehen. Es ist also nicht erforderlich, dass 1 Jahr Einkommen über der Pflichtversicherungsgrenze vorliegt (1 Jahr Wartetzeit).
•Arbeitnehmer, die den Arbeitgeber wechseln und beim neuen Arbeitgeber auf ein Jahr hochgerechnet über der Pflichtversicherungsgrenze liegen, können sofort in die PKV wechseln. Es ist nicht erforderlich, den Nachweis zu erbringen, 1 Jahr über der Pflichtversicherungsgrenze gelegen zu haben
Danke für den Link! :)
Da steht allerdings, dass das ganze noch durch den Bundesrat muss. Wobei das vllt eher die Formsache ist...
Sollte ich die Versicherungspflichtgrenze knapp verpassen, muss ich wohl den Arbeitgeber wechseln, da man dann ja auch anscheinden hochgerechnet sofort in die PKV kann.
Zum Bundesrat: Es ist durchaus mehr als eine Formsache. Die CDU/FDP Regierung hat da keine Mehrheit.
Ja, ich weiß. Aber manch andere Reformen wurden trotzdessen ja auch anstandslos durchgewunken, so dass man zumindest hoffen kann.
Wie picknicker schon erwähnt hat: wenn die Versicherungstante die Wahrheit sagt, zahlt man im Rentenalter den vollen Beitrag zur Krankenkasse bei der GKV, während man bei der PKV die Möglichkeit hat, Rücklagen anzulegen und so im Alter sehr viel niedrigere Beiträge zu zahlen.
Das stimmt so nicht wirklich:
Bei der PKV bezahlt man, wenn man sich in jungen Jahren versichert, einen niedrigen Beitrag, der allerdings immer noch höher ist, als das was man eigentlich in Anspruch nimmt. DAmit bildet man Rücklagen für die Zeit im Alter, wo man oftmals mehr Geld "verbraucht" als man einzahlt. Es ist nicht so, wie oftmals angenommen, dass die Tarife im Alter aufgrund des Alters angehoben werden. Die Tarife werden immer für alle Versicherten im gleichen Maße aufgrund aktueller wirtschaftlicher Situation, Sterbetafel, Kostenentwicklung im Gesundheitssystem etc anghoben.
Das man allerdings tatsächlich im Alter mehr bezahlt liegt daran, dass auch bei PKV-Mitgliedschaft der halbe Beitrag (bis zum GKV-Höchstsatz) durch den Arbeitgeber getragen wird. Sobald man in den Ruhestand geht, muss der Arbeitgeberanteil nun mitgetragen werden! Eine kleinen Zuschuß würde man bekommen, wenn man in der Deutschen Rentenversicherung wäre, sind die meisten von uns aber nicht.
Dies ist allerdings, wie durch die Vorposter schon erwähnt in der GKV genauso, und zwar dann, wenn man freiwillig in der GKV ist, d.h. egtl immer über der Bemessungsgrenze lag. Wenn man pflichtversichert war, bezahlt die Krankenversicherung der Rentner einen gewissen Anteil, nicht aber für freiwillig Versicherte.
erdbeersoda
28.10.2010, 11:08
ich stellte mir auch die Frage, ob ich nächstes Jahr in die PVK wechseln soll. Was ich gut finde, ist dass man durch Verzicht auf bestimmte Leistungen (z.B. Chefarztbehandlung etc.) auch an Beiträgen sparen kann und dass man z.B. auch Beiträge bei nichtinanspruchnahme der Versicherung am Jahresende zurückbekommen kann. Die Frage wegen den steigenden Beiträgen im Alter finde ich auch schwierig und mache mir da natürlich Sorgen. Letztlich ist es ja aber so, dass die KK Beiträge in der Rente bei der GVK auch selber gestellt werden müssen, da kein Zuschuss vom Arbeitgeber. Wie findet man denn eine gute PVK? Unabhängiger Berater? Oder direkt bei den großen PKV anfragen?
Es gibt so Internetseiten, auf denen man vergleichen kann. Das ist zwar keine individuelle Beratung, aber man bekommt mal eine Übersicht über Leistungen und Preise.
Juckreiz
28.10.2012, 20:50
also in der PKV (AXA) kann man auch die option wählen, dass monatlich zusätzlich geringe beiträge abgeführt werden, um die beiträge im alter weiter zu senken (zusätzlich zu den "altersrückstellungen", vermute ich). weiss jmd ob die im laufe der jahre gleich bleiben, oder erhöht werden?
mein ziel ist außerdem schon immer die niederlassung, spätestens dann muss ich mich doch privat versichern, gibt doch keine alternative, als selbstständiger? bis dahin hab ich in der PKV einen haufen geld gespart.
und falls mal doch die bürgerversicherung kommt und wir alel zurück in die GKV müssen, hab ich auch nen haufen geld gespart.
maximal 2 kinder will ich, was mit PKV auch bezahl bar ist.
von daher alles gründe, die mir die PKV schmackhaft gemacht haben.
eure aktuelle sicht?
Relaxometrie
28.10.2012, 20:55
eure aktuelle sicht?
Guckst Du hier (http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=80078) <---Link
FirebirdUSA
28.10.2012, 23:14
mein ziel ist außerdem schon immer die niederlassung, spätestens dann muss ich mich doch privat versichern, gibt doch keine alternative, als selbstständiger?
Falsch, du kannst auch in der GKV als freiwillig Versicherter bleiben. Im übrigen siehe Link von Relaxometrie.
also in der PKV (AXA) kann man auch die option wählen, dass monatlich zusätzlich geringe beiträge abgeführt werden, um die beiträge im alter weiter zu senken (zusätzlich zu den "altersrückstellungen", vermute ich). weiss jmd ob die im laufe der jahre gleich bleiben, oder erhöht werden?
mein ziel ist außerdem schon immer die niederlassung, spätestens dann muss ich mich doch privat versichern, gibt doch keine alternative, als selbstständiger? bis dahin hab ich in der PKV einen haufen geld gespart.
und falls mal doch die bürgerversicherung kommt und wir alel zurück in die GKV müssen, hab ich auch nen haufen geld gespart.
maximal 2 kinder will ich, was mit PKV auch bezahl bar ist.
von daher alles gründe, die mir die PKV schmackhaft gemacht haben.
eure aktuelle sicht?
Zumal es auch im ambulanten Bereich die Möglichkeit gibt weiter in der GKV zu bleiben. Eine Möglichkeit als Angestellter Arzt in einem MVZ...
Falsch, du kannst auch in der GKV als freiwillig Versicherter bleiben. Im übrigen siehe Link von Relaxometrie.
Schon, macht aber für Selbstständige absolut keinen Sinn, weil Du da 1.) den Arbeitgeberanteil mitzahlen mußt und 2.) für Krankentagegeld (für Selbstständige eigentlich unabdingbar) nochmal extra eine Versicherung abschließen mußt.
Anders sieht es nur aus, wenn Du wie von LMD vorgeschlagen Dich anstellen kläßt.
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