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mausy25
21.01.2007, 18:16
Hallo,

ich such ein Platz für das Krankenpflegepraktkum. Gibt es jemand der in NRW eine gute Klinik und Station hatte? Wo gibt es am wenigsten Pflege? Ist z.B: eine Klinik für Essgestörter oder Klinik für Schönheitsoperationen auch erlaubt.

Chris112
21.01.2007, 18:22
Wo gibt es am wenigsten Pflege? Ist z.B: eine Klinik für Essgestörter oder Klinik für Schönheitsoperationen auch erlaubt.

Mit der Einstellung solltest Du erst gar kein Praktikum antreten, ganz abgesehen vom Studium...!!!! :-meinung

Xylamon
21.01.2007, 18:31
Hast du schon Erfahrungen darin gesammelt? Man muss auch mal in der ******* gewühlt haben um zu wissen worauf es ankommt - richtig Spaß macht's nur wenigen, aber es ist hatl nötig.

WIe war des nochmal? Wer herrschen will muss erst dienen lernen... da ist schon was wahres dran.

mezzomixi
21.01.2007, 18:39
Mit der Einstellung solltest Du erst gar kein Praktikum antreten, ganz abgesehen vom Studium...!!!! :-meinung

Nur weil man versucht ein angenehmes KPP zu machen, heißt das nicht, dass man für die Medizin ungeeignet ist. Dass ihr immer den Leuten hier eure Askese aufzwingen müsst. :-???

mausy25 prinzipiell ist jede Station erlaubt, die Betten hat. Es gibt aber abhängig vom Bundesland Unterschiede (z.B. in Bezug auf Psychiatrie. Da muss man manchmal die doppelte Zeit machen.)
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man in der Kinderklinik ein sehr entspanntes KPP machen kann. Wenn man allerdings Kinder nicht mag, wird das schnell weit anstrengender als erwartet ;-)

WhiteNoise
21.01.2007, 19:33
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man in der Kinderklinik ein sehr entspanntes KPP machen kann
Wir hatten bei uns, in meinem KPP für die Ausbildung, ne Kinderkrankenschwester mit auf der Station. Die hat Stories erzählt... sowas möcht ich als Praktikant nicht unbedingt haben.
Ansonsten bestimmt putzig :-top

Auf jeden Fall hatte ich in der Unfallchirurgie eine zwar sehr anstrengende, aber auch schöne und lehrreiche Zeit. Also ich würde nicht danach gehen, wo es am gemütlichsten ist, sondern wo man am meisten lernen und an Erfahrung mitnehmen kann.

mezzomixi
21.01.2007, 19:35
Ich war im Sommer 2 Monate auf der Säuglings-/Kleinkinderstation und es war super. Pflegearbeit geht gegen 0, weil bei den Kleenen ist ja immer ein Elternteil mit dabei.

Ansonsten gibt es hier ja schon einige Threads zu KPP da kannst Du - mausy - Dir auch ein paar Sachen anlesen. Konkrete Tipps zu NRW habe ich leider nicht.
Viel Erfolg.

bobbit
21.01.2007, 19:54
Nur weil man versucht ein angenehmes KPP zu machen, heißt das nicht, dass man für die Medizin ungeeignet ist.
Das KPP soll Einblicke in die Welt von Krankenhäusern liefern, demnach auch eine gewisse Realität darstellen und dort gibt es eben selten eine "angenehme Pflege". Ich denke auch, dass man sich diese drei Monate ruhig gönnen kann. Ein Ende ist erstens absehbar und zweitens weiß man dann ziemlich genau, wie der Hase läuft, was man ändern kann und muss in Zukunft.

mezzomixi
21.01.2007, 19:58
Du magst Recht haben, aber das ist hier nicht die Frage.
Das Thema, das Du ansprichst wird bereits in zig anderen Thread besprochen. Ich finde in diesem Forum wird viel zu oft versucht, Andersdenkende zu missionieren, als auf die Fragen einzugehen.

ledoell
21.01.2007, 20:05
einblicke in die "welt von krankenhäusern" ließen sich auch anders beschaffen, als 3 monate lang unentgeltlich als volldepp für alles und jeden missbraucht zu werden...

Chris112
21.01.2007, 20:12
Ich finde in diesem Forum wird viel zu oft versucht, Andersdenkende zu missionieren, als auf die Fragen einzugehen.

Damit hast du auf jeden Fall recht.

:-meinung Aber wen Du Dir den Sinn des KPP nochmal voraugen holst, nämlich einen richtigen Einblick in die Pflege zubekommen, damit man mal miterlebt was die Mehrzahl der im KH arbeitenden Menschen so macht, dann finde ich ist es nicht richtig angebracht sich den lausten Job auszusuchen. :-meinung

Wenn man sich mal unter den Schwestern und Pflegern umhört, merkt man wohl welcher Arzt mal etwas in der Pflege gearbeitet hat und welcher nicht. Und ich glaub nicht dass das von ungefähr kommt! Ich finds einfach wichtig es mal mitgemacht zu haben und man weiß wie die andere Hälfte des Teams arbeitet!

Chris112
21.01.2007, 20:14
einblicke in die "welt von krankenhäusern" ließen sich auch anders beschaffen, als 3 monate lang unentgeltlich als volldepp für alles und jeden missbraucht zu werden...


Wie denn? Mir fällt nix ein um zu wissen wie es auf Station wirklich ist....

Hardyle
21.01.2007, 21:09
Wenn man sich mal unter den Schwestern und Pflegern umhört, merkt man wohl welcher Arzt mal etwas in der Pflege gearbeitet hat und welcher nicht. Und ich glaub nicht dass das von ungefähr kommt! Ich finds einfach wichtig es mal mitgemacht zu haben und man weiß wie die andere Hälfte des Teams arbeitet!

Oh ja, das hab ich schon in den 2 Tagen Hospitation gemerkt, wie unterschiedlich die Ärzte(stories) doch so sein können ... aber man muss sich nicht mal unbedingt umhören, einigen merkt mans im Umgang schon an!

Xylamon
21.01.2007, 21:48
Wenn man sich mal unter den Schwestern und Pflegern umhört, merkt man wohl welcher Arzt mal etwas in der Pflege gearbeitet hat und welcher nicht. Und ich glaub nicht dass das von ungefähr kommt! Ich finds einfach wichtig es mal mitgemacht zu haben und man weiß wie die andere Hälfte des Teams arbeitet!
Oh ja und wie... das merkt man im KH oder auf der Straße sofort wenn man mit einem Arzt zusammenarbeitet, der nicht immer nur Arzt war... RA, RS, Pfleger oder auch einfach nur ein FSJ im KH und die Arbeit im Team ist wirklich eine Teamarbeit, der Arzt sozial, kompetent und umgänglich, kurz - teamorientiert.

mezzomixi
21.01.2007, 21:53
Ja und jeder der nicht entweder vorher jahrelang Wartesemester gesammelt hat, Krankenpflege-Ausbildung gemacht hat oder wenigstens zum Ausgleich ein beschissenes KPP hatte, wird ein schlechter Arzt, ist nicht teamfähig und sollte lieber garnicht erst anfangen zu studieren.
Gegenseitiger Respekt hat nichts mit 3 Monaten Praktikum zu tun.

bobbit
21.01.2007, 21:56
Wenn man sich mal unter den Schwestern und Pflegern umhört, merkt man wohl welcher Arzt mal etwas in der Pflege gearbeitet hat und welcher nicht.
Auch da mag es Ausnahmen geben, kenne da zu Genüge auf meiner Station ;-)


Du magst Recht haben, aber das ist hier nicht die Frage.
Das Thema, das Du ansprichst wird bereits in zig anderen Thread besprochen. Ich finde in diesem Forum wird viel zu oft versucht, Andersdenkende zu missionieren, als auf die Fragen einzugehen.
Geschichtliche Ergeignisse werden immer wieder neu Interpretiert, eben aus der Zeitepoche, aus der sie bewertet werden. Und ich finde es angebracht einfach mal zu sagen, dass der Sinn und Zweck des KPPs eben der Einblick in die Pflege ist. Ob das nun zwangsläufig hier diskutiert werden muss oder nicht, spielt keine Rolle.


einblicke in die "welt von krankenhäusern" ließen sich auch anders beschaffen, als 3 monate lang unentgeltlich als volldepp für alles und jeden missbraucht zu werden...
Bei der Pflegedienstleitung beschweren. Je nach Krankenhaus, Station und Mitarbeitern läuft das nämlich ganz anders. Wobei man wirklich fragen sollte, ob für das KPP nicht eine gewisse Entlohnung vorteilhaft wäre.

bobbit
21.01.2007, 21:58
Ja und jeder der nicht entweder vorher jahrelang Wartesemester gesammelt hat, Krankenpflege-Ausbildung gemacht hat oder wenigstens zum Ausgleich ein beschissenes KPP hatte, wird ein schlechter Arzt, ist nicht teamfähig und sollte lieber garnicht erst anfangen zu studieren.
Gegenseitiger Respekt hat nichts mit 3 Monaten Praktikum zu tun.
Nein, aber der Grundstein kann dort gelegt werden.

mezzomixi
21.01.2007, 22:17
Ob das nun zwangsläufig hier diskutiert werden muss oder nicht, spielt keine Rolle.



Tja, da das Kind jetzt nunmal in den Brunnen gefallen ist, kann man auch gerade weiter machen.

Ich weiß, das kann man natürlich nicht verallgemeinern, aber ich persönlich kenne niemanden der VOR dem KPP dachte: "Scheiß Schwestern" und nach dem KPP dachte: "WOW! Die Schwestern sind super!" .. Es war in den allermeisten Fällen eher das Gegenteil. Das KPP schürt in einem Großteil der Fälle nur Aggressionen und Unmut - woran das nun liegt, das will ich jetzt gar nicht anschneiden, das hat sicherlich eine Menge Gründe.
Ich finde es absolut gerechtfertigt, sich über 3 Monate KPP zu ärgern bzw. zu versuchen, diese 3 Monate für sich selbst so angenehm wie möglich zu gestalten. (Von der Unverhältnismäßigkeit 3 Monate KPP vs. 4 Monate Famulatur brauchen wir gar nicht anfangen..)
Es geht uns schlicht nichts an, ob mausy sich nun gerne 3 Monate lang aufopfern und der Super-Praktikant des Jahres werden will, oder ob er/sie einfach diese aufgezwungenen 3 Monate hinter sich bringen will. Das soll doch bitte jeder für sich selbst entscheiden.
Die Fähigkeit, ein guter Arzt zu sein, an diesem bescheuerten Praktikum festmachen zu wollen ist mehr als lächerlich. Leider wird genau das besonders hier in diesem Unterforum allzu gerne propagiert.
Ich bin ja nun nicht erst seit gestern hier angemeldet. Es ist immer wieder das gleiche: Jemand neues kommt und stellt Fragen, eine ganze Horde von Wartezeitlern fällt darüber her und pflückt alles auseinander um darzustellen warum sie - als Leute, die nicht sofort nach dem Abi das Studieren anfangen - ja vieeeel qualifizierter sind, als diese dummen Abiturienten, die ja eh keine Ahnung haben und nur aus allen erdenkbar falschen Gründen Medizin studieren wollen. Es ist schade, dass nicht jeder sofort seinen Studienplatz bekommt, aber eine Krankenpflegeausbildung, Wartesemester und der 100% Wille zur Selbstaufgabe und Demut sind nunmal keine Voraussetzungen für die Studienzulassung. Nur weil man nicht vor Freude aufschreit, weil man 3 Monate KPP machen soll, ist man kein schlechter Arzt. Ebenfalls gilt auch im Umkehrschluss: Nur weil man sich bereitwillig darauf einlässt 'es mal mitzumachen', ist man nicht qualifizierter als irgend jemand anderes.
Das KPP soll einen Einblick in die Pflegetätigkeit geben. Dazu muss man für diese 3 Monate nicht den beschissensten Praktikantenjob suchen.


Und bevor nun das Geschrei losgeht: Ich möchte hier niemanden direkt ansprechen, bin mir durchaus bewusst, dass ich die Situation ein wenig überspitzt darstelle und erwarte nun auch keinen Applaus. Das hier ist keine direkte Reaktion auf den Thread, sondern eher eine Art Rundumschlag aufgrund der stetigen Beobachtungen hier im Forum.

WhiteNoise
22.01.2007, 06:07
Ich finds einfach wichtig es mal mitgemacht zu haben und man weiß wie die andere Hälfte des Teams arbeitet!
Würde konsequenter Weise vorraussetzen, dass die Schwestern/Pfleger alle ein Arztpraktikum machen müssten :-D

Was ich sagen wollte war einfach, dass man mit ner Station, mit "wenig Pflege" genauso ins Fettnäpfchen treten kann und dann als Praktikant z.B. nur die Küche machen darf - dann kommt man sich doch noch blöder vor, oder nicht? Und das hat nichts mit "Askese" zu tun, sondern mit dem Gefühl, wenigstens was halbwegs sinnvolles zu machen und nicht nur im Weg zu stehen.
Gute Stationen, auf denen man "Spaß" haben kann, gibts eben auch da, wo's mehr Pflege gibt und umgekehrt. Das heisst, wenig Pflege ist noch kein Garant dafür, ein angenehmes KPP zu machen.

Natürlich hätte ich mir auch ein wenig weniger ****abbutze und Pfannenleeren gewünscht, keine Frage :-top
Und über die Dauer der KPPs (egal ob Studium oder Ausbildung) brauchen wir garnicht zu diskutieren... :-wow

Chris112
22.01.2007, 06:59
Ja und jeder der nicht entweder vorher jahrelang Wartesemester gesammelt hat, Krankenpflege-Ausbildung gemacht hat oder wenigstens zum Ausgleich ein beschissenes KPP hatte, wird ein schlechter Arzt, ist nicht teamfähig und sollte lieber garnicht erst anfangen zu studieren.
Gegenseitiger Respekt hat nichts mit 3 Monaten Praktikum zu tun.
So mein ich das auch nicht. Nur es gibt zu viel Ärzte die ihre Nase bis zum Himmel tragen und die Arbeit der Pflegenden kein bißchen würdigen...



Auch da mag es Ausnahmen geben, kenne da zu Genüge auf meiner Station


Klar gibts auch andere, aber manchmal fällts halt schon sehr auf....


Die Fähigkeit, ein guter Arzt zu sein, an diesem bescheuerten Praktikum festmachen zu wollen ist mehr als lächerlich. Leider wird genau das besonders hier in diesem Unterforum allzu gerne propagiert.

Es ist immer wieder das gleiche: Jemand neues kommt und stellt Fragen, eine ganze Horde von Wartezeitlern fällt darüber her und pflückt alles auseinander um darzustellen warum sie - als Leute, die nicht sofort nach dem Abi das Studieren anfangen - ja vieeeel qualifizierter sind, als diese dummen Abiturienten, die ja eh keine Ahnung haben und nur aus allen erdenkbar falschen Gründen Medizin studieren wollen.

Nicht die Fähigkeit eines guten Arztes sondern die Arbeit im Team (neben den anderen Ärzten). Außerdem gehts auch nicht um den guten Arzt, sondern einfach mal das Miterleben dieser anderen Arbeit.

Das ist gut und (vielleicht leider) auch richtig geschildert... :-)) Und das ich schon ein wenig depremiert bin stimmt auch... :-oopss Ändert aber trotzdem nichts an meiner Meinung. Das KPP müssen ja auch die Leute machen die direkt vom Abi kommen. Auch diese Glücklichen müssen einmal in die ***ße. Und das ist auch gut so.

mezzomixi
22.01.2007, 07:20
Das KPP müssen ja auch die Leute machen die direkt vom Abi kommen. Auch diese Glücklichen müssen einmal in die ***ße. Und das ist auch gut so.

Siehst Du, genau das ist es, was ich kritisiere. Hier ist ein ständiger Kampf zwischen Leuten mit Wartezeit und Leuten, die direkt nach dem Abi das Studieren anfangen. Die Leute sind nicht Schuld daran, dass andere den Schnitt nicht geschafft haben. Ich finde es furchtbar, dass so einige hier zu denken scheinen, dass sie es aufgrund der Wartesemester eher verdient haben Medizin zu studieren, als andere. Viele Reaktionen hier sind Neid, das ist albern.