Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bezahltes PJ? - Nicht mit Berlin!
sunrise10086
04.02.2007, 15:52
*hehe* Das Hochhaus wird jetzt erstmal saniert.
Wenn Ihr ein wenig mehr über die Charité lachen wollt, geht doch mal hier vorbei: www.mistprinten.de.vu
Ich hab ne Antwort bekommen, die keine ist: Das ist ein kontroverses Thema in der Fakultät, das Thema kommt Montag im Fakultätsrat.
Ist gar nicht so was neues. Im kleineren Rahmen gabs das vor Jahren schon in Gießen. Das Klinikum Wetzlar hatte damals den PJlern wohl kostenloses Essen zugebilligt. Das wurde dann auch von der Uni unterbunden wegen Vorteil.
Wat sagt eigentlich der MB zu der ganzen Sache?
San Pellegrino
04.02.2007, 21:01
Was hat der MB damit zu tun ? Und was hat der MB ÜBERHAUPT zu tun ?
Na immerhin schreibt sich der MB doch die Entlohnung der PJler bei Helios auf ihre Fahnen. Siehe hier (http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/unsere_themen/tarifpolitik/helios/helios-001.php)
Da sollte man doch eigentlich meinen, daß es sie stören müßte was da läuft.
San Pellegrino
04.02.2007, 21:49
Nun ja, sagen wir mal so: Die meisten "Lehrkrankenhäuser" von HELIOS liegen in der Zone. und die Zone geht nicht gerade mit Ärztleins über.
Was der MB damit zu tun hat ? Keine Ahnung, ich weiß bloß, daß er mal Streiks organisiert haben soll. Die dann im Treibsand verschwunden sind.
sunrise10086
05.02.2007, 03:29
Zone hin oder her (eines der zwei fraglichen Häuser liegt im schönen Westberliner Stadtteil Zehlendorf), die HELIOS-Häuser in Berlin sind nicht mehrzahlig. Die PJ-Plätze die die insgesamt anbieten, dürfte die Zahl 25 nicht übersteigen. Ist mal eine kühne Schätzung meinerseits. Ich glaube kaum, daß er ultimative Run auf die Häuser ausgebrochen ist, die liegen immer noch beide am A**** der Welt, deshalb ist die Aufwertung in meinen Augen immer noch nicht gegeben. Aber es darf sich weiter darüber gestritten werden...
Vom MB erhoffe ich mir 0 (in Worten: NULL) Hilfe, da der hier, zumindest was die Fakultät und studentischen "Access" zu Entscheidungsträgern anbelangt, rein gar nichts reißt. Aber das ist nur mein Eindruck.
alley_cat75
05.02.2007, 12:21
Die Charité ist in der Tat schon lange keine Kaderschmiede mehr für ärztliche Talente. Man gehe nur mal in die Rettungsstelle und schaue sich an, wer dort so Dienst macht. *gruselgrusel* Ich hatte schon im Rahmen von Famulaturen und Blockpraktikas einen extrem schlechten Eindruck. Wirklich kompetente Leute arbeiten anderswo! :-meinung Was Helios betrifft, so wird denen jetzt der gleiche Streich wie vor ein paar Jahren Vivantes gespielt: wer sich nicht an die Carité-Regeln hält, verliert den Status Lehrkrankenhaus. Und was hat`s geschadet? Nichts, denn seit letztem Jahr ist Vivantes wieder im Team. Absurd an diesem Verbot ist, dass diverse andere Lehrkrankenhäuser der Charité in Brandenburg (Neuruppin, Brandenburg, Cottbus) bereits seit Jahren "unlauteren Wetttbewerb" betreiben und PJler bezahlen. Ich kann nur sagen: PJ dort, wo es lehrreich und nett ist und nicht an der Charite, bloß weil es vermeintlich gut im Lebenslauf aussieht. Alles nämlich Schwachsinn!
sunrise10086
05.02.2007, 22:26
Als klinische Null mit nem guten Zeugnis hat man immer beste Chancen, an der Charité was zu werden. Das ganze noch mit einer Prise Weltfremde gepaart und schon hat man gute Chancen auf eine steile Karriere...
Sebastian1
05.02.2007, 22:37
Ganz ab vom Thema muss ich allerdings mal sagen: Es gefällt mir, wie hier einige mit Engagement ans Thema gehen und sich in die Sache einzubringen scheinen. Auch wenn's mich als Bochumer PJ (so ganz ohne Gehalt :-nix) nicht betrifft: Schön, dass da Leute am werkeln sind!
Das ist ja auch in Bochum schon vorgekommen, vor 3 Jahren wollte das Marien in Herne den PJlern auch eine Aufwandsentschädigung zahlen.
Wenn ich mich recht entsinne, ist das ganze auf Betreiben des Bergmannsheil gekippt worden.
@sunrise: hast Du evt. seit Montag schon was Neues gehört?
In vier Tagen geht´s los ...
Ehemaliger-User-13092010
09.02.2007, 17:15
alkso die Klinik in der Charite und ein monat pflegepraktikum damals reichen mir. jeden Tag über 8 Stunden, 4x die Woche und 4 Monate da rumzuhängen würde ich nicht überleben. Da würde ich es besser als Al bundy mich wirklich erschiessen. Und obwohl viele wissen,d ass grosse Kliniken der Dreck auf Erden ist, gibt es so viele Famulanten PJler und Assis die dort auch noch hingehen....wie dämlich muss man sein?
alley_cat75
11.02.2007, 11:28
Also die Klinik in der Charite und ein Monat Pflegepraktikum damals reichen mir. Und obwohl viele wissen, dass grosse Kliniken der Dreck auf Erden sind, gibt es so viele Famulanten, PJler und Assis die dort auch noch hingehen.... wie dämlich muss man sein?
Mucho dämlich! :-meinung Die bilden sich ein, Charité macht sich besser im Lebenslauf. Dass aber jeder Chef weiß, dass man an der Uniklinik (besonders Charité) nur Aktensortieren lernt, nutzt einem das bei Bewerbungen später rein gar nichts.
Bettpfannenwechsler
11.02.2007, 13:04
Sehr differenzierte Betrachtungsweise!: "Alle Welt weiß, dass man an allen Uniklinken nur Akten sortieren lernt....... "
Kann ich nicht behaupten. Und wie schreibst Du immer so schön: es ist alles eine Frage der Motivation und des persönlichen Engagements!!!!!
Mag vielleicht an der Charité so sein. :-meinung :-meinung
Gab's in Köln auch, weiß nicht mehr, welche Klinik es war und ob die Uniklinik da in die Suppe gespuckt hat. Am Ende ging alles darin auf, daß an einer Klinik die PJs kostenloses Essen in der Personalkantine und Parkausweise fürs Personalparkplatz bekamen.
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