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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeitsmarktsituation der Fächer



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ach die schon wieder
20.02.2007, 11:50
Die Orte die man im Ärztblatt bei den Stellenanzeigen findet und von denen noch niemand vorher was gehört hat. Meinst jenseits von Pendelabständen zu Unistädten. Aber um erstmal Berufserfahrung zu sammeln, wirds wohl ok sein.
Beispiele: kleine Städte in Ostfriesland, Meckpomm, Sachsen-Anhalt...
Man kann sagen, die Stellen die im Ärzteblatt stehen sind meistens auch zu haben. Andere werden erfahrungsgemäß gar nicht ausgeschrieben.

Übrings, um Kosten zu sparen: wenn man Anschreiben und Lebenlauf erstmal als pdf in der EMail hinschickt, bekommt man meist schnelle Antworten und weiß gleich wos sich lohnt weiter zu gucken.

Yersinia I.
20.02.2007, 14:48
Generell scheint es leichter zu werden, eine Stelle zu bekommen. Der wichtigste Faktor bleibt aber: Connections.

Rugger
20.02.2007, 15:15
Der wichtigste Faktor bleibt aber: Connections.Das mag für kleine Fächer wie Pädiatrie stimmen, für die großen ist es aber definitiv nicht zutreffend. Und auch das, was über Anästhesie und die großen Städte gesagt wurde, kann ich so nicht unterschreiben.

R.

Dedi
20.02.2007, 15:41
Das mag für kleine Fächer wie Pädiatrie stimmen, für die großen ist es aber definitiv nicht zutreffend.

Versteh ich nicht. Connections sind doch immer gut!?

Rugger
20.02.2007, 15:47
Versteh ich nicht. Connections sind doch immer gut!?Keine Frage! Aber sie sind definitiv nicht der wichtigste Faktor.

R.

Kathibaby
20.02.2007, 15:59
Das mag für kleine Fächer wie Pädiatrie stimmen, für die großen ist es aber definitiv nicht zutreffend. Und auch das, was über Anästhesie und die großen Städte gesagt wurde, kann ich so nicht unterschreiben.

R.
Und woher nimmst Du die Erfahrung mit der Anästhesie? Schau mal in die Stellenanzeigen für große Städte, da steht so gut wie überall Facharzt oder aber fortgeschrittene Ausbildung drin. Uniklinik ist natürlich nochmal ein anderes Kapitel, da ist ja auch eine hohe Fluktuation drin. An der Charite am Campus Virchow werden die Anfänger von denen eingearbeitet, die gerade mal 3-6 Monate da sind. Tolle Sache, also auch nicht erstrebenswert.

Ich hab bei vielen Häusern während meiner Bewerbungphase angefragt und überall hieß es, dass sie leider keine Assistenzärzte am Anfang ausbilden könnten, weil die Kapazitäten fehlen. Auch mein Chef hat mir gesagt, dass es sich entgegen vielen anderen Chefs in der Umgebung dazu entschieden hätte doch auszubilden, weil es dann ja irgendwann kaum mehr Anästhesisten geben wird, wenn die alten Fachärzte wegbrechen. Ist also nicht nur mein subjektiver Eindruck gewesen.

Rugger
20.02.2007, 16:29
Ist also nicht nur mein subjektiver Eindruck gewesen.Tja, da ist mein subjektiver Eindruck halt ein anderer.
Und: oftmals lohnt es sich dennoch, sich zu bewerben, auch wenn in der Anzeige was von "ab 3. WBJ oder Facharzt" steht...

R.

Kathibaby
20.02.2007, 19:30
Tja, da ist mein subjektiver Eindruck halt ein anderer.
Und: oftmals lohnt es sich dennoch, sich zu bewerben, auch wenn in der Anzeige was von "ab 3. WBJ oder Facharzt" steht...

R.
Dann nenn mir mal einen guten Grund warum ein Haus mit mehreren Bewerbern (und so ist es in den größeren Städten nunmal) jmd. nehmen sollte, der im 1.WBJ ist, wenn die ausgeschriebene Stelle eine andere ist und sie Bewerber mit dieser Qualifikation haben?!

Rico
20.02.2007, 20:09
Dann nenn mir mal einen guten Grund warum ein Haus mit mehreren Bewerbern (und so ist es in den größeren Städten nunmal) jmd. nehmen sollte, der im 1.WBJ ist, wenn die ausgeschriebene Stelle eine andere ist und sie Bewerber mit dieser Qualifikation haben?!Falls sie eben doch nicht "Bewerber mit dieser Qualifikation haben?!"

Kathibaby
20.02.2007, 20:40
Falls sie eben doch nicht "Bewerber mit dieser Qualifikation haben?!"

In großen und beliebten Städten gibt es aber nunmal mehr geeignete Bewerber ;-) .

-milka-
20.02.2007, 20:42
muss auch noch einmal meinen Senf dazugeben. Gerade in Anästhesie haben alle meine Freunde ohne Probleme eine Stelle gefunden. Auch in größeren Städten (ok, wenn man nur in München oder Hamburg city sucht kann es schwer werden) ist es in der Regel zur Zeit kein Problem eine Stelle zu bekommen. Sogar mit schlechten Noten. Es gibt vielleicht viele Bewerer aber noch viel mehr freie Stellen. Man muss aber auf jeden Fall Initiativbewerbungen an Häuser verschicken. Bloß nicht immer nur auf ausgeschriebene Stellen warten. Viele STellen werden nie ausgeschrieben weil der Chef halt schon eine oder mehrere Bewerbungen aufdem Schreibtisch hat

condorito
21.02.2007, 05:16
Leicht off topic:
Kann jemand was zur Humangenetik sagen?
Eine Freundin von mir interessiert sich dafür,und ich konnte dazu so garnix sagen.
Stellenangebote haben wir mal zusammen durchforstet,aber das is ja man eher mau...

supergirl17
21.02.2007, 07:49
Die MHH hatte vor ca. 3-4 (??) Wochen eine Stelle Humangenetik (im Zentrum für Pathologie) hochschulintern ausgeschrieben, ob die schon besetzt ist, weiß ich nicht.

-milka-
21.02.2007, 09:18
Ich meine zu wissen, dass man nicht von vornherein Humangenetik machen kann. Man muss gaube ich u.a. auch Gyn machen für den Facharzt. Wenn Hmangenetikstellen schwer zu bekommen sind wäre es eine Mögichkeit erst einmal z.B in Gyn anzufangen

katrin1
21.02.2007, 12:42
Ich meine zu wissen, dass man nicht von vornherein Humangenetik machen kann. Man muss gaube ich u.a. auch Gyn machen für den Facharzt.


Nee, das stimmt nicht. Du musst ein Jahr in der unmittelbaren Patientenversorgung gearbeitet haben, Fach egal. Wann Du das Jahr machst, ist auch egal. Siehe WBO. Natürlich ist es eine Möglichkeit, damit anzufangen.

alley_cat75
21.02.2007, 12:54
Dann nenn mir mal einen guten Grund warum ein Haus mit mehreren Bewerbern (und so ist es in den größeren Städten nunmal) jmd. nehmen sollte, der im 1.WBJ ist, wenn die ausgeschriebene Stelle eine andere ist und sie Bewerber mit dieser Qualifikation haben?!


Ich habe mich u.a. auch auf eine Stelle beworben, die mindestens 2 Jahre Berufserfahrung erforderte. Mein Chef hatte knapp 50 Bewerber zum Gespräch und entschied sich letztendlich für mich, obwohl er keine Anfänger haben wollte und das im Gespräch mehrmals betonte. Zu meiner größten Verwunderung bekam ich dann doch die Stelle, weil ich am besten ins Team gepasst habe und er es ungemein interessant fand, eine Ärztin und ehemalige Krankenschwester einzustellen. Die zehn Besten aus den Gesprächen sollten außerdem einen Probetag arbeiten und ich habe offensichtlich die beste Figur gemacht. :-D

Kathibaby
21.02.2007, 19:58
Ich habe mich u.a. auch auf eine Stelle beworben, die mindestens 2 Jahre Berufserfahrung erforderte. Mein Chef hatte knapp 50 Bewerber zum Gespräch und entschied sich letztendlich für mich, obwohl er keine Anfänger haben wollte und das im Gespräch mehrmals betonte. Zu meiner größten Verwunderung bekam ich dann doch die Stelle, weil ich am besten ins Team gepasst habe und er es ungemein interessant fand, eine Ärztin und ehemalige Krankenschwester einzustellen. Die zehn Besten aus den Gesprächen sollten außerdem einen Probetag arbeiten und ich habe offensichtlich die beste Figur gemacht. :-D

Darf ich mal nach der Fachrichtung fragen? Ich finde es echt schwer Äpfel und Birnen zu vergleichen. In der Anästhesie ist es nunmal nicht so einfach mit dem "alleingelassen werden" wie in anderen Fächern. Kaum ein Hintergrund hat Lust während des Bereitschaftsdienstes auch im Haus zu schlafen, nur weil ein Nicht-Facharzt Dienst hat. Wenn eine Cito-Sectio ansteht, dann muss es schnell gehen, da kann man nicht erst von zu Hause angefahren kommen. Das ist ein echtes Problem an Häusern, die keine Uniklinik sind und damit keinen 1.,2. und evt. 3.Dienst haben. Und klar kann man sich auch auf solche Stellenanzeigen bewerben, aber in der Anästhesie hat man damit kaum Chancen.

alley_cat75
21.02.2007, 21:53
Fachrichtung Nephro und Dialyse. Und übrigens nicht an der Uniklinik. Ich bin über Deine Argumente etwas verwundert, denn aus meiner PJ-Zeit in der Anästhesie weiss ich, dass dort die Assis erst Dienste gemacht haben, wenn sie wirklich sicher waren (i. d. R. nach 6-12 Mo.) Und auch wer bereits Berufserfahrung hatte, wurde mehrere Monate lang eingearbeitet und machte keine Dienste. Ist bei mir jetzt auch nicht anders. Meines Erachtens nach beeinflusst die Dienstvergabe nicht die Entscheidung des Chefs, jemanden zu nehmen oder nicht. Neue müssen grundsätzlich erst einmal eingearbeitet werden, vor allem wenn sie noch keinen FA haben.

Kathibaby
22.02.2007, 19:05
Fachrichtung Nephro und Dialyse. Und übrigens nicht an der Uniklinik. Ich bin über Deine Argumente etwas verwundert, denn aus meiner PJ-Zeit in der Anästhesie weiss ich, dass dort die Assis erst Dienste gemacht haben, wenn sie wirklich sicher waren (i. d. R. nach 6-12 Mo.) Und auch wer bereits Berufserfahrung hatte, wurde mehrere Monate lang eingearbeitet und machte keine Dienste. Ist bei mir jetzt auch nicht anders. Meines Erachtens nach beeinflusst die Dienstvergabe nicht die Entscheidung des Chefs, jemanden zu nehmen oder nicht. Neue müssen grundsätzlich erst einmal eingearbeitet werden, vor allem wenn sie noch keinen FA haben.
Wir müssen Dienste nach 2-3 Monaten machen und das im 1.WBJ in der Anästhesie (ITS+OP+Reanimation). Und sicher bist Du bei einer Cito-Sectio auch nach 6-12 Monaten nicht. Des Weiteren gibt es in den meisten Häusern auch einen Kreißsaal, der auch Nachts mit PDKs bedient werden möchte, sowas darfst Du als Assistenzarzt in der ersten Zeit auch nicht alleine machen. 6-12 Monate bis zum Dienst sind wirklich schön, aber in vielen Häusern echt utopisch.

alley_cat75
22.02.2007, 19:15
Ich habe im CVK (dort arbeitest Du doch, oder?) meine Staatsexamensprüfung bei den Anästhesisten gemacht... Dort kam mir in der Tat so einiges utopisch vor. Mein aufrichtiges Beileid an Dich. Solange nichts passiert, ist es zweifelsohne ein super Stelle. Aber wenn doch...