Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verhältnis/Umgang mit Arzthelferinnen /Krankenschwestern
Yersinia I.
30.01.2007, 11:31
Also dass nur Frauen tratschen und intrigieren, halte ich für ein übles Gerücht. In meiner Abteilung tratschen fast alle, und wir sind etwa fifty-fifty. Kompetenzgeragel gibt's überall.
Und kuckt Euch mal in der Politik um, die ja ab bestimmten Ebenen weit überwiegend von Männern betrieben wird, ich glaube, "Intrige" ist dafür ein hochgradiger Euphemismus!
Außerdem gibt es doch irgendwelche Studien, dass ein höherer Frauenanteil die Produktivität einer Abteilung erhöht? Jedenfalls hört man gelegentlich sowas. Hat jemand Zahlen?
Yersinia
(die auf ansonsten frauenfreien Feuerwachen gearbeitet hat, wo ebenfalls übels getratscht wurde)
alley_cat75
31.01.2007, 09:53
Bin zwar selbst eine Frau, aber habe leider die Erfahrung gemacht, dass es sich mit Männern viel leichter und entspannter arbeiten lässt, eben genau aus besagten Gründen. Deshalb muss man sich jedoch als Frau nicht gleich angegriffen fühlen, immerhin sind wir nicht alle so.
Back to the topic: Stefy, wie lange bist Du noch in der Praxis? Bis April? Mach Deine Arbeit und verschwende Deine Energie nicht für Friedenstiften oder sinnlose Diskussionen. Das Leben läuft eben nicht immer glatt. Nimm es als Herausforderung. Ab jetzt kann alles nur noch besser werden. :-meinung
Dr. Geiger
31.01.2007, 16:49
Also dass nur Frauen tratschen und intrigieren, halte ich für ein übles Gerücht. In meiner Abteilung tratschen fast alle, und wir sind etwa fifty-fifty. Kompetenzgeragel gibt's überall.
Und kuckt Euch mal in der Politik um, die ja ab bestimmten Ebenen weit überwiegend von Männern betrieben wird, ich glaube, "Intrige" ist dafür ein hochgradiger Euphemismus!
Außerdem gibt es doch irgendwelche Studien, dass ein höherer Frauenanteil die Produktivität einer Abteilung erhöht? Jedenfalls hört man gelegentlich sowas. Hat jemand Zahlen?
Frauen und Männer machen das einfach anders: Frauen gehen eher auf die Intrige-Schiene, tratschen, klatschen und zicken sich an! Männer machen das nicht, sind aber auch nicht besser. Die habe nur andere Schwerpunkte, nämlich streben nach Einfluss, Status und Macht. Guck' Dir mal an, wie sich Politiker(männer) nach jahrelanger "Zusammenarbeit" oder gar "Freundschaft" gnadenlos gegenseitig abservieren, um an die Macht zu kommen (aktuelle Beispiele gibt's ja zur Genüge). Also intrigieren und sich fies verhalten, tun beide Geschlechter, nur die Art und Weise ist anders.
Meiner Meinung nach sind Frauen das kleinere Übel. Die belassen es nämlich beim intrigieren, während Männer auch mal zu Platzhirsch-, Macho-, Angeberverhalten, Gewalt (und auch mal ein bischen Krieg) neigen und damit letzlich den größeren Schaden anrichten.
Dass höhere Frauenanteile die Produktivität erhöhen, wird tatsächlich gesagt und es gibt auch Studien, die das belegen. Das liegt daran, dass sich Frauen und Männer dann in ihren spezifischen Fähigkeiten ergänzen. Stark vereinfacht: Männer: logisches, räumliches Denken, technisch-mathematische Begabung, Machtorientierung; Frauen: emotionale und verbale Intelligenz, Fähigkeit zur Netzwerkbildung. Wenn man das zusammenschmeißt, kommt ein effektiver Mensch dabei heraus.
Also Leute, die Mischung macht's und deswegen ist Chauvinismus genauso dämlich wie Fundamentalfeminismus. Männer und Frauen sind gleich wertvoll, sind unterschiedlich, werden sich in manchen Dingen daher nie verstehen, ergänzen sich aber zu einer prima Sache und sind gemeinsam mehr wert als alleine! :-love
Gruß
Yersinia I.
05.02.2007, 20:26
Amen.
nightingale
09.02.2007, 11:31
Dass Du teilweise Helferinnenarbeiten übernehmen musst, untergräbt einfach Deine Autorität und Deine Hierarchie!
Es klingt hart, aber ich hab auch erlebt, dass man einfach nicht mehr ernst genommen wird, wenn man "untergeordnete" Arbeiten ausführt bzw zu nett um "Selbstverständlichkeiten" bittet. Du rutscht in deren Augen einfach eine Stufe tiefer, und sie "verteidigen" dann auch ihr Revier - denn dass Du Ihnen von Deinen Fähigkeiten her überlegen bist, wissen sie.
Es wird dann sozusagen zur "Kann-Option" für sie, etwas für Dich zu tun.
Auch z. B. ein Kind(OK, der Vergleich hinkt) braucht klare Grenzen, man kann es nicht mal so und mal so schalten und walten lassen. Ich glaube, dieses Verhalten der Arzthelferinnen entsteht zum größten Teil durch die Aufhebung dieser Grenzen und den Versuch einer Neufestsetzung! Ganz rudimentäres Verhalten eigentlich... :-meinung
Hallo!
Ich habe folgendes "Problem" und wollte mal eure Meinung dazu hören....
Vorneweg: Ich arbeite seit 1,5 Jahren in einer internistischen Praxis als Assistenzärztin in Teilzeit, bin von 5Tagen 3 alleine in der Praxis mit einer Arzthelferin bzw. einer angelernten (also keine richtige Arzthelferin) Kraft .
Am letzten Freitagvormittag war mein Chef auf einem Kongress und somit war ich mal wieder alleine in der Praxis, ich hatte eine Patientin mit Dysurie und Schmerzen und sie hatte ihren Urin bei uns in der Praxis abgegeben und saß nun im Sprechzimmer.Da die Arzthelferin beschäftigt war und die andere am Telefon zugange war, habe ich den Urin selbst aus der "Klappe " geholt und mit einem Stick getestet.Soweit sogut, die Pat. hatte keinen HWI und nachdem sie weg war , trug ich noch schnell etwas in den PC ein und schickte ein Fax weg, als die Arzthelferin mich mit einem etwas sehr rüppigen Ton fragte, ob ich den Urin von Frau S. noch bräuchte.Ich verneinte und sie fragte mich dann ( wieder in einem unmöglichen Ton), warum dann der Urin dann da noch stehen würde??? :-???
Ich war so perplex über Tonwahl , daß ich nur antworten konnte:"weil ich ihn noch nicht weggekippt habe..".
Also, eigentlich ist es Aufgabe der Arzthelferin , den Urin zu kontrollieren und mir das Ergebnis in den PC einzutragen , da ich aber auch sehen kann,wenn viel los ist, daß es für eine Helferin schwierig werden kann, kontrolliere ich eben manchmal selbst den Urin( und entsorge dann auch alles), so wie ich grundsätzlich alle meine i.m. Injektionen selbst aufziehe, mein Chef hingegen ordnet an....
Es ist nicht das erste Mal , daß sie sich im Ton vergreift und mich als "Depp" darstellt, einmal sogar vor einem Patienten :-(
Ich habe das Gefühl, daß sie mich nicht ernst nehmen , als Vorgesetzte, ich bin sicher kein Duckmäuschen , aber sicher ein fridliebender Mensch, aber was zu weit geht, geht zu weit...Besonders schlimm ist ihr Verhalten mir gegenüber, seit ich wieder schwanger bin ( bin jetzt in der 24.SSW), keine Ahnung, ob sie damit ein Problem hat , ist mir auch egal.....
Der zweite "Klops" kam 30min später, als eine Pat. anruft und um einen Hausbesuch bittet..die angelernte Kraft ist am Telefon und ruft die andere Arzthelferin herbei, da die Pat verwaschen spricht und wohl einen kleinen Schlaganfall hat....Im Hintergrund hört man dann wohl, wie die Nachbarn mit Hilfe des Zweitschlüssels in die Wohnung kommen und bestürzt sich ihrer annnehmen, aber vergessen, den Hörer aufzulegen.
Die angelernte Kraft informiert mich NICHT, sondern ruft direkt die Rettungsleitstelle an und sagt, sie wäre heute alleine in der Praxis und schildert die Situation der Pat. und bittet, dort vorbeizufahren.....
HALLO!Bin ich Luft????Selbst wenn ich die Praxis nicht hätte verlassen können, ICH hätte ja wohl auch noch ein Wörtchen mitzureden, oder?Meines Erachtens völlige Kompetenzüberschreitung ihrerseits..
Ich werde heute nachmittag mit meinem Chef sprechen, aber so kann es eecht nicht weitergehen...Oder sehe ich das alles zu eng?
Ich bin wie schon erwähnt keine, die den Mund nicht aufmacht, aber sofort den Chef raushängen lassen , ist auch nicht mein Ding..man kann es ja auch anders lösen, aber scheinbar bei meinen "Damen" nicht, ohne mal klar Schiff gemacht zu haben...
Das war übrigens nur eines von vielen Beispielen....
Freue mich über eure Meinungen!!
Gruß
Stefy
Was die erste Situation angeht, würde ich auch sagen, da wäre mal ein wenig Klartext nötig (ich persönlich gerate bei sowas immer ganz schnell auf "Betriebstemperatur"), bei der zweiten Situation muß ich allerdings auch aus notfallmedizinischen Gesichtspunkten heraus sagen, daß diese Entscheidung (wenn auch mit den falschen Argumenten) die richtige war. Ein Apoplex und auch der Verdacht darauf ist eine Notarzt-Indikation und keine für einen niedergelassenen Kollegen. In aller Regel sind Notfallmediziner (so nicht auf dem Land in Hintertupfing) schneller vor Ort, als niedergelassene Kollegen das aus der eigenen Praxis sein können.
Und letztlich gilt immer noch: "time is brain"
Beste Grüße,
Hypnos
Hat hier irgendwer an dem Thread herumgeschnitten?
Feuerblick
10.02.2007, 15:20
Kaaaaalick! (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=35695)
So, da bin ich mal wieder..... :-?
Diese Woche war die Hölle in der Praxis, sowohl was die Patientenzahl an geht , also das Verhalten der Arzthelferinnen...Ich werde nun am Montag direkt mit meinem Chef sprechen, da die Arzthelferin auf stur schaltet....Ist mir mittlerweile eh egal, meine Gynäkologin erteilt mir nach unserem nä. Praxisurlaub ( Anfang März) ein Beschäftigungsverbot, da ich immer noch Blutabnehmen muß und Urin kontrollieren muß und keinen CMV Schutz habe ( Parvovirus auch neg, aber ich kann nur hoffen, daß das bei Erwachsenen die Ausnahme sein wird.) und mein Chef von Mutterschutzgesetzt und Co scheinbar noch nie was gehört hat....Das Wort 5minPause kenne ich schon seit ein paar Wochen auch nicht mehr....Ich mag jetzt echt nimmer... :-(
Dann müssen sie sich einen anderen Dummen suchen....
Wenn die Patienten einen schon fragen, ob es mir gut gehe, und Freunde mich anrufen, um mir zu sagen,daß ich superschlecht aussehen würde und mal an mich denken sollte, dann wird es glaube ich Zeit, einen Schlußstrich zu ziehen..Nach der Entbindung geht der andere Streß ja weiter.. :-))
Schade, daß es so enden musste.... :-nix
LG Stef
dann solltest Du vielleicht man in Anbetracht dieser Tatsachen, Dich jetzt krank schreiben lassen. Schlimm genug, wenn Du irgendwann schlapp machst, aber Du hast da etwas mehr Verantwortung gerade als nur Dir gegenüber. Und wenn die Frauen früher 1000mal noch bis zum Tag der Entbindung auf dem Feld gearbeitet haben oder sonst was. Egal, wir leben jetzt, und da gilt berechtigterweise, dass man in der Schwangerschaft ein bisschen mehr auf sich acht gibt.
Allora, restami brava!
@stefy
Geh da weg. Das muss man sich doch echt nicht antun.
Salmonella
11.02.2007, 13:21
ich kenne viele assistenzzahnärzte, die mit den zahnarzthelferinnen das gleiche problem haben wie die humanis mit den schwestern oder arzthelferinnen.
das geht dann sogar soweit, dass die zahnärztin vorm patienten von der helferin "verbessert" wird, wenn sie dem patienten gerade etwas erklärt....oder dass die helferin der zahnärztin "tipps" gibt, wie sie am besten bohren soll......ist teilweise wirklich heftig...
ich bin aber wie einige andere poster auch der meinung, das diese kompetenzüberschreitung zum größten teil die schuld vom praxisinhaber ist.
wenn der chef selber von anfang an klar stellt, dass den anweisungen vom angestellten arzt genauso folge zu leisten ist, wie seinen eigenen, und dass der assistent der boss ist, wenn der chef nicht in der praxis ist, dann treten solche probleme meistens auch gar nicht auf.
Hallo Steffi,
verfolge Deinen Thread mit Interesse. Ich kann Deinen Eindruck nur bestätigen, dass man es als Frau unter Frauen nicht leicht hat. Es ist mir bis heute (3. WB-Jahr) ein Rätsel, wie man den Spagat zwischen Respekt und Anerkennung und gutem Umgang mit Krankenschwestern schafft.
Etwas für Dich zur Aufheiterung: in meiner letzten Stelle, einer kardiologischen Rehaklinik, waren wir 3 Assistenten. Ich und ein Pärchen (!), ich mit 1 Jahr Berufserfahrung, die anderen zwei Frischlinge, 1 OÄ, 1 Halbtags-OA, CA, 8 Krankenschwestern und Arzthelferinnen. Unser Tag wurde von den Arzthelferinnen fest durchstrukturiert und geplant, das fand ich die erste Woche witzig, dann nur noch Mist. Die Dienste wurden von Krankenschwester ODER Arzt ausgeführt, also abends und nachts und WE, d.h. ich habe in meinen Diensten Tabletten ausgeteilt, Fraxi gespritzt, EKG geschrieben, Verbände gemacht, bin auf alle Glocken gegangen (wenn ein Arzt Dienst hatte, gab es keine Krankenschwester im Haus), hab Pat aufs Klo gebracht, Windeln gewechselt, umgezogen, Schmerzmittel und Getränke (4 Uhr morgens: "Könnten Sie mir bitte ein Rivella blau aus dem Restaurant holen?") auf die Zimmer gebracht. Ich habe mich irgendwann geweigert, am WE (man ist von Samstag 12:00 bis Montag 7:00 alleine und ohne Schwester im Haus) pflegebedürftige Patienten zu waschen und zu mobilisieren......... Du kannst Dir schon denken, wie es weiterlief: die Schwestern waren empört über mein Verhalten (ich war ja mit ihnen quasi gleichgestellt), und insbesondere eine hat mich massivst gemobbt und dabei auch Patienten geschadet. Meine Kollegen haben sich vornehm aus allem herausgehalten, er ist dem Chef in den Arsch gekrochen, ihr Lieblingsspruch "Du, ich bin neu und möchte mich da raus halten". Ich habe mich oft über meine Position beschwert, da ich es einfach nicht eingesehen habe (und ich habe hier nur einen winzigen Bruchteil geschrieben). Naja, ich dachte mir immer: Augen zu und durch, ist ja nur für 1 Jahr. Es wurde jedoch immer schlimmer. Der Chef hielt zu den Schwestern und ich habe um Kündigung gebeten. In der 8-wöchigen Kündigungsschutzphase nach Unterschreibung den Auflösungsvertrages war die Hölle los, der Chef hat mich jeden Tag terrorisiert und zur Sau gemacht, die Schwestern natürlich feixend mit. Ich hatte ja eh keine Chance und Recht habe ich schon lange nicht mehr bekommen. Nun gut, irgendwann hab ich ein WE durchgeheult und es nimmer auf die Reihe gebracht. Ich wurde die letzten 3 Wochen bis zum Resturlaub krankgeschrieben.
Das Ende vom Lied: mir wurden Teile der Krankheitstage als Fehltage vom letzten Lohn abgezogen (der mir übrigens erst verweigert wurde), ich wurde zu Hause mit Anrufen tyrannisiert und ein Zeugnis habe ich bis heute nicht. Der Chef besteht bis heute auf ein Abschlussgespräch, ich bin aber bis heute (Kündigung war am 31.10.06) nicht in der Lage, dort nochmal hinzufahren.
Ich war dann erstmal 3 Wochen im Urlaub und habe dann eine Stelle als Dienstärztin angetreten, ich arbeite alleine und nur nachts und am WE. Mit dem Pflegepersonal gehe ich freundlich-distanziert um und halte mich aus allem Ärger raus. Komischerweise funktioniert es jetzt, die Pflege mag mich sehr und ich komme mit allen gut zurecht. Allerdings habe ich mir diesen Zustand damit erkauft, ihnen meistens Recht zu geben....ob dass das Wahre ist? Gestern Abend hatte ich das erste Mal eine andere Meinung als die betreuende Schwester und wurde dann solange mit Anrufen und Diskussionen terrorisiert, bis ich des lieben Friedens Willen nachgegeben habe. Seitdem grübel ich wiedermal über dieses alte Dilemma nach.
Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, konnte ich gut verstehen, was und wie Du Dich fühlst. Deswegen, sei tapfer und zieh es durch, Du hast es bald geschafft. Ich drücke Dir die Daumen und bin gespannt, wie es Dir weiter ergeht!
liebe und mitfühlende Grüsse,
Adinea.
Hallo!
Am Freitag (typsich Freitag) war mal wieder die Hölle los, zum Glück war mein Chef auch da und hat auch eine meiner oben beschriebenen Situationen mitbekommen und daher ohne Hinweis um eine Mitarbeiterversammlung am Dienstende gebeten!!!*Es geschehen noch Zeichen und Wunder*
Jeder sollte sagen, was ihn gestört hatte und bitte ohne "Emotionen" ;-)
Die Arzthelferinnen haben natürlich fast hysterisch reagiert, mein Chef immer nur "ja, es reicht, wir haben es verstanden...es ist gut.... :-)) "
Wie im Kindergarten haben die sich echauffiert....
Nunja, Fazit ist: Was ich sage , wird gemacht, sollte ich etwas falsch machen oder die Arzthelferinnen etwas bemängeln, dann will ich das NUR UNTER 4 AUGEN geklärt haben, kein weiteres Mal VOR den Patienten und meinen Anweisungen sei Folge zu leisten...Und dafür mussten 16Monate ins Land gehen???Bin echt froh, daß ich demnächst mein Beschäftigungsverbot bekomme....(das wissen die Arzthelferinnen nur noch nicht...mein Chef zwar irgendwie schon, aber der hat es sicher schon wieder vergessen...)
Tja, dann geht es erst richtig ab in der Praxis....
Habe zu allem Übel gestern 3h in der Kinderklinik(Kinderärztlicher Notdienst) verbracht, da mein Sohn 40°C mit eitriger Tonsillitis angeschleppt hat (woher nur????er geht doch noch nicht in den KiGa) und ich gerne einen Rachenabstrich wollte ( unser Kinderarzt ist natürlich im Urlaub..),um keine Zeit bei ev AB Gabe zu verlieren....mmmmhhh..Kind fiebert immer noch bis 40°C, trinkt zum Glück, bekommt ein AB und ich habe den Verdacht, daß es vielleicht doch eine EBV Infektion sein könnte...(zum Glück habe ich das schon hinter mir....und somit keine Gefahr fürs Baby!)
Soviel zum Thema Erholung am Wochenende.... :-?
LG Stefy
Sebastian1
19.02.2007, 05:57
Da sich die anschliessende Diskussion um Antibiotika und EBV vom eigentlichen Thema zu weit entfernt und verselbständigt hat habe ich das mal in einen eigenen Thread verschoben:
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=35430
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