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21.08.2002, 14:49
was ist eigentlich maladaptives coping?

coping ist klar und maladaptiv ist, könnte ich mir ausrechen, dass der patient so mit der krankheit umgeht (coping), dass das für die genesung einen schlechten einfluss hat. ist doch bei diesem beispiel eigentlich nicht der fall.
im gegensatz er nimmt die krankheit als herausforderung an.

reaktionbildung (lösung a) ist meiner meinung nach zutreffender:
zuerst ist er schockiert (siehe fragestellung), dann "drängt sich ihm der gedanke auf", dass das eigentlich eine herausforderung ist, um sachen zu machen, die er sich schon lange versagt hat.
das ist doch reaktionsbildung (reaktion auf seinen primären psychischen zustand, mit verhalten/einstellung am anderen ende der emotionalen skala)

21.08.2002, 15:31
Also ich hab auch hin und her überlegt und mich schließlich doch fürs Coping entschieden. Reaktionsbildung wäre IMHO wenn der Patient sich über die Diagnose gefreut hätte (oh ja endlich mal ne spannende Krankheit!).
Maladaptiv deshalb weil bei nem HI ja doch eher Schonung und Ruhe angebracht ist...

Biosohn
21.08.2002, 15:33
Außerdem meine ich dass Reaktion etwas unbewußtes wäre, während das Coping ja doch eher ein bewußter Vorgang ist

21.08.2002, 17:41
Hi! Ich denke A ist hier die Richtige Antwort,da laut Text es für ihn einen "Herausforderung" ist, die meiner Meinung nach eine Prim.Bewertung ( Situation ist günstig, ungünstig, laut Mediscript)
darstellt!