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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Praktika im Zahnmedizinstudium?



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Grace Kelly 57
08.03.2007, 10:23
Hallo,
Ich würde gerne Zahnmedizin studieren. Am liebsten in Münster oder Göttingen. (Hoffe sehr, dass es zum Wise 07/08 klappt...)
Muss man in der Vorklinik da eigentlich auch bestimmte Praktika machen z.B. beim Zahntechniker vergleichbar mit dem Pflegepraktikum in der Humanmedizin?
Vielen Dank für eure Antworten

Sawyer
08.03.2007, 11:07
neeein

yzBastian
08.03.2007, 12:21
Praktika kannst du sicher machen. Aber mach sie vorher. Probiere dich schon mal an der Zahntechnik, denn die kommt im Studium bekanntlich von Anfang an geballt und darauf ein wenig vorbereitet zu sein, ist sicher ein gewisser Vorteil...

Grace Kelly 57
08.03.2007, 14:47
Alles klar. Vielen Dank für eure Antworten!

KathyJ
05.07.2007, 10:41
Hey,
wo findet man den solche Praktikumsstellen? Wo ist es möglich & sinnvoll studiumsverwandte Praktika zu machen? An wen wende ich mich da am Besten? Ich weiß einfach nicht ,welche Adressen & Menschen dafür zu kontaktieren sind.
Danke für eure Tipps!

holtman
05.07.2007, 10:52
Hey,
wo findet man den solche Praktikumsstellen? Wo ist es möglich & sinnvoll studiumsverwandte Praktika zu machen? An wen wende ich mich da am Besten? Ich weiß einfach nicht ,welche Adressen & Menschen dafür zu kontaktieren sind.
Danke für eure Tipps!
in den gelben seiten nach nem dentallabor schauen, anrufen, hingehen. die meisten nehmen dich gerne, wenn sie die chance wittern, später (wenn du in der nähe niedergelassen bist) arbeiten von dir zu bekommen ;)

KathyJ
05.07.2007, 11:04
ah, ok. dann arbeite ich sozusagen unter zahntechnikern, nicht? ist das die einzige möglichkeit? ound kann man auch in einer klinik praktika machen, aber da wohl eher nur so ähnlich wie im med. pflegepraktikum ohne handwerkl. Bezug- oder?
gibt es einen überblick über die nennenswerten praktischen tätigkeiten, die man in der vorklinik bzw. klinik anfertigen muss- außer dem curriculum. könnt ihr mir noch etwas empfehlen, z.B. bzgl.
-bestimmte tätigkeiten im praktika, die sinnvoll sind
-begleitliteratur
-praktikumsdauer?

(könnt mir auch ne pn posten)
Danke!!

hennessy
05.07.2007, 16:35
ah, ok. dann arbeite ich sozusagen unter zahntechnikern, nicht? ist das die einzige möglichkeit? ound kann man auch in einer klinik praktika machen, aber da wohl eher nur so ähnlich wie im med. pflegepraktikum ohne handwerkl. Bezug- oder?
gibt es einen überblick über die nennenswerten praktischen tätigkeiten, die man in der vorklinik bzw. klinik anfertigen muss- außer dem curriculum. könnt ihr mir noch etwas empfehlen, z.B. bzgl.
-bestimmte tätigkeiten im praktika, die sinnvoll sind
-begleitliteratur
-praktikumsdauer?

(könnt mir auch ne pn posten)
Danke!!
was verstehst Du bitte unter curriculum?
Die nennenswerten Tätigkeiten in der Vorklinik sind das Erlernen einiger zahntechnischer Leistungen und der richtige Umgang mit den entsprechenden Werkstoffen, z.B. das blasenfreie Anmischen von Gips in der richtigen Konsistenz, die Modellation von Kronen in Wachs, der Umgang mit Prothesen-Kunststoff, der Umgang mit Metall etc.

In der Klinik bist Du dann drei Personen in einer: Zahnarzt, Zahntechniker, Helferin.

gruß
hennessy

jabba666
05.07.2007, 18:21
einfach initiativ überall in deiner nähe anrufen..........ohne ö fehlt dir was!

KathyJ
06.07.2007, 12:08
@hennessy:

ja, mit curriculum meine ich den zahni-studienplan u. alle praktischen kurse,aufgaben. :-bee
@jabba666:

was meinst du mit mit ö ?? ;-)

Smibo
06.07.2007, 12:48
Leute, was habt ihr dauernd mit Zahntechnikern am Hut? Ich würd an deiner Stelle die Zeit vor dem Studium mit Faulenzen und Genießen verbringen, da man im Studium selbst von Anfang an keine Ruhe mehr findet.
Zahntechnik hin oder her. Wenn man sich nicht all zu dumm anstellt kann man auch jeden Kurs packen. Falls du jedoch mal gern wissen möchtest als was du später arbeiten willst rat ich dir zu einem Kurzpraktikum bei deinem Zahnarzt an.Letztendlich wirst du kein Zahntechniker sondern Zahnarzt und da solltest du wissen was auf dich zukommt.

jabba666
06.07.2007, 13:36
@hennessy:

ja, mit curriculum meine ich den zahni-studienplan u. alle praktischen kurse,aufgaben. :-bee
@jabba666:

was meinst du mit mit ö ?? ;-)
unter curri verstehen die leute hier was ganz anderes,ist ein heikles thema (siehe thread "die master lüge").

ad 2:
guckst du keine werbung?" Ö" ist das örtliche!da stehen alle drin....

@smibo

da hat sie recht.kathy scheint eine ganz eifrige zu sein,aber vorsicht,das studium ist kein sprint,sondern ein marathon.deshalb teil dir deine kräfte ein bisschen ein!

KathyJ
10.07.2007, 06:00
Oh, ich hatte ja keine ahnung. ja, curriculum war nicht auf die master lüge bezogen.


Ö, ich mach bei Werbung immer wech :-oopss


Danke für den Tipp, hört sich gut an!
:-party

lg

J.Salee
10.07.2007, 23:23
Praktikum in der Zahntechnik ist äußerst anzuraten..denn der TPK-Kurs kann einem schon so einiges an Nerven kosten, wenn man mit der Zahntechnik noch nicht so bewandert ist. Kommt natürlich auf die jeweilige Uni an, wie dort die Anforderungen sind.
Also einfach mal ein paar Dentallabore kontaktieren und dann möglichst dort nicht nur zuschauen, sondern auch selbst was machen..Klammern biegen, Aufwachsen, Modelle aus Gips herstellen, Kunststoffverarbeitung und und und..

KathyJ
14.07.2007, 11:16
Danke J.Salee, das hört sich echt praktisch an! Werd mich demnächst bei einem labor melden, muss nur sehen , wie ich das Praktikum neben meinem Job auf die Reihe kriege...
Lg

Plotin
14.07.2007, 13:57
Leute, was habt ihr dauernd mit Zahntechnikern am Hut? Ich würd an deiner Stelle die Zeit vor dem Studium mit Faulenzen und Genießen verbringen, da man im Studium selbst von Anfang an keine Ruhe mehr findet.
Das ist so ziemlich das Dümmste, was ich seit langem als Ratschläg für Studienanfänger der Zahnmedizin gelesen habe. Genau das Gegenteil von deinem geistigen Erguss ist sinnvoll: Vor Studienbeginn eine Ausbildung zum Zahntechniker absolvieren oder zumindest ein halbjähriges Praktikum machen.


Zahntechnik hin oder her. Wenn man sich nicht all zu dumm anstellt kann man auch jeden Kurs packen.
Ja, sicher doch! Ich habe das Elend im TPK an der Uni Münster mitbekommen, wo ein Dutzend Leute den Kurs nicht bestanden hat - sei es aus Zeitmangel, oder weil die Arbeitsproben nicht bestanden wurden.


Falls du jedoch mal gern wissen möchtest als was du später arbeiten willst rat ich dir zu einem Kurzpraktikum bei deinem Zahnarzt an.
Unsinn! Als Studienanfänger bekommst du nur äußerst schwer einen Praktikumsplatz in einer zahnärztlichen Praxis. Viel wichtiger sind vorherige praktische Erfahrung in der Zahntechnik, da dieser Bereich in der Vorklinik dominiert.


Letztendlich wirst du kein Zahntechniker sondern Zahnarzt und da solltest du wissen was auf dich zukommt.
Was soll denn das für eine Begründung sein? Wie soll man wissen, was da auf einen zukommt? Zahntechnische Fertigkeiten sind enorm wichtig in der Vorklinik, viele Anfänger scheitern an diesen.


Praktikum in der Zahntechnik ist äußerst anzuraten..denn der TPK-Kurs kann einem schon so einiges an Nerven kosten, wenn man mit der Zahntechnik noch nicht so bewandert ist. Kommt natürlich auf die jeweilige Uni an, wie dort die Anforderungen sind.
Also einfach mal ein paar Dentallabore kontaktieren und dann möglichst dort nicht nur zuschauen, sondern auch selbst was machen..Klammern biegen, Aufwachsen, Modelle aus Gips herstellen, Kunststoffverarbeitung und und und..
Völlig korrekt! Dieser Meinung schließe ich mich vorbehaltslos an.


Werd mich demnächst bei einem labor melden, muss nur sehen , wie ich das Praktikum neben meinem Job auf die Reihe kriege...
Lg
Mach das! Vernünftige Einstellung im Gegensatz zu dem Faulenzer-Ratschlag von Smibo. Nur in einem Punkt hat sich Recht: Mach dir keinen unnötigen Stress vorher! Man kann solch ein Praktikum auch ganz locker angehen, es steht ja vorerst nichts auf dem Spiel. Aber machen würde ich es auf jeden Fall. Viel Spaß und Erfolg dabei!

:-winky

freerider
14.07.2007, 14:17
@ smibo: du bist zahnärztin? oh mein gott

das ist nämlich genau die falsche einstellung die deutsche zahnärzte zu dem beruf haben. was du sagst, ist auf keinen fall richtig. erfahrungs gemäß haben zahnärzte kaum ahnung von prothetik ( vielleicht ein bisschen theoretisch )und da wollen sie einem was von ästhetische zahnheilkunde oder prothetischer highend-versorgung erzählen. vor dem studium sollte man auf jeden fall erfahrungen im zahntechnischem labor sammel, eine ausbildung wäre natürlich das beste. was sind schon 2 1/2 jahre.
nur eine zahnarzt, der schon mal kronen brücken selber modeliert hat und später dann aufgepasst hat, weiss wie er einen zahn richtig präparieren soll. und die meisten zahnärzte ( natürlich gibt es auch ausnahmen ) sind prothetisch gesehen einen null...
so wie du schreibst, stellst du dich auf eine höhere stufe als den zahntechniker, wobei du beachten musst, das du ohne ihn keine prothetik machen könntest....
ich finde es einfach nur schade, dass man so eine meinung hat....

Recall8
14.07.2007, 14:57
nur kein kompetenzgerangel hier.
fakt ist,dass ein praktikum vor dem studium äußerst nützlich ist.

ich glaube zwar kaum,dass man durch ein solches praktikum einen besseren einblick in die fragestellungen der prothetik bekommt aber prinzipiell sollte es darum gehen die materialen kennezulernen, mit selbigen zu arbeiten und zu wissen,welche arbeitsschritte und welche arbeitsfolgen zu beachten sind.

letztendlich ist die gesamte zahntechnik und zahnmedizin EIN fach (meiner meinung nach) und beides lebt von der erfahrung.
der große unterschied zw.techniker und zahnarzt liegt aber dennoch in der verantwortlichkeit, der ZA muss grade stehen.

aber kommunikationsprobleme zw.techniker und zahnarzt wirst du im labor schon live miterleben können. ist auch ganz gut :-))

ZMEDI
14.07.2007, 18:23
Genau das Gegenteil von deinem geistigen Erguss ist sinnvoll: Vor Studienbeginn eine Ausbildung zum Zahntechniker absolvieren oder zumindest ein halbjähriges Praktikum machen.



Was??? also ein wenig erfahrung ist ja absolut ok.. wems spass macht, kommt vllt auch ein wenig auf die vorklinik-anforderung der jeweiligen uni an... Aber übertreiben wir es mal nicht... MAN MUSS KEINE ZT-AUSBILDUNG absolviert haben, um ein guter prothetischer ZA zu sein.. und ich muss auch keine 6 monate beim ZT gearbeitet haben :-meinung ein vernünftiger Dialog mit deinem ZT im späteren Praxisalltag erscheint mit da um einiges sinnvoller, als 3 wertvolle jahre deines lebens zu "verschwenden" um es mal krass auszudrücken!

Plotin
14.07.2007, 20:15
Du bezeichnest eine Zahntechnikerlehre als Verschwendung deines Lebens, um dich auf das Zahnmedizinstudium sinnvoll vorzubereiten? Das muss ich unkommentiert lassen.

Ich habe in den technischen Vorklinik-Kursen (und auch später im Klümpchenkurs) reihenweise Leute sterben sehen, denen offensichtlich die handwerklichen Anforderungen derartige Probleme bereiteten, dass man ihnen schon fast zu einem Studienwechsel raten mochte. Manche von ihnen haben sich trotzdem durchgebissen - aber unter welchem Aufwand!

Studis, die vor dem Studium ein paar Monate bei einem Zahntechniker gearbeitet haben (und sei es auch nur 2 mal pro Woche für jeweils 4 Stunden am Vormittag), hatten in den technischen Kursen eindeutig weniger Stress als die völlig Unbeleckten. Wir hatten im TPK Leute, die selbst am Kursende immer noch nicht die Treppe oder das Kreuz biegen konnten und die auch beim Aufwachsen versagten. Wenn man sich soetwas mal beim Zahntechniker zeigen lässt, geht man entspannter an die Sache im Studium.

Für viele Studiengänge ist ein vorheriges Praktikum Pflicht. Bevor ich Elektrotechnik studieren durfte, musste ich ein mehrmonatiges Praktikum in einem Industriebetrieb machen, im Hauptstudium dann noch mal ein Praktikum und verschärften Bedingungen. Für Zahnmedizin sollte als Zugangsvoraussetzung ein Praktikum bei einem Zahntechnikermeister eingerichtet werden, das vermindert den Stress in den Kursen der Vorklinik.